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Drohende Hungersnöte: "Wir brauchen eine neue Landwirtschafts-Revolution"
REUTERS

Bis 2050 könnten neun Milliarden Menschen auf der Erde leben - aber werden auch alle satt? Experten warnen: Es brauche nicht weniger als eine globale Revolution, um den Ernährungskollaps abzuwenden.

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limubei 17.02.2015, 00:41
20. Fleischessen (fressen) madig machen?

Zitat von Newspeak
Der Artikel diskutiert als Maßnahmen vor allem lauter neue und z.T. unrealistische Dinge. Man wird die CO2- Emissionen nicht senken, realistischerweise, egal in welchem Szenario. Dafür werden andere Fragen gar nicht gestellt. Man stellt zwar fest, daß... Allerdings landet weniger als die Hälfte aller derzeit hergestellten Nahrungsmittel auf dem Teller. Der größere Teil wird entsorgt, zu Sprit verarbeitet oder an Nutztiere verfüttert. ...aber was will man dagegen tun? Bevor man Menschen das Fleischessen madig macht, sollte man lieber mal fragen, warum es nicht verboten ist, Nahrungsmittel im Tonnenmaßstab wegzuwerfen?
Denken Sie nach, bevor Sie schreiben oder essen?
Nein?
Der Fresstrieb lenkt den deutschen Verbraucher!
Prost Mahlzeit.
Das steigende Uebergewicht des Durchschnittsdeutschen bzw Europäers Amerikaners im speziellen spricht Bände über den Einsatz von Intelligenz.
Was lernen "wir" daraus? Das die Menschheit nicht lernfähig ist.
Also frisst sich die eine Hälfte der Menschheit dumm und dämlich auf Kosten der anderen Hälfte die hungert.

Und die Reichen leben "natürlich" im dekadenten Überfluss.

Dieser Tage gabs die frohe Nachricht, dass die deutsche Fleischindustrie Rekordmengen produziert.

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sonnix 17.02.2015, 00:57
21. Verteilung

Nicht die Produktion ist zur Zeit das Problem, sondern die Verteilung. Der Kapitalismus ist einfach unfähig das vernünftig zu regeln, so sehr er auch auf Produktionsseite Vorteile schafft.

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DjaliZwan 17.02.2015, 01:00
22.

Auch die vorgeschlagenen Lösungen bewirken nur einen Aufschub des Problems. Die einzige langfristige Lösung lautet Geburtenkontrolle. Auch wenn es widerlich klingt, die Alternative ist die Flucht auf andere Planeten oder Massensterben. Aber ich denke wir haben noch recht viel Zeit bis es dazu kommt.

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roland.vanhelven 17.02.2015, 01:21
23. laecherlich

da heutzutage mehr als 50% der ernten vernichtet werden, um marktpreise stabil zu halten, oder weil die frucht schlichtweg nicht schoen genug fuer den supermarkt war, gibt es hier schonmal die chance, das nahrungsmittelangebot zu verdoppeln. das sollte dann fuer 11 bis 12 Millarden reichen. wer allerdings mit CO2 steuern und Monsanto saaten die bauern in den entwicklungslaendern ruiniert, ist hoffentlich allen bekannt...

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KanoMauser 17.02.2015, 01:43
24. Vegetarisch Leben ist die einzige Loesung.

Auch wenn es die Fleischlobby seit Jahren unterdrueckt oder ins laecherliche zieht: Vegetarisch leben ist der einzige weg wie man diesen Planeten retten kann.

Nicht nur wuerde eine starke Reduction der Viehproduktion das weitaus schlimmere Treibhausgas Methan reduzieren (eine Tatsache, die die Fleischlobby gerne ignoriert und alles auf das vergleichsweise harmlosere Treibhausgas CO2 abwaelzt), sondern auch den extremen Wasserverbrauch (wie erwahent) reduzieren.
Weiterhin waere viel weniger Areal noetig das fuer Viehwirtschaft benutzt wird und koennte z.b. aufgeforstet werden (um CO2 zu bekaempfen) oder fuer Getreideanbau etc verwendet werden.

