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Dramatisches Artensterben: Klimawandel lässt Nahrungskette zusammenbrechen
AP/ New Mexico Dept. of Game and Fish

Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.

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MtSchiara 17.10.2012, 20:41
20. Die Klimawandelwarner sind selbst mitverantwortlich am Artensterben

Zitat von sysop
Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Diese Forscher, die ständig vor einem menschengemachten gefährlichen Klimawandel warnen, sind durch ihre Warnungen mit dafür verantwortlich und daran schuld, daß zahlreiche Arten auf der Erde zugrunde gehen. Denn diese Warner lenken von den eigentlichen Ursachen des Artensterbens ab und verursachen auf diese Weise erhebliche Ressourcen-Fehlalokationen:

1) Daß Temperaturen oberhalb der aktuellen für Arten kein Problem sind, kann man an der Erdgeschichte erkennen: zu Beginn dieses Interglazials und in einigen vorangegangenen Interglazialen sowie auch vor mehr als drei Millionen Jahren war es wärmer und meist sogar um einige Grad wärmer als heute. Wären diese Temperaturen für Tiere ein Problem, dann hätten sie damals schon aussterben müssen. Darüber hinaus gab es in der letzten Eiszeit um ein fünffaches stärkere Temperatursprünge als heute. Alle Tiere, die heute leben, sind somit darauf eingestellt.

2) Vorhersagen über eine Klimaerwärmung über die 1,5 Grad direkte CO2-Wärme hinaus bis 2100 sind hochgradig spekulativ und mit Computerprogrammen auf wissenschaftlichem Niveau nicht zu simulieren.

3) Anti-Klimawandelrhetorik führt zu einer Ablenkung von den eigentlichen Gründen des Artensterbens: Überjagung, Überfischung, Zerstörung natürlichen Lebenesraumes für Wohnen und Ackerbau, Agrartreibstoffe, Gifteintrag (Quecksilber, DDT, etc.) in die Natur, Gentechnik, Überbevölkerung. Darüber hinaus sind die Ausgaben zum "Klimaschutz" von hunderten Milliarden für wirklich wirksame Projekte wie den Schutz der Meere oder der tropischen Regenwälder verloren, denn man kann Geld nur einmal ausgeben. Außerdem ist die "Klimaschutzmaßnahme" Agrartreibstoffe selbst in hohem Maße artenvernichtend.

Eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Artenvielfalt besteht also darin, die Klimadiskussion auf die Bedeutung abzusenken, die ihr tatsächlich gebührt, und sich größeren Problemen dieses Planeten zuzuwenden. Und wer trotzdem glaubt, menschengemachtes CO2 sei ein Problem, der sollte sich auf die einzige Maßnahme konzentrieren, die wirklich sinnvoll ist: intensive Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen bezüglich nachhaltiger und umweltverträglicher Energieformen (seien sie nun nuklear oder EE, allerdings keine artenvernichtenden Agrartreibstoffe), denn das Weltenergieproblem muß in jedem Falle gelöst werden.

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JohnnyBongoUndDiePerverse 17.10.2012, 21:01
21. Quatsch

Erstaunlich, wie viele Leute sowas glauben.

Wie sollen all die Tiere die waermere minoische oder roemische Waermeperiode ueberlebt haben?

Diese Frage habe ich bereits einen Professor gefragt: Antwort kam keine...

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d_grat 17.10.2012, 21:04
22.

Zitat von sysop
Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Alles ein alter Hut.. Als ob auch nur ein Mensch das Gegenteil glauben würde. Oder was sollte sonst die Konsequenz sein, wenn die Bevölkerung steigt und die Anbauflächen zurückgehen. Etwa ein florierendes globales Ökosystem mit gigantischer Diversität innerhalb der Monokulturen.
Toller Artikel.

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günter1934 17.10.2012, 21:12
23.

Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverse
Erstaunlich, wie viele Leute sowas glauben. Wie sollen all die Tiere die waermere minoische oder roemische Waermeperiode ueberlebt haben? Diese Frage habe ich bereits einen Professor gefragt: Antwort kam keine...
Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, dass irgendein sachkundiger Professor auf diese Frage eine Antwort parat haben sollte?
Der verdient doch seine Brötchen höchstwahrscheinlich mit Klimawandelkatastrophenvorhersagen.
Wenn er Ihrer Meinung recht gäbe, die natürlich richtig ist, wäre er seinen Posten los.

