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Emissionsbudget: Darum schweigt die Bundesregierung zur wichtigsten Zahl beim Klimasc
DPA

Wollen wir die Klimaziele einhalten, bleibt uns eine klar definierte Restmenge an CO2, die wir noch ausstoßen dürfen. Doch zur wichtigsten Zahl der Klimapolitik bleibt die Regierung erstaunlich stumm.

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fraumarek 20.10.2019, 22:32
1. Spitzenmäßige Analyse

Klasse Beitrag!
Zeigt wieder mal die Unfähigkeit, Lethargie und pure Uniwsenheit, gepaart mit einer massiven Verweigerungshaltung dieser Bundesregierung, irgend etwas wirklich Nützliches in Richtung Klimaschutz bzw. Bewahrung der biologischen Grundlagen unseres Lebens zu tun. Alles nur Reden und blumige Versprechungen mit Maßnahmen die in der Zukunft liegen - und auch da viel zu mickrig sind, um irgend etwas zu bewirken.

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Bohrwurm 20.10.2019, 22:33
2. Bedeutungslos

Ja und? Die Zahlen besagen eh nur, wenn man sie global einsetzt, dass Deutschland und sein Verhalten das Weltklima weder hervorbring noch sonst wie beeinflusst.. Die Zahlen sind insoweit bedeutungslos und das politische Spiel der Irrsinn unserer Zeit.

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hoertmehrbeethoven 20.10.2019, 22:35
3. eigentlich gibt es darüber nichts zu diskutieren,

aber schon bald wird das Forum hier wieder überquellen von den üblichen Phrasen, wie zB. "was können wir denn schon ausrichten ?" -oder "Das ist doch alles nur Panikmache"... oder oder.
Handeln sollen ja immer erst mal die anderen.
Bin schon jetzt traurig darüber

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Judex non calculat 20.10.2019, 22:43
4. Wen wundert es

Die Koaltion hat den Schuss nicht gehört. Die Verweigerungshaltung in puncto Tempolimit spricht Bände.

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whitewisent 20.10.2019, 22:49
5.

"Mit welcher Begründung will die Bundesregierung weiterhin diesen überproportionalen CO2-Ausstoß für sich beanspruchen? " ist genauso rhetorisch die Frage, warum sich ein Rüde die Testikel selbst säubert, weil man es kann. Es gibt schlicht keine Vertretung der Menschen in den Schwellen und Entwicklungsländern. Oder noch schlimmer, wenn diese Menschen dort die Gelegenheit bekommen, verhalten sie sich genauso unvernünftig wie Europäer und Nordamerikaner.

Das Problem bei den Warnungen ist doch auch der Umstand, dass vieles auf Schätzungen beruht, und Werte wie 1,5 oder 2,0 Grad Celsius genauso willkürlich sind wie 2,5 oder 3 Grad. Und mögen SPON-Leser auch einen gewissen Überblick haben, was meinen derzeit Menschen in Norsyrien, Westjemen, Südhaiti und Ostbangladesh dazu? Es geht schlicht ums eigene Überleben, und so wichtig die Beachtung des Klimas ist, Hunger, Krankheit, Krieg, Erdbeben - es gibt schlicht keine spürbare Belohnung für das Wohlverhalten, eher fühlt man sich bestraft oder bestenfalls beschränkt/eingesperrt, damit es noch nichtmal Geborenen sicher schlechter gehen wird als uns heute, nur um einen gewissen Grad weniger schlecht, als ohne Veränderung der Klimapolitik?

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ifek 20.10.2019, 22:49
6. "harte, verbindliche Ziel des Pariser Abkommens"

so ist es leider ja nicht, sondern es sind im allgemeinen Lippenbekenntnisse, so wie auch durch Deutschland. Bekannterweise reichen die Maßnahmen der Ländern nicht ansatzweise aus, um dieses Ziel zu erreichen.

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brandmauerwest77 20.10.2019, 22:53
7. Wenn

die sich nichtmal auf ein Tempolimit, sowieso eher ein symbolisches Zeichen,
einigen können, was soll man denn von dieser Regierung sonst noch erwarten,
zumal es ja einem großen Teil der Bevölkerung scheinbar auch am Allerwertesten
vorbeigeht. Unsere Kinder und Enkelkinder werden uns eines Tages verfluchen.

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Fritze Fischer 20.10.2019, 22:57
8. Immer die anderen...

Toller Beitrag, erweckt jedoch den Eindruck man könnte warten bis die Bundesregierung endlich etwas tut. Aber Einfluss hat jeder Einzelne. Die sind Klimasünder bekannt: Bahn statt Auto, weniger fliegen, weniger Fleisch, effizienter heizen, Ökostrom etc. Vieles ist im privaten und beruflichen Bereich unmittelbar änderbar - irgendwann müssen halt auch die wohlstandsverwöhnten, bürgerlichen Wähler (so wie ich!) damit anfangen. Wir haben’s getan und es ist gar nicht schlimm.

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Allesdemokraten 21.10.2019, 23:00
9. Umweltpolitische Hysterie

Dass der Autor für sein Handeln keine Verantwortung übernehmen will, zeigen viele Passagen seines Aufsatzes. So fordert er die Bundesregierung zu Maßnahmen auf, die für den größten Teil der Bevölkerung zu erheblichen finanziellen Einbußen zur Folge hätten. Eine Verarmung der Bevölkerung ist dabei nicht aufzuschließen, wie in den Depressionsjahren der Weimarer Republik.
Wie perfide der Autor vorgeht, zeigt sich daran, dass er Empfehlungen des Umweltrats als Begründung für seine umweltpolitischen Thesen aufzählt. Ein Umweltrat, dessen demokratischen Verständnis gerade unter Demokraten in der Kritik steht. So fordert der Umweltrat, die Rechte demokratisch gewählter Parlamente durch ein Veto zu blockieren.
Insgesamt kann man festhalten, dass der Autor sich die aktuelle umweltpolitische Diskussion zunutze macht, um die Bevölkerung in eine umweltpolitische Hysterie zu treiben.

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