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Drohende Hungersnöte: "Wir brauchen eine neue Landwirtschafts-Revolution"
REUTERS

Bis 2050 könnten neun Milliarden Menschen auf der Erde leben - aber werden auch alle satt? Experten warnen: Es brauche nicht weniger als eine globale Revolution, um den Ernährungskollaps abzuwenden.

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Newspeak 16.02.2015, 22:11
1. ...

Der Artikel diskutiert als Maßnahmen vor allem lauter neue und z.T. unrealistische Dinge. Man wird die CO2- Emissionen nicht senken, realistischerweise, egal in welchem Szenario.

Dafür werden andere Fragen gar nicht gestellt. Man stellt zwar fest, daß...

Allerdings landet weniger als die Hälfte aller derzeit hergestellten Nahrungsmittel auf dem Teller. Der größere Teil wird entsorgt, zu Sprit verarbeitet oder an Nutztiere verfüttert.

...aber was will man dagegen tun? Bevor man Menschen das Fleischessen madig macht, sollte man lieber mal fragen, warum es nicht verboten ist, Nahrungsmittel im Tonnenmaßstab wegzuwerfen?

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cededa 16.02.2015, 22:44
2. ....

Hallo Newspeak,
des Weiteren könnte man fragen, warum der Nutzpflanzenanbau auf wenige anfällige Hochleistungsarten reduziert wird, anstatt in jeder Gegend das anzubauen, was dort am besten wächst (und wahrscheinlich auch noch gesünder ist als Mais).

Rinder machen übrigens ziemlich viel Methan.

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gingermath 16.02.2015, 22:45
3. @Newspeak

Wie am Anfang des Artikels zu lesen ist brauchen wir eine Revolution in den Köpfen der Menschen. Nahrungsmittel werden auch weiter entsorgt, da die kostenlose Verteilung schlecht für die Wirtschaft wäre und diejenigen, die aie benötigen nicht das nötige Kleingeld besitzen. Den CO2-Verbrauch zu senken bedeutet weniger Produktion (unrealistisch) oder neue Verfahren zur Senkung zu verwenden (teuer), beides mit der Wirtschaft nicht zu vereinbaren. Aber bevor das passiert muss es wohl erst zu Problemen in den Industrienationen kommen, damit in ein umdenken stattfindet, die Länder mit Problemen hoffen, dass es einmal so wird wie bei uns, also ändern sie nichts und uns ist es im Augenblick egal.

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amidelis 16.02.2015, 22:53
4. Solange

Die Interessen jeder Geldmachenden Gruppe und der Wirtschaft höher angesiedelt ist als das überleben der Menschen auf dem Planeten sehe ich schwarz. Eine entfesselte Ökonomie die nur an geld interessiert ist wird uns nicht weiterhelfen. Und Forschung die von eben diesen Leuten bezahlt wird noch weniger.

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outwiper 16.02.2015, 23:03
5. Wie wars mit

Ursachen- anstatt mit Syptombekämpfung? Zu wenig Essen ist nicht das Problem dieses Planeten, sondern zu viele Menschen. Was wird denn gefordert wenn auch 2050 die x-Milliarden satt werden und es dann noch mehr werden? Wie sieht dann die nächste Revolution aus?
Man muss sich das wie mit einer verschimmelten Tomate vorstellen. Erst schimmelt eine kleine Ecke. Wenn die Tomate voll bedeckt ist, fängt der Pilz an das Innere zu verzehren, bis er eingeht. Unser Planet hat aber nur eine Hülle und kein Inneres, von daher wird ab 2050 gestorben. Ob wir wollen oder nicht. Hört sich hart an, ist aber so. Sucht schon mal ne 2. Erde für den Schwarzschimmel. Viel Spass.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 16.02.2015, 23:05
6. ja das ist natürlich ein Riesenproblem

