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Elon Musks "Falcon Heavy"-Rakete: Willkommen in der Zukunft
REUTERS

Elon Musk hat die stärkste Rakete der Welt getestet. Dass als Nutzlast ein Tesla-Roadster an Bord war: geschenkt. Denn die "Falcon Heavy" liefert Bilder für die Geschichtsbücher - auch wenn nicht alles glattging.

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bert1966 07.02.2018, 09:10
30. Kommerz kommt im Weltraum an

Nicht genug, dass jetzt schwachsinnigerweise ein PKW als Weltraumschrott um die Erde kreist, nur weil es einem stark überschätzten, spleenigen Milliardär so gefällt (und er offensichtlich nicht genug geistige Potenz besaß, wenigstens halbwegs sinnvollen Nutzlast-Experimenten eine Chance zu geben), nein: die Ressourcenvergeudung und nicht nachhaltige Ausbeutung der Erde hat mit diesem Projekt noch einmal einen Turbolader verpasst bekommen. Weltraumtourismus ist also das Ziel (und damit für die Menschheit nicht sinnvoller als der Erststart-Tesla jetzt): ein Selfie für Tante Frieda, diesmal mit Weltraum im Hintergrund. Da mögen Technikaffine (zu denen ich mich sonst durchaus selber zähle) vielleicht eine feuchte Hose bekommen, wenn zwei ferngesteuerte Rakten Synchronlandung demonstrieren, aber die Frage ist doch: was fängt man jetzt damit an? Glaubt wirklich irgendjemand, dass man den Problemen auf der Erde im lebensfeindlichen Weltraum entkommen kann? Wie schön, steckte Herr Musk seine Kreativität mehr in Problemlösungen hier (nein, ein Elektroauto reicht mir da nicht) und nicht auf dem Mond.

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Hupert 07.02.2018, 09:11
31. *räusper*

Zitat von taylor.made
ich frag mich, ob die NASA Leute vor Scham im Boden versinken. Was denen in jahrzehntelanger Arbeit nicht geglückt ist, schüttelt ein Privater mal ebenso in kurzer Zeit aus dem Ärmel ...
Mit Hilfe unter anderem vieler NASA Ingenieure die über die Jahre rekrutiert wurden, aber bei der NASA als Behörde nie das nötige Budget hatten um ihre Expertise in Hardware umzusetzen.

Geld hat dann doch eine gute Eigenschaft... es beschleunigt Dinge.
In diesem Fall Raketen.

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AndreasKurtz 07.02.2018, 09:11
32. Was für eine Verschwendung

von Resourcen. Völlig daneben, im Angesichts von Armut und Krieg spielt Musk den großen Zampano und dient damit dem System. Gier und Feigheit gebieren dieses Verhalten.

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M. Michaelis 07.02.2018, 09:11
33.

Zitat von taylor.made
ich frag mich, ob die NASA Leute vor Scham im Boden versinken. Was denen in jahrzehntelanger Arbeit nicht geglückt ist, schüttelt ein Privater mal ebenso in kurzer Zeit aus dem Ärmel ...
Da kann die NASA nichts dafür. Sie ist von der Politik abhängig.
Im übrigen wird gerne vergessen dass die NASA ihre Infrastruktur und das Launch Pad zur Verfügung stellt. Ohne die würden Musks Raketen keinen Zentimeter weit fliegen,

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Lotus Driver 07.02.2018, 09:12
34. Tesla Roadster

Der ins All geschossene angebliche „Tesla“ Roadster, wurde 2008 nicht Tesla, sondern von LOTUS entwickelt und in England von Lotus selbst gebaut. Es handelt sich nämlich um eine elektrifizierte Lotus Elise, das jetzt schnellste Auto des Universums ;)
Von Tesla ist nur das Logo am Auto, Musk war damals gar nicht in der Lage selbst ein richtiges Auto zu entwickeln und zu bauen, böse Zungen behaupten das sei wohl immer noch so ;)

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Fait Accompli 07.02.2018, 09:12
35. Nö

Zitat von Kleinunternehmer
Ok, er hätte den Tesla lieber an die schon ewig wartenden Kunden ausliefern und statt dessen astronomische Projekte von Unis/Studenten hochschießen sollen - ist aber geschenkt.
Es handelte sich dabei um einen alten Tesla-Roadster, der gar nicht mehr produziert, geschweige denn noch ausgeliefert wird (und der neue befindet sich noch nicht im Bau)

