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Dürremonitor: Hier sind Deutschlands Böden am trockensten
Jan Woitas / dpa-Zentralbild / dpa

Nach dem bundesweiten Extremjahr 2018 ist Deutschland in diesem Jahr bei der Trockenheit zweigeteilt. Computermodelle zeigen, welche Probleme der Landwirtschaft vor allem im Norden und Osten drohen.

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MM-Kane 25.06.2019, 16:43
10. Vergleich

Zitat von fluxus08
"Während es in der Südhälfte Deutschlands nur wenig Probleme durch Trockenheit gibt, fehlt im Norden Wasser im Boden." Das ist ja interessant, dass es ein Problem im Norden mit der Trockenheit gibt? Dann habe ich mir den Regen in den letzten sechs Wochen wohl nur eingebildet, der permanent zugegen war.
Das ist der gleiche Unterschied wie Klima zu Wetter.
Wenn der Boden den Regen nicht halten kann, kann es wochenlang regnen.
Ich weiss leider nicht ganz genau wie ich den Beitrag zu bewerten habe aber bitte, nicht einfach Nachrichten konsumieren sondern sich eigene Gedanken machen und informieren.

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huginzwei 25.06.2019, 16:45
11.

Großflächige Äcker, die dann mit Großmaschinen gut zu bearbeiten sind und dazu noch das Ausmerzen von HIndernissen...die berühmte Waldinsel oder das Modderloch...führten m.E. dazu, dass der Boden sich nicht mehr selbst so gut regenerieren kann.
Vielleicht etwas kleinteiligere Äcker und ein paar "Knicks" dazwischen, dann fliegt der Acker auch nicht über die Autobahn.

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Andraax 25.06.2019, 16:46
12.

Zitat von fluxus08
"Während es in der Südhälfte Deutschlands nur wenig Probleme durch Trockenheit gibt, fehlt im Norden Wasser im Boden." Das ist ja interessant, dass es ein Problem im Norden mit der Trockenheit gibt? Dann habe ich mir den Regen in den letzten sechs Wochen wohl nur eingebildet, der permanent zugegen war.
Das klassische Verhalten von Menschen, die zwar keine Ahnung haben, aber mit ihren eigenen Beobachtungen Wissenschaftler widerlegen wollen. Das ist so ähnlich, wenn Anhänger der flachen Erde beaupten, dass die Erde keine Kugel ist, weil man die Krümmung nicht so einfach sieht. Das Ganze nennt sich Kruger-Dunning-Effekt und regt mich unwahrscheinlich auf.

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siebenachtneun 25.06.2019, 16:47
13.

Zitat von fluxus08
"Während es in der Südhälfte Deutschlands nur wenig Probleme durch Trockenheit gibt, fehlt im Norden Wasser im Boden." Das ist ja interessant, dass es ein Problem im Norden mit der Trockenheit gibt? Dann habe ich mir den Regen in den letzten sechs Wochen wohl nur eingebildet, der permanent zugegen war.
Die Wasserreserven sind durch die Dürre im letzten Jahr noch nicht aufgefüllt. Bei den Regenmengen im Norden muss man differenzieren. Der Nordwesten hat mehr Regen abbekommen als im Nordosten. Und selbst im Nordosten gibt es Unterschiede. In Berlin hat es ganz gut geregnet, aber in Sachsen-Anhalt sieht das wieder anders aus, wobei es dort auch geregnet hat, aber nur schauerartig und wie gesagt herrscht dort immer noch ein Defizit vom letzten Jahr.

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MM-Kane 25.06.2019, 16:48
14. Egal

Zitat von Oberleerer
Bei den hohen Temperatruren sollte doch im Pazifik, in Nord- und Ostsee viel Wasser verdunsten und abregnen? Wo kommt das denn runter?
1. Wenn es bei uns auf'm Land/im Inland 40 Grad sind bedeutet das nicht, dass es auf'm Pazifik auch 40 Grad sind.
2. Wenn der Boden den Regen nicht halten kann und damit nicht speichern kann hilft das alles nix. Im Gegenteil, damit wird viel wertvoller Boden weggeschwemmt was das Problem nur noch verstärkt.

