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Ende eines Planetenjägers: Nasa beendet "Kepler"-Mission
AP/ NASA

Die Suche nach fremden Welten ist für das Observatorium "Kepler" vorbei. Die Nasa hat die Mission des erfolgreichen Planetenjägers offiziell beendet. Astronomen hoffen nun, in den noch nicht ausgewerteten Daten Hinweise auf eine zweite Erde zu finden.

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Sackaboner 16.08.2013, 09:33
1.

Die Amerikaner scheinen jegliche Art von Wissenschaft und Forschung einzustellen; mit Siebenmeilenstiefeln marschieren sie in der Zeit rückwärts. Wollen sie auch ihr Land abschaffen?

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dwg 16.08.2013, 09:47
2.

Zitat von sysop
...Unter den vielen Planeten, die "Kepler" entdeckt hatte, umkreisen aber nur wenige ihre Sterne in einer Entfernung, die die Existenz flüssigen Wassers und damit von Leben ermöglicht.
Das sollte eher heißen "...und damit von Leben, wie wir es kennen ermöglicht."

Ansonsten schade, daß die Kreisel klemmen und die Mission zu Ende ist.

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Walther Kempinski 16.08.2013, 10:00
3. dumpfe USA-Kritik

Wenn ich das hier schon wieder lese. Das ESA-Observatorium ist wesentlich früher mit viel weniger Daten ausgefallen. Die ESA hat ihr Projekt auch eingestellt. Ersatz ist nicht in Sicht. Die USA bauen "wenigstens" das James Webb Teleskop, es ist in der Pipeline und wird in den nächsten Jahren starten. Die USA sind so oder so weit führend, vor allem bei Deep Space Missionen wie zum Pluto oder Mars. Wo sind die Russen? Wo die Japaner und Europäer? Die Chinesen könnten auch viel mehr machen, die habens ja...

Wollen wir Europa abschaffen? *bli bla blubb*

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JaguarCat 16.08.2013, 10:27
4. Kreiselsorgen

Schade, dass die Kreisel so viel Probleme machen. Auch Hubble musste wegen dieser wiederholt repariert werden. Da nach der Einstellung des Space Shuttle keine Service-Missionen zu Hubble mehr möglich sind, wird auch Hubble wahrscheinlich sein Ende erleben, sobald dessen Kreisel den Geist aufgeben.

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Gerdtrader50 16.08.2013, 10:30
5. Ich denke nicht, ....

dass die USA in der Technik und Forschung immer weiter zurückfallen. Ich denke nur, dass die publikumswirksamen Projekte mit Öffentlichkeitsarbeit weniger häufig werden, dafür die militärischen Geheimprojekte, teilweise mit neuem physikalischem Wissen, der Allgemeinheit vorenthalten werden und höchstwahrscheinlich im Geheimen Vorgänge am Laufen sind, die keiner mitkriegt.

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RenegadeOtis 16.08.2013, 10:41
6.

Zitat von Sackaboner
Die Amerikaner scheinen jegliche Art von Wissenschaft und Forschung einzustellen; mit Siebenmeilenstiefeln marschieren sie in der Zeit rückwärts. Wollen sie auch ihr Land abschaffen?
Guter Mann, Kepler und Corot sind derart defekt, dass diese keine auswertbaren Daten mehr liefern können. Wenn ein Mechaniker ein kaputtes Auto wegen Unmöglichkeit der Reparatur wegwirft stellt er deswegen nicht seinen Betrieb ein.

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dr. kaos 16.08.2013, 10:42
7. Leben außerhalb unseres Sonnensystems

Es wird immer in solchen Artikeln davon ausgegangen, dass 'Leben' nur so funktioniert, wie wir es von unserem System kennen. Dazu sind elementar Wasser und Luft notwendig.
Was aber, wenn es auf anderen Planeten mit anderen äußeren Voraussetzungen anderes Leben gibt, welches NICHT mit unseren Vorstellungen kompatibel ist?

Der Grund für diese suche ist, dass die Menschheit ihren Expansionsdrang mittlerweile auf dieser einen Erde nicht mehr ausleben kann und in erreichbarer Nähe eine neues Opfer sucht.

Wir behandeln diese Erde, als hätten wir eine zweite in Reserve.

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BlakesWort 16.08.2013, 10:47
8.

"Kepler" hat seine Aufgabe erfüllt und die Daten werden helfen, Messgeräte zu entwickeln die noch präziser und genauer danach suchen können, was eigentlich entdeckt werden soll. Es geht nicht darum, irgendwelche Planeten zu entdecken, sondern eine zweite Erde im habitablen Bereich, mit Rotation und einer für uns atembaren Atmosphäre.

Die Vermutung, nur unser Sonnensystem könnte Planeten haben, war ohnehin eher wissenschaftlicher Präzision geschuldet. Bei ca. 200 Milliarden Galaxien mit 50 Mio bis einige Billionen Sternen, ist unsere Milchstraße mit ihren mehreren hundert Milliarden Sternen eher mittelgroß. Wenn jeder dieser Sterne nur einen Planeten hat, steigt die Wahrscheinlichkeit trotz aller Unwahrscheinlichkeit beträchtlich, auch wenn die Beantwortung der Frage, ob wir allein im Universum sind oder es da andere gibt, eher eine philosophische den eine praktische ist. Mich würde es beruhigen.

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RenegadeOtis 16.08.2013, 10:53
9.

Zitat von dr. kaos
Es wird immer in solchen Artikeln davon ausgegangen, dass 'Leben' nur so funktioniert, wie wir es von unserem System kennen. Dazu sind elementar Wasser und Luft notwendig. Was aber, wenn es auf anderen Planeten mit anderen ......
Da wäre es sinnvoll einen Planeten hier in erreichbarer Umgebung zu terraformen. 1.200 Lichtjahre sind eine sportliche Entfernung für einen Kolonialisierungsdrang. ungefähr als wolle ein Neandertaler aus Schweden vor vielen Tausend Jahren spontan die Osterinseln besetzen.

Der Grund für die Konzentration auf Wasser ist schlichtweg, dass Kohlenwasserstoffe so ziemlich das einzige Baumaterial sind, welches eine fast unglaubliche Anzahl als Molekülen basteln kann - und es hat sich erwiesenermaßen auf SOL III schon einmal als geeignet für Leben erwiesen.

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