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Energiewende: Maroder Stahl verzögert Start neuer Kohlekraftwerke

Neue Kohlekraftwerke sollten für mehr Stabilität in den Stromnetzen sorgen, doch ihre Inbetriebnahme verzögert sich - nach SPIEGEL-Informationen sogar um Jahre: Grund ist ein fehlerhafter Stahl, der in den Dampfkesseln der Kohlemeiler zu Rissen führt. Die Branche rechnet mit höheren Strompreisen.

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diospam 29.06.2011, 17:06
560. Aha, wie denn?

Zitat von Solarium
Der CO2-Fußabdruck im AKW-Bereich ist erbärmlich hoch. Daran ändert sich nichts, im Gegenteil, die Urangewinnung wird immer aufwendiger.
Mann muss eine Lüge nur oft genug wiederholen bis sie wahr wird, gell?
Wie soll denn das funktionieren, dass ein Kernkraftwerk "erbärmlich" viel CO2 freisetzt?
Ein KKW benötigt Faktor 10-1000 wengier Rohstoffe (Beton, Stahl, Kupfer, Plastik) wie EEs. Also daran kann es schonmal nicht liegen.

Vielleicht liegt das ja am Uran.

Mal sehen, laut UXC.com kostet Uran aktuell 54.25$/lbs = 83.05€/kg. Aus einem kg Natururan wird aktuell ca. 60MWh an Strom produziert, sprich pro erzeugter kWh an Strom muss man 0,14 c/kWh für Uran bezahlen.

Man könnte jetzt mal ein völlig verrücktes Gedankenexperiment starten und sagen, dass man diese 0,14c in einer Mine nur dazu benutzt um Diesel zu kaufen und diesen dann zu verbrennen. Wieviel CO2 würde man denn dann produzieren?
Ein liter Diesel setzt ungefähr 2,6kg CO2 frei und kostet aktuell 0,767$/l = 0,533€/l. Sprich die THEORETISCHE OBERGRENZE wären also 0,0014/0,533 * 2650gCO2 = 6,9gCO2.

Wenn der Uranabbau also mehr CO2 produzieren soll als ~7g/kWh, dann müssten die Uranminen Verluste von mehreren hundert milliarden Euro haben ... Und bei einem kannst du sicher sein, die Minenbetreiber denken kapitalistischer als die meisten Kapitalisten.

In der Realität geben die Umweltreports der Minenbetreiber folgendes Bild ab: pro kg Uran wird ca. 0,1-0,5g CO2 produziert (CO2 Intensität der Verbrauchten Treibstoffe und des Stroms).

So sieht die knallharte Realität aus und Stormsmith und Leuwen und andere Greenpeace Auftragsschreiber scheitern einfach an der Realität.

Von wo sollen also diese "erbärmlichen" Mengen an CO2 herkommen?

hmmm?

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Solarium 29.06.2011, 17:29
561. Na ja

Zitat von diospam
Mann muss eine Lüge nur oft genug wiederholen bis sie wahr wird, gell? Wie soll denn das funktionieren, dass ein Kernkraftwerk "erbärmlich" viel CO2 freisetzt? Ein KKW benötigt Faktor 10-1000 wengier Rohstoffe (Beton, Stahl, Kupfer, Plastik) wie EEs. Also daran kann es schonmal nicht liegen.[...] So sieht die knallharte Realität aus und Stormsmith und Leuwen und andere Greenpeace Auftragsschreiber scheitern einfach an der Realität. Von wo sollen also diese "erbärmlichen" Mengen an CO2 herkommen? hmmm?
So ist das mit dem verstehenden Lesen. Ich hatte gesagt:
Der CO2-Fußabdruck im AKW-Bereich ist erbärmlich hoch. Daran ändert sich nichts, im Gegenteil, die Urangewinnung wird immer aufwendiger.
Und Sie machen daraus: Knallharte Realität sieht anders aus.

Die Urangewinnung setzt CO2 frei, die Gewinnung des Uran/ der Bau der AKW/ Rückbau/ Endlagerung und Transporte werden nicht berücksichtigt in Ihrer Rechnung. Es geht rein um den sogenannten Fußabdruck eines Produktes, der bei der Lobbyrechnung immer unter den Tisch gekehrt wird.

Und ob die Studie von "Auftragsschreibern" gefertigt wurde, können Sie wohl schwerlich beurteilen.
Dann noch diese Menschen als "Lügner" abzustempeln, zeugt doch von Ihrer Geisteshaltung. Es kann nicht sein, was nicht sein darf?

