Forum: Wissenschaft
Dürremonitor: Hier sind Deutschlands Böden am trockensten
Jan Woitas / dpa-Zentralbild / dpa

Nach dem bundesweiten Extremjahr 2018 ist Deutschland in diesem Jahr bei der Trockenheit zweigeteilt. Computermodelle zeigen, welche Probleme der Landwirtschaft vor allem im Norden und Osten drohen.

Seite 1 von 8
Pragmatiker 307 25.06.2019, 16:12
1. Das eigentliche Problem:

Die meisten Menschen sind zu naturfern geworden, um die ganze Dramatik des Klimawandels noch empfinden zu können. Hauptsache, SUV und Wohnung sind klimatisiert. Für viele ist die wohl erschreckendste Nachricht das Tempolimit auf ABs in Sachsen-Anhalt. Ich fürchte, es wird noch ein böses Erwachen kommen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fluxus08 25.06.2019, 16:22
2. ?

"Während es in der Südhälfte Deutschlands nur wenig Probleme durch Trockenheit gibt, fehlt im Norden Wasser im Boden."
Das ist ja interessant, dass es ein Problem im Norden mit der Trockenheit gibt? Dann habe ich mir den Regen in den letzten sechs Wochen wohl nur eingebildet, der permanent zugegen war.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oberleerer 25.06.2019, 16:22
3.

Vlt helfen PV-Module, den Boden zumindest teilweise vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn diese hoch genug sind, kann man die Flächen darunter immer noch bewirtschaften.

Bei den hohen Temperatruren sollte doch im Pazifik, in Nord- und Ostsee viel Wasser verdunsten und abregnen? Wo kommt das denn runter?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 25.06.2019, 16:29
4. Die Extreme nehmen trotzdem zu

Tendenziell jedenfalls. Und sichtbar. Die Sommer werden immer heißer, Hagel und Überschwemmungen immer häufiger und ordentliche Winter immer seltener. Wenigstens bei uns im tiefen Süden gibt es durchaus häufiger Gewitter, wie jetzt auch die letzten Tage, was der Natur gut tut. Aber in Brandenburg stöhnt die Land- und Forstwirtschaft schon jetzt. So katastrophal wie voriges Jahr muss es hoffentlich nicht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gluehweintrinker 25.06.2019, 16:29
5. Trockenheit wird in Zukunft zum Normalfall werden

Zu viele Menschen empfinden sich heute als "urban" und verwechseln das mit "von der Natur entkoppelt". Niemand ist entkoppelt, denn ohne saubere Luft, sauberes Trinkwasser und einer sinnvollen Nahrungsmittelversorgung wären wir erledigt. Da wird schon wieder gejubelt: "Endlich mal wieder richtiger Sommer!" und viele vergessen dabei, dass lange Phasen ohne ausreichenden Niederschlag immense Ernteausfälle zur Folge haben. Wächst bei uns nicht genug, dann kaufen wir doch den Ärmeren einfach die Nahrung weg, oder? So lief es immer und so läuft es noch.

Niemand will jemandem den Sommergenuss verderben. Ein rasender Klimawandel würde allen alles verderben, und die Dimension der Schädigungen sind offenbar den meisten immer noch nicht klar. So scheinen die meisten immer noch eine globale Katastrophe in Kauf nehmen zu wollen, weil sie meinen, auf Autofahrten, exzessiven Fleischkonsum, massenhaft Billigklamotten, Wegwerfmode, kurzlebige Elektronikprodukte und absurd billige Dauerfliegerei nicht verzichten zu können. Ohne viel weniger von allem wird es aber nicht gehen. Jeder möge sich damit trösten, dass trotz exponenziell gestiegenden Konsums seit Mitte der 1970er Jahre das nationale Glück nicht größer wurde. Das globale Unglück jedoch könnte durch den Klimawandel ein Ausmaß erreichen, der sich mit dem Begriff "Katastrophe" nur unzureichend beschreiben ließe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Leser02 25.06.2019, 16:34
6. "Schönes Sommerwetter"? - Wohl eher nicht

Mich regen schon seit Jahren die Kommentare in Wetterberichten in den Medien unsäglich auf. Da gelten doch nur ein blauer Himmel und Sonnenschein als "schönes" und "tolles Wetter". Meine Meinung: Kompletter Unsinn. Da bin ich ganz bei @pragmatiker 307. Tolles Wetter heißt für mich, dass es durchschnittlich alle drei oder vier Tage nennenswert regnet.
Anscheinend leben immer mehr Menschen von Luft und Liebe. Wasser braucht es da anscheinend nicht. Die Leute scheinen nicht zu essen und zu trinken. Sie waschen sich und ihre Kleidung nicht und die Produkte und Dienstleistungen, die sie gedankenlos konsumieren brauchen natürlich auch alle kein Wasser bei der Erzeugung.
In meinem Umfeld gibt es ganz viele Leute, denen 25 C° vollends genügen - mir auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
richey_edwards 25.06.2019, 16:36
7. Ds ist die Klimakatastrophe, jetzt droht schlimmeres

wenn wir nicht die Steuern erhöhen! Mit einer Steuererhöhung regnet es wieder in Norddeutschland und alles wird gut!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tolotos 25.06.2019, 16:41
8. Wo im Norden hat es denn sechs Wochen durchgeregnet?

Zitat von fluxus08
"Während es in der Südhälfte Deutschlands nur wenig Probleme durch Trockenheit gibt, fehlt im Norden Wasser im Boden." Das ist ja interessant, dass es ein Problem im Norden mit der Trockenheit gibt? Dann habe ich mir den Regen in den letzten sechs Wochen wohl nur eingebildet, der permanent zugegen war.
Ich kann mich zwar an ein paar heutige Schauer erinnern, aber der Niederschlag ist sicher nur ein Bruchteil dessen, was in den letzten beiden Wintern nicht gefallen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hanno3010 25.06.2019, 16:43
9.

Zitat von fluxus08
"Während es in der Südhälfte Deutschlands nur wenig Probleme durch Trockenheit gibt, fehlt im Norden Wasser im Boden." Das ist ja interessant, dass es ein Problem im Norden mit der Trockenheit gibt? Dann habe ich mir den Regen in den letzten sechs Wochen wohl nur eingebildet, der permanent zugegen war.
Ja!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8