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Dürre in USA: Riesen-Stausee Lake Powell ist halbleer
NASA

Im Westen der USA herrscht seit 14 Jahren eine rekordverdächtige Dürre. Der Colorado River verkümmert zum schlammigen Rinnsal, der Pegel der Stauseen ist alarmierend niedrig. Ein Satellitenbild zeigt, dass ganze Teile des Lake Powell ausgetrocknet sind.

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KaWeGoe 26.05.2014, 16:18
1. George W Bush wollte Beweise ...

Zitat von sysop
Im Westen der USA herrscht seit 14 Jahren eine rekordverdächtige Dürre. Der Colorado River verkümmert zum schlammigen Rinnsal, der Pegel der Stauseen ist alarmierend niedrig. Ein Satellitenbild zeigt, dass ganze Teile des Lake Powell ausgetrocknet sind.
... für den Klimawandel.
Die werden zwangsläufig geliefert werden - da bin ich ganz zuversichtlich.

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greywoody 26.05.2014, 16:23
2. Verwirrend!

Es seien "ganze Teile" des Sees ausgetrocknet. Contradictio in adjecto, klassisch!

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rotchenko 26.05.2014, 16:51
3. optional

Natürlich wandelt sich das Klima stetig, wie auch die Dürreperioden der Vergangenheit zeigen (letzte zwei Sätze). Warum sollte man das noch explizit beweisen müssen?

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unumvir 26.05.2014, 16:53
4. Die Beweise

werden kaum dadurch "geliefert" werden, dass sich das Klima so entwickelt, wie es sich "zwischen den Jahren 850 und 1300" bereits zweimal für einen Zeitraum von jeweils "fast 200 Jahre" verhalten hat.

Die klimawirksamen Einflüsse der Anasazi und Hohokam dürfte man wohl getrost eher als vernachlässigbar einstufen können.

Zitat von KaWeGoe
... für den Klimawandel. Die werden zwangsläufig geliefert werden - da bin ich ganz zuversichtlich.

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Shelly 26.05.2014, 16:56
5. Wer war schuld an den Dürren in den Jahren

850 und 1300? Doch wohl weder die pupsenden Kühe in der Massentierhaltung noch der Autoverkehr etc.. Trotzdem bin ich mir sicher, dass die Church of Global Warming wieder die zu ihren Theorien passende Antwort findet.

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KaWeGoe 26.05.2014, 16:59
6. na - dann ist ja alles bestens ...

Zitat von unumvir
werden kaum dadurch "geliefert" werden, dass sich das Klima so entwickelt, wie es sich "zwischen den Jahren 850 und 1300" bereits zweimal für einen Zeitraum von jeweils "fast 200 Jahre" verhalten hat. Die klimawirksamen Einflüsse der Anasazi und Hohokam dürfte man wohl getrost eher als vernachlässigbar einstufen können.
... und warten auf weitere Beweise, ob sich Rekordkonzentrationen von klimawirksamen Gasen in der Atmosphäre auswirken.

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christiewarwel 26.05.2014, 17:03
7. Das Einfachste wäre....

... die Amerikaner würden statt Rindviecher und Golfrasen Solarthermiewerke in ihren Wüsten kultivieren. Auch Kakteen und Klapperschlangen würden mehr Sinn machen. Aber das ist anscheinend mental zu kompliziert in einem Land, in dem jeder eine Kleinfarm, 3 Autos und ein Holzhaus mit Garten braucht.

Die gigantische Verschwendung von Wasser in Städten wie Las Vegas und Palm Springs, aber auch in den Anbaugebieten entlang des Rio Grande und des Colorado führt dazu, daß das Wasser an anderen Orten, wie z.B. dem Death Valley oder in den Hochlagen der Berge fehlt, was zu einer weiteren Wüstenbildung führt, und Niederschläge ausbleiben.

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ediart 26.05.2014, 17:11
8. Trockenzeiten

sind ein ganz normaler Vorgang, nur das der Wasserverbrauch kontinuierlich steigt verschärft das Problem extrem. Das gilt auch für andere Regionen dieser Welt.

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rr1805 26.05.2014, 17:17
9.

Zitat von rotchenko
Natürlich wandelt sich das Klima stetig, wie auch die Dürreperioden der Vergangenheit zeigen (letzte zwei Sätze). Warum sollte man das noch explizit beweisen müssen?
Das Klima hat sich nicht gewandelt, es schwankte um seine Mittelwerte. Nach den Dürren kam wieder Regen. Der Klimawandel steht erst noch bevor, weil der Zustand der Atmosphäre sich dauerhaft verändert hat. Zu den natürlichen Klimaschwankungen kommt jetzt der anthropogene Klimawandel noch hinzu. Am niedrigen Wasserstand der Seen sind selbstverständlich auch die Wasserentnahmen für Las Vegas und für tausende Golfplätze in der Wüste Arizonas schuld. Wer nicht hören will, muss fühlen, sagt man den Kindern. Das gilt auch für die Leugner des Klimawandels.

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