Wen die Studie interessiert:
http://www.stormsmith.nl/

Und falls Herr diospam sich gern mit denen hier anlegen möchte:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/co...werke-1.629631

Und hier die Auftragsschreiber dazu:
http://www.eon-kernkraft.com/pages/e...rung/index.htm

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diospam 29.06.2011, 18:20
562. re

Zitat von Solarium
Der CO2-Fußabdruck im AKW-Bereich ist erbärmlich hoch. Daran ändert sich nichts, im Gegenteil, die Urangewinnung wird immer aufwendiger.
Sie sind offensichtlich nicht im Stande eigenständig zu denken und sich außerhalb von wahnhaften Zwangsvorstellungen zu bewegen.

Nochmals GANZ langsam für sie:

Die Minenbetreiber stoßen nur 0,1-0,5gCO2/kWh aus. Das ist ein FAKT.

Das wissen sie bis auf die 5te, Nachkommastelle genau weil sie für Energie (=CO2 Ausstoß) TEUER zahlen müssen. Ich habe ein Gedankenexperiment aufgeführt, dass zeigt dass man Uranpreise von 10000€/kg braucht um eine "erbärmliche" CO2 Bilanz zu erreichen (=schlechter als Erdgas). Sie sind geistig nicht in der Lage den einfachsten Realitätsabgleich durchzuführen: um CO2 ausstossen zu können, muss man erstmal die entsprechenden Treibstoffe KAUFEN. Nur, wie soll man sowas tun wenn man garnicht genug Geld hat?

Die Sueddeutsche wie auch die Eon geben mir recht und Stormsmith scheitert an der Realität. Wenn eine Theorie an der Realität scheitert muss sie man sie in die Tonne schmeißen.

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Hermes75 29.06.2011, 19:03
563. ohne Fett!

Zitat von Solarium
... Der CO2-Fußabdruck im AKW-Bereich ist erbärmlich hoch. Daran ändert sich nichts, im Gegenteil, die Urangewinnung wird immer aufwendiger. ...
Die Diskussion um den CO2 Ausstoß von AKWs ist in etwa so sinnvoll wie der Packungsaufdruck "ohne Fett", den eine Süßwarenhersteller auf ihre Produkte drucken.
Er ist korrekt aber völlig sinnlos.
Die geringen spezifischen CO2 Emissionen bei der Kernkraft werden durch ein noch schwerwiegenderes Problem, nämlich den Atommüll erkauft.

Im übrigen kann ich die Argumentation auch umdrehen:
EE-Kraftwerke produzieren überhaupt keinen radioaktiven Abfall!

Eine sinnvolle Bewertung der verschiedenen Energieformen funktioniert nur wenn man alle relevanten Aspekte betrachtet.

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Solarium 29.06.2011, 22:20
564. Superfakten

Zitat von diospam
Sie sind offensichtlich nicht im Stande eigenständig zu denken und sich außerhalb von wahnhaften Zwangsvorstellungen zu bewegen. Nochmals GANZ langsam für sie: Die Minenbetreiber stoßen nur 0,1-0,5gCO2/kWh aus. Das ist ein FAKT. Das wissen sie bis auf die 5te, Nachkommastelle genau weil sie für Energie (=CO2 Ausstoß) TEUER zahlen müssen. Ich habe ein Gedankenexperiment aufgeführt, dass zeigt dass man Uranpreise von 10000€/kg braucht um eine "erbärmliche" CO2 Bilanz zu erreichen (=schlechter als Erdgas). Sie sind geistig nicht in der Lage den einfachsten Realitätsabgleich durchzuführen: um CO2 ausstossen zu können, muss man erstmal die entsprechenden Treibstoffe KAUFEN. Nur, wie soll man sowas tun wenn man garnicht genug Geld hat? Die Sueddeutsche wie auch die Eon geben mir recht und Stormsmith scheitert an der Realität. Wenn eine Theorie an der Realität scheitert muss sie man sie in die Tonne schmeißen.
Nochmals:
- Sie produzieren Atommüll.
- Das Uran wird gewonnen.
- Bau des AKW.
- Rückbau des AKW.
- Transporte.
- Wiederaufbereitung.

Das fehlt in Ihrer Gedankenwelt völlig.

