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Diät-Großstudie: Forscher bändigen den Jojo-Effekt

Erst runter mit dem Gewicht - und dann schnell wieder alles anfuttern. Diät-Veteranen kennen dieses Phänomen als Jojo-Effekt. In einer Großstudie haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden, mit welcher*Ernährungsweise man den Rückfall vermeidet.

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Gungan 26.11.2010, 14:30
60. Arnie

Zitat von Hephaistos
Wir bräuchten hier einen Politiker wie Arnie, der keinen Schiss vor denen hat.
Ich kann kann es nicht so groß schreiben wie ich es gerne brüllen möchte:
Ich brauche niemanden der irgendetwas verbietet, schon gar keinen Politiker der per Definition schon korrupt ist (ja tatsächlich)
Ich will eine aufgeklärte Gesellschaft die eigenverantwortlich handelt und nicht wie die Lemminge irgendwem hinterherläuft und auf jemanden wartet der alles ein für allemal richtet damit der Energieverbrauch des eigenen Gripses auch bloß nicht die Klimabilanz versaut
Ist das wirklich so verdammt schwer?
Himmelherrgottnochmal.

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chrizz81 26.11.2010, 14:31
61. Alles irgendwie richtig

Es gibt hier in den Antworten viele Dinge denen ich zustimme:

- Die Menschen (in der dicken welt) haben die Dankbarkeit verloren, dass sie essen können wann sie wollen, was sie wollen, wieviel sie wollen. Damit haben sie auch verlernt das Hungergefühl zu ertragen.Und jeden Tag etwas Hunger ertragen macht doch das Essen dann umso genussreicher.
- Ich stimme den Leuten zu, die sagen, wir sollten uns einfach gemäßigter ernähren! Wie überall im Leben ist Balance auch in der Ernährung unumgänglich.
- Zucker macht dick! Denn wir sind so programmiert Nahrung möglichst effektiv zu verwerten, um möglichst auf schlechte Zeiten vorbereitet zu sein. Und Zucker können wir nun mal wunderbar in Fett umwandeln und speichern. Da unsere Körper eigentlich auf eine Umwelt eingestellt sind, in der Kohlenhydrate nicht so einfach zugänglich sind, macht es sinn den Überschuss zu speichern. Daher reagiert unser Körper auch so sensibel auf Kohlenhydrate und überteibt mit der Insulinausschüttung nach hoher Kohlenhydratzufuhr. Daher auch der Heisshunger.
- Leider muss man auch den Leuten zustimmen, die der Ernährungswissenschaft keinen Glauben schenken. Wie sagte noch Mark Twain?: "Man sollte keine Gesundheitsbücher lesen, denn schon ein Schreibfehler könnte zum Tod führen.
Doch mittlerweile gibt es viele Hinweise darauf, dass die alte Anschauung, dass Kohlenhydrate die Basis der Ernährung sein sollten, überholt ist.

- Die Ernährungstips im Artikel wohl wirklich etwas alltags-fern. Aber man kann viele kohlenhydratreiche Speisen ohne Genussverlust ersetzen, und trotzdem noch ein "normales" Leben führen. Aus eigener Erfahrung weiss ich dass die gefürchtet Heisshungerattacken auf Schokolade etc. zwar auftauchen, aber die dürfen dann auch ruhig befriedigt werden. Denn ganz klar...in der Ernährung sind die Extreme (kein oder zu viel zucker) zu vermeiden.

vielen Dank...

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Medienkritiker 26.11.2010, 14:32
62. ...

Zitat von Asirdahan
dass einige Menschen essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen, und dass andere das Kuchenstück nur ansehen müssen, um dicker zu werden. Die Veranlagung spielt eine sehr große Rolle beim Zunehmen, d.h. der Stoffwechsel. Hier müssten Medikamente entwickelt werden, die bei den dick Veranlagten das gleiche bewirken, wie bei den nicht Veranlagten. Nur damit kann man diese ewigen Diäten, die keinem helfen, beenden.
den krankhaft Adipösen hilft in letzter Konsequenz nur ein Magenband. Dann kann man fressen was man mag und nimmt garantiert nicht weiter zu...

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Sternundwinkelcruiser 26.11.2010, 14:32
63. qwrtqegqergq

[QUOTE=die_andere;6686699][QUOTE=Asirdahan;6686464]
Ja und genau das ist eben Unsinn. Die Veranlagung spielt nur zu einem gewissen Grad eine Rolle. .....
Während der/die Dicke da schon sein/ihr 20. Mars-Riegel des Tages in sich reinschiebt und sich schon auf die Portion Pommes/Currywurst später freut und die Pizza am Abend und rumjammert, wie ungerecht die Welt doch ist, da doch offensichtlich sehr schlanke Menschen "essen können was sie wollen" ohne fett zu werden wie sie selber.
QUOTE]

Hoh, stimmt. Es wird nur der "fett", der tagtäglich mehr Energie zu sich nimmt als er verbraucht (Ausnahme: krankhafte Wasseransammlungen). Alles andere ist schon rein "physikalisch" unmöglich. Ich habe noch keinen echt Dicken gesehen, der andauernd wenig isst.

