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Durchgerechnet: So lösen wir unser Klimaproblem
REUTERS

Das profitabelste Unternehmen der Welt stellt de facto CO2 her. Das gibt einen Hinweis, wo unser wahres Klimaproblem liegt. Und wie wir es sehr elegant lösen können.

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bebreun 14.04.2019, 16:08
1. Wenn da nicht ....

die Politiker wären, die nur auf Wahlperioden schielen, Protestierer, die gegen Windräder und Überlandleitungen vorgehen, Gewerkschaften und Arbeitnehmer, die ihre Jobs in Gefahr sehen, ... und last but not least die Träumer, die vom Schreibtisch aus alles für möglich erachten, was träumbar ist, aber nichts umsetzen.

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Mertrager 14.04.2019, 16:09
2. Sorry, mehr Un- als Sinn

Dieser Bericht schäumt vor gutem Willen und Naivität. Die Sachfragen dazu werden nun seit Jahren diskutiert. Man kommt oftmals zu unterschiedlichen Ergebnissen. Hier aber so zu tun, als wäre das alles ganz einfach, wenn man nur will, ist wenig hilfreich.‘Merken Sie was?‘ werden die Leser gefragt. Ich frag mal zurück: Lieber Autor merken Sie noch was ? Interessant, dasz gerade auch noch ein Heißluftredner erwähnt wird: Pofalla. Der hat doch immer nur an sich gedacht und wenig zustande gebracht. Soll das ein Hinweis sein.

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salomohn 14.04.2019, 16:11
3. Oh ja bitte!

Leider verstehen unsere Politiker ihren Nutzen daraus nicht. Statt eine Vision zu leben, verharren sie, auf Druck der Carbon-Lobbys. Und schüren damit den Verdruss, der die Leute AfD wählen lässt. Das verstehe, wer will.

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marioreinsch 14.04.2019, 16:14
4.

Leider stimmt das so - alleine - nicht - das ist übersimplifiziert: Nur die Einführung einer so niedrigen CO2-Steuer würde nicht viel bringen. Konkret, ein um 200 Euro teureres Ticket nach NY, oder 20,30 oder 50 Cent teureres Benzin würde niemals zu einem flächendeckendem Umdenken der Verbraucher führen. Die Abgabe bleibt natürlich trotzdem richtig, sollte jedoch höher sein. Die wirklich schmerzvollen gesetzlichen Änderungen, z.B. Verbot des Verbrenners, schärfste Besteuerung jedweder Flugreisen, die ja überproportional klimaschädlich sind, Eingriffe in den Güterverkehr und so weiter werden hier jedoch nicht diskutiert, sind aber letztlich wichtiger als der reine Finanzierungsaspekt.

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spon_4_me 14.04.2019, 16:17
5. Butter bei die Fisch

Ich bin gespannt auf die Litanei der Im-Mittelalter-war-es-auch-schon-wärmer-Fraktion gepaart mit der höhere-Steuern-kosten-Arbeitsplätze-Gilde. In meinen Augen hat Herr Stöcker nicht nur recht, sondern auch den Mut, Zahlen in den Raum zu stellen, die ich nicht ohne weiteres nachrechnen kann, deren Größenordnung mir aber sehr plausibel erscheint. Spannend wäre zu sehen, ob die Grünen, bei denen ich seit Jahren mein Kreuz mache, eine solche Rechnung und die daraus erwachsenden Forderungen übernehmen oder sich wie leider viel zu oft in Wohlfühlrhethorik jenseits des Platzes, auf dem die Wahrheit ist, erschöpfen.

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tacereaurum 14.04.2019, 16:19
6. Steuern ziegerichtet investieren

Ich finde eine solche Besteuerung grundsätzlich als eine Form der Lenkungssteuer ( wie die Treibstoffsteuer etwa) sinnvoll und notwendig. Allererste Voraussetzung wäre jedoch. dass die daraus fließenden Steuereinnahmen nicht im allgemeinen Staatshaushalt oder in den Sozialtöpfen verbraucht werden oder gar zur Haushaltskonsilidierung, sondern zielgerecht für Investitionen in klimaneutrale Energien ausgegeben werden. Vornehmlich also in die Energiegewinnung durch Solar, Wind und Wasserenergie und deren überfällige Speicherungsmöglichkeiten. Alsdann müssten einkommensschwache Mitbürger ähnlich wie Wohngeld oder KIndergeld eine Zulage für alternativen Energiebezug aus klimaneutralen Quellen erhalten um das endlich auch sozialverträglich zu gestalten!!! Und das alles am besten noch in 2019 in das Gesetzgebungsverfahren bringen!

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helmut_s 14.04.2019, 16:20
7.

Vergessen Sie's.
"Das Volk" - aka die neue Rechte mit Oberwasser - heult reflexhaft auf, sobald es irgendwas von "Klima" hört, der Pawlowsche Hund lässt grüssen. Wenn noch die Worte "Auto" und "Fleisch" miterwähnt werden, ist sowieso Schluss, egal in welchem Zusammenhang sie fallen.

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skeptorealist 14.04.2019, 16:21
8. So lösen wir unser Klimaproblem

Die Botschaft hör`ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Einer Bundeskanzlerin, die in ihrem Kabinett Minister duldet und nach Belieben gewähren läßt, die bisher jede vernünftige Idee pro Umwelt geblockt haben, auch nur ansatzweise zuzutrauen, daß eine radikale Wende in der Umweltpolitik anordnet, ist für mich ein makabrer Witz. Nur lachen kann ich darüber leider nicht.

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equigen 14.04.2019, 16:22
9. 480 Milliarden? Lachhaft!

Alleine Deutschland hat in den letzten Jahren 30 Milliarden Euro (35 Mrd Dollar) für die Energiewende ausgegeben. Dabei haben wir unseren CO2 Ausstoß kaum merklich gesenkt. Das sind ja schon fast 10% der genannten weltweiten Summe - fast ohne Resultat! Und das NUR für Elektrischen Strom. Von anderen Energieformen noch gar nicht zu sprechen (Heizung, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft, Schiffe, Flugzeuge, Baumaschinen, ...)

Ausserdem hat Deutschland nur 2% Anteil am CO2 Ausstoß der Welt. Mit wie gesagt über 30 Milliarden haben wir unsere 2% kaum reduziert. Nach diesen Fakten dürften die Kosten in Wirklichkeit ins Unermessliche gehen.

Selbst WENN wir es geschafft hätten mit den 30 Milliarden die Stromerzeugung in DE komplett CO2 frei zu machen (was überhaupt nicht geschafft wurde) hätten wir damit nur 1/3 der CO2 Emissionen in DE wegbekommen. Der Rest kommt von den anderen Quellen. Selbst mit dieser Rechnung würde es also ca. 100 Milliarden in DE kosten. Und das sind wie gesagt nur 2% der Welt. Damit kämen wir sofort auf das 50 fache weltweit, was also 50000 Milliarden Euro wären . Nicht 480 Milliarden. Und wie gesagt, selbst das reicht nicht. Wir haben es ja längst nicht geschafft die Stromerzeugung mit den 30 Milliarden Euro CO2 frei zu machen.

Die oben genannte Zahl ist eine Frechheit und kann nie und nimmer auch nur ansatzweise stimmen. Macht sich bei SPON denn niemand die Mühe auch nur ein klein bisschen nachzurechnen?!!

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