Forum: Wissenschaft
Dramatisches Artensterben: Klimawandel lässt Nahrungskette zusammenbrechen
AP/ New Mexico Dept. of Game and Fish

Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.

Seite 2 von 5
wildschuetz 17.10.2012, 17:16
10.

Zitat von strayboy
Bitte lassen sie den Unsinn mit den 5000 Eisbaeren um 1930. Diese zahl ist ein reiner "urban myth" und hat keinerlei wissenschaftliche Basis.
Die Zahlen stimmen, sie passen den Weltuntergangspropheten nur nicht ins Argumentationsschema.

Zitat von strayboy
Und ausserdem machen sie wieder den Fehler evolutionaere und oekologische Zeitraeume durcheinanderzuwerfen.
Gewöhnen Sie sich einfach daran, weder Eisbär noch Elefant werden zu Ihnen den Gefallen tun zu Ihren Lebzeiten auszusterben.
Die Welt will einfach nicht unterghen, so wie es Leute wie Sie uns seit Jahren versuchen beizubringen....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frontmann22 17.10.2012, 17:24
11. Wölfe

Jedenfalls kann man in Deutschland mit einer nennenswerten Population von Wölfen rechnen, was auch auf ausgewiesene Schutzgebiete zurückzuführen ist.

Wenn ich mit dem Auto durch die BRD von Süden nach Norden fahre, dann erstaunt mich immer, wie gross die noch unbesiedelten und bewaldeten Flächen sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
indosolar 17.10.2012, 17:32
12. treffen sich zwei Planeten,

Zitat von sysop
Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben,
sagt der eine:"Du siehst aber schlecht aus!" sagt der andere:" Ach ich hab den Homo Sapiens" sagt der andere:" Kein Problem, der stirbt irgendwann aus, hatte ich auch schon mal!"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wildschuetz 17.10.2012, 17:44
13.

Zitat von frontmann22
Jedenfalls kann man in Deutschland mit einer nennenswerten Population von Wölfen rechnen, was auch auf ausgewiesene Schutzgebiete zurückzuführen ist.
Wobei der Wolf nie vom Aussterben bedroht war. Er kam zwar in Deutschland nicht vor, war aber in Eurasien immer weit verbreitet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ditta 17.10.2012, 17:51
14. Einfach mal nachdenken!

Um die teils bedrückenden Veränderungen in der Natur zu erkennen, bedarf es nicht unbedingt eines wissenschaftlichen Reports, dessen Wert ich keineswegs leugnen möchte. Auch der Laie vermag mit etwas Beobachtungsgabe, Akribie und Geduld die "adapt or die"-Situationen selbst für langjährig vertraute Gartenbewohner zu erkennen: Schmetterlingspopulationen sind innerhalb von wenigen Jahren bemerkenswert in Arten und Anzahl reduziert, generell Insekten (Bienen!), und Vögel haben eine eingeschränkte Nahrungsbasis, da ihnen somit Proteine, aber auch Sämereien fehlen, welche Rasenmähfanatiker gar nicht erst entstehen lassen. Grundsätzlich sind diese Entwicklungen leider nicht aufzuhalten - der Mensch ist im Gegensatz zum Tier gierig - aber regional könnte mit Nachdenken und sinnvollem Agieren manches verzögert werden. Und dazu bedürfte es nicht einmal eines hohen finanziellen Mitteleinsatzes - eher Verzicht auf Technik, Chemie und einen spießigen Ordnungswahn. Umwelt und Gesundheit würden es danken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
strayboy 17.10.2012, 18:31
15. @wildschuetz

So, so die Zahlen stimmen? Nennen sie mir mal bitte eine wissenschaftlich belastbare Quelle fuer die Zahl von 5000 Eisbaeren im Jahr 1930. Viel Spass beim Suchen! Die Zahlen "stimmen" weil es Getalten wie Michael Miersch & co. in den Kram passen. Sie verwechseln da irgendetwas...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iceland62 17.10.2012, 18:42
16. urban myth

Zitat von wildschuetz
Die Zahlen stimmen, sie passen den Weltuntergangspropheten nur nicht ins Argumentationsschema.
Wenn die Zahlen stimmen, dann können Sie auch sicher sagen, wer 1930 die Eisbären gezählt hat und wie dieser jemand sichergestellt hat, dass er den Bestand komplett erfasst hat oder zumindest qualitativ hochwertig abgeschätzt hat.

