Forum: Wissenschaft
Entstehung des Alls: Hawking hält Gott für überflüssig

Das Universum braucht keinen Gott: Mit dieser Aussage sorgt Stephen Hawking für Schlagzeilen. Bisher hat der britische Physiker den Schöpfer zumindest metaphorisch benutzt - und sei es nur, um den Verkauf seiner Bücher anzukurbeln. Doch damit ist nun offenbar Schluss.

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Peter Freiburg 02.09.2010, 15:59
150. hier könnte ihr titel stehen

Zitat von Klompy
Doch vergisst man es ist nur eine Theorie.
Eine These ist eben so lange gültig, bis sie widerlegt ist. Eine Theorie, die überprüfbar ist oder als wahrscheinlich angenommen werden kann, ist besser als sich der Unwissenheit hinzugeben und nur zu "Glauben".

Zitat von Klompy
Wie es am Ende wirklich aussieht weiss noch niemand. Wo würden wir da stehen bleiben wenn jeder einer einzigen Theorie glaubt.
Es gibt nicht nur eine Theorie auf dieser Welt, eher gefühlte 100.000.000.


Zitat von Klompy
Er ist nur ein kleiner Mann, der in Wirklichkeit keine Ahnung hat.
Aber sie haben sie natürlich ;-).

Zitat von Klompy
Man konnte gestern in einem Spiegel Bericht lesen, wie ein Harvard Professor Forschungsergebnisse über Menschenaffen fälschte. Er wollte beweisen wie ähnlich sie dem Menschen seien.
Ein sehr beliebtes, aber falsches Mittel sich allgemeinen Fragestellungen zu nähern ist, Einzelbeispiele (wie ihre) als stellvertretend für einen gesamten Sachverhalt zu positionieren.

Zitat von Klompy
Der kleine Mensch versucht das große zu verstehen. Und hat bis jetzt noch gar nichts verstanden.
Doch doch, er hat schon einiges verstanden. Würden wir alle keine Wissenschaft betreiben und nur gottesehrfürchtig sein, würden wir heute noch denken, die Welt ist eine Scheibe :-).

Zitat von Klompy
Denn ohne einen Gott würde es uns alle nicht geben.
Können sie diese These denn belegen oder ist es doch einfach nur ihr Glaube?

Zitat von Klompy
Es gibt Dinge die bleiben unerklärlich. Nur dumme Menschen erkennen es nicht.
Nur dumme Menschen versuchen, diesen Dingen nicht auf den Grund zu gehen. Früher war uns z.B. auch nicht erklärlich, warum der Apfel vom Baum nach unten fällt oder Fluorid gegen Karies hilft. Heute wissen wir es.


Zitat von Klompy
Z.B. Warum gibt es den Tod? Warum gibt es eine solche Barriere.
Das hat mit der Zellalterung zu tun.

Zitat von Klompy
Es hat noch niemand geschafft von den Toten zu den Lebenden zu kommen. Warum?
Weil es ein Wunder wäre, da gegen jedes Gesetz der Biologie.

Zitat von Klompy
Die Wissenschaft selber sollte nicht zur Religion werden.
Das will sie gar nicht, das behaupten immer nur gläubige Menschen. Religion ist der (Natur)wissenschaft i.d.R. gleichgültig. Andersrum ist es eben nicht so.
Vielleicht, weil die Wissenschaft viele Dinge, die Gläubige geglaubt haben, widerlegt hat (ohne dass es deren Ziel gewesen wäre). Da wäre ich auch sauer.

Zitat von Klompy
Es wäre eine Gefahr, darin, da Religion kritisierbar ist, welche Instanz könnte die Wissenschaft kritisieren... ausser sie selber?
Das tut sie zu genüge, indem sie bislang gültige These widerlegt z.B.. Eben durch neue Erkenntnisse etc.

Zitat von Klompy
Man brauch einen Einstein um Einstein zu kritisieren.
Ja, weil nur ein Einstein versteht, was Einstein meint.
Ich kritisiere ja auch keinen Automechaniker wenns um mein Auto geht, einfach weil ich keine Ahnung davon habe.

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mcmercy 02.09.2010, 15:59
151. Titel

Zitat von bopjadi
Im Übrigen hat auch Wissenschaft etwas mit Glauben zu tun. Wir glauben Newton und Darwin. Wir überprüfen es nicht nach.
Also ich persönlich habe Newton noch letzte Woche überprüft als mir eine Tasse aus der Hand gefallen ist, ja die Gravitation gibt es wirklich.