Die Erde ist gar nicht gross genug um in diesem Augenblick die komplette Weltbevoelkerung mit Fleisch zu versorgen und wir in westlichen Laendern koennen nur Fleisch essen weil der Grossteil der Weltbevoelkerung quasi kaum oder gar kein Fleisch ist.

Ich selber ass gerne Fleisch, aber habe vor langem damit aufgehoert um meinen Beitrag zu leisten diesen Planeten zu retten.

Statt Elektroautos zu kaufen oder weniger in Urlaub zu fliegen (was vergleichsweise weniger nutzt da CO2 wie besagt einen viel geringeren Treibhausbeitrag liefert als Methan) sollte man lieber vegetarisch leben und man hat viel mehr getan.

Falls die Menschheit dies nicht begreifen wird, sind wir mit absoluter Garantie dem Untergang geweiht.

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abstinent 17.02.2015, 01:52
25. Veggiday

Vielleicht sollten wir doch noch mal über den Veggiday nachdenken, den die Grünen so unglücklich angestoßen haben. Aber wir könnten das ja auch aus freien Stücken machen - ohne Vorschrift. Wer hindert uns?

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Malshandir 17.02.2015, 02:04
26. Falscher Ansatz

Die ganze Rechnerei mit 10 mrd. Menschen ist Humbug. Serioese Berechnungen gehen von 4.5-6 Mrd Menschen aus, die die Erde sinnvoll ernaehren kann.

Der Ansatz noch mehr zu produzieren ist falsch. Wir muessen uns um die Ueberbevoelkerung kuemmern.

Es kann nicht sein, dass bis 2050 eine Milliarde Menschen mehr in Asien leben und sich Afrika mehr als Verdoppelt.
Es muss Ziel sein, dass sich jedes Land oder Staatenverbund selber ernaehren kann ohne die Natur zu zerstoeren. Dazu sind im Moment nur Europa & Amerika in der Lage.
Solange sich Afrika nicht selbst ernaehren kann, darf es eben nicht diesen Bevoelkerungsschub geben.

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Krittler 17.02.2015, 03:18
27. Weltweite Änderung der Produktionsweise!

Bei dieser Voraussage wird schlicht übersehen, dass im Kapitalismus keine marktorientierte Produktion stattfindet, stattdessen stehts eine Überproduktion. Dabei entstehen Berge von Nahrungsmüll in den Industrieländern. Würde man also Profitproduktion in eine Gebrauchswertproduktion umstellen, könnte bereits heute die Weltbevölkerung ausreichend ernährt werden.

"... In Deutschland wirft laut einer Regierungsstudie jeder Bundesbürger pro Jahr statistisch gesehen knapp 82 Kilo Lebensmittel weg. ..."
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/uno-bericht-ein-viertel-der-nahrung-landet-im-muell-a-921677.html

Auch die Überproduktion von Nahrungsmittel wird aber stehts als etwas Positives dargestellt. So betonen Politiker, wie auch das Merkel, dass "Wachstum" das höchste und wichtigste Ziel ist, das es zu erreichen gilt. Also immer mehr und mehr auch an Nahrungsmittel, das nur zum Zweck der Profitmaximierung produziert wird. Ob es dafür auch einen Markt gibt, also ob dafür auch bezahlt wird, stellt sich erst danach heraus (Müllberge!).

Die Hungernden (zukünftig Verhungerte) können nichts bezahlen, also stellen diees auch keinen Markt dar. So jedenfalls die bisherige Profitproduktion.

Es braucht also keine Landwirtschafts- sondern vielmehr eine politisch-ökonomische Revolution!

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Bearhawk 17.02.2015, 03:44
28. Land grabbing sofort stoppen

wäre wahrscheinlich auch eine Massnahme und ein Stop der Lieferung von westlich subventionierten Lebensmitteln. Damit könnten sich viele Kleinbauern in den Dritte Welt Länder weiterhin selber ernaehren und blieben konkurenzfaehig auf den heimischen Märkten.

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flyhi152 17.02.2015, 05:01
29. Fleischproduktion

ich haette es mir gewuenscht wenn der Artikel erwaehnt haette, dass fuer die Produktion von einem Pfund Fleisch in etwa 14 Pfund Getreide verbraucht werden, ganz abgesehen von den 15,000 Litern Wasser

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