Forum: Wissenschaft
Dürre in den USA: Der Wasser-Engel von Kalifornien
Gilles Mingasson/ DER SPIEGEL

Tausende Kalifornier haben wegen der Dürre keinen Wasserzugang mehr. Eine Rentnerin hat die Versorgung ihres Ortes in die Hand genommen. Für Anwohner sieht sie drei Alternativen.

Seite 1 von 9
coloneltw 11.08.2015, 14:58
1. wo ist das Problem?

Ihr habt Jahrzehnte lang das Wasser entnommen. Es ist an der Zeit, Wasser wieder zurückzugeben. Eine der Optionen wäre, Entsalzungsanlagen an der Kalifornischen Küste zu bauen und das Wasser zu verteilen. Es müsste dauerhaft in die trockenen Flüsse und auf die Felder geliefert werden. Euer Colerado River ist auch total trocken. Auch hier müsstet ihr an der Quelle mal nachschenken um den Verlust dank eurer Stauseen auszugleichen. Pumpt dort Wasser rein - in Massen. Kostentechnisch müsstet ihr dafür vermutlich auf 1-2 Flugzeugträger verzichten. Ansonsten könnte man sich auch überlegen, ob das Konzept, Wasserliebende Pflanzen in Wüstengebieten anzupflanzen auf Dauer geeignet ist...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mayazi 11.08.2015, 15:06
2. 4.

Die vierte Möglichkeit ist, dass sie Wasserflüchtlinge werden und versuchen, in Regionen zu kommen, in denen es genug Wasser gibt. Dabei sollten sie schauen, unter den ersten zu sein, denn der Fünfzigtausendste wird sicher auf weniger Verständnis stoßen. Gibt es für mich irgend eine Möglichkeit, das Elend dort nicht noch weiter zu vergrößern? Sowas wie Kaufverhalten anpassen, hilft das? Weiß das hier wer?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michaeldesanta 11.08.2015, 15:06
3. Grundsätzlich nicht neu...

Zum Thema Dürre in den USA gab es bereits im August 2013 im Magazin "The Nation" einen großen Artikel - dort bezogen auf den Südwesten. Kalifornien ist nicht allein: http://www.thenation.com/article/dust-bowl-blues/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Badener1848 11.08.2015, 15:09
4. Klimawandel

Der Wassermangel hängt mit dem Klimawandel zusammen. Auch wenn das viele Amerikaner nicht wahrhaben wollen und lieber mit ihren dicken SUVs an die Tankstelle fahren und neben dem Volltanken halt noch importiertes Wasser in PET-Flaschen kaufen müssen. Leider trifft es die Armen zuerst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
koroview 11.08.2015, 15:09
5. Habe ich richtig verstanden?

Die Lösung ist, noch weiter bohren? Wie kann in einer Gesellschaft diese wichtige Resource ohne Planung und Kontrolle verwaltet werden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
agrippa76 11.08.2015, 15:09
6. Bitte genau hinsehen!

Das haben wir hier auch in 10-20 Jahren.
Klar juckt das niemanden was in 10 Jahren ist aber die USA und UK sind wie immer Trendsetter ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
53er 11.08.2015, 15:19
7. Donna Johnsons Problem

ist, dass sie nicht so tief bohren lassen kann wie ihre Nachbarn von nebenan. Geldknappheit = Wasserknappheit, so einfach ist das. Aber in nicht allzuferner Zukunft wird auch das größte Vermögen nichtmehr reichen um ein so tiefes Loch zu bohren wie es nötig wäre. Dann begreifen auch reiche Kalifornier, dass es so nicht weitergehen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
53er 11.08.2015, 15:22
8. Solange Kalifornier nicht

Zitat von mayazi
Die vierte Möglichkeit ist, dass sie Wasserflüchtlinge werden und versuchen, in Regionen zu kommen, in denen es genug Wasser gibt. Dabei sollten sie schauen, unter den ersten zu sein, denn der Fünfzigtausendste wird sicher auf weniger Verständnis stoßen. Gibt es für mich irgend eine Möglichkeit, das Elend dort nicht noch weiter zu vergrößern? Sowas wie Kaufverhalten anpassen, hilft das? Weiß das hier wer?
ihr "Kaufverhalten" anpassen, warum sollten es wir Deutschen für mehr Wasser in Kalifornien tun ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
philipp_jay 11.08.2015, 15:28
9. Ein Hoch

auf die fortschreitende Privatisierung. Das ist natürlich ein Extremfall aber etwas ähnliches kann sich in Deutschland geschehen. Wasser nur noch für reiche, ist es das was wir wollen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9