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ts12345 17.10.2012, 21:25
24. Klar überlebt sie das

@Shamgar: Natürlich überlebt die Erde den Klimawandel. Fauna und Flora werden das größtenteils auch überleben. Die Frage ist aber, ob der Mensch das überlebt...

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MtSchiara 17.10.2012, 21:52
25. das Überleben des Menschen bedroht durch Klimawandel?

Zitat von ts12345
@Shamgar: Natürlich überlebt die Erde den Klimawandel. Fauna und Flora werden das größtenteils auch überleben. Die Frage ist aber, ob der Mensch das überlebt...
Von allen Säugetierarten ist der Mensch diejenige, die am besten mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen zurechtkommt. Schon in der letzten Einszeit siedelte der Mensch in der Eiswüste, der Arktis, in Tundren, Wüsten, Savannen, Mangroven und in den Tropen. Warum sollte da gerade das Überleben des Menschen durch Klimawandel in Frage stehen?

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dinghi 17.10.2012, 21:56
26.

Zitat von MtSchiara
Von allen Säugetierarten ist der Mensch diejenige, die am besten mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen zurechtkommt. ...Warum sollte da gerade das Überleben des Menschen durch Klimawandel in Frage stehen?
Das ist ja das Problem, was Sie und andere Klimawandelskeptiker ignorieren.

Der Mensch ist von anderen Tieren, der Biosphäre abhängig.

Er ist das einzige Lebewesen, das seine eigene Lebensgrundlage zerstört.

Ziemlich dämlich - das schaffen sonst nur Viren oder Bakterien, die den Menschen oder ihren Wirt umbringen.

Zitat von MtSchiara
Diese Forscher, die ständig vor einem menschengemachten gefährlichen Klimawandel warnen, sind durch ihre Warnungen mit dafür verantwortlich und daran schuld, daß zahlreiche Arten auf der Erde zugrunde gehen.
Haben Sie dafür schlüssige Aufsätze oder Berichte bereit?

Der übliche Denkfehler:

Zitat von
1) Daß Temperaturen oberhalb der aktuellen für Arten kein Problem sind, kann man an der Erdgeschichte erkennen: zu Beginn dieses Interglazials und in einigen vorangegangenen Interglazialen sowie auch vor mehr als drei Millionen Jahren war es wärmer und meist sogar um einige Grad wärmer als heute. ...
Ihr Aufsatz ist ja nett, aber angefüllt mit den üblichen Versatzstücken der Klimawandelskeptiker, die immer einen wichtigen Aspekt auslassen:

Zu diesen Zeiten gab es noch kein Lebewesen auf der Erde, das bewußt versucht hat, die Oberfläche dieser Erde zu verändern und darüberhinaus in der Lage war, fossile Brennstoffe, die Millionen von Jahren der Biosphäre entzogen waren, innerhalb weniger Jahrhunderte zu verbrennen.

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frost_flower 17.10.2012, 22:02
27.

Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverse
Erstaunlich, wie viele Leute sowas glauben. Wie sollen all die Tiere die waermere minoische oder roemische Waermeperiode ueberlebt haben? Diese Frage habe ich bereits einen Professor gefragt: Antwort kam keine...
Nun, ich könnte mir auch vorstellen, dass sie seine antwort schlicht nicht gelten lassen wollten, aber seis drum...

Dennoch stellen sie sich das alles ein bisschen einfach vor. Die wesentlichen faktoren sind die geschwindigkeit mit der sich die biotope verändern und die möglichkeiten der lebewesen in andere biotope auszuweichen.
Ob diese Veränderungen von roundup, eine planierraupe oder der globalen erwärmung verursacht wird, ist den lebensgemeinschaften übrigens erstmal egal.
Während der angesprochenen historischen warmzeiten hatten tiere und pflanzen sehr viel bessere möglichkeiten ihre habitate zu verlagern, denn die natur- und insbesondere kulturlanschaften waren sehr viel vielfältiger, feiner strukturiert und allgemein hochwertiger.

Um es auf den punkt zu bringen: Wenn es heute im NSG hinterm industriegebiet langsam zu warm wird, kommen die Ficher einfach nicht mehr weit, d.h. auch, was sich im nun wärmeren NSG wohfühlen würde, kommt oft garnicht mehr hin.

Alles was wir tun können ist also das industriegebiet zu erweitern...

