Forum: Wissenschaft
Diät-Großstudie: Forscher bändigen den Jojo-Effekt

Erst runter mit dem Gewicht - und dann schnell wieder alles anfuttern. Diät-Veteranen kennen dieses Phänomen als Jojo-Effekt. In einer Großstudie haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden, mit welcher*Ernährungsweise man den Rückfall vermeidet.

Seite 1 von 10
die8lacht 26.11.2010, 10:18
1. Alter Hut

was für ein alter Hut ... Ernährungswissenschaftler haben sowieso keine Ahnung ...
Getreide, Stärke und Kohlenhydrate machen krank und dick ... das Problem bei zuviel Eiweiss nach eine "Diät", also wenn man die Menge nicht beachtet, ist ... daß ein Zuviel von Eiweiss vom Körper wiederum in Kohlenhydrate aufgespalten wird ... somit befindet man sich zurück im Teufelskreislauf ... wer sein Gewicht halten will, sollte nicht mehr als 0,8 Gramm pro Kilo Körpergewicht an Kohlenhydraten pro Tag zu sich nehmen ... so einfach ist das ... !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tz88ww 26.11.2010, 10:23
2. Ja, aber Freunde !

All das hatten wir doch schon vor ein paar Jahren!
Was soll daran neu sein ??
Da gibts einen Haufen Bücher drüber.
Alles lange bekannt.
Wo ist der "Witz".

Das mit dem Zucker und dem Vollkornbrot hat der in der Medizin verhasste Dr. Bruker schon vor 30-40 Jahren geschrieben, das sei aber "unwissenschaftlich", meinten die "Experten".
So, jetze also ist es endlich "wissenschaftlich". Toll!
Einen schönen Tag noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gsm900 26.11.2010, 10:24
3. Arzt zum Patienten

Zitat von sysop
Erst runter mit dem Gewicht - und dann schnell wieder alles anfuttern. Diät-Veteranen kennen dieses Phänomen als Jojo-Effekt. In einer Großstudie haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden, mit welcher*Ernährungsweise man den Rückfall vermeidet.
"Also Herr M., nicht rauchen , kein Alkohol, keine Weisergeschichten, wenig essen."
"Lebe ich dann länger Herr Doktor?"
"Zumindest kommt es Ihnen länger vor"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ich2010 26.11.2010, 10:30
4. nix neues

die medizin wird auch in zukunft auf der suche nach DEM wundermittel gegen fettleibigkeit sein... ist ja auch ein buchstäblich "rieiger" markt. dabei werden allseitsbekannte fakten immer wieder in neue umschläge gesteckt..

ist doch ganz einfach - mehr energie als notwendig = zunehmen. weniger energie als benötigt = abnehmen. und was sagt uns das jetzt? weniger schokolade und chips mehr gemüse und mageres fleisch und außerdem - setzt eure müden hintern in bewegung sonst werdet ihr nur krank und fett. so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zyklotron 26.11.2010, 10:35
5. Mit Fett strecken

Es würde sicher schon helfen, wenn der Nahrungsmittelindustrie bestimmte Zusätze und das Fett zum Strecken verboten werden würden.

In den Konzerndiktaturen Europa oder gar USA natürlich nicht umsetzbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
the_flying_horse 26.11.2010, 10:41
6. Schlank im Schlaf

Die ganzen Erkenntnisse dieser Wissenschaftler sind nicht neu, sondern ein alter Hut - nachzulesen in den Büchern der Reihe "Schlank im Schlaf". Einfach mal googlen...

Es ist aber keine Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung, damit nehme ich seit einem Jahr schonend und gesund ca. 1 kg/Monat ab. Klappt super

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BjoernVDM 26.11.2010, 10:41
7. Hauptaussage verfehlt: "Fett macht Fett" ist widerlegt, falsch, altertümlich.

Die Autorin des Artikels hat leider die Hauptaussage verfehlt.
Die seit 50 Jahren replizierte Ansicht das hoher Fettgehalt im Essen fett macht (und Ateriosklerose verursacht) ist seit längerer Zeit als Mythos entlarvt. Der massive Konsum von Zucker und anderen einfachen Kohlehydraten ist die Ursache der Fettleibigkeitsepidemie.
Wie die Autorin nach 1* und 2* dazu kommt 3* in Ihrem Artikel als Hauptaussage zu erwähnen ist mir schleierhaft.
Dazu zwei erleuchtene Videos auf YouTube:

Populär-wissenschaftlicher:
http://www.youtube.com/watch?v=exi7O1li_wA
'Fat Head' producer Tom Naughton on how the misguided fear of saturated fat created a nation of obese diabetics.
Fundierter:
http://www.youtube.com/watch?v=dBnniua6-oM
Robert H. Lustig, MD, UCSF Professor of Pediatrics in the Division of Endocrinology, explores the damage caused by sugary foods.