Zitat von Newspeak
Der Artikel diskutiert als Maßnahmen vor allem lauter neue und z.T. unrealistische Dinge. Man wird die CO2- Emissionen nicht senken, realistischerweise, egal in welchem Szenario. Dafür werden andere Fragen gar nicht gestellt. Man stellt zwar fest, daß... Allerdings landet weniger als die Hälfte aller derzeit hergestellten Nahrungsmittel auf dem Teller. Der größere Teil wird entsorgt, zu Sprit verarbeitet oder an Nutztiere verfüttert. ...aber was will man dagegen tun? Bevor man Menschen das Fleischessen madig macht, sollte man lieber mal fragen, warum es nicht verboten ist, Nahrungsmittel im Tonnenmaßstab wegzuwerfen?
Den Menschen das Fleischessen Madig mache. Ja so was unglaublich böses. Da steckt bestimmt auch die öko-islamobolschewistische Gutmenschen Verschwörung dahinter.
Der selbsternannte Realist und Schlechtmensch weis: Nach mir die Sintflut und wer nicht beisst der wird gebissen. Und man kann doch das Problem einfach durch den Verzehr von Menschenfleisch lösen, wenn einem Ethik eh völlig egal ist.

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svenbossi 16.02.2015, 23:07
7. Die Hälfte des Essen wird nicht genutzt

Nicht ganz unwichtig zu erwähnen sind die Relationen zwischen den 3 Faktoren.
Außerdem ist "Essen" ein Handelsgut - ethisch und moralisch sicher nicht gutzuheißen, aber wer dies ändern will, der muss das gesamte Weltwirtschaftssystem (Marktwirtschaft) ändern.
Bessere Produktion alleine nützt nicht viel - der eine produziert mehr, Preis geht runter, andere werden aus dem Markt verdrängt usw. usw.

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peterasizo 16.02.2015, 23:11
8.

ich sehe das etwas verschärft und meine ansicht macht mir auch etwas angst, aber: wasmachen wir denn, wenn wir jetzt die nächsten revolutionen schaffen und dann 10mrd menschen ernähren können? denn dann brauchen wir eine revolution für 11mrd, dann für 12 etc. wo soll das hinführen?!
es klingt sehr hart, aber solange kein generelles umdenken beim bevölkerungswachstum stattfindet, verhindert hungersnot, ein natürlicher schutz, überbevölkerung.

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Peter Eckes 16.02.2015, 23:11
9. @#1 Newspeak

Sehr Richtig. Warum sollte man da sparen wo es wehtut (Konsumverzicht), wenn es noch so viel Sparpotenzial gibt das nicht wehtut. Die Lebensmittelverschwendung müßte hier als allererstes angegangen werden. Außerdem muß das Bevölkerungswachstum radikal bekämpft werden. Eine Reduktion wäre wünschenswert. Ich bin überzeugt davon das 10 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben könnten. Wahrscheinlich würde es sogar mit 100 Milliarden klappen wenn wir endlich alle in Waben wohnen würden, uns unsere künstlich erzeugten Nährstoffe mit der Spritze verabreichten und auf persönliche Entfaltung vollends verzichten geht das sicher. Aber was soll das bringen? Eine Millarde Erdbevölkerung reicht vollkommen aus. Dann braucht sich niemand mehr einzuschränken. In einer entvölkerten Welt wäre man froh wenn man mal jemandem begegnet und würde sich nicht die Köpfe einschlagen weil man wie die Mehlwürmer aufeinanderhängt wie jetzt im Nahen Osten. Je weniger Menschen, desto irrelevanter die Umweltverschmutzung des einzelnen. Die verbliebenen Menschen könnten sich benehmen wie die Elefanten im Porzellanladen ohne das es nachhaltigen Schaden anrichten würde. Das wäre dann übrigens der Zustand der bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorgeherrscht hat nur ergänzt um die Segnungen der Wissenschaft die seitdem erfunden wurden. Aber um sowas macht sich irgendwie keiner Gedanken. Die ganzen Ernährungsforscher scheinen nur von dem Gedanken getrieben zu sein wie man noch eine Milliarde Afrikaner mehr, die keiner braucht, durchfüttern kann.

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