Forum: Wissenschaft
Dramatisches Artensterben: Klimawandel lässt Nahrungskette zusammenbrechen
AP/ New Mexico Dept. of Game and Fish

Tausende von Tierarten werden in Folge des Klimawandels in den nächsten 100 Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.

Seite 5 von 5
günter1934 18.10.2012, 17:45
40.

Zitat von strayboy
Ich vermute, sie sind nicht Biologe? Die Dispersion (nicht Migration) der Arten ist also der Schluessel? Jede kann Art kann also in jedweder Umwelt leben solange sie dort nur ankommt??? Meinen sie das ernst?? Oder wie soll ich sie verstehen? Und die Geschwindigkeit einer Umweltveraenderung ist enorm relevant - natuerlich im Verhaeltnis zur Generationslaenge. Aber wieviele Schmetterlingsgenerationen gibt es denn in gemaessigten Breiten ihrer Meinung nach pro Jahr? Ich kann voll und ganz verstehen wenn Einwuerfe dieser Art nur peinliche Stille bei Fachleuten ernten...
Wieviele Schmetterlingsgenerationen es pro Jahr gibt, kommt ganz auf die Art an. Zum Beispiel bildet der Schwalbenschwanz in Mitteleuropa zwei Generationen jährlich.
Was aber bei Schmetterlingen die Migration und Dispersion angeht, so werden die putzigen Tierchen oft über tausende Kilometer vom Wind verblasen. So finden sie sicher schnell neue Habitate.
Zumal die Vermehrungsfähigkeit mit dem Legen von hunderten oder sogar tausenden Eiern um viele Grössenordnungen über der Vermehrungsfähigkeit des homo sapiens liegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
besso 18.10.2012, 17:55
41. Asche auf unser Haupt

Für die schwere Schuld, die der Mensch durch seine Existenz, also seine Erbschuld auf sich geladen hat kann, kann jeder Buße tun:
Laßt uns eine neue Steuer einführen und so das Artensterben mildern.
Ja, wir sollten alle zahlen, ALLE.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
strayboy 18.10.2012, 18:01
42. @guenter1934

Und weil fuer Schwalbenschwaenze alles so einfach ist, stehen sie auf der Roten Liste... Ganz logisch und streng wissenschaftlich gedacht! Und dich wuerde ihnen empfehlen, sich ueber die effektive Vermehrungsrate einer gefaehrdeten Art ein paar mehr Gedanken zu machen... Sie liegt naemlich wahrscheinlich unter der "replacement rate".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
günter1934 18.10.2012, 18:18
43.

Zitat von strayboy
Und weil fuer Schwalbenschwaenze alles so einfach ist, stehen sie auf der Roten Liste... Ganz logisch und streng wissenschaftlich gedacht! Und dich wuerde ihnen empfehlen, sich ueber die effektive Vermehrungsrate einer gefaehrdeten Art ein paar mehr Gedanken zu machen... Sie liegt naemlich wahrscheinlich unter der "replacement rate".
Das mag schon sein. Hat aber garantiert nichts mit dem "Klimawandel" zu tun.
Wir leben jetzt seit 30 Jahren in den Cévennen in einer Alleinlage.
Da war der Schwalbenschwanz schon immer selten. Aber in diesem Sommer konnte man wieder einige beobachten. Ich liebe diesen Schmetterling, reiner Jugendstil! :-)
Segelfalter gibt es jedes Jahr jede Menge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moev 19.10.2012, 16:34
44.

Zitat von indosolar
sagt der eine:"Du siehst aber schlecht aus!" sagt der andere:" Ach ich hab den Homo Sapiens" sagt der andere:" Kein Problem, der stirbt irgendwann aus, hatte ich auch schon mal!"
Sagt der eine "Jo, bin halt die Venus, ich koche halt und es regnet Säure"
Sagt der andere "Tja, so isses halt"

Dem Planeten ist es sowas von Piepegal ob er grünt und vor leben wimmelt oder kocht und es Säure regnet oder einfach alles nur ohne Atmosphäre leblos und still ist oder oder oder

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moev 19.10.2012, 16:36
45.

Zitat von ditta
der Mensch ist im Gegensatz zum Tier gierig
Das ist auch nur Ökoromantismus, Tiere sind genauso gierig bzw. der Mensch ist letztlich einfach nur ein Tier.

Mal nen Beutegreifer ausrasten gesehen wenn plötzlich leicht zu schlagende Beute im Überfluss da ist?

Oder wie invasive Arten sich manchmal solange ausbreiten bis sie selbst im eroberten Lebensraum wieder zu grunde gehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moev 19.10.2012, 16:39
46.

Zitat von dinghi
Er ist das einzige Lebewesen, das seine eigene Lebensgrundlage zerstört. Ziemlich dämlich - das schaffen sonst nur Viren oder Bakterien, die den Menschen oder ihren Wirt umbringen.
Das ist falsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moev 19.10.2012, 16:44
47.

Zitat von reuanmuc
Glauben Sie, dass die betroffenen Menschen freiwillig sterben - oder sich dagegen sträuben, durch Flucht in andere Regionen, eventuell auch mit der Waffe?
Und? Es geht um das Überleben des Menschen. Ob das dann immer noch 7.000.000.000 sein werden oder nur noch 1.000.000.000 oder nur noch 100.000.000 spielt da keine Rolle.

Für die 6.900.000.000 aber es geht um die Spezies und die überlebt notfalls in Bunkern von Algennährschlamm noch nachdem alle anderen größeren Säuger schon längst nicht mehr sind

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 5