Es ist wohlbekannt, dass Ignoranten gerne jeden noch so hanebüchenen Mythos als Fakt darstellen, wenn es ihnen ins Konzept passt.

Zitat von
Gewöhnen Sie sich einfach daran, weder Eisbär noch Elefant werden zu Ihnen den Gefallen tun zu Ihren Lebzeiten auszusterben. Die Welt will einfach nicht unterghen, so wie es Leute wie Sie uns seit Jahren versuchen beizubringen....
Nachdem sich die Eisbärpopulation und Elefantenpopulation durch Abschutzgesetze erholt haben, ist es stets nett, wenn Ignoranten dies als Argument dafür hernehmen, dass die Populationen nicht durch andere Gründe zurückgehen oder gar aussterben könnten.

Es ist ein Fakt, dass sich Eisbären im Winter ein Speckpolster anfressen müssen, um den Sommer zu überleben. Sie sind zwar prinzipiell auch in der Lage an Land zu jagen, nur muss hierfür ein geeignetes Jagdgebiet vorhanden sein, was heutzutage nicht mehr der Fall ist. Und wenn die Eisbedeckung der Arktis signifikant zurückgeht oder die Zeit mit geringer Eisbedeckung auch nur länger anhält... .

Aber Ignoranten ignorieren diese "Wenn-Dann-Beziehung" einfach. Es ist ja gemäß Ignorantenlogik einleuchtend, dass, weil Abschutzgesetze geändert wurden, das Winterjagdgebiet der Eisbären nicht abtauen kann oder alternativ dazu plötzlich Landgebiete auftauchen, die Eisbären als alternatives Jagdgebiet nutzen könnten.

Und ein Rückgang an Neugeborenen Kindern in Europa korreliert mit dem Rückgang der Storchenpopulationen in Europa. Dass hier kein Zusammenhang besteht, bemerken eigentümlicherweise die meisten Ignoranten.

Aber sobald es um Klima geht, versagt jegliche Logik.

Bitte reduzieren sie ihre Klimaskepsis darauf, nicht an den Rückgang der arktischen Meereisbedeckung zu glauben und erfinden sie nicht pseudologische Argumentationen.

Wenn die Meereisbedeckung nicht zurückgeht, haben die Eisbären auch kein Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Petra 17.10.2012, 19:29
17.

Zitat von strayboy
Bitte lassen sie den Unsinn mit den 5000 Eisbaeren um 1930. Diese zahl ist ein reiner "urban myth" und hat keinerlei wissenschaftliche Basis. Die Populationsgroesse von Eisbaeren ist enorm schwer zu schaetzen und mit den modernsten Methoden betraegt der Fehler ungefaehr 5000 Individuen. Allein dies zeigt schon, dass diese staendig wiederholte Zahl voelliger Unsinn ist. Und ausserdem machen sie wieder den Fehler evolutionaere und oekologische Zeitraeume durcheinanderzuwerfen.
Ja, die armen armen Eisbären... sie werden alle sterben.

Und ausgerechnet die grauenhafte Tierschutzorganisation Peta sieht das ganz anders und überhaupt nicht dramatisch:

http://www.peta.de/web/dramatischer.2598.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
re_spon_der 17.10.2012, 20:02
18.