1*
All five diets were designed to have a moderate fat content (25 to 30% of total energy consumed) with no restric-
tions on energy intake (i.e., ad libitum diets), in
order to test the ability of the diets to regulate
appetite and body weight. (Sind 25% Kalorien-aus-Fett wenig???)

2*
In this study, the rate of completion of the inter-
vention and the rate of maintenance of weight loss
were higher among participants who were assigned
to the high-protein diets and to the low-glycemic-In this study, the rate of completion of the inter-
vention and the rate of maintenance of weight loss
were higher among participants who were assigned
to the high-protein diets and to the low-glycemic-index diets than among those who were assigned
to the low-protein diets and to the high-glycemic-
index diets (with no restrictions on energy intake
in any of the diets). In addition, the participants
assigned to the diet that was high in protein with
a low glycemic index continued to lose weight
after the initial weight loss. The higher protein
content was achieved by reducing the carbohy-
drate content, which adds further support to the
concept that reducing the glycemic load (defined
as carbohydrate content times glycemic index) is
important for controlling body weight in obese
patients

3*
"Wer nach einer Abspeck-Kur nicht wieder zunehmen oder aber sein Übergewicht verlieren will, sollte viel eiweißreiche Nahrung essen und Fett sowie stärkehaltige Produkte vermeiden."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BjoernVDM 26.11.2010, 10:43
8. Hauptaussage verfehlt: "Fett macht Fett" ist widerlegt, falsch, altertümlich.

Die Autorin des Artikels hat leider die Hauptaussage verfehlt.

Die seit 50 Jahren replizierte Ansicht das hoher Fettgehalt im Essen fett macht (und Ateriosklerose verursacht) ist seit längerer Zeit als Mythos entlarvt. Der massive Konsum von Zucker und anderen einfachen Kohlehydraten ist die Ursache der Fettleibigkeitsepidemie.
Wie die Autorin nach 1* und 2* dazu kommt 3* in Ihrem Artikel als Hauptaussage zu erwähnen ist mir schleierhaft.
Dazu zwei erleuchtene Videos auf YouTube:
Populär-wissenschaftlicher:
http://www.youtube.com/watch?v=exi7O1li_wA
'Fat Head' producer Tom Naughton on how the misguided fear of saturated fat created a nation of obese diabetics.

Fundierter:
http://www.youtube.com/watch?v=dBnniua6-oM
Robert H. Lustig, MD, UCSF Professor of Pediatrics in the Division of Endocrinology, explores the damage caused by sugary foods.





1*
All five diets were designed to have a moderate fat content (25 to 30% of total energy consumed) with no restric-
tions on energy intake (i.e., ad libitum diets), in
order to test the ability of the diets to regulate
appetite and body weight. (Sind 25% Kalorien-aus-Fett wenig???)

2*
In this study, the rate of completion of the inter-
vention and the rate of maintenance of weight loss
were higher among participants who were assigned
to the high-protein diets and to the low-glycemic-In this study, the rate of completion of the inter-
vention and the rate of maintenance of weight loss
were higher among participants who were assigned
to the high-protein diets and to the low-glycemic-index diets than among those who were assigned
to the low-protein diets and to the high-glycemic-
index diets (with no restrictions on energy intake
in any of the diets). In addition, the participants
assigned to the diet that was high in protein with
a low glycemic index continued to lose weight
after the initial weight loss. The higher protein
content was achieved by reducing the carbohy-
drate content, which adds further support to the
concept that reducing the glycemic load (defined
as carbohydrate content times glycemic index) is
important for controlling body weight in obese
patients

3*
"Wer nach einer Abspeck-Kur nicht wieder zunehmen oder aber sein Übergewicht verlieren will, sollte viel eiweißreiche Nahrung essen und Fett sowie stärkehaltige Produkte vermeiden."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rmil 26.11.2010, 10:50
9. Glykämische Index oder glyk. Last

Ich finde es sehr positiv, dass dieses Thema doch nochmal öffentlich aufgegriffen wird. Übrigens erstaunt mich immer wieder das Postings kommen, die einfach besagen KH sind KH.
Wenn dem so wäre hätten wir wahrscheinlich nicht dieses epidemische Ausmaß an Diabetis, inzwischen sogar bereits bei Kindern unter 10 Jahren. Der Unterschied zwischen kurzkettigen und langkettigen KH ist immens und gerade in der Auswirkung des Blutzuckeranstiegs und dem damit verbundenen Insulin sehr deutlich ablesbar.
Die Zuckerindustrie hat eine so starke Lobby, dass dieses Thema leider bisher immer sehr unterdrückt wurde. Ich empfehle nur einmal auf die folgende Seite zu gehen für alle die nicht wissen was der glyk. Index genau bedeutet http://www.glyx-institut.de.
Und wer seinen Stoffwechsel und insbesondere Blutzucker in Griff bekommen will, sollte mal nach speziellen Diätprodukten mit dem Inhaltsstoff Vitalose20 suchen, hier haben ganze Mahlzeiten gerade mal einen glyk. Index von unter 20!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10