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Digitale Zukunft: Was Roboter mit Rasierklingen zu tun haben
DPA

Es gab diese Woche eine vielbeachtete Nachricht über Rasierklingen, und eine andere, die fast unbemerkt blieb. Beide haben miteinander zu tun - für unsere Zukunft aber ist vor allem die zweite wichtig.

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kurtzac 23.07.2017, 09:50
10. Schön von Mozilla, aber

die Spracherkennung wird nicht gebraucht, wenn dahinter nicht Produkte und Dienstleistungen stehen. Und die hat Mozilla eben nicht. Schöner Ansatz, aber damit gehört das noch lange nicht 'uns'. Wir werden weiterhin getriebene sein, wir werden weiter manipuliert werden - nicht von Erdogan oder Putin, sondern von Amazon, Alphabet und Facebook. Wenn Sie dieses Buch kaufen, gefällt ihnen das hier bestimmt auch, wenn sie diesen Freund haben, dann passen diese hier....ist erst der primitive Anfang.

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alex300 23.07.2017, 10:06
11. Hmm. Es begann mit Rasierklingen, ging über weibliche Brustwarzen

und endete bei Mozilla.
Was hat der Author nur geraucht?
Ein Rechner, der die menschliche Sprache versteht, wäre tatsächlich sehr vorteilhaft.
Schon jetzt ist Google nie praktisch. Nach Hause, zu der Arbeit und zum nächsten McDonald's navigiere ich ausschließlich per Sprache.
Eine beliebige Adresse einzugeben ist dagegen noch schwierig...

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Ge-spiegelt 23.07.2017, 10:07
12. Süßer Artikel

Aufruf zum Training der open Source Spracherkennung, sehr wichtig. Künstliche Intelligenz und selbst Assistenten brauchen nicht unbedingt Spracherkennung. Wichtiger ist die Welt und die Situation zu verstehen und dann dem Menschen zu assistieren. Deutschland wird aber dabei keine Rolle spielen, zu viel German Angst, Nichtwissen, Datenschutz, Fortschritts Feindlichkeit.

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Spiegelleserin57 23.07.2017, 10:08
13. eine zusätzliche Frage stellt sich noch...

Zitat von sok1950
Gerade bei "kostenlosen" Apps immer die Frage stellen: Was will die wirklich auf dem Smartphone. Wer Apps auf sein Smartphone lädt überlässt dem Hersteller/Programmierer alle seinen privaten Daten. PS: Pornos kann man auch auf Apple-Geräte ansehen - da gibt es ein Programm, welches alle Apps ersetzt: Nennt sich Browser. Browser wurden Ende der 1980er Jahre entwickelt und hatten gerade das Ziel, dass auf dem Endgerät statt dutzender Programme (Apps) nur ein Programm laufen muss - der Browser.
ist das alles überhaupt sinnvoll für mich?
Wozu brauche ich das wirklich? Wir werden geradezu überladen von diesen Angeboten und wundern uns über die vielen Burnouts.
Wie hilflos werden wir alle wenn diese Technik versagt und das ist leider zu oft die Realität. Der Terminkalender weg...oh Gott und nun ?
Das Adressbuch funktioniert gerade nicht...der Gau für Geschäftsleute....Datensicherung wird oft nicht gemacht...
Hier sieht man dass man sich auch heute noch mit dem altbewährten Papier zusätzlich begnügen muss. Man ganz zu schweigen von der Gefahr der Trojaner, Viren etc. IT ist anfällig, auch heute noch und bis jetzt hat keine Firma die Gefahren gebannt.
Auch ist es sinnvoll immer wieder sein Gehirn zu trainieren und nicht einem Programm seine Daten und seinen Privat- und Geschäftsbereich zu überlassen und damit der Weltöffentlichkeit.
Eine Mail ist wie ein Aushang am schwarzen Brett. Wer sich darüber bewusst ist weiß dann auch in welchem Ausmaß er die IT nutzen kann. Der Spass an der Technik sollte nicht über die Gefahren hinwegtäuschen und die lauern nun mal im Netz.
Ich möchte damit nichts verteufeln denn auch ich bin sehr technikbegeistert und Rechner gehören zu meinem Hobby, aber eben zum Hobby und ich bin mir der Unsicherheiten sehr bewusst!

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f_eu 23.07.2017, 10:21
14.

Zitat von peterbruells
Für vieles gäbe es aber einfache Lösungen. Rasierklingen guter Qualität kriegt man auch heute für kleines Geld. Einhundert Stück für zehn Euro, sind keine Problem. Und die rasieren auch nicht schlechter, unsere grossväter sind ja auch nicht mit Stoppelbärten rumgelaufen.
Vielleicht lässt die Redaktion ja die Bekanntgabe ihrer Quelle zu weil 100 für einen Zehner fast so saugünstig ist wie die Herstellung des um 30/100 günstiger angebotenen Nachahmerprodukts. Dessen Herstellungskosten liegen bei 8 Eurocent/Klinge.

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max_schwalbe 23.07.2017, 10:33
15. Nicht alles passiert, was technisch möglich ist!

