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Digitale Propaganda: Ganz allein im dunklen Internet
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Viel wird darüber geredet, was Smartphones mit Jugendlichen anstellen. Die wichtigere Frage wird gern übersehen: Was das Zusammenspiel von Propaganda und sozialen Medien mit der Gesellschaft anstellt.

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xlabuda 14.10.2018, 21:42
40. Nehmt euch mal nicht so wichtig ihr Medien-

fuzzies und -Soziologen.
95% allernen Smartphone und andere Medienunternehmen interessiert die politische Meinungsbildung und - des Formation einen feuchten Kehrricht. Es gibt einige Verblendete - die linKen eher hier- die rechten eher woanders., ABER die meisteh - insbesondere der Jugendliche und hier eher die nicht ganz so intelligenten - zocken und spielen u/o schauen sich irgendeine irgenein Video von dummen Katzen oder noch blöderen MensChen und ihren Missgeschicke an. Noch viel mehr wird mit Freunennen geratscht.
Politische Informationen interessieren keine Sauna und VTLER holen sich ihren geistigen Dünnpfiff auch woanders.
Man muss nicht seine Scheuklappen untenllassen oder versuchen die Gefahr, daß die öffentliche Meinungsmainstreamführerschaft entgleitet mit einer Verdammen des bösen Internets bekämpfen wollen.
Eins ist korrekt: man muß sich vielfältiger informieren um informiert zu sein.

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ad2 14.10.2018, 22:14
41. Der Staat muss gesetzliche Regelungen entwickeln

Es kann nicht sein, dass die Großkonzerne Youtube, Facebook & Co frei von gesellschaftlicher Verantwortung alles Kriminelle bis in der Kinderzimmer streuen lassen dürfen und populistischen Spaltern ihre politische "Meinungsmache" ermöglichen.
Totale Freiheit bedeutet auch jeden Schutz vor Desinformation aufzuheben, insbesondere für der Mehrzahl der weniger gebildeten Menschen.
Es wird auch kein Alkohol an Kinder verkauft oder Heroin im Supermarkt angeboten. Warum ist ausgerechnet im Internet alles erlaubt?

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Jasro 14.10.2018, 23:28
42. Immer dieser Alarmismus!

Freie Menschen erlauben sich, eine eigene Meinung zu haben und diese auch mit anderen auszutauschen - u.a. über das Internet. Na und?

Natürlich setzt das Strafrecht dem Grenzen, etwa wenn es z.B. um Beleidigung (§ 185 StGB) oder Volksverhetzung (§ 130 StGB) geht, aber abgesehen davon herrscht allgemeine Gedanken- und Meinungsfreiheit, gerade auch im Internet.

Wie hätte es Herr Stöcker denn gern? DDR 2.0? Eine Welt ohne Internet, wo außerdem alle seiner Meinung sind, zumindest offiziell?

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xlabuda 15.10.2018, 00:47
43. und Sie scheinen der Meinung zu sein, daß der Staat die Medien nicht

Zitat von ad2
Es kann nicht sein, dass die Großkonzerne Youtube, Facebook & Co frei von gesellschaftlicher Verantwortung alles Kriminelle bis in der Kinderzimmer streuen lassen dürfen und populistischen Spaltern ihre politische "Meinungsmache" ermöglichen. Totale Freiheit bedeutet auch jeden Schutz vor Desinformation aufzuheben, insbesondere für der Mehrzahl der weniger gebildeten Menschen. Es wird auch kein Alkohol an Kinder verkauft oder Heroin im Supermarkt angeboten. Warum ist ausgerechnet im Internet alles erlaubt?
für eigene miese Zwecke nutzt ?
Dieses absolute Vertrauen in die Politik und die Macht des Staates ist absolut naiv.
Bitte geben Sie in die Kommandozeile folgendes ein: #del internet

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R.W.Schramm 15.10.2018, 05:01
44. Hinter der Fassade der Berliner Großdemo vom 13.10.2018

Berliner Großdemo am 13.10.2018
Teil der Fassade der Kapitalgesellschaft

»Umso kurioser mutet der Zuspruch von Andrea Nahles und Heiko Maas an, die als Unterstützer der Demo auftreten (Maas: "Ein großartiges Signal!"). Zeichnen sie, bzw. die SPD, doch maßgeblich am sozialen Notstand, an der Verarmung der Rentner, an den Waffenexporten für Saudi Arabien, am Desaster im Schul- und Bildungsbereich ... verantwortlich.

Wesentlich interessanter finde ich allerdings, dass der Zentralrat der Muslime an der Unteilbar-Demonstration teilnimmt. Zu dessen Mitgliedern zählen Moscheevereine, die Islamisten und türkischen Nationalisten nahe stehen; als Beispiele seien hier nur die rechtsextremen Grauen Wölfe, die Muslimbruderschaft und die IGD (Islamische Gemeinde Deutschland) genannt. Weshalb liberale Muslime sich auch von der Unteilbar-Demo distanzieren.«

Vgl. der Freitag: Was eine Zahl nicht erzählt. Großdemo in Berlin. Kann man den Organisatoren trauen und wenn nicht, geht man trotzdem hin?

https://www.freitag.de/autoren/c-juliane-vieregge/was-eine-zahl-nicht-erzaehlt#comments
[Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community]

»Wieweit reicht bei den 240.000 DemonstrantInnen die Toleranz im konkreten Fall? Etwa, wenn es um Kippa- und Schläfenlockenträger geht? Das würde mich brennend interessieren.«

Ein Auszug, vgl.

