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Dramatisches Artensterben: Klimawandel lässt Nahrungskette zusammenbrechen
AP/ New Mexico Dept. of Game and Fish

Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.

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the_chief2k 17.10.2012, 15:02
1. optional

Daran werden wir uns wohl gewoehnen muessen. Der Mensch macht einfach alles kaputt, das ganze Gerede und sinnlose Konferenzen ohne dratische Strafen dienen allenfalls der Hinhaltung und Beschwichtigung. Aber es gibt ja tolle 3D Filme und den guten alten Zoo, um in 100 Jahren mal einen Elefanten zu betrachten.

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billhall 17.10.2012, 15:08
2. Titel

Zitat von sysop
Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Soll mit derartigen "Stduien" die weitere Zerstörung der Natur vorangetrieben werden? Nach dem Motto: wir können die Natur ruhig zerstören, denn die Tiere sterben "nur" am Klimawandel und nicht am verschwundenen Lebensraum...

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wildschuetz 17.10.2012, 15:55
3. Ein weiterer Beitrag in der Reihe: Hilfe wir werden alle sterben

Die Studie stellt, anders als in der Überschrift behauptet, kein "dramatisches Artensterben" sondern den Rückgang lokaler Populationen aufgrund von regionalen klimatischen Änderungen fest.
Das ist erstmal nichts sonderlich neues oder erstaunliches. Bei Änderungen des Biotops ändert sich die Artenzusammensetzung. So eine Aussage ist natürlich ansich langweilig, also wird mit etwas Katastrophenszenario als Beilage hübsch Weltuntergangsstimmung produziert.

Zu den Fakten:
Der Höhepunkt des weltweiten Artensterbens wurde in bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts überschritten.
Klimatische Änderungen und daraus resultierende Änderungen der Zusammensetzung von Flora und Fauna gab es im Laufe der Erdgeschichte immer wieder und wird es immer wieder geben.
Auf der schwäbischen Alb z.B. kann man versteinerte Haifischzähne finden. Heute lebt dort kein einziger Haifisch mehr. - Dramatisch, oder?
Ein beliebtes Beispiel für das ach so schlimme Artensterben durch die "Klimakatastrophe" ist derzeit ja der Eisbär. Der - laut Presse - ja inzwischen extrem bedroht ist, obwohl er das mittelalterliche Klimaoptimum mit eisfreiem Nordpolarmeer schon mal überlebt hat. 1930 Betrug der Eisbärenbestand weltweit ca. 5000 Exemplare. Heute leben ca. 20 000 Exemplare. D.h. wenn der Eisbär weiter in dieser Geschwindigkeit ausstirbt, werden 2050 ca. 50 000 Exemplare die Erde bevölkern.

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crocodil 17.10.2012, 16:22
4. Was

ist mit den Dinosaurien und den Höhlenbären usw. usw.
Ist doch ganz normal, dass die Erde Zyklen erlebt, wo die
Klimagebiete verschoben werden. Warum findet man denn sonst in der Arktis Öl und Gas? War mal suptropisches Klima!!!

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Shamgar 17.10.2012, 16:24
5.

Ach iwo, die Natur wird sich schon von selbst erholen. Durch die sogenannte Evolution wird das Ökosystem sich anpassen müssen.

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spiegelleser987 17.10.2012, 16:29
6. Wieso erst ...

Zitat von sysop
Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Wieso erst in 100 Jahren. Da hatte doch vor 30 Jahren jemand schon "erforscht", dass 2020 keine wildlebenden Tierarten mehr existieren.

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spiegelleser987 17.10.2012, 16:30
7. Das ...

Zitat von Shamgar
Ach iwo, die Natur wird sich schon von selbst erholen. Durch die sogenannte Evolution wird das Ökosystem sich anpassen müssen.
Das nennt sich dynamisches Gleichgewicht.

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strayboy 17.10.2012, 16:52
8. @wildschuetz

Bitte lassen sie den Unsinn mit den 5000 Eisbaeren um 1930. Diese zahl ist ein reiner "urban myth" und hat keinerlei wissenschaftliche Basis. Die Populationsgroesse von Eisbaeren ist enorm schwer zu schaetzen und mit den modernsten Methoden betraegt der Fehler ungefaehr 5000 Individuen. Allein dies zeigt schon, dass diese staendig wiederholte Zahl voelliger Unsinn ist. Und ausserdem machen sie wieder den Fehler evolutionaere und oekologische Zeitraeume durcheinanderzuwerfen.

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nervmann 17.10.2012, 17:09
9. Super Situation

Zitat von sysop
Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Als Wissenschaftler ist man hoch erfreut über den Klimawandel. Da kann man endlich mal checken, ob die Theorien zum Aussterben von Arten und "survival of the fittest" etc. korrekt sind. Homo sapiens inbegriffen, übrigens.

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