Es ist gut, sich zu fragen, wem Das gehören soll, was Uns in Zukunft vielleicht einmal kontrolliert. Aber die Frage ist, ob und wie schnell wir dahin gelangen. Ich bezweifel stark, dass Roboter, die mit ihren Aktivitäten beweisen, dass sie uns in unseren privatesten Dinge kennen, mehr wissen wollen und sich einmischen, eine Zukunft haben. Das entspricht einfach nicht dem was der Mensch für richtig hält, und die Technik macht immernoch der Mensch, nicht andersherum. Und es geht bei weitem nicht alles so schnell wie man es technisch könnte: Ich erinnere nur mal an die Tatsache, dass wir unsere PKW immernoch mehrheitlich manuell schalten, obwohl das technisch gesehen schon seit Jahrzehnten ein Anachronismus ist, der längst überwunden sein könnte. Die manuelle Wahl der Getriebübersetzung inklusive Kupplung treten befriedigt aber eben jenes Bedürfnis, noch selbst die Kontrolle über die Technik, sein Auto zu haben.

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newline 23.07.2017, 10:37
16. War es nicht Rockefeller,

der Petroleumlampen regelrecht verschenkte und Geld durch den Verkauf des Brennstoffs verdiente?
Gillettes Rasierklingen waren von ihm als Wegwerfartikel gedacht, weil diese aber doch recht teuer waren, wurden Schärfgeräte entwickelt. Einige sogar direkt in den Sicherheitsrasierer/Rasierhobel integriert.
Wer von den Systemklingen auf die DE-Rasierklingen umsteigen will, sollte sich die Seiten gut-rasiert und nassrasur.forum ansehen.

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max_schwalbe 23.07.2017, 10:45
17. Re: Webbser statt App?

Zitat von sok1950
Gerade bei "kostenlosen" Apps immer die Frage stellen: Was will die wirklich auf dem Smartphone. Wer Apps auf sein Smartphone lädt überlässt dem Hersteller/Programmierer alle seinen privaten Daten. PS: Pornos kann man auch auf Apple-Geräte ansehen - da gibt es ein Programm, welches alle Apps ersetzt: Nennt sich Browser. Browser wurden Ende der 1980er Jahre entwickelt und hatten gerade das Ziel, dass auf dem Endgerät statt dutzender Programme (Apps) nur ein Programm laufen muss - der Browser.
Das sehe ich ganz genauso. Apps sind im Prinzip ziemlicher Unsinn, der sich vermutlich nur deshalb verbreiten konnte, weil das Nutzen eines Webbrowsers in Kombination mit kleinen Touch-Screens gewisse Schwierigkeiten bereitet. Die Funktionalität eines Browsers aber werden sie nie ersetzen können. Und wenn man das Problem der Mini-Displays technisch irgendwann überwindet (google glass, oder faltbare Displays), werden Apps vermutlich und hoffentlich wieder verschwinden.

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newline 23.07.2017, 11:12
18. Es sind

Zitat von f_eu
Vielleicht lässt die Redaktion ja die Bekanntgabe ihrer Quelle zu weil 100 für einen Zehner fast so saugünstig ist wie die Herstellung des um 30/100 günstiger angebotenen Nachahmerprodukts. Dessen Herstellungskosten liegen bei 8 Eurocent/Klinge.
Gillette-Klingen, DE-Klingen, keine Systemklingen. Einfach mal bei idealo nach Astra Superior Platinum suchen. Eine Klinge hält bei mir vier Rasuren, früher eine Woche, mein Bart ist härter geworden.
Jede Klinge einzeln in Wachspapier, fünf Klingen in einem kleinen Pappkarton, zwanzig Kartons in einem Pappkarton. Daher kein Plastikmüll.

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Iggy Rock 23.07.2017, 11:22
19. Merkwürdig

Ich bin seit fast zwei Dekaden Mozilla-Firefox-Nutzer, habe Systemrasierklingen schon vor Jahren entsorgt und rasiere mich seitdem mit Double-Edge Klingen, die pro Stück keine 10 Cent kosten, aber zwei Wochen sauber ihren Dienst verrichten. Auch kaufe ich mir Tintenstahldrucker grundsätzlich nur wenn ich weiß, dass ich deren Tinte auch problemlos nachfüllen kann. Tinte ist, anders als im Artikel geschrieben, nämlich spottbillig, teuer sind nur die Patronen der Hersteller. Bislang habe ich noch kein einziges Appleprodukt besessen, weil ich mich privat nicht bevormunden lassen will.
Spracherkennung benutze ich nicht mehr, seitdem dafür ein Internetanschluß verlangt wird. Das funktionierte schon in den 90er Jahren völlig ohne die Profitgeier Apple, Googleoder Amazon, mit Software auf dem eigenen PC.
Es ist ja schön, dass sich Mozilla nun auch diesem Thema widmet, aber die sollten sich, nach all den Verlusten an Nutzerzahlen, lieber auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Auch wenn man über Marketing nur der Wurmfortsatz der großen global Player ist und zudem noch Spenden braucht, sollte man sich sehr genau überlegen, was man mit dem Geld Sinnvolles anstellt.
Das sollten auch endlich mehr Verbraucher tun, das spart viel Geld, mit Unsinn verschwendete Zeit und Nerven.

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