Bitte tun Sie sich den Gefallen und lesen Sie alle Sätze eines verlinkten Artikel, bevor Sie hier auf dicke Hose machen von wegen "wahnhafte Zwangsvorstellung" oder "geistig nicht in der Lage". Deshalb haben wir Euch auch nicht mehr lieb, weil Ihr immer so auf 80er Jahre macht. Wenns mit Pseudoargumenten nicht mehr klappt, dann konnte man den Knüppel nutzen, oder die Bürger einkesseln wie in Hamburg. Die Zeiten sind vorbei. Schon bemerkt?

Übrigens bedeutet "erbärmlich" in diesem Zusammenhang nicht "schlechter als Erdgas", sondern deutlich schlechter als die behauptete Nullemission. Der sogenannte Fußabdruck zählt, und nur um den ging es. Und da schneidet der AKW-Bereich eben erbärmlich schlecht ab, da Nullemission schlicht gelogen ist.
Lesen Sie den gesamten Artikel von Eon. Steht da der Fußabdruck des Produktes? Natürlich nicht. Würde ja die gesamte Argumentationskette zerstören. Dort steht nur etwas von "Betrieb". Ansonsten zahlt auf jeder Stufe Ihrer "klimaneutralen Erzeugung" jeder für CO2-Zertifikate, also das Betonwerk, der Minenbetreiber, die Transporteure usw.

Ist aber sonst wie eine PV-Anlage: Im Betrieb Nullemission von CO2. Die anderen Emissionen Ihrer Strahler lassen wir hier 'mal beiseite.

Ich bräuchte übrigens den Link zur Ausbeute des Natururans. Ich habe da deutlich andere Zahlen, aber die müssen ja nicht stimmen.

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Zuversicht7 30.06.2011, 07:02
565. Alle Kosten?

[QUOTE=diospam;8168872]Mann muss eine Lüge nur oft genug wiederholen bis sie wahr wird, gell?
Wie soll denn das funktionieren, dass ein Kernkraftwerk "erbärmlich" viel CO2 freisetzt?
Ein KKW benötigt Faktor 10-1000 wengier Rohstoffe (Beton, Stahl, Kupfer, Plastik) wie EEs. Also daran kann es schonmal nicht liegen.

Vielleicht liegt das ja am Uran.
Mal sehen, laut UXC.com kostet Uran aktuell 54.25$/lbs = 83.05€/kg. Aus einem kg Natururan wird aktuell ca. 60MWh an Strom produziert, sprich pro erzeugter kWh an Strom muss man 0,14 c/kWh für Uran bezahlen.
Toll!
1kg Uran: Der Energieinhalt beträgt 21,5GWh!
Damit werden im AKW 0,06GWh Strom erzeugt?

Wirkungsgrad= Pab : Pzu
21,5GWh -100%
0,06GWh - X %
=0,06 X 100 = 6 : 21,5 = 0,279%
Also ca. 3% beträgt der Wirkungsgrad eines AKW!
97% Abwärmeverluste und RESSTRAHLUNG = ATOM-MÜLL!
Jede Hausheizung würde mit den Werten sofort stillgelegt werden!!

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Bauer_Lindemann 30.06.2011, 07:29
566. .

