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Emissionshandel: EU-Parlament stimmt für Verteuerung des CO2-Ausstoßes
DPA

Die EU hat einen Schritt in Richtung Klimaschutz getan: Das Parlament hat der Reform des CO2-Emissionshandels zugestimmt. Die Treibhausgas-Zertifikate sollen dadurch teurer werden und Umweltschutz-Maßnahmen wieder attraktiver machen.

Bleyfuß 10.12.2013, 13:39
1. Ein Weihnachtsgeschenk für's Klima

Wenn der Emissionshandel funktionierte, würden sich eine Reihe von Verzerrungen (zB die vermehrte Verfeuerung von Braunkohle) auflösen. Insoweit ist das ein richtiger Ansatz für die Klimarettung.

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Privatier 10.12.2013, 13:48
2. Welche Mehrbelastungen seiner Slavenvölker hat das EU-Parlament bislang abgewendet?

Zitat von sysop
Die EU hat einen Schritt in Richtung Klimaschutz getan: Das Parlament hat der Reform des CO2-Emissionshandels zugestimmt. Die Treibhausgas-Zertifikate sollen dadurch teurer werden und Umweltschutz-Maßnahmen wieder attraktiver machen.
Eben!

Ein reichlich simpel gestrickter Automat könnte die unschätzbar wertvolle Arbeit der Parlamentarier ganz gewiß natlos fortsetzen.

Und wird um diese Innovation nicht zu viel Wirbel gemacht, wird diese Umorganisation nich ienmal jemandem auffallen - und die Mitglieder des Parlamentes können endlich 24/7 gemütlich zu Hause bleiben.

Nein, nein, keine Panik liebe Parlamentarier - selbstverständlich bei voller Bezahlung und sogar noch erhöht um eine ständige zu zahlende Abfindungspauschale für die gesteigerte persönliche Bedeutungslosigkeit.

Unnötige Belastungen der Europäischen Elite verhindern doch bereits die jahrzentelang gepflegten und maximierten Gewohnheitsrechte.

MfG

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soulbrother 10.12.2013, 13:51
3.

Zitat von sysop
Die EU hat einen Schritt in Richtung Klimaschutz getan: Das Parlament hat der Reform des CO2-Emissionshandels zugestimmt. Die Treibhausgas-Zertifikate sollen dadurch teurer werden und Umweltschutz-Maßnahmen wieder attraktiver machen.
Bleibt zu hoffen, dass die Preise für die Zertifikate nicht nur stabilisiert, sondern deutlich steigen werden.

Das würde eine Modernisierung des Kraftwerksparks deutlich erleichtern und der ungebremste Ausstoß von Schadstoffen in unsere Atemluft würde ausgebremst.

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humpensack 10.12.2013, 14:16
4. ...

Zitat von soulbrother
Bleibt zu hoffen, dass die Preise für die Zertifikate nicht nur stabilisiert, sondern deutlich steigen werden. Das würde eine Modernisierung des Kraftwerksparks deutlich erleichtern und der ungebremste Ausstoß von Schadstoffen in unsere Atemluft würde ausgebremst.
Welcher Kraftwerkspark? Etwa russ. Gas mit voller Abhängikeit von einem Land, das auf UMWELTschutz (Klima lassen wir aussen vor) pfeift? Und das alles, obwohl wir genug Energie im deutschen Boden liegen haben? Windräder und Blauplatten sind keine Kraftwerke, auch zusammengezählt nicht.
Welche Schadstoffe? Haben Sie sich mal damit auseinandergesetzt, was da in einem modernen Kraftwerk übrig bleibt? Und lassen Sie bitte die CO2 Mär weg.
Sie müssen sich in einem bewusst sein. Es wird SICHER ALLES aus dem Erdboden geholt werden. Egal wann, da können ein paar deutsche Ökospinner nix dran ändern. Lieber sollte man das Geld 1:1 in Forschung umleiten, um z.B. systetisches Öl herzustellen. Selbst in der Erforschung der theoretischen Fusionsreaktoren ist das Geld besser aufgehoben, als in dem Klimawahn.

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Heizing 10.12.2013, 14:17
5. Keine Luftverschmutzung

Zitat von soulbrother
Bleibt zu hoffen, dass die Preise für die Zertifikate nicht nur stabilisiert, sondern deutlich steigen werden. Das würde eine Modernisierung des Kraftwerksparks deutlich erleichtern und der ungebremste Ausstoß von Schadstoffen in unsere Atemluft würde ausgebremst.
Die heutigen Kraftwerke sind von den Schadstoffen her sauber. Gehen Sie doch mal in ein Braunkohlekraftwerk und sehen Sie sich die Staubfilter und Entschwefelung in ihren Dimensionen an, Sie werden staunen.

Es wird zwar CO2 emittiert, aber das beeinträchtigt nicht die Atemluft.

Nach einer Untersuchung des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2010 emittieren private Haushalte (fast ausschließlich von Holzfeuerungen) 34 000 t Feinstaub ein, während die sämtliche Kraftwerke lediglich 11.000 t emittieren. Diese Feinstäube sind nach einer Schweizer Studie in der Kanzerogenität mit Dieselruß vergleichbar.

Wenn man nund bedenkt, dass der Beitrag der Holzöfen für die Wärmeversorgung deutschlandweit vernachlässigbar ist, während die grundlastfähigen Kraftwerke dringend gebraucht werden, wird schnell klar, wo Schadstoffe mit wenig Aufwand zu reduziert werden können.

Aber da will man nicht ran, die Holzstinker sind ja sooooo politisch korrekt

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Quagmyre 10.12.2013, 14:20
6. Klima

Zitat von Bleyfuß
Wenn der Emissionshandel funktionierte, würden sich eine Reihe von Verzerrungen (zB die vermehrte Verfeuerung von Braunkohle) auflösen. Insoweit ist das ein richtiger Ansatz für die Klimarettung.
Wer sagt, dass das Klima durch CO2-Vermeidung "gerettet" werden kann?
Die wissenschaftlichen Studien, die das belegen sollen, sind hochgradig unsicher, politisch motiviert und werden von vielen Wissenschaftlern zu Recht angezweifelt.
Dass darüber nicht berichtet wird (werden darf), wird von entsprechenden "Experten" mit politischer Einnordung sichergestellt, die die öffentliche Meinung gekapert haben.

Erschreckend, wie auf einer solchen Basis konkret (Finanz-)-Politik gemacht wird und die Menschen dazu auch noch applaudieren.

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Zuversicht7 12.12.2013, 08:51
7. Unglaublich,

Zitat von soulbrother
Bleibt zu hoffen, dass die Preise für die Zertifikate nicht nur stabilisiert, sondern deutlich steigen werden. Das würde eine Modernisierung des Kraftwerksparks deutlich erleichtern und der ungebremste Ausstoß von Schadstoffen in unsere Atemluft würde ausgebremst.
Unglaublich, dass es wieder funktioniert!!
Hatte schon Entzugserscheinungen!

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