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Durchgerechnet: So lösen wir unser Klimaproblem
REUTERS

Das profitabelste Unternehmen der Welt stellt de facto CO2 her. Das gibt einen Hinweis, wo unser wahres Klimaproblem liegt. Und wie wir es sehr elegant lösen können.

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thomassch 14.04.2019, 18:35
70.

Und wie wäre es wenn mit diesem Geld endlich die Entwicklung von Verbrennungsmotoren unterstützt werden würde die mit knallgas HHO laufen

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Demokrat7 14.04.2019, 18:37
71. Das glaubt sicher jeder?

"Wir könnten unser Klimaproblem schnell, elegant und global lösen, wenn wir nur wollten."

Wir und die Anderen wollen anscheinend nicht. Geld scheint es in der Welt im Überfluss zu geben, und anscheinend wollen die meisten Menschen mehr Steuern zahlen. Etwas fehlt noch in diesem schönen Artikel: Wie führen wir das durch bis 2050. Welche technisch sinnvollen Lösungen gibt es? Die Annahme, dass es wind und Sonne genug gäbe, ausreichende Speicher leicht und billig machbar seien und Strom über lange Entfernungen problemlos geleitet werden könnte, sollte mit Zahlen belegt werden. Die Kostenannahme kann jeder sich ausdenken, bei der Frage was, wo, wie und wie lange braucht man schon Wissenschaftler, um sie richtig zu beantworten. Dieser Artikel überzeugt keinen!

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Maulverbot 14.04.2019, 18:37
72. Noch besser:

Zitat von spiegkom
Jeder Mensch stösst beim Ausatmen CO2 aus. Beim Sport und bei Bewegung mehr als beim Sitzen und Liegen. So ein Ausatmungscontroller würde es bringen. Anzahl der Ausatmungen pro Minute controllen, bei hoher Zahl 2 ct. pro Ausamtung, bei niedriger Zahl 1 ct. pro Ausatmung CO2-Steuer zahlen. Das hilft fürs Klima. Und alle die, die viel liegen und sitzen, dürfen sich Klimaschutz-Heroe nennen.
Statt Kindergeld zu bezahlen sollte man für jedes Kind Steuern erheben.

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Knossos 14.04.2019, 18:40
73.

Klasse, Herr Stöcker!

Nur einen Einwand zur Güte: ||Bezahlen müssten am Ende natürlich auch wir Verbraucher.||

Aller Erfahrung nach, nicht am Ende, sonder gleich am Anfang und ausschließlich.
Schließlich gibt es kaum Beispiele, in denen Großfirmen Steuererhöhung zu geschmälertem Gewinn hätten werden lassen.

Solange irgend möglich (und das pflegt es bei wohlfeiler Administration zu sein), werden Steuern vollständig an Verbraucher weitergereicht / Gewinne beibehalten und gewohnheitsmäßig weiter aufgeschraubt.

Wozu auch hat man denn Kartelle und dienliches Staatswesen zur Seite.


Desweiteren jene Zielsetzung bis "2050".
Da ist im Durchrechnen vernachlässigt, daß in solchen Zeitfenstern der Zug längst abgefahren ist.
Die Dringlichkeit vor dem Ökokollaps wird verkannt.
Der Kittel brennt bereits.

Zudem: In erdölfördernden Ländern des Nahen Ostens wird das Nebenprodukt Erdgas in Dimensionen abgefackelt, die in der Emissionsberechnung von C02 offenbar keine Berücksichtigung finden.
Stellen sich vor, mit einem Hubschrauber über aus der Erde ragende Rohre zu fliegen, welche wie ein Wald bis an den Horizont reichen.

Aus jedem einzelnen Rohr riesige Flamme schlagend.
Ohne Unterlaß, und das seit Jahrzehnten.

Würde dieses perverse Vorgehen abgestellt, sähe die weltweite C02-Bilanz definitiv anders aus.
Und es ließe sich zusammen mit adäquater Besteuerung realistisches Zeitfenster innerhalb dieses Jahrzehnts anvisieren.

-Nur: Natürlich nicht mit Industrieadlaten, wie sie als etablierte Politiker üblich sind.
Das kleine Problem findet in Ihrem Vorschlag keine Berücksichtigung.

Als Erstes braucht es politische Vertretung, welche Gemeinnutz vorsteht, statt Putins persönlicher Schatulle nachzueifern.