Merke: Das Kapital und die Konsumgesellschaft ist angenehmer als der Realsozialismus der SED-Stalinisten und MfS-Antifaschisten.

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chrissuennen 15.10.2018, 05:53
45.

Doch Gudrun3, sie schwadronieren auch von komplett irealem. Und auch dem wird gefolgt, Beispielsweise Flat Earth usw. Und das ist auch der Nährboden auf dem dann bestehende Probleme in den falschen Kontext gebracht werden.

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ayee 15.10.2018, 07:32
46. Das große Problem sind eigentlich die Blasen, Filter

Man sieht nur noch das, was man sehen will. Wenn etwas nicht passt, wird es weggeklickt oder weggefiltert. Deshalb sind viele nicht mehr in der Lage zuzuhören, andere Meinungen zu akzeptieren, tolerant zu sein. Und dann trifft man im realen Leben aufeinander und verhält sich wie im Netz. Bumm.

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garno 15.10.2018, 08:00
47.

"Wir leben in einer Zeit, in der hochmotivierte und zum Teil hervorragend finanzierte Propagandisten daran arbeiten, den Grundkonsens unserer liberalen Demokratie zu durchlöchern. "
Der Artikel wendet sich gegen Verschwörungstheorien, aber von neurtraler Seite betrachtet, verwendet er doch selbst eine. Er verwendet den Begriff "liberalen Demokratie" um unkritisch den aktuellen gesellschaftlichen Zustand zu bezeichnen. Das schließt dann auch die aktuelle wirtschaftsnahe Politik mit ein. Kritik daran soll somit auch unter "Verschwörungstheorien" verbucht werden. Vermutlich unwissentlich macht der Artikel damit auch nur "Propaganda" für die aktuelle wirtschaftsnahe Politik und damit für die Herrschaft des Kapitals.

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Little_Nemo 15.10.2018, 08:57
48. #del Hirn

Zitat von xlabuda
und Sie scheinen der Meinung zu sein, daß der Staat die Medien nicht für eigene miese Zwecke nutzt ? Dieses absolute Vertrauen in die Politik und die Macht des Staates ist absolut naiv. Bitte geben Sie in die Kommandozeile folgendes ein: #del internet
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Parteien und Interessengruppen jedweder Couleur dies ständig versuchen. Wenn eine dieser Parteien und/oder Interessengruppen den Staat übernehemen sollte, wäre das eine Katstrophe für die Demokratie und würde mein Vertrauen in den Staat zunichte machen. Solange es aber noch unterschiedliche Parteien und Interessengruppen gibt, die in Wettstreit stehen und sich gegenseitig kontrollieren und miteinander verhandeln (müssen) - so wie es bei uns immer noch der Fall ist (wenn hier und da auch mehr möglich wäre) - sehe ich da keinen Grund für Alarmismus. Den sehe ich derzeit eher angesichts der allzu offensichtlichen aggressiven Kampagnen von Verfassungsgegnern im Netz, die mit allen erdenklichen schmutzigen Tricks und maximaler krimineller Energie versuchen dieses System der gegenseitigen Kontrolle und Ausgewogenheit zu stürzen. Das absolute Vertrauen, dass hierin das Heil liegen könnte, erscheint mir als absolut naiv. Wenn nicht schlimmeres.

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Little_Nemo 15.10.2018, 09:25
49. Und immer wieder Bäumchen wechsel dich

Zitat von garno
"Wir leben in einer Zeit, in der hochmotivierte und zum Teil hervorragend finanzierte Propagandisten daran arbeiten, den Grundkonsens unserer liberalen Demokratie zu durchlöchern. " Der Artikel wendet sich gegen Verschwörungstheorien, aber von neurtraler Seite betrachtet, verwendet er doch selbst eine. Er verwendet den Begriff "liberalen Demokratie" um unkritisch den aktuellen gesellschaftlichen Zustand zu bezeichnen. Das schließt dann auch die aktuelle wirtschaftsnahe Politik mit ein. Kritik daran soll somit auch unter "Verschwörungstheorien" verbucht werden. Vermutlich unwissentlich macht der Artikel damit auch nur "Propaganda" für die aktuelle wirtschaftsnahe Politik und damit für die Herrschaft des Kapitals.
Der Punkt ist, dass Kritik an der allzu wirtschaftsnahen Politik schon seit langem geübt wird, auch und nicht zuletzt übrigens in den so oft als "Staatsmedien" gescholtenen Öffentlich Rechtlichen und der vermeintlichen "Lügenpresse". Wir stehen aber mittlerweile vor der absurden Situation, dass wir diese Kritik kaum noch effektiv vertreten können, weil wir befürchten müssen damit den Verfassungsfeinden in die Hände zu spielen, die die Unzufriedenheit über diese Sachverhalte für sich instrumentieren. Und damit übrigens den Wirtschaftsliberalen das Leben bequem machen.

Dass massenhaft abstruse Verschwörungstheorien im Umlauf sind, bedeutet ja übrigens auch nicht, dass es keine Verschwörungen gibt. Die Natinalsozialisten etwa waren ganz groß darin Verschwörungstheorien in die Welt zu setzen und zu verbreiten. Ohne diese wären sie nie an die Macht gelangt. "Mein Kampf" gibt beredtes Zeugnis davon. Gleichzeitig ist aber auch nicht zu leugnen, dass die Nationalsozialisten selbst ganz groß darin waren Verschwörungen zu betreiben und es immer noch sind. Und ihre Verschwörungstheorien waren und sind ein fundamentaler, existenzieller Bestandteil ihrer Verschwörungen. Das ist geschichtlich ausreichend belegt.

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