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Dürre in Kalifornien: Erste Bauern drosseln Wasserverbrauch um ein Viertel
REUTERS

Nirgends in den USA werden so viele Agrarprodukte angebaut wie in Kalifornien. Die katastrophale Dürre in dem Land zwingt die Bauern jetzt zu Zugeständnissen: Die ersten schränken ihren Wasserverbrauch jetzt drastisch ein - freiwillig.

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Jahiro1 23.05.2015, 13:30
1. Wer etwas nur unter Strafandrohung tut ...

Wer etwas nur unter Strafandrohung tut, tut dies nit "freiwillig". Für freiwillig brauche ich keine Strafandrohung.

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jetbundle 23.05.2015, 13:33
2. Effiziente Wassernutzung

Gerade bei den Nuss- und Obstbaumplantagen ist die Wurzelbewässerung sehr effizient. Hier die Landwirtschaft aufzugeben ist nicht gerade ziehlführend. Sinnvoller wäre es die Verschwendung durch marode Infrastruktur (offene Wasserkanäle!) oder bei Golfplätzen und dergleichen einzudämmen. Die Bewässerung von Kuhweiden ist auch nicht gerade effizient. Dazu könnte man auch noch z.B. Wasser aus Kanada importieren, mehr Entsaltzungsanlagen bauen oder ein Grauwassersystem einführen.

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rbwntr 23.05.2015, 13:54
3. Von Israel lernen

Bekanntlich werden in Israel höchst effiziente Bewässerungssysteme verwendet. Da können die US-Farmer sicher noch viel lernen.

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Airkraft 23.05.2015, 14:14
4. Wie wahr!

Zitat von rbwntr
Bekanntlich werden in Israel höchst effiziente Bewässerungssysteme verwendet. Da können die US-Farmer sicher noch viel lernen.
Die Amis sind, trotz "Sparmaßnahmen" auch weiterhin noch am lustigen Wasser verschwenden :-(

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wilee19 23.05.2015, 14:14
5. Amerikaner sind verschwenderisch.

weil Amerikaner sehr verschwenderisch sind, wird es bestimmt noch viel zu verbessern geben. Warum muss man denn Gemüse in der Wüste anbauen, bloß weil es da an einer Stelle den einzigen Fluss gibt, und obwohl alle Wasser brauchen. Die Römer transportierten das Wasser über hunderte kilometer, ging doch auch.

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Yoroshii 23.05.2015, 14:17
6. The day of reckoning!!

Es ist nicht nur Kalifornien oder die Dürre. Es ist das Agrobusiness! Schon in den 70er-Jahren ist das im Mittleren Westen offenbar geworden. Bedrohliche Bodenerosionen........ die Gen-Technik nicht zu vergessen.............Fracking......

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schlaueralsschlau 23.05.2015, 14:24
7.

Freiwillig unter Androhung von Sanktionen?

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squashplayer 23.05.2015, 14:33
8. tja...

ist wohl doch nicht alles möglich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Vielleicht mal etwas weniger verschwenderisch sein als kleiner Tipp. Allein schon die Idee, in einer Wüste riesige Städte zu bauen ist doch vollkommen absud, aber es würde sich früher oder später rächen

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eule_neu 23.05.2015, 14:36
9. Lange bekanntes Problem

Schon vor rund 50 Jahren hat eine befreundete amerikanische Studentin in ihrer Diplom-Arbeit die Wasser-Probleme ihres Heimatstaates Kalifornien beschrieben. Die irrsinnigen Abholzungen der Wälder in Kalifornien sorgten dafür, dass das Wasser nicht mehr vom Boden gespeichert werden konnte, da bei Regenfällen der Boden abgewaschen wurde und nackter Fels viele Gebiete prägte.
Hinzu kam und kommt die Unbekümmertheit der Bürger, die ihren enormen Wasserverbrauch nicht einschränkten. Irgendwann siegte die Hitze über das bestehende Wasservolumen. Nun erst beginnt das Nachdenken, was man unternehmen kann, damit die Bürger weiter Wasser haben. Die derzeitige Klimaveränderung wird das Problem verschärfen und Kalifornien wird erst kleinere Wüstenflächen bekommen, die aber ohne großen Kostenaufwand nicht aufzuhalten sind. Auch in Europa werden wir die Wasserversorgung überdenken müssen. Denkbar ist, das durch die Klimaveränderungen die Kämpfe ums Wasser in einigen Regionen mittelfristig zunehmen werden, schon heute sind Spannungen in den betreffenden Ländern an der Tagesordnung. Auch in Europa sollten wir über den mancherorts unbekümmerten Umgang mit dem Wasserverbrauch nachdenken ...

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