Meine Überprüfung bezüglich der Wirksamkeit von Gebeten brachte leider kein Ergebnis, mein Konto ist immer noch leer, wahrscheinlich einfach den falschen Gott angerufen.

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saddamatus 02.09.2010, 16:05
152. Anti-Missionar?

Zitat von Klompy
Ist denn ein wenig Glaube zu viel verlangt? Was habt ihr zu verlieren? Bringt das nicht nur Vorteile? Als gott Gehirne verteilte, seid ihr wohl mit Regenschirmen rumgelaufen oder?
Oh mein Gott!

Kann es sein dass sie so tun als ob, um Gläubige und Religion besonders effektiv lächerlich zu machen und der Peinlichkeit auszuliefern?

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GeorgAlexander 02.09.2010, 16:05
153. Wissen Sie eigentlich,

Zitat von Klompy
Entschuldigung. Aber wissen Sie eigentlich, was das Chrsitentum oder der Islam schon geleistet hat? Wissen Sie warum es irgendwann mal keine Gladiatoren kämpfe gab? Wer hat diese Unmenschlichkeit abgeschafft? Das Christentum! ...
dass es bis heute kaum einen Konflikt auf dieser Welt gibt, der nicht - zumindest vordergründig - religiös motiviert ist? Der tiefere Sinn von Religion ist eben genau dieser: Schaffe eine Legitimation für die schlimmsten Grausamkeiten, die das - mit Verlaub - dumme Volk in religiöser Verblendung bedingungslos akzeptiert. Das Christentum (nur so z.B.) hat recht unmenschliche Hexenverbrennungen auf dem Gewissen. Die betont 'christlichen' Untergrundarmisten in Nordirland haben nicht eben schöne Attentate auf dem Gewissen, ach ja, die islamischen Selbstsprengungen nicht zu vergessen...
Die billigste und offensichtlich erfolgreichste Methode, viele Menschen für die (meist niederen) Ziele der Herrschenden zu missbrauchen, ist Religion. Gegen diese Droge der Verführung hilft nur Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung!

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LariFariMogelzahn 02.09.2010, 16:06
154. Dann halt Titel

Zitat von Klompy
Ist denn ein wenig Glaube zu viel verlangt? Was habt ihr zu verlieren? Bringt das nicht nur Vorteile? Als gott Gehirne verteilte, seid ihr wohl mit Regenschirmen rumgelaufen oder?
Ah, ich hab mich immer gewundert warum manche stark gläubigen Menschen so einen einfältigen Eindruck auf mich machen. Das muss wohl daher kommen, weil Gott deren Gehirne vom Himmel herunterwirft und beim Aufprall der Gehirnmasse auf die Knochen im Menschenkopf kommt es durch den Einschlag ... naja, an Newton glauben Sie ja eh nicht.

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hocz 02.09.2010, 16:06
155. Titel

Zitat von tschili
Nun, wenn es keinen Gott gibt, sollten wir uns alle auf der Stelle umbringen.... Man kann betrügen, rumhuren, morden und sein Ego voll ausleben, da man ja nach dem Tode nichts zu befürchten hat.

Ich denke, wer nur "gut" ist, weil er sich von Gott beobachtet fühlt und Angst vor (ewiger) Bestrafung nach seinem Tod hat, der muss in seinem Innersten ein sehr, sehr schlechter Mensch sein.
Glauben Sie nicht, dass Ihr Gott das erkennen wird ?

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moex 02.09.2010, 16:08
156. Glaube ist nicht Wissenschaft

