Forum: Wissenschaft
Entdeckung im Rheinland: "Es muss hier ein schweres Beben gegeben haben"
Christoph Grützner

Wie groß ist die Gefahr von Erdbeben in Deutschland? Größer als bislang vermutet, sagt Forscher Christoph Grützner - er hat eine beunruhigende Entdeckung gemacht.

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permissiveactionlink 22.02.2016, 10:39
1. Farewell, my lovely!

Dass sich ein Teil Westeuropas in den nächsten Jahrmillionen vom Rest an einer Linie vom Süden her entlang des Rhonetales nach Norden entlang des Rheines abspalten und in den Atlantik driften wird ist ja bekannt. Unwahrscheinlich, dass es bis dahin nicht auch zu heftigen Beben kommen wird. Kurzfristig wird eines der stärksten Beben exakt am Abend des 23. Juni dieses Jahres stattfinden wenn feststeht, dass sich Großbritannien vom Kontinent abspaltet, wenn auch nur politisch und nicht tektonisch !

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Ein_denkender_Querulant 22.02.2016, 10:43
2. wichtige Forschung

Wenn wir die Abhängigkeit unserer hochtechnologie Gesellschaft von der Infrastruktur sehen, müssen wir alle potenziellen Gefahrenquellen sehr gut kennen. Es müssen nicht immer große und seltene Meteoriten sein, die unser Problem sind, es sind vielmehr hunterte kleine Naturkatastrophen, wie Sonnenstürme, riesige Überschwemmungen, Orkane, Tsunamies oder auch Erdbeben.

Ich hoffe nur, dass das letzte Kernkraftwerk im Rheingraben stillgelegt wurde, bevor ein Erdbeben diese Stärke kommt. Wie sieht es mit dem Rhonetalgrabenbruch aus? Dort sollte es sich ähnlich verhalten.

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at.engel 22.02.2016, 10:43
3. Etwas spät...

Allein schon die Vorstellung, dass man das alles alle zehntausend Jahre wieder von Neuem aufbauen muss - da wird einem erst bewusst, wie vergänglich alles im Leben ist.
Hätten die das ein bisschen früher herausgefunden , hätten die Kölner ihren Dom natürlich ganz anders gebaut - nicht unbegingt schöner, aber wenigstens erbebensicher.

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newliberal 22.02.2016, 10:47
4. Ja die Gegend ist ein geologische Höllenloch,

in der Eifel direkt nebenan gab es früher auch jede Menge Vulkane. Erdbeben, Lavaströme, Hochwasser - da ist für jeden etwas dabei. Also Vorsicht im Rheinland !

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Emil Peisker 22.02.2016, 10:58
5. Erdbeben im Rheinland...

Anfang der '50er Jahre war ich, auf der Toilette sitzend Zeuge eines kleineren Erdbebens in Köln. (Epizentrum Euskirchen)
In den '70ern fand in Köln ebenfalls ein kleineres Erdbeben statt, dass mich im Bett erwischte. Es hörte sich so an, als ob ein Zug unter dem Haus durchbrausen würde.
Das beeindruckendste Erdbeben fand mich dann im April 1992 in Unkel am Rhein, mitten in der Nacht, bei der Fütterung des 3 Monate alten Sohnes.

Das Erdbeben hatte eine Dauer von mindestens 15 Sekunden und gefühlt dauerte es doppelt so lange.
Das Epizentrum lag in Roermond, aber die Kölner Bucht war auch betroffen.

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lalito 22.02.2016, 11:12
6. Erdbeben

Meine mich erinnern zu können, 94 oder 95 ein ziemlich heftiges und langanhaltendes Erdbeben in der Gegend erlebt zu haben, morgens. Ging ziemlich was zu Bruch in meinem Lager damals . . .

Mülheim-Kärlich war genau aus diesen Gründen m. E. schon ad acta.

Das Vabanquespiel Fessenheim ist ein Thema sondergleichen, maroder alter Schlumpp, nah dran am superaktiven Basler Erdbebengebiet. Erinnert so fatal an die Steine der Tsunami-Wasserlinie in Japan . . . alles bekannt und lediglich für den Profit wider besseren Wissens, ach ja und natürlich für die wie üblich angeführten Arbeitsplätze . . . einfach unfassbar.

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jufo 22.02.2016, 11:13
7. Na und?

in der Gegend gibt es außer Braunkohlegruben die dringend stillgelegt werden sollten fast nur Langeweile.

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vox veritas 22.02.2016, 11:13
8. Katastrophenstimmung

Ob das wohl auch mit dem Ende der letzten Eiszeit zusammenhängt?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/deutschland-kippt-land-hebt-und-senkt-sich-durch-isostasie-a-1032339.html

Unwahrscheinlich, die im im Link genannten Bruchzonen, nur auf den Norddeutschen Raum konzentriert blieben / Bleiben.

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Mertrager 22.02.2016, 11:18
9. Das nächste Beben bei uns

... wird wohl eher menschengemacht sein. Also vermutlich politisch verursacht sein. Rein statistisch gesehen, erwarte ich diese Gefahr eher als die seismografische. Die Menschen vergessen die Lehren aus den Kriegen zu schnell.

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