Forum: Wissenschaft
Elektroautos: Stau im Stromnetz
Getty Images/EyeEm

Mehr Klimaschutz, keine Stickoxide: Auf der E-Mobilität ruhen die Hoffnungen für eine Verkehrswende. Doch das Stromnetz ist auf Millionen E-Autos vielerorts nicht vorbereitet. Forscher arbeiten an Lösungen.

Seite 6 von 37
Das dazu 10.02.2019, 17:50
50. Man glaubt es nicht

Da sollen Batterien tagsüber geladen werden, um Nachts dann Battieren zu laden. Na, das nenn ich mal effizient.
Dann fabuliert ein Träumer von virtuellen Stromleitungen, wenn im Norden Autos geladen werden und im Süden Autos ins Netz stromen. Wie soll das denn gehen, wenn die Autos nicht angeschlossen sind?
Oder sind das nur Vorzeigeobjekte, die Uahuse stehen und immer am Ladegerät hängen?
Oder haben die alle ein Spiralkabel hinten dran?
Ich schmeiss mich weg, haben die alle Ideen.
Und der Typ vergleicht das mit Apple und Apps.
Auf solche Leute baut das stromlose Deutschland der Zukunft?
Hut ab.
22.000W soll so ein Ladegerät laut Artikel ziehen. Hat einer von den Schwätzern eine Ahnung, wie viel Power das ist? Da fliessen bei 400V, die nun auch nicht jeder hat, mal locker 55A.
Für ein Fahrzeug.
Sobald die ersten merken, das dieses "Lademanagement" ihre Akkus platt macht, freuen die sich ein Loch in die Geldbörse.
Da sind so viele Hausaufgaben noch nicht gemacht, schön, das es langsam auf den Tisch kommt.

Beitrag melden
reever_de 10.02.2019, 17:52
51.

Zitat von GrüneLeuchte
Für die Lösung braucht es keine Forscher. Die Lösung heißt Wasserstoff. Ist alles da. Muss nur umgerüstet werden. Tankstellennetz. Vertriebswege. Hocheffiziente Sonnenkraftwerke. Wasser. Flüssiggas Tanker und Anlegestellen. Alles da. Entsalzungsanlagen, Katalysefabriken, Druck und Kälteeinheiten aufbauen. Solarstrom beziehen - Fertig. Es wäre so einfach.
Nein - ist es leider nicht, da pure Ideologie und Starrsinn es geschafft haben, nur und ausschließlich das Elektroauto als ulimativen Heils- und Lösungsbringer sämtlicher Schwierigkeiten der Mobilität anszusehen. Es wird praktisch nichts anderes mehr in den Köpfen zugelassen.

„Elektroauto GUUT - alles andere SCHLEEECHT“ - wie das alles übertönenende Gemecker des Ziegenchores in der Schlußphase bei Orwell‘s „1984“.

Das Multi-Billionen an Euro für ein wirklich umfassendes Ladenetz benötigt, das auch diesen Namen verdient wird völlig ausgeblendet. Es reicht völlig hin, wenn der Gutbetuchte seinen E-Stromer im eigenen Carport oder in der eigenen Garage aufladen kann. Das scheint auch bei den momenten Preisen die Zielgruppe zu sein.

Der Plebs darf seine Benziner oder Diesel fahren, bis der TÜV oder die Steuer sie scheidet. Dann darf eben diese Zielgruppe auf die Öffis umsteigen. Drastische Verminderung des PKW-Verkehrs, Mehrnutzung des öffnentlichen Nah- und Fernverkehrs: mission accomplished!

Beitrag melden
DJ Bob 10.02.2019, 17:53
52. wer soll das bezahlen? wer hat so viel Geld we hat soviel pinke etc et

Das Stromnetz ist nirgendwo so richtig vorbereitet. Und die Bürger auch nicht! Denn die Preise für E Autos können sich höchstens den ua den hier schreibenden Foristen leisten ;-)

Beitrag melden
Das dazu 10.02.2019, 17:55
53. Jo, sowas hat in der Vergangenheit immer gut geklappt.