Zitat von Solarium
So ist das mit dem verstehenden Lesen.
Was offensichtlich völliger Unsinn ist, was sie an den Uranpreisen vorgerechnet bekommen haben.
Zitat von
Daran ändert sich nichts, im Gegenteil, die Urangewinnung wird immer aufwendiger.
Wenn sie VORGERECHNET bekommen, dass ihre Behauptung FALSCH ist, ändert sich für sie nichts? Bemerkenswert. DAS nenne ich grüne Ideologie. Trotz gegenteiliger Fakten stur den gleichen Unsinn behaupten, irgendwann werden die anderen müde, ständig zu korrigieren - und sie selber glauben am Ende diesen UNFUG.
Zitat von
Und Sie machen daraus: Knallharte Realität sieht anders aus.
Genau: Die knallharte Realität sieht so aus, dass die Kernenergie SEHR wenig CO² freisetzt - also exakt das Gegenteil ihrer Behauptung.
Zitat von
Die Urangewinnung setzt CO2 frei, die Gewinnung des Uran/ der Bau der AKW/ Rückbau/ Endlagerung und Transporte werden nicht berücksichtigt in Ihrer Rechnung. Es geht rein um den sogenannten Fußabdruck eines Produktes, der bei der Lobbyrechnung immer unter den Tisch gekehrt wird.
All DAS wurde in der Berechnung sehrwohl berücksichtigt. Ihre Behauptung ist - und bleibt - falsch.
Zitat von
Und ob die Studie von "Auftragsschreibern" gefertigt wurde, können Sie wohl schwerlich beurteilen.
Lesen sie bitte sorgfältiger: es wurde am URANPREIS vorexerziert, dass die Urangewinnung eben KEINE nennenswerten Mengen CO² freisetzt, entgegen ihrer Behauptung. MATHEMATIK ist kein Auftragsschreiben!
Zitat von
Dann noch diese Menschen als "Lügner" abzustempeln, zeugt doch von Ihrer Geisteshaltung. Es kann nicht sein, was nicht sein darf?
Nein, es dokumentiert IHRE Geisteshaltung.
Wenn sie zum 1.Mal behaupten, AKWs haben einen schlechten CO²-Fußabdruck, kann man das noch als Unwissen bezeichnen, wenn sie VORGERECHNET bekommen, dass es nicht stimmen KANN - und sie dennoch diese Behauptung wiederholen - wie würden sie das selber nennen?
Zitat von
Wen die Studie interessiert: Und falls Herr diospam sich gern mit denen hier anlegen möchte: Und hier die Auftragsschreiber dazu:
Ihre Links bestätigen, dass sie nicht ganz die Wahrheit abgesondert haben: ich lese dort, dass sogar SOLAR pro kWh einen höhere Menge CO² ausstößt... (Süddeutsche)

Nochn Tipp: Auch die Urananreicherung muß beim CO²-Ausstoß berücksichtigt werden, dafür brauchen sie viel Strom: mit dem detuschen Energiemix stößt damit ein deutsches AKW mehr CO² pro kWh aus als ein französisches AKW. Trotzdem weniger als ein Zehntel (!) eines Gaskraftwerks - auf das wiederum die EE angewiesen sind - was wiederum "zufällig" nicht bei der Solarstromerzeugung eingerechntet wird...

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Solarium 30.06.2011, 09:05
567. Lobbyistenunsinn

Zitat von Bauer_Lindemann
Genau: Die knallharte Realität sieht so aus, dass die Kernenergie SEHR wenig CO² freisetzt - also exakt das Gegenteil ihrer Behauptung.[]
Na, wieder etwas Lobbyistenunsinn absondern?

Wer hat vorgerechnet, dass die Atomenergie sehr wenig CO2 freisetzt? Natururan? Wo wird das in Deutschland und zu 100% genutzt? Vorgerechnet wurde, dass Natururan einen bestimmten Energiegehalt habe, den man nutzen könnte. Ob die Zahlen stimmen? Ich warte auf den Link dazu, da meine Informationen, vielleicht ja auch veraltet, um Längen anders sind. Die besagen unter anderem, das in den Reaktoren an erster Stelle das vorhandene "angereicherte" Uran aus Bomben genutzt wird. Mag ja auch falsch sein, deshalb fragte ich Ihren Kollegen nach den Daten.

Und nochmals, auch wenn Sie das nicht interessiert: AKW-Technik hat einen schlechten Fußabdruck. Und diese meine "Behauptung" fußt auf Ihrer Lüge und die der gesamten AKW-Lobby, dass der AKW-Bereich kein CO2 freisetzt, weil dort immer ein AKW mit der gesamten Gewinnung aller Komponenten gleichgesetzt wird. Dort wird immer versucht, das hinzudrehen in die Richtung "Kernkraftwerke" stoßen kein CO2 aus, was wohl sicher richtig ist. Das sage ich allerdings die ganze Zeit (da bin ich sogar einer Meinung mit Eon).
Der gesamte Weg der Erzeugung, quasi von der Wiege bis zur Bahre, von der Ihre geschäftigen Freunde ja noch immer nicht wissen, wo die stehen wird, ist allerdings CO2-lastig. Deshalb, wie Ihr Kollege ja auch bemerkte, zahlt z. B. der Minenbetreiber für die CO2-Zertifikate.

0% Ausstoß einer Einzelkomponente zu nehmen, um damit den CO2-Fußabdruck einer gesamten Technik zu negieren, ist allerdings frech. Meine Autoreifen stoßen zum Beispiel auch kein CO2 aus.