Zitat von sysop
Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher.
Zu solchen "Studien Ergebnissen" kommen halt Leute die in einer Wohnung in London sitzen und ihre Information im Internet sammeln.
Ich habe bis vor einigen Jahren im Yukon gewohnt und weil meine Frau Verwandtschaft in Manitoba hat, wo wir jetzt wohnen sind wir jedes Jahr mindestens 2 mal vom Yukon zu Besuch nach Manitoba gefahren. Entlang dem Cassiar Gebirge ist die Anzahl der 'big horn sheep" so hoch wie nie vorher, seitdem die auch von Indianern nicht mehr gejagt werden duerfen. Man muss bis nach Kamloops British Columbia in den Sueden gehen bis es ein Problem mit den big horn sheep gibt. Und das hat mit Klima Wandel rein gar nichts zu tun, sondern mit Lungenwurm . Und den bekamen sie von dem "free range cattle". Ranchers lassen ihr rind dort im Gebirge frei grasen und Cowboys herden die im Herbst zusammen. Mit den "wood buffalo" ist es das gleiche Problem. An der BC zum Yukon und den North West Territory Grenzen stehen ueberall Schilder auf denen steht, dass jeder der einen Bueffel in diesem Land Streifen sieht erschiessen soll und wenn moeglich die Eingeweide einem "game warden" geben soll.
Auch weil wir noerdlich dieses Gegend alle Bueffel und andere grasenden Wild Tiere von dem Lungenwurm schuetzen wollen der urspruenglich von den USA eingeschleppt wurde. Mit dem Klima Wandel in den groesseren Flaechen Canada`s ist auch nicht ganz so wie es im Internet berichted wird. Den gibt`s zwar schon, aber der ging seit ueber 5 Jahren in die entgegen gesetzte Richtung.
Jedes Jahr kommt der Winter frueher an und in Manitoba hatten wir schon seit Mitte September Wetter das ihr in Deutschland Winter nennen wuerdet.

Early Manitoba Winter - YouTube

Bitte um Entschuldigung im video flucht meine Frau (seit 40 Jahren),...sie ist Lakota Sioux und hat sich sehr geaergert als dieser
Stoffel im pick up truck nicht angehalten hat wie es sich hier gehoert wenn die Wildgaense die Strasse ueberqueren.
Normalerweise blieben die immer bis Anfang November bei uns. Aber die fliegen seit ~ 5-6 Jahren auch schon im September nach Florida.
Die Pelikane die im Lake Manitoba den Sommer verbringen verlassen uns auch jedes Jahr immer frueher. In Churchill Manitoba haben wir auch Verwandtschaft und sind dort oft zu Besuch. Churchill MB hat den Spiznamen "Polar Bear World Capital" und im letzem Jahrzehnt hat diese Gegend von da bis weiter oben zu Nunavut / Iqaluit die heochste Eisbaer Population seitdem solche daten gesammelt wurden. Wer das in Europa nicht glauben will kann das ja jederzeit mit Google auch herausfinden. Natuerlich nicht wenn man sich nur
Klima Wandel web Seiten anschauen will. Die berichten genau das gegenteil

Beitrag melden Antworten / Zitieren
günter1934 17.10.2012, 20:38
19.

Zitat von ditta
"adapt or die"-Situationen selbst für langjährig vertraute Gartenbewohner zu erkennen: Schmetterlingspopulationen sind innerhalb von wenigen Jahren bemerkenswert in Arten und Anzahl reduziert, generell Insekten (Bienen!), und Vögel haben eine eingeschränkte Nahrungsbasis, da ihnen somit Proteine, aber auch Sämereien fehlen, welche Rasenmähfanatiker gar nicht erst entstehen lassen.
Na also, das, was Sie hier beschreiben, hat nichts mit dem Klimawandel zu tun. Schädlingsbekämpfungsmittel, Round up, die Rasenmähfanatiker im Garten und die Biogasmaisanbauer in der freien Natur haben da bestimmt mehr Anteil, als ein Klimawandel, der im Moment noch kaum feststellbar ist.
Wir leben hier in Südfrankreich mitten in der Natur, im Umkreis von 10 km keine Landwirtschaft. Da gibt es alles noch wie früher, Schmetterlinge, Nachtigallen, Fledermäuse und am Himmel kreisen Geier, die werden allerdings gefüttert. Zuwenig Schafe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5