Zitat von syracusa
Wenn das Elektroauto die gleichen Fahrleistungen hat wie ein heutiger Benziner, dann fährt es im Mittel pro Tag 39 km weit (Quelle: KBA) und verbraucht dabei weniger als 8 kWh pro Tag. Wenn die Ladezeiten der Elektroautos gleichmäßig verteilt wären, dann würde ein Elektroauto im Mittel nur 300 Watt Ladeleistung ziehen. Natürlich erfolgt die Ladung nicht absolut gleichmäßig verteilt, aber je größer die Zahl, desto gleichmäßiger wird das. Man kann das Lademanagement sehr einfach und kostengünstig so gestalten, dass auch die regionale Ladelast berücksichtigt wird. Dabei muss niemand auf Schnellladungen verzichten, denn das kann problemlos über den Preis für den Ladestrom geregelt werden. Das Problem existiert aber ohnehin nur an den Enden des Stromnetzes. Die Hochspannungsübertragungsleitungen reichen völlig aus, um auch die Nachfrage nach Ladestrom für Elektroautos zu bedienen. Wir werden aber nicht von einem Tag auf den anderen unsere Autos auf Elektroantzrieb umstellen, vielmehr wird das Jahrzehnte dauern. Jahrzehnte, in denen unsere Straßen sowieso wahrscheinlich sogar mehrfach aufgerissen werden müssen. Es bleibt also reichlich Zeit, die Netze peu á peu genau dann umzustellen, wenn diese Arbeiten sowieso anfallen.
Zum einen möchten einige Kreise in Deutschland lieber heute als morgen 100% e-Mobility und zum anderen, ich musste mal laut lachen, reichlich Zeit, das umzustellen, wenn die Arbeiten sowieso anfallen?
Schon mal deutsche Ämter bei Plannungen beobachtet?
Da kommt erst die Post, dann das E-Werk, dann Wasser und zum Schluß noch ein Privater, der Glasfaser verlegt.
Seit Jahrzehnten wird versucht, dieses Plannungschaos in den Griff zu bekommen. Das soll nun, weil die E-Autos da sind, plötzlich klappen?
Sehr spassig, ich hab gut gelacht.

Beitrag melden
lailamiriam 10.02.2019, 17:56
54. Alles "Geschäftspolitik" im Interesse der Auto und Ölkonzerne

Zitat von GrüneLeuchte
Für die Lösung braucht es keine Forscher. Die Lösung heißt Wasserstoff. Ist alles da. Muss nur umgerüstet werden. Tankstellennetz. Vertriebswege. Hocheffiziente Sonnenkraftwerke. Wasser. Flüssiggas Tanker und Anlegestellen. Alles da. Entsalzungsanlagen, Katalysefabriken, Druck und Kälteeinheiten aufbauen. Solarstrom beziehen - Fertig. Es wäre so einfach.
Lassen Sie mal!

Wenn nur genug Infrastruktur durch den Steuerzahler bezahlt, genug E-Autos umweltschädigend gebaut (Batterien), Verbrennungsmotoren fast ausgestorben, autonom fahrende Vehikel vorhanden, Lufttaxis den Himmel verdunkeln - dann, ja dann kommt der Wasserstoffantrieb für alle Individualisten im Stau!

Versprochen!

Für was hatte unser Bundespräsident kürzlich noch den Innovationspreis verliehen? War da was mit dem Wasserstoff dabei?

Beitrag melden
maxuli 10.02.2019, 17:56
55. nicht so kompliziert

Wenn man im Individualverkehr auf E-Autos setzt (nicht auf Wasserstoff) lässt sich die Problemlösung in folgenden Stichworten zusammenfasen: eigene individuelle Stromerzeugung durch Photovoltaik und ausreichend dimensionierte Batterieanlage. Dazu noch eine Steuerung des öffentlichen Netzes (Smart-Net), falls Photovoltaik/Batterie bei "schlechtem Wetter" nicht ausreichen.