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rainerweber1 14.04.2019, 18:42
74. Erneuerbare Energie hinterfragen

CO2 Besteuerung ist ein vernünftiger Weg. Erneuerbare Energie sollten wir hinterfragen.
Für unsere Energiewende werden weltweit Wälder vernichtet für E5/E10 und heizen mit Holz. 2017 wurden ca. 6 Millionen Tonnen Holz aus nicht EU Ländern nach Europa importiert (mit Schweröl betriebenen Frachtern). Uns wird das von der Politik als klimaneutral verkauft. In Deutschland gibt es bereits 10000 Biogasanlagen die überwiegen mit Mais bestückt werden. Woanders müssen die Menschen hungern und wir vergasen unsere
Grundnahrungsmittel.
Windkraftanlagen sind nur durch hohe Subventionen rentabel und vernichten Flora und Fauna in unseren Wäldern.
Die Energiewende ist außerdem im höchsten Masse unsozial.
Statt Wunschdenken wünsche ich mir von SPON Reportern knallharte Recherche in Sachen erneuerbare Energie wünschen.

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themasterofdesaster 14.04.2019, 18:48
75. Idee gut, linke Ausführungsdetails armselig.

Mal drüber nachgedacht, was aus den geplanten Einnahmen wird, wenn wir direkt die Hälfte aller Menschen (irgendeiner schützenswerte Randgruppe gehört doch fast jeder an) über bürokratische Umverteilungsmonster wieder entsprechend entlasten wollen???
Nein. natürlich nicht! Linke Schreiberlinge verstehen ja auch nur so viel von Geld, dass sie wissen, von wem sie es haben wollen. nämlich von denen, die ohnehin für fast alles in diesem Land aufkommen. Diese fiesen "Reichen"!

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mr future 14.04.2019, 18:49
76. Die Lobby

Was ist damals nach Fukushima passiert: die Kanzelrin sah ihre Felle wegschwimmen und setzte den Ausstieg aus dem Ausstieg durch. Schliesslich wurde der grüne Winfried Kretschmann gerade Ministerpräsident von BW. Aber das ging natürlich nicht ohne Nebenversprechen ab: die Oligopolisten wurden vertröstet mit: dem Weiterlaufen der Braunkohlekraftwerke, der Verstaatlichung der Kosten des Atomausstiegs, der Deckelung der Erneuerbaren, der Aussicht auf Trassenbau und Hochvergütung von Offshore-Wind. Damit blieben uns die Böcke als Gärtner erhalten und sie haben bis heute die Deutungshoheit. Hier klemmts bei der Energiewende gewaltig. re future

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iasi 14.04.2019, 18:53
77. Milchmädchenrechnung - man könnte auch die Armut beseitigen

Die Bevölkerungsexplosion, die Migrationswelle, all die Leiden der Welt. Nur will eben niemand verzichten und sein Leben einschränken - im Gegenteil. Größere Häuser, größere Autos, ... Und natürlich sollen es die Kinder mal besser haben - meint: Noch mehr haben. Eben Wachstum. Das ist die Religion. Es ist wie mit der Rente: Man wird zwar immer älter, aber später in Rente gehen, will niemand. Auch wenn die Kinder und Enkel dann letztlich dafür bezahlen müssen, damit Mama, Papa, Opa und Oma immer mehr Rentenjahre genießen können.
Lieber zeigt man auf böse Unternehmen, die Schuld sind, an all dem Übel auf der Welt.

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theodor11 14.04.2019, 18:56
78. Abschaffung von Parteispenden ist eine Lösung

Gäbe es keine Lobbyabhängigkeit der Abgeordneten durch Parteispenden, könnten unsere Politiker nach Sinn und Verstand handeln. Aber dies bleibt Wunschdenken. Langfristig werden aber nur die Politiker überleben, die sich mit eigenem Sachverstand von den Lobbyisten distanzieren. Und dazu sind Parteispenden Gift, weil sie nur Abhängigkeiten erzeugen und sinnvolle Zukunftsvisionen verhindern.

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mantrid 14.04.2019, 19:01
79. Lass hirn vom Himmel regnen!

Herr Stöcker, es kommt überhaupt nicht darauf an, wie Energie verwendet wird, sondern auf welcher Basis sie erzeugt wird. Ein Verbrenner, der mit regenerativ erzeugten Gas fährt oder ein Diesel, der mit Bio-Diesel fährt, ist viel besser in der CO2-Bilanz, als das modernste Elektroauto, wenn dessen Strom aus einem Braunkohlekraftwerk kommt. Deswegen ist die mantrahafte Huldigung des Elektromobils völliger Schwachsinn, wenn der dafür notwendige Strom nicht CO2-neutral produziert wird. Bei der CO2-Steuer bin ich bei Ihnen. Allerdings wird es dabei zu interessanten Diskussionen mit den südlichen Bundesländern kommen. Dann würden Unternehmen lieber CO2-neutralen Strom nehmen und den gibt es überwiegend im Norden der Republik. Oder sie müssen halt die gnadenlos überteuerten Durchleitungsentgelte (garantierte Rendite für die Netzbetreiber ca. 9%!) bezahlen.

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