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Dramatischer Uno-Bericht: Eine Million Arten vom Aussterben bedroht
Ricardo Lima/ Getty Images

"Die Gesundheit der Ökosysteme verschlechtert sich schneller als je zuvor", warnen Uno-Experten. Ihr neuer Bericht zum Artensterben zeigt: Der Mensch droht als Verursacher des sechsten Massensterbens in die Geschichte einzugehen.

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Düppel 06.05.2019, 15:10
1. Bekannt

Massenaussterben hat es, wie Klimawandlungen, immer geben. Auch ganz fixe z.B. nach dem Einschlag großer Asteroiden oder dem jahrhundertelangen Ausbruch mächtiger Vulkane. Die Probleme, die ihr hier aufzieht, sind dem Planten also längst bekannt und er wird damit umzugehen wissen.

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martin_stübs 06.05.2019, 15:14
2. Na und?

Seit dem Anfang der Erdgeschichte sind Abermillionen Arten entstanden und vergangen, und auch schon ein paar mal fast alle. Wenn es über 7 Milliarden Menschen auf der Welt gibt, dann werden eben andere Arten verdrägt. Andererseits: Ein paar Arten sind ja umso erforgreicher: Hunde,Schweine, Rinder, Hühner, Ratten, auch Krähen. So ist das Leben: Anpassen oder untergehen.

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wolfabc 06.05.2019, 15:17
3.

Bei dem Thema kann sich kein deutscher Politiker mehr damit herausreden, man könne nur im internationalen Rahmen handeln. Hier kann jeder vor seiner sprichwörtlichen Haustür kehren, also bei sich beginnen. Das gilt sowohl für jede Privatperson als auch für jeden deutschen Politiker. Es gibt keine Ausreden mehr!

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Soziopathenland 06.05.2019, 15:22
4. Genau so wie Hoimar von Ditfurth es prophezeiht hat

"Der Mensch droht als Verursacher des sechsten Massensterbens in die Geschichte einzugehen. "

Genau darüber hat Ditfurth in den 80ern seinen Bestseller geschrieben: "So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen. Es ist soweit!"

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste beschreibt einfach das wir untergehen wenn wir so weitermachen wie bisher und im zweiten Teil stellt er die These auf, dass wir mehr vom Instinkt geleitetet sind als wir wahrhaben wollen und vielleicht der Einzelne sein Verhalten ändern kann, aber die Menschheit als Kollektiv dazu nicht in der Lage ist und dass es die evolutionäre Aufgabe der Menschehit sei, einen sgn. Faunenschnitt herbeizuführen.

Genau so geschieht es.

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Masomenos 06.05.2019, 15:24
5. Einfache Formel

bei jetzt über 7,5 Milliarden Menschen (bei meiner Geburt vor einigen wenigen Jahrzehnten (!) waren es noch knapp die Hälfte) gibt es nichts mehr zu beschönigen und die einfache Formel bestätigt sich: je mehr Menschen auf diesem Planeten leben, desto geringer ist die Artenvielfalt. Der Mensch sitzt immer am längeren Hebel, wenn es um die Nutzung der natürlichen Ressourcen geht und hat aus evolutionsbedingtem Selbstinteresse kein Interesse am Erhalt von Arten, die nicht unmittelbar für ihn nützlich sind oder in irgendeiner Form in Konkurrenz zu ihm stehen. Der einzige logische Ausweg wäre also eine drastische Reduzierung der menschlichen Weltbevölkerung. Nur wie?

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Daniel Roser 06.05.2019, 15:28
6.

Wir haben es richtig vermasselt :-(

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SaveTimE 06.05.2019, 15:29
7. Mein Reden...

Seit bald 40 Jahren... Die Fakten waren damals schon bekannt, doch die Auswirkungen waren noch nicht so sichtbar. Bin deshalb Bio Bauer geworden. Heute ist die Bio Landwirtschaft weitgehend industrialisiert..., kaum nutzen für den Artenerhalt. Ich habe resigniert, das sterben geht weiter.... Und nun das Hopi Zitat.... "Erst wenn der letzte Baum gefällt ist,...."
Noch Fragen??

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Mühsammler 06.05.2019, 15:30
8. Wenn's gut läuft

reiht sich die Menschheit bei der aussterbenden eine Million Arten ein.

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Trotritrallala 06.05.2019, 15:34
9.

Beitrag
Ja klar, allens ein natuerlicher Vorgang bei dem das Verhalten des Menschen ueberhaupt keine Rolle spielt.

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