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Entstehung des Alls: Hawking hält Gott für überflüssig

Das Universum braucht keinen Gott: Mit dieser Aussage sorgt Stephen Hawking für Schlagzeilen. Bisher hat der britische Physiker den Schöpfer zumindest metaphorisch benutzt - und sei es nur, um den Verkauf seiner Bücher anzukurbeln. Doch damit ist nun offenbar Schluss.

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BK_M 02.09.2010, 16:28
180. Yunus

Zitat von Klompy
Ist denn ein wenig Glaube zu viel verlangt? Was habt ihr zu verlieren? Bringt das nicht nur Vorteile? Als gott Gehirne verteilte, seid ihr wohl mit Regenschirmen rumgelaufen oder?


Whow,

Scheint es den Menschen so seltsam, dass Wir einem Manne aus ihrer Mitte die Eingebung sandten: "Warne die Menschen und verkünde frohe Botschaft denen, die da glauben, dass für sie ein Ort der Wahrhaftigkeit ist bei ihrem Herrn"? Die Ungläubigen sprechen: "Fürwahr, das ist ein offenkundiger Zauberer."

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Seraphim 02.09.2010, 16:28
181. .

Zitat von Klompy
Ist denn ein wenig Glaube zu viel verlangt? Was habt ihr zu verlieren? Bringt das nicht nur Vorteile? Als gott Gehirne verteilte, seid ihr wohl mit Regenschirmen rumgelaufen oder?
Mann, müssen Sie verzweifelt sein. Kein Argumente mehr?

Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, ist es. Religion ist Gift. Zu verlieren haben wir den Willen, unseren eigenen Verstand zu bemühen. Vorteile gibt es nur für den Klerus, wenn alle glauben. Das ist seit mehr als 2.000 Jahren allein in der hier verbreiteten Religion hinlänglich erwiesen.

Auf Ihre letzte Bemerkung gehe ich nicht ein. Wo eine Verteilung stattgefunden hat und wo nicht, merkt der geneigte Leser von selbst.

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sprechweise 02.09.2010, 16:31
182. "Nichts"

Bei dem Begriff "Nichts" muß man aufpassen. Manche sagen "Nichts" und meinen Vakuum. Das ist physikalisch nicht das selbe.

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Bogeyfox 02.09.2010, 16:32
183. Wissenschaftler ohne Wissenschaftstheorie

Da macht uns Hawking jetzt aber Angst. Er braucht keinen Gott um die Welt(-entstehung) zu erklären. Meint er dies jetzt als Mensch oder als Wissenschaftler? Hoffentlich als Mensch, denn ansonsten müsste man sich Fragen wieviel Ahnung Herr Hawking von Wissenschaftstheorie hat. Denn Gott ist kein Teil naturwissenschaftlicher Fragestellungen, auch wenn Dawkins, er und andere das immer implizit vertreten. Denn der Umkehrschluss ist kein valides Beweismittel sondern allenfalls der Helfer in der Not. Den nur weil alle Pflanzen Chlorophyll haben und damit grün sind, dürfte jedem aus dem Alltag klar sein, dass damit nicht alles was grün ist eine Pflanze ist (s.a. schwarze Schwäne). Einen ähnlichen Trick versucht Hawking. Nur weil Gott physikalisch zur Erklärung der Welt nicht notwendig ist, gibt es ihn nicht. Mit dieser Behauptung haben sie Recht, sofern sie Gott definieren als etwas das übrigbleiben muss, wenn man die Welt physikalisch exakt beschreibt. Ergo es bleibt nichts übrig also existiert Gott nicht. Leider sind diese oder ähnliche Definitionen, wie Gott lebt auf einer Wolke und hat einen Bart, eher historisch bedingt und Versuchen so zu tun, als könnte man Betrachter und betrachtetes Objekt voneinander trennen. Gott kann man letztlich nicht zufriedenstellend naturwissenschaftlich operationalisieren, darum scheitert jeder Versuch hier eine Vereinbarung herzustellen bereits an den Voraussetzungen. In der Theologie wird, im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, à priori angenommen, dass Gott existiert. Unter dieser Voraussetzung kann ich sein Wirken in der Welt untersuchen oder gar versuchen "sein" Wesen zu ergründen. Liebe naturwissenschaftliche Kollegen, hören sie endlich auf über Gott und Naturwissenschaft in einem Satz zu reden. Wir können über Naturwissenschaft und wir können über Gott reden, beides gleichzeitig geht nicht, da sich, wie die Mathematik sagen würde, die Definitionsmengen für beide Gleichungen unterscheiden.
Es bleibt, was seine Ex-Frau über seine Beziehung zu Gott sagte: "Es hilft, Bücher zu verkaufen."

P.S. In diesem Fall gilt auch das Umgekehrte. Liebe Religionsanhänger, auch sie sollten aufhören Naturwissenschaft und Gott gleichzeitig zu benutzen...

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sonobox 02.09.2010, 16:33
184. Id...

Zitat von thunderhand
inherit the wind-wer wind sät
DAs ist auch super:

http://www.youtube.com/watch?v=gWc_RF2Bb1E

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chagall1985 02.09.2010, 16:33
185. Hawking ist Positivist

Hawking war nie Atheist sondern ist seit Jahrzehnten bekennender Positivist. Das schreibt er auch immer wieder in allen seine Werken.

Und das Gott keine Rolle spielt in den Erklärungen der Physik ist eine Binsenweisheit die keinerlei Bedeutung hat.

Genauso wie die Spekulation darüber was vor dem Urknall war.
Im Grunde sind diese Spekulationen genau das gleiche wie Religion. Mann kann Sie glauben oder nicht. Beweisen wird man Sie nie können.