Und Unis/Studenten machen das nicht mehr. Auch sonst keiner lässt seine Nutzlast so hochschicken. Man findet nämlich keinen Versicherer, der solch einen Erstflug versichert. Und für unversichert mit hohem Risiko des Fehlschlags ist das zu teuer, egal wie SpaceX mit dem Preis heruntergehen würde. Selbst für umsonst nicht, dafür wäre der Verlust der Nutzlast viel zu teuer, auch und gerade für studentische Projekte. Die einzige Alternative wäre ein Betonklotz als Massesimulator gewesen. Und da finde ich den Roadster erheblich besser.

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mhwse 07.02.2018, 09:13
36. die Sache mit den Obdachlosen lässt sich schon Morgen lösen

Zitat von wittchen2000
Google beherrscht die Informationswelt, SpaceX die Raumfahrt. Die Billionäre machen Pläne wie sie ihre Roadster auf den Mars transportieren – auf der Straße erfrieren gleichzeitig Obdachlose. Die Welt geht gerade vor die Hunde und wir haben nur noch wenig Zeit um sie zu retten.
wenn alle (das ist das Problem - Neid des kleinen Mannes) - damit einverstanden sind - das Einkommen aus Maschinen Produktion - bedingungslos zu verteilen.
.. zunächst bekommt jeder 10 EUR im Monat dann im Folgejahr 20 usw. usf. .. zugleich werden alle Subventionen und Sozialleistungen im gleichen Masse zurückgefahren.

Am Ende gibt es keine Geflüchteten, keinen Zwang zur Religionsausübung (sonder Frei -heit ( -sein bzw.) von Religion z.B.), keine Kriege deswegen ..
(wer immer noch mehr hat muss natürlich Steuern zahlen - wer mehr als ein Haus / Wohnung bewohnt ebenfalls - wer Einkommen aus Vermietung bezieht noch mehr ..)
das ist die Utopie - ein Zeichen, dass es geht, ist zu zeigen, dass viele kleine (eigentlich zu schwache) Triebwerke eine viel zu schwere Rakete weiter ins All bringen, als jedes grosse Triebwerk bisher ..
in der Physik das gleiche Prinzip - Pufferung durch Last und Leistungsverteilung auf viele gleiche kleine Einheiten ..
(das Vorgehen könnte im Übrigen auch den Strom stark verbilligen - ohne auf EE Strom verzichten zu müssen ..)

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M. Michaelis 07.02.2018, 09:13
37.

Zitat von Kleinunternehmer
Sehr gut finde ich aber das Konzept der Wiederverwendung (endlich mal jemand!)
Das Space Shuttle ist mit dem Konzept der Wiederverwendung auch gescheitert. Ob das Musk gelingt wird sich erst noch erweisen müssen.

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NauMax 07.02.2018, 09:13
38.

Zitat von taylor.made
ich frag mich, ob die NASA Leute vor Scham im Boden versinken. Was denen in jahrzehntelanger Arbeit nicht geglückt ist, schüttelt ein Privater mal ebenso in kurzer Zeit aus dem Ärmel ...
Die NASA ist eine Regierungsbehörde und damit auf Finanzierung der US-Regierung angewiesen. Und seit Jahren kennt das Budget der NASA nur einen Weg: Nach unten! Würde man der NASA denselben Haushaltsanteil zur Verfügung stellen wie zu Zeiten des Apollo-Programms, würden wir in spätestens 10 Jahren das Sternenbanner auf dem Mars sehen.

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Fait Accompli 07.02.2018, 09:13
39.

Zitat von Rainer Carstens
Aber,daß die Wiederverwendbarkeit der Teile gleich 3 Viertel der Kosten ausmacht. Außerdem sind ja wohl bei der Nasa auch Kosten für den Weltraumbahnhof entstanden. Muß der Musk das bezahlen oder sind die Amis froh,daß denen jemand billig die Militärsatelliten ins All hievt?
Der Startplatz ist selbstverständlich gemietet. Und das Militär bekommt bei SpaceX keinen Rabatt.

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