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hup 25.06.2019, 16:49
15. Das Land der Foren-Tüftler und -Erfinder

Zitat von Oberleerer
Vlt helfen PV-Module, den Boden zumindest teilweise vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn diese hoch genug sind, kann man die Flächen darunter immer noch bewirtschaften.
Super Idee - denn Pflanzen brauchen ja keine Sonne... Problemlösung: Unter dem PV-Dach bringt man dann blaue und rote LEDs an, die mit dem Strom der PV-Anlage laufen und die Pflanzen optimal beleuchten. Und wenn man jetzt noch Seitenwände dazu baut, dann hat man ein geschlossen Halle als Gewächhaus mit künstlicher Beleuchtung. Natur ist was für Anfänger, Profis nutzen Hitech..
Und am Ende hat man gar keinen offenen Acker mehr - es ist auch Wahnsinn den Nahrungsanbau der Natur zu überlassen, dat muss alles ordentlich mit Hitech geschützt werden.
Wir müssen gar nicht auf den Mars, wir holen einfach die Bedingungen des Mars auf die Erde. Das liegt ja auch viel näher.

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Andraax 25.06.2019, 16:51
16.

Zitat von Oberleerer
Vlt helfen PV-Module, den Boden zumindest teilweise vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn diese hoch genug sind, kann man die Flächen darunter immer noch bewirtschaften. Bei den hohen Temperatruren sollte doch im Pazifik, in Nord- und Ostsee viel Wasser verdunsten und abregnen? Wo kommt das denn runter?
Das ist der "Spass" an der ganzen Sache. Was früher vom Atlantik über Frankreich an Regen zu uns kam, landet heute häufig in Nord-Spanien, weil durch die stärker meanderenden Jet-Streams das Wetter häufiger über die iberische Halbinsel reinkommt und an den Pyrenäen hängen bleibt. Ergo Spanien hat mehr Regen, Zentraleuropa kriegt weniger ab.

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gersois 25.06.2019, 16:52
17. Agrarsteppen

Da hat die Großflächen-Landwirtschaft erbarmungslos gerodet und Ackerraine beseitigt und nun bekommt sie die Quittung! Im Sommer sind diese Flächen mit Pestiziden tot gespritzte Steppen mit Getreide statt Gras, im Winter reine Wüsten ohne Bewuchs. Kein Schatten, keine natürlich Feuchtigkeitsregulierung, absinkes Grundwasser! Es sind nicht nur Autoabgase, die unsere Natur zerstören!

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as@hbx.de 25.06.2019, 16:55
18. Klar, Otto hatte recht:

Zitat von Oberleerer
Vlt helfen PV-Module, den Boden zumindest teilweise vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn diese hoch genug sind, kann man die Flächen darunter immer noch bewirtschaften. Bei den hohen Temperatruren sollte doch im Pazifik, in Nord- und Ostsee viel Wasser verdunsten und abregnen? Wo kommt das denn runter?
Wann wird die Bundesrepublik Deutschland endlich überdacht?

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triptychon5zehn 25.06.2019, 16:59
19.

Und es gibt immer noch Menschen die meinen "so ist's doch perfekt, endlich so richtig schön Sonne tanken!" - ich weiß nicht was bei solchen Menschen falsch läuft, aber perfekt ist das jetzige Wetter vielleicht am Mittelmeer. Wir haben zur Zeit 34°C in Bremen, wo es eigentlich immer regnet, regnet es seit Wochen Sturzbäche oder gar nicht...hier liegt die durchschnittliche Jahreshöchstemperatur bei circa 22°C und im Winter schneit es eigentlich immer und regnet dann direkt...nur leider seit circa 5 Jahren so gut wie gar nicht mehr. Wer dieses Klima perfekt findet, dem gratuliere ich nun, fahrt ruhig weiter Auto, fliegt in die Sonne(?!) und amüsiert euch - bei der nächsten Überschwemmung. Denkt daran: alles hat eine Kehrseite und die ist meist heftig.

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