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Effekt von Kondensstreifen: Flugverkehr schadet dem Klima mehr als gedacht
Bert Modderman/ Getty Images

Kondensstreifen am Himmel sehen harmlos aus, aber Kölner Forschern zufolge ist ihre Wirkung verheerend: Demnach heizen sie die Erde stärker auf als das Kohlendioxid, das von Flugzeugen freigesetzt wird.

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mullertomas989 27.06.2019, 16:36
1. Wenn das so stimmt ...

... dann wäre eine gute Konsequenz für uns Bürger: Fliegen nur, wenn die Termine extrem dicht getaktet sind. Aber Bahn- oder Bus- und verbrauchsarme Familienkutsche (zu dritt, viert oder fünft) fahren, wann immer es möglich ist! Im Übrigen: Man kann auch gut nach Venedig oder Mailand oder Marseille mit dem Zug fahren - sogar nonstop ab Frankfurt bzw. München!

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wetzer123 27.06.2019, 16:50
2. Da hilft nur weniger oder besser gar nicht fliegen

und um den Leuten dabei auf die Sprünge zu helfen muss Fliegen sehr viel teurer werden, statt wie bisher wo es über steuerbegünstigten Treibstoff sogar subventioniert wird.

Dinge wie Wochenendtrip nach London gehen gar nicht und sind auch nicht nötig.

Letzlich muss Fliegen, wie auch anderes Klimaschädliches Verhalten gesetzlich begrenzt werden.

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jana45 27.06.2019, 16:59
3. Kondensstreifen haben mehr Effekt als alles menschl. CO2?

Und in den bisherigen Klimamodellen spielen sie kaum eine Rolle? Es muss geschaut werden, ob sich dies bestätigt. Entweder die Forscherinnen haben übertriebene Zahlen - oder der Klimawandel wird schlimmer werden als befürchtet.

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Gruenz 27.06.2019, 17:04
4. Da stellt sich mir die Frage,

warum die "Eiswolken" nur die Wärmestrahlung von der Erde Richtung All behindern sollen? Sie müssten doch eigentlich im gleichen Maße die Wärmestrahlung der Sonne in Richtung Erde behindern/absorbieren/reflektieren und somit die Erwärmung der Erde verhindern? Oder handelt es sich hier um magische teildurchlässige Spezialeiswolken, die immer nur in eine Richtung reflektieren?

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Vanagas 27.06.2019, 17:07
5. Chemtrails

Ist da doch was wahres dran an Chemtrails und den Verschwörungstheorien der Aluhütler?

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mens 27.06.2019, 17:09
6. Interessiert kein Schwein

Eines ist mir aufgefallen. Große Aufregung: der Berliner Flughafen wird nicht fertig in dann wegen des hohen Passagieraufkommens zu klein sein. DAS ist aber ärgerlich. Dass man es auch anders sehen kann, fällt den wenigsten auf. Es werden ZU VIELE Passagiere und damit ZU VIELE FLÜGE. Was glaubt ihr kommt hinten aus den Maschinen raus auf dem Weg zum Bio-Wandern in den Anden oder zum 30-Minuten-Meeting? Zuckerwatte? Die Menschheit ist nicht zu retten.

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mullertomas989 27.06.2019, 17:11
7. Gingen schon ....

Zitat von wetzer123
Dinge wie Wochenendtrip nach London gehen gar nicht und sind auch nicht nötig.
.... dann eben mit der Bahn. :)
Frankfurt - London Freitag nachmittag: 14:29 - 19:57 (1mal umsteigen)
London - Frankfurt Sonntag 15:04 - 21:31 (dito).
Das geht doch. Ist nur BISLANG noch teurer als das Fliegen......

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aspi01 27.06.2019, 17:13
8. wirklich?

Komisch, dass natürliche Wolkendecken den umgekehrten Effekt haben, da brauch keiner eine Formel und Modelle, sondern nur einen Schritt vor die Haustüre: Sobald Wolken aufziehen, wird es kälter. Weil die Wolken die Sonne abschirmen und die Sonnenstrahlen in den Weltraum zurückwerfen - egal, in welcher Höhe. Wie diese Wissenschaftler dazu kommen, dass es bei durch Flugzeuge verursachte Wolken genau umgekehrt sein soll erschließt sich mir nicht. In letzter Zeit müssen wir von Klimaforschern immer mehr widersprüchliche Beiträge lesen, insbesondere passen diese oft nicht zu den Beiträgen von Forschern aus anderen Rubriken, aber die Medien ertragen sie geduldig ohne nachzufragen. So war zum Beispiel vor kurzem zu lesen, dass Kanada ein Klimasünder sei, weil die riesigen Wälder Kandada's sehr viel Methan und CO2 ausstoßen. Also ist Wald schlecht fürs Klima?. Oder Ozon, das mal gut, mal schlecht für das Klima ist. Und das Wasser des kleine Gardasee wird nach neuesten Forschungsergebnissen "völlig überraschend" durch die Erdrotation (Corioliskraft) abgelenkt, während derselbe Effekt bei den riesigen Ozeanen angeblich keine Rolle spielt und der Golfstrom nur durch absinkendens Kaltwasser der Arktis in Bewegungen gehalten wird. Wir lesen, dass der Meeresspiegel in den letzten Jahren vermutlich durchschnittlich um 3 Millimeter pro Jahr angestiegen ist (Nasa-Messung), die Forscher prophezeien bis zum Jahrhundertende einen Anstieg von "nie dagewesenen" 65 bis 100 Zentimeter, dann lesen wir wieder, dass vor Mexikos Küste in 65 Meter Wassertiefe geflutete Höhlen entdeckt wurden mit 10.000 Jahre alten menschlichen Zeichnungen, und es wird mal eben so von den Meeres-Forschern erklärt, dass vor 10.000 Jahren der Meeresspiegel 65 Meter niedriger lag wie heute, in anderen ähnlichen Fällen wird sogar von 100 Metern gesprochen. 10.000 Jahre sind erdgeschichtlich ein Wimpernschlag so wie "gestern" für uns Menschen, und 65 Meter in 10.000 Jahren bedeutet 65 Zentimeter in 100 Jahren. Komisch, nicht? Vielleicht ist die letzte Eiszeit, die ja noch nicht lange zurück liegt, vor ein paar tausend Jahren doch nicht "zu Ende gegangen", sondern der Eisrückgang hat nur für ein paar Jahrtausende pausiert oder geflackert und nimmt jetzt wieder Fahrt auf? Der häufigste Zustand der Erde übrigens war laut Forschern: Pole eisfrei! (Elektroautos finde ich trotzdem toll! Aber nicht die Panik, als käme es auf ein paar Jahre an...).

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multimölli 27.06.2019, 17:15
9. bislang hieß es immer, die Verschattung wäre gut

Das Stichwort "Verschattung" kann in einem solchen Artikel m. E. nicht unter den Tisch fallen.
Bislang hieß es in wissenschaftlichen Sendungen, z.B. Dlf, dass die Kondensstreifen eine mildernde Wirkung auf die Ererwärmung hätten, wegen der "Wolken"Bildung -> Verschattung.

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