Oder anders und bildhafter ausgedrückt: bei McD sitzen hinter den vollsten Tablettes stets die raumgreifenden Esser.

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Zeugma 26.11.2010, 14:32
64. Kann ich bestätigen

Zitat von Sternundwinkelcruiser
Hm, das mit dem Wohlfühlgewicht war bei mir allzu lange Zeit ein "Problem", denn das relativ hohe Gewicht (wirklich dick war ich nun nicht) "fühlte" sich für mich sehr gut an. ... Die Überschreitung der Wohlfühlgrenze lag bei (nach althergebrachter Formel) bei 20 Kilo Gewicht über Normal. Nun sind 20 Kilo über Normal bereits alles andere als "Wohl" für den Körper. Das eigene Gewöhngefühl spielt da oft sehr große Streiche (oft auch komplett andersrum, wenn echte Hungerhaken sich richtig "schlecht" fühlen bei nur ganz wenigen Kiloleins "zu viel"). Eine Waage ist da sehr viel unbestechlicher für die Selbstkontrolle, die fürs Abnehmen durchaus Ansporn und frust sein kann...
Ging mir ähnlich, aber seit dem regelmäßigen Fasten beste Blut- und Blutdruckwerte. Das mit den 20 kg über Normal kommt ziemlich genau hin.

Ich misstraue daher denen nicht, die sagen, sie fühlten sich wohl, aber es kann trotz Wohlfühlens sehr schlechte Stoffwechselwerte geben, die man so nicht als negativ bemerkt. Das ist das Tückische - vor allem die Risikofaktoren für Diabetes werden gerne übersehen.

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die_andere 26.11.2010, 14:52
65. Warum es "gut" schmeckt

[QUOTE=die_andere;6686699] Zitat von Asirdahan
Einweißreiche Nahrung, wenig Zucker und Fett. Toll! Davon hält man vielleicht sein Gewicht, aber schmecken tut es nicht. Weshalb sind denn die Dicken dick? Weil ihnen gerade die verbotenen Stoffe wie Fett und Zucker so gut schmecken.
Da könnte man ja jetzt fragen: Ja, warum schmecken die den Dicken denn so gut?
Das ist ein klares Zeichen dafür, dass der/die Dicke sich selbst auf diesen Stoff konditioniert hat (und ihn deshalb natürlich viel öfter isst, als der Dünne). D.h., Dicke bevorzugen Nahrung mit hohem Fett-/Zuckergehalt. Das wiederum macht sie erst dick.
Auf welche Ernährung man konditioniert ist, kann man m.M.n. selbst steuern. Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist.
Wenn ich abends immer Pellkartoffeln mit Quark esse, ist das Gewohnheit. Wenn ein Japaner Miso-Suppe zum Frühstück isst und unser schönes Käsebrot verschmäht, ist das aus Gewohnheit. Wenn ich immer um halb sieben Uhr Abendbrot esse, mit Graubrot, Aufschnitt und Malventee mit der ganzen Familie, ebenfalls. Wenn ich stattdessen aber vorm TV Chips futter, Pizza order und Schokoriegel esse, ebenfalls.
Mit anderen Worten: anders als z.B. Nikotin, Diazepam, Heroin, Kokain etc. sind bisher Zucker, Fett und Stärke (noch) nicht als Sucht erzeugende Stoffe anerkannt worden - wissenschaftlich nachgewiesen. Also sind sie es auch nicht.
Daraus folgt, es ist es einfach nur Gewohnheit. Und die kann man ändern.
Sollten Zucker/KH als Sucht erzeugende Stoffe nachgewiesen werden, müsste ergo ein ein Verbot von KH/zuckerhaltigen Lebensmitteln erfolgen. Offenbar will das niemand.
Denn ein paar KH oder Zucker schaden wohl niemandem. In Massen genossen eben.
Aber was wir bisher wissen, sollte doch jedem Dicken oder von Diabetes geplagten Menschen oder auch alle anderen schon zum Nachdenken anregen, oder nicht?

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diegorivera 26.11.2010, 14:55
66. Essen Mach Satt

Natürlich ist auf der einen Seite jeder selbst Schuld. Das macht es aber zu einfach. Können Sie sich der Berieselung der Medien komplett entziehen? Wurden Sie nicht im Kindes- und Jugendalter zu einer bestimmten Ernährungsweise erzogen?
Als Erwachsener kann man, entsprechender Willen, Interesse und vielleicht auch Bildungsniveau vorrausgesetzt dagegensteuern. Aber Gewohnheiten zu ändern ist sehr sehr schwierig.

