Forum: Wissenschaft
Eisfreie Antarktis: Die Weltuntergangsprognose
TU Dresden/ AWI/ Lars Radig

Was geschähe, würde die Menschheit alle Vorräte an Kohle, Öl und Gas verbrennen? Simulationen zeigen: Das Antarktiseis würde komplett tauen, der Meeresspiegel um mehr als 50 Meter steigen. Eine sinnvolle Prognose?

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dritter_versuch 12.09.2015, 11:41
100. Höhere Temperatur

Zitat von GeoffBTate
Zunächst gibt eine Simulation immer nur die Lösungen zu eingegebenen Parametern wieder. Im Falle Klima wären das 10^23 Parameter, also hoffnungslos. Es fragt sich damit, welche Parameter hatte man denn vorgegeben? Wie sicher sind eigentlich die den heutigen Annahmen zugrunde liegenden Messergebnisse. Die müssen ja immerhin um die 50 und 100 Jahre alt sein, ansonsten kann man von Klima nicht reden. Wo lagen die Toleranzgrenzen dieser Messergebnisse? Wie haben sich die Umgebungen der Messpunkte verändert, usw. usw. Wie wurde die Abstrahlung berücksichtigt. Haben die Herrschaften auch die Wirkung der Atmosphäre als Regulator in ihren Berechnungen einbezogen? Höhere Temperatur bewirkt stärkere Wolkenbildung, damit Absenkung der Temperatur. War das nicht das Argument, das im Zuge der Atombombentests als Argument für den nuklearen Winter benutzt wurde? Dass das Wachstum der Menschheit Klimabeeinflussungen auslöst, dürfte wohl klar sein. Also wäre da doch der Hebel anzusetzen. Das, was jetzt aufs Tablett gehoben wird als Klimaschutz ist doch nur die Absicht, die Menschen auf unterstem Niveau zu halten. Also ihr Klimatologen, besucht mal einen Grundkurs in Physik, vielleicht geht euch dann mal ein Licht auf, oder wird heute Thermodynamik nicht mehr gelehrt? Ein bisschen Quantenmechanik wäre auch hilfreich.
Höhere Temperatur erlaubt es der Athmosphäre mehr Wasserdampf aufzunehemen ohne, dass es zu mehr Wolken kommen muss (Stichwort relative Luftfeuchtigkeit). Mehr Wasserdampf verursacht aber wie mehr CO2 höhere Temperaturen.

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charliep2 12.09.2015, 11:46
101. Kohlenstoff

Zitat von knuty
320 Gt CO2 entsprechen nicht 320 Gt Kohlenstoff. Sie vernachlässigen das Gewicht von O2. Zudem entspricht die Menge des fossilen CO2 in der Atmosphäre nicht dem bisher verbranntem fossilem Kohlenstoff.
Alle Zahlenwerte in meinem Beitrag beziehen sich ausnahmslos auf Kohlenstoff (C). Dies sollte auch klar ersichtlich und verständlich sein.
Zum zweiten Punkt möchte ich lieber nichts sagen, um nicht eine leidige Diskussion über irgendwelche Nebenthemen loszutreten. Schlagen Sie meinetwegen einen Faktor X drauf und lassen es gut sein.

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hassowa 12.09.2015, 11:55
102. Nicht mal das Wetter für kommende Woche

kann man heute vorhersagen. Und dann will uns hier jemand erzählen, wie es nach 2000 Jahren aussieht. Für mich ist das nichts anderes als grüne Propaganda.

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dritter_versuch 12.09.2015, 11:56
103. Aber

Zitat von charliep2
Alle Zahlenwerte in meinem Beitrag beziehen sich ausnahmslos auf Kohlenstoff (C). Dies sollte auch klar ersichtlich und verständlich sein. Zum zweiten Punkt möchte ich lieber nichts sagen, um nicht eine leidige Diskussion über irgendwelche Nebenthemen loszutreten. Schlagen Sie meinetwegen einen Faktor X drauf und lassen es gut sein.
Kohlenstoff hat aber keinen Treibhauseffekt.
Dazu muß er schon in einer chemischen Verbindung gebunden sein.

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Malshandir 12.09.2015, 11:57
104. Lebe auf 96 meter Hoehe

Also sofern ich in 10.000 Jahren noch leben sollte, werde ich das mit in Ruhe anschauen und bin ja nicht betroffen, da ich auf knapp 100 Meter Hoehe wohne.
Ich denke mal mein Haus wird bis dahin sicher auch noch stehen.