Auch nochmals für Sie:
"Speziell die Werte für Nuklearkraftwerke könnten in ähnliche Höhen klettern wie für die Photovoltaik, wenn die Urananreicherung nicht effizient betrieben wird, räumen die PSI-Fachleute ein. Auch das Ausweichen auf weniger ergiebige Uranquellen könne die CO 2 -Bilanz der Kernkraft in Zukunft verschlechtern."
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/co...werke-1.629631

Und wenn auch Sie verstehendes Lesen übten, sähen Sie, was ich gesagt hatte: Ich bin nicht glücklich über diesen ganzen Unfug mit Ersatzgaskraftwerken, Kohlekraftwerken oder Pseudoökostrom aus Pumpspeicherwerken. Und selbstverständlich muss jedes Produkt auf den Prüfstand, ob es ein PV-Panel ist oder ein AKW. Und dann muss geprüft weden, wie die Ökobilanz dieses Produktes aussieht. Und wenn diese Bilanz sich zunehmend verschlechtert bei einem Produkt, muss es vom Markt schnellstens entfernt werden. Im Bereich elektronischer Komponenten wie PV-Panele oder Inverter und der Speichertechnik ist dort zum Glück eine deutliche Verbesserung zu beobachten, durch rapide Verkleinerung der Komponenten, bleifreies Lot, neue Entwicklungen, die mit wesentlich weniger Komponenten auskommen.

Wenn allerdings bei der Ökobilanz der EE-Technik etwas "vergessen" wird, wie Sie ja meinen, dann wäre das auch nicht korrekt. Aber ich kann Sie beunruhigen: Wir arbeiten daran, die Ökobilanz zu verbessern. Mit rund 100.000 Beschäftigten.

Deshalb meine Frage: Sind die AKW auch schon in der Neuzeit angekommen?

Ich warte übrigens auf Links zu Ihren "Fakten".

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Bauer_Lindemann 30.06.2011, 10:07
568. .

Zitat von Solarium
Das Prinzip der klemmenden Kugeln bei exakt gleicher Größe kann Ihnen jeder Mathematiker oder Physiker erklären. Den Konstrukteuren war es allerdings wohl schleierhaft, warum man verschiedene Größen und Oberflächen nehmen muss.
Soso... Der Mathematiker Solarium hat den Beweis, dass gleichgroße Kugeln nicht durch einen Behälter kommen können. Interressant ist, dass er der einzige Matehmatiker mit dieser Behauptung ist...
Richtig ist natürlich, dass ein Teil der Kugeln durch die Bewegung der Steuerstäbe beschädigt wurde.
http://pbadupws.nrc.gov/docs/ML0215/ML021510178.pdf
Zitat von
Die Suchmaschine gibt z. B. solche Ergebnisse per Wikipedia aus: "Ein Störfall mit Freisetzung von Radioaktivität am 4. Mai 1986[15][16] führte zunächst zu einer Phase des Stillstands der Anlage" Also im Moment ist das Teil inhärent unsicher. Für mindestens noch 16 Jahre. Und dann wird das Teil erst recht unsicher. Dann geht es nämlich an den Abbau. Und bitte nicht immer den Konjunktiv nutzen. Hätte klappen können/ müsste funktionieren/ ich schätze die Ausbeute usw. Um so schlimmer für die Wirklichkeit: Es klappt nicht. Dafür kann ein Graphitbrand klappen. Bei den hohen Temperaturen.
Wie ein Reaktor OHNE Brennstoff inhärent unsicher sein kann - und wie ein Graphitbrand ohne Graphit "klappen" kann, erklären sie gewiss auch noch.
Zitat von
*** Schön hingebogen. Die AKW wurden bisher mit rund 300 Milliaraden Euro subventioniert. Der THTR soll nach dem Willen des Betreibers bitte mit Steuermitteln für die Demontage bezuschusst werden.
300Mrd. - Wiedermal eine Phantasiezahl mehr...
Die Herstellung der Brennelemnte war auf politischen Druck gestoppt worden - würden sie in eine Anlage investieren, wenn bekannt ist, dass sie dafür keinen Brennstoff mehr bekommen?
Zitat von
Ich muss doch gleich 'mal nachsehen, ob mein Dach bei Annäherung mit einem Zählrohr auch so blöd tickt wie der THTR. Und ob es das auch tut, nachdem ich die Zellen wieder zurückgegeben habe. Falls ja, muss ich mein Dach aber schön pflegen, damit es die nächsten 100.000 Jahre hält. Allerdings: Meine WAA funktioniert! Nennt sich recycling.
Auch bei der Herstellung von Windanlagen und Solarzellen kann nicht zu 100% recycelt werden - und es entsteht Sondermüll - der in ihrem Fall für 240€ eingebuddelt wird.

