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Deutschlands Doppelmoral: Klimaschutz predigen, Kohlemeiler fördern
DPA

Die Bundesregierung gibt sich gern als Antreiber in Sachen Klimaschutz. Dabei verfehlt sie ihre eigenen Ziele: Viele Maßnahmen zur CO2-Minderung greifen nicht - und ausländische Kohlemeiler werden mit deutschem Steuergeld gefördert.

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joG 14.12.2015, 15:14
1. Was will man.....

....tun? Bei heutiger Technologie kosten die in Aussicht gestellten Klimagas Einsparungen unsere Lebensweise. Fliegen wird für den Normalbürger völlig undenkbar. Fleisch oder gar Rindfleisch? Für Menschen normalen Einkommens? Wie denn? Nach München zum shoppen? Ein vergangener Traum ohne Teil der Elite zu sein. Die Mathe gibt solchen Konsum nicht her.

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mictann 14.12.2015, 15:17
2. Das wird erst jetzt bemerkt?

Für Geld, vorzugsweise Steuergeld, machen die deutsche Politvasallen der Industrie alles recht. Wir haben weder einen funktionierenden Umweltschutz noch eine Energiewende. Wir haben ohne Sinn und Verstand Atomkraftwerken das Stromerzeugen untersagt. Die Gefahr ist immer noch die gleiche wie vorher. Was wir haben ist eine steuergeldbefeuerte Umweltindustrie, die ohne jeglichen Plan tut und lässt was sie will. Und der Bürger bezahlt alles mehrfach, als Energieumlage, als Kohleförderung, Entsorgung der Atmomkraftwerke, als höhere Preise nochmals die gestiegenen Energiekosten, überteuerte Dreckschleudern .... usw. Recycling heißt bei uns, Plastikmüll durch den Bügrer sortieren lassen und nach China um die halbe Welt karren.
An die Umwelt denkt nicht einziger unserer Politker oder Konzernmanager. Es gilt nur eine neue Kuh so lange zu melken bis sie tot ist. Dabei spielt dann die EU eine weitere miese Rolle. Siehe Energiesparlampen mit Quecksilber, die wir in der dritten Welt entsorgen.

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bammy 14.12.2015, 15:26
3.

Leider sind fossile Kraftwerke die einzige Möglichkeit die Stromversorgung in Deutschland sicher zu stellen.
AKW schalten wir ab, Windräder liefern nur wie der Wind es zulässt und PV nur bei ausreichend Sonnenschein.
Wasserkraft ist zu wenig in Deutschland.
Wenn wir also auf fossile Kraftwerke verzichten wollen, dann müssen wir auch auf Industrie verzichten.

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Christian Guenter 14.12.2015, 15:29
4. Es ist

viel, viel schlimmer.
Nicht nur Kohlekraftwerke werden exportiert-nein auch die Spenden der Autokonzerne an deutsche Parteien verhindern das korrekte Verbrauchs- und Abgaswerte genannt werden müssen.
Das Lügen und Betrügen geht in Deutschland weiter.

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Wetterumschwung 14.12.2015, 15:30
5. Weniger Dopplemorla, mehr Erkenntnis

Das ist weniger eine Doppelmoral als eine Erkenntnis. Einfach mal Rechenschieber raus und alles, was nicht EE ist, als EE rechnen. Dazu evtl. noch die Frage nach Grundlasten stellen und schon ist man weniger einer Doppelmoral, als vielmehr physikalischen Wahrheiten auf der Spur.

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thunderstorm305 14.12.2015, 15:34
6. Wir wollen also zurück zum Agrarstaat.

Bei genauerer Betrachtung werden wir in 100 Jahren vielleicht ohne Kohle, Gas oder Öl auskommen. Was soll also dieser Bericht? Wer sich hinstellt und poltert wir sollten gefälligst schon morgen aus der Kohle aussteigen, der hat keinen Blick auf unsere Energiebilanz in Deutschland gewoorfen. Oder er ist durch seine ökologische Ideologie völlig verblendet. Die Realitäten sehen eben so aus, dass wir das erst in 100 Jahren geschafft habe werden. Wenn man so etwas überhaupt planen kann. Alles andere wäre eine Deindustrialisierung.
Und zum Thema Hausdämmung muss wohl nicht viel gesagt werden. Hier wird vom Eigentümer und Mieter erwartet, dass man eine Dämmung verbaut, die auf deren Lebensdauer gesehen keinen finanziellen Vorteil bietet. Das muss man auch dem kleinen Mieter dann so sagen.
Übrigens konnte man an gleicher Stelle letzte Woche lesen, dass man aufgrund des Flüchtlingsproblems auf teure Dämmung verzichten solle. Ja was denn nun?

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32deins 14.12.2015, 15:36
7. Was soll man auch sonst tun?

Über EE ist die Grundlast nicht Ansatzweise zu stemmen, dafür ist das Wetter viel zu unzuverlässig und in der Breite bei uns auch gar nicht ausreichend vorhanden.

Wer Gegenteiliges behauptet macht sich etwas vor und hat auch schlicht keine Ahnung.

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Palmstroem 14.12.2015, 15:36
8. Kohle macht Kohle

CO2-Minderung!
Wie sollte das auch funktionieren, wenn man CO2-freien Atomstrom durch Erneuerbare ersetzt, aber schmutzigen Kohlestrom weiter ins Netz speist.

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Harry Callahan 14.12.2015, 15:40
9. Autoausstieg sei Dank!

Auch wenn die Grünen immer noch glauben, dass der Strom aus der Steckdose kommt, so muss er ja irgendwie produziert werden. Der rein symbolische Atomausstieg musste ja so übers Knie gebrochen werden, dass eben keine Alternativen zur Stelle waren. Saubere Gaskraftwerke lassen sich nicht mehr rentabel betreiben - da müssen eben die alten Dinosaurier wieder ran. Vernünftig wäre es gewesen, den Atomausstieg über lange Zeit zu planen und erstmal die alten Kohlekraftwerke abzuschalten. Denn Atomkraft kann zu einer Gefahr werden, die eventuell Schaden anrichtet. Die Emission von CO2 richtet garantiert Schaden an. Objektiv gesehen, wäre klar gewesen, welchen Weg man gehen soll.

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