Zitat von Daquini
Naturwissenschaft ist methodisch atheistisch. Das bedeutet, Gott wird bei der Erklärung der Welt außen vor gelassen. Das ist methodisch sehr sinnvoll, denn man will ja reproduzierbare Ergebnisse haben. Wenn ich aber nun vorne keinen Gott reinstecke, kommt hinten auch keiner raus, d.h. wenn man die Welt unter der Voraussetzung erklären will, dass es keinen Gott gibt, enthalten die Theorien auch keinen Gott. Man kann so aber auch keine Aussage darüber machen, ob die Voraussetzung stimmt, dass es keinen Gott gibt. Man kann nur sagen, dass das Konstrukt unter den gewählten Voraussetzungen konsistent ist. Mit anderen Worten, wenn Hawkins und Dawkins und Ähnliche sagen, es gibt keinen Gott, dann sind das Glaubensaussagen, aber keine naturwissenschaftlichen Statements. Wenn jemand also sein Weltbild ausschließlich auf Naturwissenschaft stützen will, dann kann er das mit Naturwissenschaft selbst nicht begründen, es bleibt eine Glaubensentscheidung. Viele Menschen machen diese Glaubensentscheidung, im Zweifelsfall aber hören sie dann doch lieber Musik und nicht nur Druckschwankungen.
Danke für diesen Beitrag!Die Argumente,die hier von beiden Seiten angebracht werden sind doch immer wieder die gleichen.Die tendenziell eher atheistisch angehauchte Fraktion bedient sich der naiven Aussagen christlich-missionarischer Eiferer und begründet den Glauben auf geschichtlichen Überlieferungen,die gläubige Fraktion beklagt die Überheblichkeit arroganter Wissenschaftler,deren fehlende Demut und den Anspruch,das Wissen um die Welt gepachtet zu haben.Damit haben beide Seiten recht und auch wieder nicht.Der Fehler liegt darin,Wissenschaft mit Gott und Gott mit Wissenschaft erklären zu wollen.Die beiden Dinge lassen sich nicht vereinen.Gott ist in allen Religionen etwas Überirdisches,etwas,das mit der physischen Welt verbunden und doch ganz verschieden ist.Die vielen verschiedenen Religionen deuten außerdem daraufhin,dass der Wunsch nach Glaube bzw. die Frage nach dem Absoluten im Wesen des Menschen verankert ist.
Es ist wie es ist,im Endeffekt eine Glaubensfrage: Glaube ich,dass das Absolute lediglich auf naturwissenschaftlicher Methodik basiert,oder glaube ich,dass es darüber hinaus noch etwas anderes gibt?

Im Übrigen ist es kein Widerspruch,Wissenschaftler und gleichzeitig gläubig (hinsichtlich welcher Glaubensrichtung auch immer) zu sein (man google z.B. diverse Aussagen von Max Planck zu dem Thema).Man muss nur in der Lage sein zu differenzieren.

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Kamillo 02.09.2010, 16:08
157. abstruse theorie eines laien

Zitat von schna´sel
Schwerkraft vielleicht. Ohne Raum und Zeit? Ob das möglich ist, wage ich zu bezweifeln, weil sich ja die Schwerkraft auf etwas bezieht, das unsere, unser Räumlichkeit unser bekanntes Universum geradezu voraussetzt. Und wenn die Schwerkraft unabhängig davon existieren sollte, ob es Etwas gibt oder nicht, stellt sich trotzdem die Frage, wo die Schwerkraft denn herkommt. Hat die sich auch selbst erschaffen? Oder ist am Ende die Schwerkraft der (unpersönliche) Gott an den Herr Hawking glaubt?
Schwerkraft ist etwas, was aus der Energie entsteht, letztendlich also die Teilchenladung im Inneren der Atome, Elektron, Proton und Neutron (und der Teilchenladung aus denen diese wiederum bestehen), also es hat letztendlich irgendwie mit Elektrizität zu tun, oder Elektrizität ist ein sichtbarer Effekt davon. Einsteins weltbekannte Formel E=mc² deutet das doch schon an, man muss diese Formel und ihre Komponenten nur in allen Einzelheiten erstmal verstehen. Der Hawkins wird einer der wenigen Menschen sein, der dies wenigstens einigermaßen kann. An dem was wir den Anfang des Universums nenne, stand vielleicht eine ungeheure Masse Materie und Energie, vielleicht ein "schwarzes Loch", was das vorige Universum und dessen kleinere schwarzen Löcher (z.B. nach der "minimalen Clustermethode") komplett durch seine Anziehungskraft (Energie!) aufgesaugt hat, bis es so groß und schwer wurde, dass es eben zum Knall kam, weil es sich wegen seines Eigengewichts nicht mehr selbst tragen konnte.

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Haio Forler 02.09.2010, 16:10
158. .

Was ist denn an Hawkings Aussage neu? Damot kann er doch nur noch Märchenonkels überraschen.

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2xtreme4u 02.09.2010, 16:11
159. Planckzeit

Zitat von ferion
Die Zeit der ersten Planckzeit kann nicht beschrieben werden, weil dort noch kein Handeln zu Wirken existierte.
Im Moment haben Sie recht, aber - vergleiche meine These meines letzten Posts - wie lange werden Sie wohl recht haben? Die Chancen stehen naemlich gar nicht mal so schlecht, dass wir sie irgendwann eben doch beschreiben & vor allem verstehen koennen - wenn es diese mathematische "Kruecke" in dieser Form abseits der aktuellen Formeln denn wirklich gibt.

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