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Ursprung 17.10.2012, 22:04
28. Kernproblem

Zitat von MtSchiara
Diese Forscher, ... 1) Daß Temperaturen... 2) Vorhersagen über eine Klimaerwärmung.... 3) Anti-Klimawandelrhetorik.. Eine wichtige Maßnahme ...denn das Weltenergieproblem muß in jedem Falle gelöst werden.
Hoert sich alles nicht verkehrt an in den Einzelheiten, Ihre Ausfuehrungen.
Was koennte der Kern sein von dem, was schiefzulaufen scheint?
Sie nennen das zu loesende Weltenergieproblem.
Das ist prinzipiell nichts Neues: die Steinzeitler standen vor der gleichen Herausforderung in zunehmenden Kaltzeiten ausserhalb der Tropen.
Sie loesten das Problem ohne grosses Nachdenken: verfeuern von findbarem Brennmaterial.
Das ist relativ simpel. Mehr Gehirnschmalz investierten sie in Pfeil und Bogen und dann, wie man damit den anderen die Jagdgruende zum eigenen Nutzen abspenstig machen koennte.
Das alles hat sich im Prinzip bis heute nicht geaendert, anstelle Pfeil und Bogen treten F16 und Drohnen, an die Stelle des Holz-Lagerfeuers Erdoel und Kohle.
Das alles veraendernde Wichtige ist die Anzahl der Zweibeiner auf Erden, die schon laengst zur Monokultur gewordene Populationsdichte, die nicht mehr mit der Sammler- und Verfeuerungsanlagenmentalitaet der Steinzeitler ohne Nachhaltigkeitsschaden durchgezogen werden kann.
Es muss also die schon damals ausgezeichnete Technoinnovationsstaekerke her, um die Probleme zu loesen.
Es zeichnen sich schon einige Wege ab: Algenzucht und Klaerschlammfuer Treibstoff, Insektenzucht fuer den Eiweissbedarf, Terra preta fuer Pflanztechnik, Geothermie fuer die Waerme, Gravitation fuer Stromerzeugung (Atomtechnik ist rueckkehrende Bumerangwaffentechnik).
Aber noch herrscht die steinzeitliche Bequemlichkeit vor, zumal sie noch Profit bringt.
Unsere Adaptionsfaehigkeit an eine Erde mit 7 bis 14 Milliarden liegt in der Nutzung von uns ersonnener Technologie.
Aber nicht, mit dieser Technologie die Erdressourcen noch bequemer zu pluendern, wie es derzeit geschieht, sondern sie durch Technologie zu schonen.
Heisst: deep ecology bei Vorantreiben modernster Technologie, um eben Tiefenoekologie zu ermoeglichen.
Praktisch heisst das, die bisherigen Eliten durch anders gesinnte zu ersetzen. Weg mit der Profitindustrie, den Profitfinanzhaien, den Profitpolitkomikern als Handlanger.
Gelebte Ethik waere dann nicht mehr Raeuberei auf Kosten anderer bei eingehaltenen Falschvereinbarungen, sondern Messung des Erfolges NUR NOCH am Mass des Guten fuer die Gesamtbiosphaere.

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reuanmuc 17.10.2012, 22:16
29.

Zitat von MtSchiara
Warum sollte da gerade das Überleben des Menschen durch Klimawandel in Frage stehen?
Das Klima selber ist nicht das Problem, sondern die vielfältigen Folgen seines Wandels. Die Kosten für die Menschheit werden gigantisch. Natürlich kann er überleben, aber nicht mehr dort, wo er jetzt lebt. Die Frage ist, ob er sich noch ernähren kann, wenn ganze Ökosysteme zusammenbrechen. Der Mensch ist auf Tiere und Pflanzen angewiesen. Die hochgezüchteten Sorten sind empfindlich für jeden Klimawandel. Wenn die Ernten geringer werden oder ganz ausfallen, dann klettern schnell die Lebensmittelpreise. Glauben Sie, dass die betroffenen Menschen freiwillig sterben - oder sich dagegen sträuben, durch Flucht in andere Regionen, eventuell auch mit der Waffe?

Wieviele Hochkulturen sind in der Geschichte schon ausgestorben, auf Grund von Klimaänderungen? Damals konnten die Menschen noch in unbesiedelte Regionen ausweichen, heute nicht mehr.

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