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Entstehung des Alls: Hawking hält Gott für überflüssig

Das Universum braucht keinen Gott: Mit dieser Aussage sorgt Stephen Hawking für Schlagzeilen. Bisher hat der britische Physiker den Schöpfer zumindest metaphorisch benutzt - und sei es nur, um den Verkauf seiner Bücher anzukurbeln. Doch damit ist nun offenbar Schluss.

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ferion 02.09.2010, 16:22
170. Axiom

Zitat von schna´sel
Gut, das sind praktische Aspekte. Ich lebe, wie Sie in dieser Welt und ich möchte, genau wie Sie nicht darauf verzichten mich möglichst optimal zu orientieren.
Auf was möchten Sie Ihr Verhalten optimieren? Langes Leben, unbefleckte Seele, Himmelreich?
Sie müssen bei Ihrem Weg zudem noch davon ausgehen auch noch der Falschen Glaubenslehre anzugehören.

Zitat von schna´sel
Aber ich behaupte trotzdem nicht, dass es auch ohne den Menschen so etwas wie Gravitation, die starke und die schwache Kernkraft gibt. Das ist eine Behauptung. Und es ging mir darum zu sagen, dass die definitiv nicht überprüfbar ist. Und wenn man über Fragen debattiert ob das Universum sich aus dem Nichts heraus geschaffen hat oder darüber ob es eines Schöpfers bedarf oder nicht, dann wird es für mich sehr wichtig, ob es sich bei so einer Aussage um eine Behauptung oder um etwas handelt was ich überprüfen kann.
Wenn ein Mensch stirbt hat es keinen einfluss auf die Naturgesetze. Wenn 100 sterben ebenfalls nicht. Und bei sieben Milliarden wird ebenfall kein Unterschied eintreten. Die Naturgesetze funktionieren auf den Menschen nicht durch ihn. Was wird denn passieren wenn der letzte Mensch stirbt? Und warum ist das wahrscheinlicher, logischer oder glaubwürdiger als die Theorie das nichts passiert?


Zitat von schna´sel
Dasselbe lässt aber eben mit Leichtigkeit auch umgekehrt feststellen. Das nämlich die hoch interessante Erkenntnis der theoretischen oder angewandten Physik ihre ganze Relevanz verliert, sobald es um Fragen geht, die sich mit Existenz an und für sich befassen. Mit den viel zitierten "letzten Fragen": "Woher kommen wir, wohin gehen wir und was ist das eigentlich außerhalb dessen was wir vermittelt durch unsere Sinne von ihm aussagen können?" Fragen die jeden beschäftigen und bei denen die Naturwissenschaft, in diesem Fall Steven Hawking sich anmaßt sie innerhalb seiner Vorstellungen beantworten zu können. Und das ist ein Dogma und kein Axiom.
Sie suchen nach dem Warum. Das ist die Frage der Religion und der Philosophie. Hawking spricht über das wie und kann schlussfolgern, das eine Deigestalt nicht notwendig ist. Um dann der Logik zu genügen, ist es der Weg mit den wenigsten Unbekannten zu bevorzugen. Er stellt, im Gegensatz zu einer Reglion keine Behauptung in den Raum, sondern leitet eine Aussage aus den bestehenden Modellen her. Er hat also guten Grund diese Aussage zu treffen, denn sie wird von anerkannten Methoden gestützt. Deshalb ist es ein Axiom. Es folgt aus richtigem. Ein Dogma folgt aus Vorstellungen.

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Peter Freiburg 02.09.2010, 16:23
171. Komik

Zitat von Klompy
Fangen Sie erst einmal an sich intensiv mit der Naturwissenschaft auseinanderzusetzen. Dann begreifen sie, das fast alles irgendwelche unbewiesenen Theorien sind. Es ist alles auch anders möglich.
Aua aua, da verwechselt jemand Astrophysik mit der gesamten Naturwissenschaft...
Naturwissenschaft, mein Guter, erklärt ihnen, warum Fluorid gegen Karies hilft, warum es im Schatten kälter ist als in der Sonne, und warum sie unter Wasser unscharf sehen. Was daran jetzt unbewiesen sein soll...?

Zitat von Klompy
Und glauben Sie mir. Sie haben mich sicherlich nicht in meinem Glauben getroffen. Sie denken einfach nur zu simpel und eindimensional.
Wenn ein Religiöser, der nicht mal versucht, Dinge zu hinterfragen, Naturwissenschaftlern Eindimensionalität vorwirft, ist das schon fast Komik.

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sonobox 02.09.2010, 16:23
172. In Wahrheit...

Zitat von Klompy
Ist denn ein wenig Glaube zu viel verlangt? Was habt ihr zu verlieren? Bringt das nicht nur Vorteile?
...bringt es nicht einen einzigen Vorteil. Es hat nur Nachteile: von der Tatsache abgesehen, dass es nicht rational, da es keine Evidenz fuer ein sinnvolles hoeheres Lebewesen (oder wie auch immer man das bezeichnen mag) gibt, ist, meine Handlungsraum einschraenkt, mir voellig sinnfreie und veraltete Regeln aufbuerden moechte und auch noch Geld kostet ist es auch fuer das Zusammenleben von Leuten nur schaedlich. Jede Religionsgemeinschaft glaubt die Wahr- und Weissheit gepachtet zu haben und die Unglaeubigen, also alle anderen ausser denjenigen des eigenen Vereins, bekehren oder umbringen zu muessen...
Insbesondere die drei grossen monotheistischen Religionen pflegen ein totalitaeres System. Das geht gar nicht!