"Essen macht nicht dick, Essen macht nicht schlank, Essen macht nicht gesund und Essen macht nicht glücklich.

Essen macht satt!
Ende der Jobbeschreibung.
Mehr Aufgabe würde ich dem Zeug auch nicht zumuten."
Naja, Essen liefert Energie und Aminosäuren, Fette usw.
Alles lebensnotwendig, aber nicht alles ist gleich gut und auch nicht überall drin.
Nur "Satt machen" hieße, es ist egal was man isst. So ist es ganz und gar nicht.


Zitat von Gungan
Natürlich kann man das unterdrücken. Um Beispiel in dem man bewußt isst. Nicht beim Fernsehen Chips, Flips oder Weingummi in sich reinstopfen ohne hinterher sagen zu können wieviele es denn genau waren. Und selbst wenn es so wäre, daß man es nicht unterdrücken kann. Dann muß man die entsprechenden Dinge eben komplett meiden. Pech gehabt. Schade eigentlich. Es ist immer die Frage was man selber wirklich will. Es kann auch dabei rauskommen daß man Bier und Hamburger will. Dann darf man nur nicht den Rest der Welt für die eigene Misere verantwortlich machen - falls es eine Misere gibt Essen macht nicht dick, Essen macht nicht schlank, Essen macht nicht gesund und Essen macht nicht glücklich. Ende der Jobbeschreibung. Mehr Aufgabe würde ich dem Zeug auch nicht zumuten.

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keerborstel 26.11.2010, 15:04
67. .

.[QUOTE=Luckyme;6686760]Tja, im vollen Brustton und trotzdem falsch.
Tierische Produkte zu meiden, ist höchst bedenklich. Eine ausgewogen Ernährung ist nur möglich unter der vernünftigen Einbeziehung von.....
/QUOTE]

Das kann nicht sein, ich war zuletzt in Indien,
dort essen ca. 80% der Bevölkerung kein Fleisch,
aus religiösen Gründen.Die sehen auch gesund aus.

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Hephaistos 26.11.2010, 15:06
68. Verbote

Zitat von Gungan
Ich kann kann es nicht so groß schreiben wie ich es gerne brüllen möchte: Ich brauche niemanden der irgendetwas verbietet, schon gar keinen Politiker der per Definition schon korrupt ist (ja tatsächlich) Ich will eine .....
Hier geht's nicht darum, dem Bürger etwas zu verbieten! Hier geht's darum, Konzernen wie Nestle, McDonald etc zu verbieten, Dinge ins Essen zu mischen, die dort absolut nichts zu tun haben.

"Der Bürger" weiss erstens gar nicht, was Transfette sind und denjenigen, die es wissen, nützt das auch nichts, wenn in den ach so gesunden Vollkornkeksen Transfette stecken. Es steht nämlich nicht drauf.
HimmelSpaghettiMonsterNochmal.

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die_andere 26.11.2010, 15:38
69. Wissenslücke

[QUOTE=keerborstel;6687058].[QUOTE=Luckyme;6686760]Tja, im vollen Brustton und trotzdem falsch.
Tierische Produkte zu meiden, ist höchst bedenklich. Eine ausgewogen Ernährung ist nur möglich unter der vernünftigen Einbeziehung von.....
/QUOTE]

Zitat von keerborstel
Das kann nicht sein, ich war zuletzt in Indien, dort essen ca. 80% der Bevölkerung kein Fleisch, aus religiösen Gründen.Die sehen auch gesund aus.
Das europäische (oder wenn Sie wollen, das dt.) Äquivalent dazu wäre die berühmte Erbsensuppe. Inder ernähren sich vorzugsweise aus "Dhal" mit Reis.
Deutsche (früherer Zeiten) aus Erbsensuppe (immer mit ner Scheibe Roggenbrot).
Gleicher Effekt. Genug Proteine und kann nur aufgespalten werden mit entsprech. KH-Zufuhr.
Das stammt aus ner Zeit, als in Deutschland die normalen Arbeiter-Bienen sich nur 1x Woche Fleisch leisten konnten. (Stichwort: Sonntagsbraten). Wir müssen also gar nicht so sehr in die Ferne schweifen, obwohl es wohl das ist, was heutzutage junge Menschen dazu bekehren kann, nicht so oft Fleisch zu essen (Religion spielt da wenig/keine Rolle).
Ich selbst ess gerne mal indisch, verachte aber auch nicht die Ernährung meiner Vorfahren. Und das waren eben keine Kuchenfertigmixe/Pommes Frites m. Schnitzel etc. ;-)

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