Denn wie soll eine Wissenschaft etwas beweisen deren Grundlage die Beschreibung von Zuständen innerhalb von Dimensionen ist wenn keine Dimensionen existieren.

Grundsätzlich ist der Artikel ein guter beleg dafür welches Marketinggespür dieser Mann hat.
Er ist wohl der einzige lebende Physiker der gleichzeitig auf diesen beiden Gebieten gehörige Talente besitzt.

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e.schw 02.09.2010, 16:33
186. Medienphysiker Hawking...

Zitat von Klompy
- - - Auch sie würden bestimmt solche Theorien aufstellen, wenn sie 24h lang an einen Rollstuhl gefesselt wären. - - -
Das schaffen manche ohne Rollstuhl. Übrigens soll Stephen Hawking in der Fachwelt bei weitem nicht den Ruf genießen wie das die Medien suggerieren.

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frank_lloyd_right 02.09.2010, 16:34
187. Sie sind ein rechter Spaßvogel :)

Zitat von FXRichter
Warum hat der Urknall einen Stephen Hawking hervorgebracht, der über den Urknall nachdenkt?
Eine durch und durch bescheuerte Frage.

Zitat von
Hoffung kommt aus Indien.
Ich dachte mir schon sowas... Zitat von
Mein indischer Meister Maharishi wurde einmal gefragt, ob es einen Gott gebe oder viele Götter. Man wollte ihm als Inder wohl eine Falle stellen. Er sagte: "Falls es viele Götter gibt, dann arbeiten die sehr gut zusammen." Goethe sagte: "Das All ist ewig, denn Gesetze erhalten die lebendigen Schätze, mit denen sich das All geschmückt."
Die vielen Götter arbeiten so gut zusammen,
wie die vielen Menschen das ja auch machen.
Und was Goethe da abläßt, ergibt keinerlei Erkenntnis.
Welch Wunder !

Zitat von
Da die Gesetze Bewusstsein hervorgebracht haben, muss dieses Bewusstsein irgendwo drinstecken in den Gesetzen. Ist dieses Bewusstsein nun konkret oder abstrakt? Beides!
Weder noch - es ist ein Täuschung - sowas als Bewußstsein zu bezeichnen,
beleidigt doch jede Intelligenz !
Ihre Art, zu Argumentieren, bringt ja selbst Katholen
um den Verstand - und die haben das inhaltlose
Doppeldenken echt gut drauf.

Zitat von
Die Leugnung Gottes ist ein Mangel an Abstraktionsfähigkeit u n d ein Mangel an schöpferischer Kraft. Das Leben muss den Froschkönig an die Wand werfen...
Ah, da haben wir´s : Atheisten sind doof -
na sagen sie das doch gleich, oh indischer Meister.
Mit sowas können wir locker leben - kein Ding.
Zu schöpferischen Akten befähigt allein der Glaube
an Harry Kirshner, womit das dann wieder mal
völlig ätherisch bewiesen wäre.

Sie glauben vermutlich sogar, sie hätten logisch argumentiert ? Hmmm.
Ich glaube, daß sich sowas diagnostizieren läßt...
es besteht also Hoffnung, wenn die auch nicht
unbedingt aus Indien kommt.

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Blackysmart 02.09.2010, 16:34
188. ...

Zitat von Klompy
Entschuldigung. Aber wissen Sie eigentlich, was das Chrsitentum oder der Islam schon geleistet hat?
Wisen Sie eigentlich, welche Verbrechen im Namen der Religionen schon begangen wurden?


Zitat von Klompy
Wissen Sie warum es irgendwann mal keine Gladiatoren kämpfe gab? Wer hat diese Unmenschlichkeit abgeschafft? Das Christentum!
Inquisition, Folter, Hexenverfolgung, Ablaßbriefe, Kindesmißbrauch, Mixa... Das Christentum!


Zitat von Klompy
Würde es eine Mutter Theresa gegeben haben ohne das Christentum?
Es gibt viele nichtchristliche Hilfsorganisationen, die ihre Hilfe ohne irgendwelche Missionierung anbieten.

Zitat von Klompy
Gäbe es die 10 Gebote nach denen sich der Großteil der Menschheit richtet?
http://de.wikipedia.org/wiki/Mesopotamische_Gesetze

Die 10 Gebote sind aus älteren Gesetzessammlungen entstanden. KarlHeinz Deschner: "Es gäbe wenig Gläubige auf der Welt, kennten sie ihre Glaubensgeschichte so gut wie ihr Glaubensbekenntnis."

Zitat von Klompy
Wissen Sie eigentlich in was für einer Welt sie leben würden, gäbe es keine Religion?
In einer anderen. Diese wäre aber nicht besser oder schlechter als mit Religion.

Zitat von Klompy
Ich weiss, das Religion nicht unfehlbar ist, aber sie hat vielen Halt und Mut gegeben.
Das mag sein. Sie hat aber auch viele Menschen getötet, gequält und geschadet.

Zitat von Klompy
Die Religion in einem Wort als unnötig zu bezeichnen, halte ich für eine Frechheit höchsten Grades, und als einen Akt der Unwissenheit.
Christen hatten schon seit jeher ein Problem mit Kritik. Dabei vergessen sie dann schnell "Liebe Deine Feinde."

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olleolaf 02.09.2010, 16:34
189. Und überhaupt,

Zitat von lorberost
... und woher ist die Schwerkraft gekommen? Wer hat die denn "gemacht"? Oder, wer oder was zieht denn was an. Ich staune immer wieder über solche "wissenschaftlichen" Thesen und Leuchten.
wer hat den Schöpfer geschaffen?

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