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yarx 02.09.2010, 16:24
173. Der Atem Gottes

Zitat von Christian G
Wenn Sie ihr Bild durchziehen wollen, müssen Sie schon erklären, inwiefern das gedankliche Zurückgehen zum Urknall dem immer langsamer werden einer Bewegung entspricht. Herauskäme auch ein sehr seltsamer Zeitbegriff, aber vielleicht ja sogar ein einfacherer als der naive alltägliche, dem wir seit Aristoteles anhängen... ;)
Er meint vermutlich das Phänomen, daß bei steigender Gravitation die Zeit für einen relativen Beobachter langsamer vergeht. In einem Schwarzen Loch steht die Zeit demnach still.
D.h. der Urknall wäre der Beginn der Zeit.

Vor kurzem las ich über eine andere Theorie, daß die Materie kurz vor dem Urknall nicht als Sigularität bestand. Der Vertreter nahm an, daß das Universum in stetigem Zusammenziehen und Auseinandertriften existiert.

Eine Theorie, die mir persönlich besser gefällt, als die Urknall-Geschichte mit dem Beginn der Zeit.

Das expandierende imd implodierende Universum. Sozusagen der Atem Gottes, wenn man es denn auf eine solche Ebene ziehen will.

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GeorgAlexander 02.09.2010, 16:25
174. Eben

Zitat von Jagga
ob Hawking will oder nicht. Es gibt dinge die Hawking auch nicht erklären kann. ES GIBT EINEN GOTT OB DIE MENSCHEN AN IHN GLAUBEN ODER NICHT. Es gibt die Hölle sowie das Paradies. Es sind keine physikalischen Phänomäne, so dass Hawking es leider nicht messen kann...
Gott: die reine Fantasie. Und die kann man nicht messen, vorhersagen, berechnen...
Nicht, dass ich etwas gegen Fantasie habe, aber sie sollte auch immer als solche gekennzeichnet sein. Also bitte: Vor jeden Satz über die Existenz von Gott, Allah und wie sie alle heißen: "Ich glaube, dass..."

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Eisbär 02.09.2010, 16:25
175. Ich hab da mal eine Frage?!

Welcher Unterschied ergibt sich aus der Existenz eines Gottes vs. der Nichtexistenz?

Ob sich das Universum quasi aus einem „übergeordneten Naturgesetz“ selbst entwickelt hat oder von einem Gott erschaffen wurde, ist letztlich egal. Ein übergeordnetes Naturgesetz kann eine Ausprägung eines Gottes sein, genauso wie vice versa ein Gott als universelles Naturgesetz begriffen werden kann.

Sieht man von Menschheitsillusionen wie einem „ewigen Leben“ (wie definiert sich ewig jenseits der Zeit?) ab, wo ist der Unterschied?

Gruß Eisbär

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bopjadi 02.09.2010, 16:25
176. Newton beweisen

Zitat von mcmercy
Also ich persönlich habe Newton noch letzte Woche überprüft als mir eine Tasse aus der Hand gefallen ist, ja die Gravitation gibt es wirklich. Meine Überprüfung bezüglich der Wirksamkeit von Gebeten brachte leider kein Ergebnis, mein Konto ist immer noch leer, wahrscheinlich einfach den falschen Gott angerufen.
Um nochmal mein Beispiel zu konkretisieren, da jetzt mehrmals missverstanden. Eine fallende Tasse oder der fallende Apfel beweist die Gravitation, aber sie/er erklärt sie nicht.

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oink_oink_weee 02.09.2010, 16:28
178. ...

Das ist eh alles Blödsinn !

Der Mensch mit seinem ca 2kg leichten Hirn und den ein paar Impulsen, die da "rumlaufen" und seinen ein paar Sinnen und Fähigkeiten ist sehr sehr unfähig.

Was die Wissenschaftler und Physiker alles erforscht und entdeckt haben ist alles Peanuts und zu mehr wird es kaum noch kommen - diese Welt hat noch keiner verstanden oder begriffen und wird es auch nie, bloß der eine oder der andere wie Hawking kann sich etwas mehr vorstellen, das wars dann auch :(

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janontour 02.09.2010, 16:28
179. Was haben wir zu verlieren...

Zitat von Klompy
Ist denn ein wenig Glaube zu viel verlangt? Was habt ihr zu verlieren? Bringt das nicht nur Vorteile?
ja klar, nur Vorteile..... noch Erinnerungen an 9/11? Schon mal was von Israel und Palästina gehört? Karikaturen in Dänemark? Prister in Irland? Kreuzzüge? also von NUR Vorteilen zu sprechen ist etwas verwegen.

Zitat von Klompy
Als gott Gehirne verteilte, seid ihr wohl mit Regenschirmen rumgelaufen oder?
ja, und zwar mit imaginären :)


j

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