Forum: Wissenschaft
Eckernförder Bucht: 800-Kilo-Messstation von Meeresgrund verschwunden
Forschungstauchzentrum der Uni Kiel/ DPA

Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: Eine Station, die in der Ostsee Umweltdaten sammelte, ist verschwunden. Waren Diebe am Werk?

Seite 1 von 6
lathea 04.09.2019, 17:33
1. Wieso wird so etwas nicht mit einem....

.....GPS-Sender gesichert und wieso landen die Messdaten nicht life in einer Cloud?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lesheinen 04.09.2019, 17:41
2.

Überwasserfahrzeuge sind - außer nachts - gut zu sehen sind, bnötigen aber sicherlich einige Stunden zur Durchführung eines Diebstahls, sind also schnell im Sperrgebiet entdeckt, Naturereignisse haben offensichtlch nicht genügend Kräfte zum Abreissen der Geräte. Verbleibt nur die Möglichkeit, dass der liebe Gott die Datenerhebung unterbinden wollte oder ein U-Boot illegalerweise dort kreuzte und die Dinge abgerissen und mitgenommen hat. Kleine, grüne Männchen gab es zwar auf der Krim, aber in diesem Fall schließe ich diese Möglichkeit aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sponskinny 04.09.2019, 17:45
3. Wahrscheinlich eher am Anker

hängengeblieben.... Müsste man mal ausrechnen, wie groß das Schiff hätte sein müssen, und dann auf den Shiptracking-Seiten mal nachforschen.
Man muss heutzutage echt überall einen GPS-Tracker ranhängen, das Teil liegt vermutlich ein paar hundert Meter weiter im Schlick.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bo-do 04.09.2019, 17:49
4.

Auch wenn ich im August an der Eckernförder Bucht war und als Geograph schon Verwendung für die Mess-Station finden würde - ich war's nicht! Aber wer kommt denn hier überhaupt in Betracht, wenn bereits natürliche Ursachen ausgeschlossen wurden und die Position der Station eigentlich nicht bekannt ist? Wohl eher kein Privatier, der seinen hoch salzhaltigen Pinkelunfall vertuschen will.
Vielleicht gibt es ja einen Wissenschaftler im Pelze eines schwarzen Schaafes, welcher sich sein Gehalt aufgebessert hat oder welcher sich nun weitaus weniger Arbeit mit der Pflege seines Pools machen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ph74 04.09.2019, 18:10
5.

Zitat von lathea
.....GPS-Sender gesichert und wieso landen die Messdaten nicht life in einer Cloud?
Schon mal ein GPS-Gerät in Ihrem Keller getestet? Ich kann Ihnen versichern 22 Meter tief am Meeresboden ist er nicht besser …

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ph74 04.09.2019, 18:16
6.

Schon mal ein GPS-Gerät in Ihrem Keller getestet? Ich kann Ihnen versichern 22 Meter tief am Meeresboden ist der Empfang nicht besser …

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a_koeln 04.09.2019, 18:18
7. Da ist die Physik dagegen

Zitat von lathea
.....GPS-Sender gesichert und wieso landen die Messdaten nicht life in einer Cloud?
Klar, GPS-Empfang und Funkkontakt mit einer Cloud aus 22 Meter Wassertiefe...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rekcufrehtom 04.09.2019, 18:22
8. @lathea

Weil in 22m Wassertiefe keine Funkverbindung klappt die weiter als ein in unmittelbarer Nähe liegendes Schiff reicht - und eine ULW Antenne samt Sender wird man sich für sowas nicht leisten, genau so wenig wie eine feste Kabelverbindung zum Festland. GPS funktioniert daher natürlich auch nur wenn es an der Oberfläche ist und dann könnten Diebe den Sender rasch "unschädlich" machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Domainator 04.09.2019, 18:25
9. Gps...

...funktioniert nicht so einfach unter Wasser. Der Sportuhrenhersteller Suunto weist regelmäßig darauf hin, dass seine Uhren zwar im Freischwimmer-Modus funktionieren, unter Wasser aber das Signal verlieren. Das GPS-Signal durchdringt die Wasseroberfläche nicht. Hier sind komplexere Methoden notwendig, um eine Navigation zu erlauben. Ob so etwas für ein Unterwasser-Messgestell angemessen ist, wage ich mal zu bezweifeln. Wie gesagt: Geht ja niemand davon aus, dass irgendjemand sowas mal gerade eben aus mehr als 20m Tiefe klaut.
Vielleicht waren es die Russen. Die sind da sicherlich mit einem U-Boot drangeknallt. Vielleicht die mal fragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6