Das sie nicht konkurrenzfähig sind, wissen sie gewiss selber...

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Solarium 30.06.2011, 12:14
569. Ah ja...

Zitat von Bauer_Lindemann
Soso... Der Mathematiker Solarium hat den Beweis, dass gleichgroße Kugeln nicht durch einen Behälter kommen können. Interressant ist, dass er der einzige Matehmatiker mit dieser Behauptung ist... Richtig ist natürlich, dass ein Teil der Kugeln durch die Bewegung der Steuerstäbe beschädigt wurde.
Ich habe nicht gesagt, das ich Mathematiker bin. Das wäre zuviel der Ehre.
Der eigentliche Moderator war Bestandteil der Kugelumhüllungen, hier handelte es sich um Graphit. Und es ist vollkommen richtig, dass ein Teil der Kugeln durch die Absorberstäbe beschädigt wurde. Mit Schmackes von oben hineingeschoben in die Murmeln, und schön zerbröselt dabei.

Zitat von Bauer_Lindemann
Wie ein Reaktor OHNE Brennstoff inhärent unsicher sein kann - und wie ein Graphitbrand ohne Graphit "klappen" kann, erklären sie gewiss auch noch.
Da die Brennelemente entfernt worden sein sollen, sollte sich natürlich auch kein Graphit im Reaktor befinden.
Ich darf Sie aber zitieren:
"Zitat von Bauer_Lindemann:
Ist Google kaputt? Der THTR kann Thorium als Brennstoff nutzen , die hohen Temperaturen bieten einen besseren Wirkungssgrad und er ist INHÄRENT sicher, eine Kernschmelze ist nicht einmal theoretisch möglich."
Von Kernschmelze war auch nicht die Rede. Es war die Rede von einem Graphitbrand. Und der ist/ war ganz entspannt möglich.
"Allerdings waren die Kugelbrennelemente des THTR-300 brennbar (Entzündungstemperatur ca. 650°C) und ein Unfall mit Luftzutritt in den Reaktor hätte einen Graphitbrand mit hoher Radioaktivitätsfreisetzung zur Folge gehabt."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

Sie können ja gern ein Loch in den jetzt so sicheren Reaktor bohren und eine Nase nehmen. Eventuell haben Sie dann noch 2 Tage Zeit, mir zu erklären, dass die Reaktorleiche sehr sicher ist.

Zitat von Bauer_Lindemann
300Mrd. - Wiedermal eine Phantasiezahl mehr... Die Herstellung der Brennelemnte war auf politischen Druck gestoppt worden - würden sie in eine Anlage investieren, wenn bekannt ist, dass sie dafür keinen Brennstoff mehr bekommen?
Gut, ich gebe zu, meine Phantasiezahl war zu niedrig. Hätte heißen müssen 304 Milliarden Euro. Wobei prospektiv noch ein paar Milliardchen fehlen in Ihrem Generationenvertrag.
Und die Stilllegung geschah vornehmlich aus (Un-)Sicherheitsgründen.

Zitat von Bauer_Lindemann
Auch bei der Herstellung von Windanlagen und Solarzellen kann nicht zu 100% recycelt werden - und es entsteht Sondermüll - der in ihrem Fall für 240€ eingebuddelt wird.
Das stimmt, und dafür zahle ich. Ihr Verein nicht, das überlässt man ganz entspannt Ihren Enkeln. Die dürfen dann dafür löhnen. Aber trotzdem: Schaffen die das auch für 240 Euro pro Tonne AKW-Schrott?

Zitat von Bauer_Lindemann
Das sie nicht konkurrenzfähig sind, wissen sie gewiss selber...
Das weiß ich natürlich. Aber mit wem sollte ich konkurrieren wollen? Ich speise nicht ein und stelle alles ohne Förderung auf die Beine. Ist also mein persönlicher Spaß. Der wird allerdings in ein paar Jahren der Spaß diverser Menschen sein, da wir momentan viele Dinge entwickeln, die dann lockerst konkurrenzfähig sind.

Warum dann aber momentan alle EVU in die EE investieren? RWE ist bestimmt altruistisch.

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