Solche Modelle sind einfach nur lustige Spielchen und helfen kaum.

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dritter_versuch 12.09.2015, 12:07
105. Mmmh

Zitat von hassowa
kann man heute vorhersagen. Und dann will uns hier jemand erzählen, wie es nach 2000 Jahren aussieht. Für mich ist das nichts anderes als grüne Propaganda.
das es immer och Menschen gibt, die den Unterschied zwischen Klima und Wetter nicht kennen.
Wenn Ihr Auto kaputt ist, gehen Sie dann zum Hufschmied?

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charliep2 12.09.2015, 12:15
106. Harte Nuss

Zitat von dritter_versuch
Kohlenstoff hat aber keinen Treibhauseffekt. Dazu muß er schon in einer chemischen Verbindung gebunden sein.
Na gut, vielleicht wird es damit klarer:

"In der Atmosphäre befand sich nach IPCC im Jahr 2007 eine Kohlenstoffmenge von 765 Gt. die jährlich um etwa 3 Gt wächst. Wichtigste Kohlenstoffverbindung ist das Kohlenstoffdioxid (CO2). Seine Konzentration beträgt 400 ml/m³ (entspricht ppmv)."
(Quelle: Wikipedia)

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angie14466 12.09.2015, 12:19
107. Konsequenzen (auch für den Autor)

Frage an Frau Prof. Winkelmann:
"Welche Konsequenzen hat Ihre Studie für die aktuelle Situation?
Der wichtige Punkt ist, dass wir uns klarmachen: Unser heutiges Handeln wird über sehr lange Zeiträume Konsequenzen haben. In der jetzigen Debatte über die Energiewende kommt oft nicht zur Sprache, dass der Ausstoß von Treibhausgasen heute unseren Planeten über sehr lange Zeit formen wird. Die Antarktis erscheint uns immer so weit weg, und die zehntausend Jahre bis zu ihrem möglichen Abschmelzen sind kaum vorstellbar. Aber das alles ist auch mit unserem Lebensraum und unserem Handeln verknüpft – hier und heute."
http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/19574-qzehntausend-jahre-sind-nicht-weit-wegq

Leider erfüllt der Spiegel-Autor schon seit Jahren nicht mehr die Kriterien eines neutralen Berichterstatters bzw. Journalisten.
Er hat sich, mit zugegeben subtilen, nicht leicht zu durchschauenden und daher recht wirkungsvollen, Manipulationen auf die Seite der Klimaskeptiker geschlagen.
Dokumentierte Beispiele:
http://www.klima-luegendetektor.de/2015/09/08/axel-bojanowski-wissensluecke-bei-spiegel-online/

http://www.klima-luegendetektor.de/2014/11/06/spiegel-online-verzerrung-und-unterschlagung/

http://www.klima-luegendetektor.de/2013/10/07/spiegelonline-sturm-im-ipcc-wasserglas/

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helmut.alt 12.09.2015, 12:28
108.

Diese Untergangsprognosen sind nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben werden und verunsichern nur. Hat man in Betracht gezogen, dass das "böse" CO2 permanent aus der Atmosphäre entfernt wird? Nicht nur durch die Photosynthese, sondern durch die Meere und die Regenfälle, so dass es letztlich durch Reaktion mit Calciumionen im Meerwasser als schwerlösliches Calciumcarbonat am Meeresboden landet.

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eswirdbesser 12.09.2015, 12:40
109. Welcher Untergang?

Diese Studie ist tasächlich ein interessantes Modell. Alle bekannten Resourcen werden "verheizt", das Weltklima ändert sich über einen langen Zeitraum so, das es der Menschheit schwerfallen würde in der Anzahl so weiterzuleben wie sie es gewohnt ist. Gut. Kann man so stehen lassen. Aber Untergang ? Ein so endgültiger Bergriff und in den letzten Jahrzehnten inflationär benutzt. Wann der Untergang anfängt, nämlich dieses Planeten, fragt man am besten die Astrophysiker. Das Ende der Menschheit, nun, beruht zu einem grossen Teil auch auf den Bedürfnissen und dem Verhalten der Menschen. Da können Klimaexperten nur teilweise Auskunft geben.

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