Forum: Wissenschaft
Energiewende: Hamburg plant weltgrößte Anlage für Wasserstoff-Elektrolyse
Axel Heimken/dpa

Wasserstoff aus Ökostrom könnte zu einem zentralen Baustein werden, um die Wirtschaft klimaneutral zu machen. Hamburg will nun eine weltweit einzigartige Anlage in den Hafen holen.

Seite 3 von 18
stefan7777 05.09.2019, 12:39
20. Harald Lesch und sein Hohelied auf die Brennstoffzelle

https://www.heise.de/forum/Autos/Artikel-Foren/Volkswagen-ID-Charging-Day/Harald-Lesch-und-sein-Hohelied-auf-die-Brennstoffzelle/posting-34668945/show/

Beitrag melden
permissiveactionlink 05.09.2019, 12:40
21. Ich habe noch Fragen :

1. Inwieweit kann sichergestellt werden, dass aus dieser Anlage und der von ihr belieferten Verteilinfrastruktur als auch aus den Tanks der Entabnehmer (Fahrzeuge) Wasserstoff in die Atmosphäre entweicht und dann vom Gravitationsfeld der Erde nicht mehr gehalten werden Kann ? 2. Liefert die Anlage sozusagen en passent auch D2O, also schweres Wasser, das man an kerntechnische Anlagen (Schwerwasserreaktoren) verkaufen könnte und möglicherweise in künftigen Fusionsreaktoren noch als Brennstoff nutzen könnte (dort ohne Sauerstoff als schwerer Wasserstoff, D2) ?

Beitrag melden
suaheli4711 05.09.2019, 12:44
22. ????

Zitat von hartamwind
solange wir noch Atome spalten und Kohle verbrennen um Strom zu erzeugen haben wir keinen überschüssigen Strom aus EE. Jede kwh aus EE die in die Wasserstoffprod eingeht hilft den Kern/Kohlekraftwerken weiteren Dreck zu machen.
Nö!
Wir können genau aus dem Grund, der fehlenden Speicherung keine anderen Kraftwerke abschalten und Standby weiter betreiben.
Wir haben riesige Lastspitzen in der Produktion und wissen nicht wohin. Und nachts und bei wenig Wind brauchen wir die Kraftwerke wieder.
Elektrolyse funktioniert hier technisch einwandfrei - fragt sich ob die Kosten der Speicherung nachher auch tragfähig sein werden.
solange es nicht angemessen bepreist wird - ist eben das Verbrennen von Kohlenstoffen aus der erde billiger....CO2-Steuer lässt Grüßen.

Beitrag melden
hausfeen 05.09.2019, 12:46
23. Hybridautos, Elektro/Wasserstoff sind für mich die Zukunft.

Wobei man zur Arbeit und zum Einkaufen elektrisch aus Eigenstrom fährt und nur für die Langstrecke Wasserstoff tankt. Die Autbahntankstellen würden demnach bleiben, die anderen sehr stark weniger werden.

Beitrag melden
dr.joe.66 05.09.2019, 12:48
24. Genau, das war höchste Zeit.

Zitat von Remotesensing
das fordern Wissenschaftler seit 20 Jahren, aber die deutsche Politik döst eben vor sich hin - allen voran unsere lethargische BK.
genau das habe ich auch gedacht:
A B O U T T I M E ! ! ! !

Super, Hamburg!
Beim Wasserstoff als Energieträger ist nicht die Frage ob er kommt, sondern wann er kommt.
Woraus sich die Frage ergibt, wo man denn dann stehen möchte: vorne, mit viel Erfahrung und einem Vorsprung, was Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft bedeutet? Oder lieber auf dem Merkelschen 58. Platz wie bei der Mobilfunk-Technik, etc.??

Beitrag melden
permissiveactionlink 05.09.2019, 12:48
25. #1, axel_roland

Der Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70 bzw. sogar 80%, gearbeitet wird in einer ca. 30%igen Kalilauge bei 70-90°C. Um die Temperatur im Optimum zu halten, dürften die Anlagen wassergekühlt sein. Mit der Abwärme könnte man in Form von Kraft-Wärme-Kopplung im Winter Häuser heizen oder auch Schwimmbäder etc., falls so etwas vorgesehen ist.

Beitrag melden
stiller-denker 05.09.2019, 12:50
26. Mehr erneuerbare Energien

Es gibt jetzt bereits eine Stromtrasse nach Skandinavien für überschüssigen Strom. Mit so einer Wasserstoff-Anlage sollte es nun kein Problem mehr sein überschüssigen Strom verwenden zu können. Da Bayern ja Dank Seehofer und Söder keine Überlandleitungen, keine Windanlagen und keine Kohlekraftwerke will, können wir den Strom auch im Norden vermarkten. Die Bayern stellen dann auf Muskelkraft um.

Beitrag melden
vothka 05.09.2019, 12:52
27.

Zitat von Gerwien
Sondern nach Nordenham oder Brunsbüttel, um den Windstrom nahe an den Erzeugern zu nutzen. Wenn der Wind weht und Überschüsse vorhanden sind.
Nichts für ungut aber so eine Anlage wird gebaut um Geld reinzubringen.
Wenn sie denken da wartet man brav bis eine Brise Wind weht bevor man die mal einschaltet leben sie echt auf einem anderen Planeten.

Insofern bringen sie auch rein gar nichts im Sinne von "Energiespitzen nutzen"

Beitrag melden
Referendumm 05.09.2019, 12:52
28.

Zitat von axel_roland
Wasserstoff ist ein extrem dichter Speicher für Energie. Dass bei der Erzeugung einiges an Energie verloren geht ist bei regenerativen Quellen ja vernachlässigbar. ...
Wohl nicht in Physik aufgepasst, gelle! Was für ein Unsinn manche von sich geben - und zwar beides ist Murks!

Wie kann Hamburg eigentlich eine "einzigartige Anlage in den Hafen holen."

Ziehen die so etwas per Schiff an Land. Oder werden prozesstechnische Verfahrensanlagen nicht eher vor Ort gebaut?

Ist schon echt lustig, wenn jetzt ganz verzweifelt irgend etwas (sic !) gesucht wird, um den Aufbau und die Herstellung von "Ökostrom" (was bitteschön ist das? Gibts dazu ne DIN oder EN-Norm?) zu rechtfertigen.

Ich darf mal einen Energieberater zitieren: "Die Bundesregierung hat in Sachen Energie für Deutschland gar keinen Plan".
Tja, das sagt ein Mann aus der Praxis. (Und dieser Energieberater ist keiner nur mit Hemd und Schlips, der berät Unternehmen, versorgt sie mit Equipment, baut auf etc.)

Beitrag melden
Leser 007 05.09.2019, 12:53
29. Keine Angst

wenn in Deutschland noch über das 3. oder 4. Geschlecht gestritten wird und unser Wohlstand den Bach runter geht, hat man in China mit Hilfe moderner Atomkraftwerke und mit Solarkraftwerken in Afrika längst eine Wasserstoffwirtschaft aufgebaut.
Meine Prognose: Viele Menschen werden sich in Zukunft gar kein Auto mehr leisten können, weder mit Benzin, noch mit Wasserstoff.

Beitrag melden
Seite 3 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!