Beitrag melden
t.fetzberger 10.02.2019, 17:56
56. Na endlich

Endlich wagt sich einer mal hervor und macht den E-Predigern deutlich, dass der E-Hype eine Fahrt ins Nevarna ist. Dass allein schon die Produktion von Batterien fragwürdig ist kommt das Problem der unterbelichteten Infrastruktur dazu. Alles was für die Finanzierung der E-Infrastruktur nötig ist sollte für der Weiterentwicklung der Brennstoffzellenanlage verwendet werden.

Beitrag melden
air plane 10.02.2019, 18:01
57.

Die Autos werden im Norden mit Windstrom geladen und fahren in den Süden, ggf. mit der Bahn. Dort Speisen sie ihren Strom ins örtliche Netz ein.

Beitrag melden
aufreger1970 10.02.2019, 18:02
58. Das ganze erinnert mich an heutige

Zitat von sikasuu
Das ist aber eine Überraschung. Gut, dass das jetzt schon aufgefallen ist. . Es wäre ja schlimm, wenn erst mal 100.000sende E-Cars bestellt würden & die Nutzer würden nach der Lieferung feststellen, das ihre EVU nur die ersten zehn in der Straße mit "richtig Power" (3 Phasig > 40A/AC) versorgen können & der Rest sich mit einen 2-3Kw. Steckdose (1Phasig 16A/AC) begnügen müsste. . Da sollte man jetzt aber fix an den Ausbau unserer Mittel & Niederspannungsnetze gehen. . Das bisschen Kupferkabel bundesweit in den Straßen zu "verbuddeln" dürfte wohl nicht ein so großes Problem sein! . Wie was der alte Elektriker Spruch noch mal: 1 E-Auto in der Straße. TOLL 10 E Autos in der Straße Na, Ja! 100 E-Autos in der Straße NE,NE! . Darauf einen Gorbaschow (sinngemäß): Wer zu spät kommt, den bestraft das EVU:-)
DSL- und Breitband-Leitungen.
Da wird auch mit "bis zu" Down- und Upload- Geschwindigkeiten geworben. Garantieren will es keiner, da zu bestimmten Tageszeiten die Leitungen überlastet sind und dann statt 16MBit nur noch 5-6MBit zur Verfügung stehen, weil der Nachbar gerade irgendeinen Porn runterläd, die benachbarten Kids sich zu einem Online-Game verabredet haben, und auch die ganzen anderen Dienste, die heutzutage übers Internet verfügbar sind natürlich auch noch Bandbreite verbrauchen!
Und so wird es auch in Zukunft sein, wenn dieser Irrweg "Elektroauto" weiter gehypt wird. Man hat das Auto die ganze Nacht an einer Ladesäule irgendwo im Wohngebiet, und früh morgens, wenn man losfahren will ist es halbleer, weil der Strom nicht reichte!
Elektroautos sind keine Lösung, erstrecht nicht mit der deutschen Energiewende und dem Kohleausstieg!

Beitrag melden
DJ Bob 10.02.2019, 18:03
59. tja

Und wer finanziert diesen Traum? Der Steuerzahler der sich KEIN E Auto leisten kann. Diese ganz Energie CO2 Wahn wird nur dafür sorgen das noch mehr Menschen in die "Energiearmut" abrutschen. Bezahlbare Energie ist in unsere Gesellschaft fast schon ein Menschenrecht. Das Problem ist das die "Bildungs Bourgeoise" das Wort Bezahlbar sehr hoch aufhängen.
So wird das nichts mit dem "Auswanderungstopp" Ganz richtig Auswanderung! Trotz Boom wandern immer Menschen aus Deutschland aus!
Wenn immer mehr Menschen die in Miete leben feststellen müssen das sie "reiche Pinkel" subventionieren damit die ihre Villen mit Solarzellen zupflastern um sich richtig politisch korrekt Wohl zu fühlen und am WE mit ihre SUV ins Bioladen fahren, werden richtig "sauer" sein. Aber wir haben ja "noch" einen Wirtschaftsboom

Beitrag melden
Seite 6 von 37
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!