Forum: Wissenschaft
Entstehung des Alls: Hawking hält Gott für überflüssig

Das Universum braucht keinen Gott: Mit dieser Aussage sorgt Stephen Hawking für Schlagzeilen. Bisher hat der britische Physiker den Schöpfer zumindest metaphorisch benutzt - und sei es nur, um den Verkauf seiner Bücher anzukurbeln. Doch damit ist nun offenbar Schluss.

Seite 20 von 47
yarx 02.09.2010, 16:34
190. Spititualitär contra Religionsgemeinschaft

Zitat von sonobox
... Insbesondere die drei grossen monotheistischen Religionen pflegen ein totalitaeres System. Das geht gar nicht!
Sie verwechslen, bzw. vermischen, da Glauben/Spiritualität mit Religionsgemeinschaft. Es gibt durchaus Argumente dafür, daß ein spirituell geprägtes Leben sinnvoller sein könnte, als ein von einem rein mechanistischen Weltbild geprägtes. Eine Kirche als organisierte Religiösität ist dabei allerdings richtigerweise meist hinderlich.

Beitrag melden
Peter Freiburg 02.09.2010, 16:35
191. wissenschaft sei dank

Zitat von oink_oink_weee
Was die Wissenschaftler und Physiker alles erforscht und entdeckt haben ist alles Peanuts und zu mehr wird es kaum noch kommen
Na, ohne die Wissenschaftler würden sie heute noch in der Höhle wohnen und mit Pfeil und Bogen jagen gehen.
Einen Computer hätten sie zumindest nicht... :-)

Beitrag melden
Klompy 02.09.2010, 16:35
192. Titel

Zitat von Peter Freiburg
Aua aua, da verwechselt jemand Astrophysik mit der gesamten Naturwissenschaft... Naturwissenschaft, mein Guter, erklärt ihnen, warum Fluorid gegen Karies hilft, warum es im Schatten kälter ist als in der Sonne, und warum sie unter Wasser unscharf sehen. Was daran jetzt unbewiesen sein soll...? AstroPHYSIK.... Mathe, Physik, Chemie.... Naturwissenschaften! Wenn ein Religiöser, der nicht mal versucht, Dinge zu hinterfragen, Naturwissenschaftlern Eindimensionalität vorwirft, ist das schon fast Komik.


Nein ich hinterfrage alles. Aber um zum Thema zurueck zu kommen. Hawking behauptet es gibt keinen schöpferischen Gott.
Und weiter?

Beitrag melden
sprechweise 02.09.2010, 16:35
193. Anfang?

Muss alles einen Anfang haben?

Nein, versuchen Sie mal auf der Erdoberfläche einen Anfang zu finden. Und falls Sie Schwierigkeiten mit Wasser haben, versuchen Sie das selbe mal auf dem Mond.

Es gibt keine Grenze auf dem Mond. Sie können beliebig nach Norden, Süden, Osten, Westen laufen, unentwegt.

Die Frage nach dem Anfang bzw. was vor dem Anfang ist/war, ist schlicht absurd.

Beitrag melden
GeorgAlexander 02.09.2010, 16:37
194. Halt, halt

Zitat von BK_M
Aus dem NICHTS etwas zu schaffen das nicht NCHTS ist sondern schon immer da war und nur einen Anstoß gebraucht hat um zu entstehen, kennen wir alle! Wir nutzen es tagtäglich, gerade jetzt nutze ich es;-)
auch der Gedanke, der sich gerade bildet, ist nur eine nachvollziehbare Konsequenz aus den Informationen, die Sie vor dem Gedanken schon hatten! Die Gedanken sind nicht so frei, wie es uns der alte Goethe (oder wer es auch immer war) weißmachen will.

Beitrag melden
sprechweise 02.09.2010, 16:39
195. Vor Anfang Gott

Kann ein Gott die Zeit vor der Zeit oder vor dem Universum erklären?

Nein, denn falls ein Gott das Universum geschaffen hätte, stellt sich die Frage wer Gott erschaffen hat bzw. was vor Gott war.

Absurderweise argumentieren dann Gläubige, dass Gott keinen Anfang hätte, zeitlos sei, usw. Eigenschaften, die sie dem Universum nicht zubilligen wollen.

Beitrag melden
Müder_Mensch 02.09.2010, 16:42
196. Naturwissenschaftliche Theorie

Zitat von Klompy
Fangen Sie erst einmal an sich intensiv mit der Naturwissenschaft auseinanderzusetzen. Dann begreifen sie, das fast alles irgendwelche unbewiesenen Theorien sind.
Lieber Klumpy,
eine Theorie ist die höchste Stufe des Erkenntnisgewinns in der Wissenschaft und alles andere als unbewiesen. Kritisieren sie soviel sie wollen aber stellen Sie bitte die Positionen ihres Kritikgegenstandes nicht falsch dar.

Beitrag melden
Blackysmart 02.09.2010, 16:43
197. Die einfache Welt eines Christen

Zitat von Klompy
Ich glaube viele Menschen, so wie Sie, verwechseln gerne zwei Dinge. Nicht das Christentum hat diese Fehler begangen. Es waren die Menschen. Die Gier des Menschen. Ein Mensch so wie Sie es sind. Ein Mensch wie ich.
Gute Dinge --> Christentum
Schlechte Dinge --> Mensch

Sünde und Vergebung, die Grundlagen des religiösen Machtanspruchs.

Beitrag melden
white 02.09.2010, 16:45
198. Schlage einen nicht-reproduzierbaren Selbstversuch vor

Liebe Atheisten,

als wissenschaftlich gebildeter Ex-Hardcore-Atheist möchte ich allen Noch-Atheisten ein harmloses Spiel ohne jede Garantie auf einen bestimmten Ausgang empfehlen:

a) Stellt euch für fünf Minuten vor, dass es Gott gibt, und betet für diese 5 Minuten aus ganzem Herzen, dass er sich euch offenbaren möge. Um dem Spiel eine Chance zu geben, müsst ihr das Gebet allerdings wirklich ehrlich meinen.

b) Wartet mal ab, ob was passiert. (Nicht allzu kurz, denn das Spiel endet erst auf eurem Sterbebett ;-)).


Ein seliges Leben!

white

Beitrag melden
BartSimpson 02.09.2010, 16:45
199. Titel

Zitat von underdog
[...] Stephen Hawking gilt als einer der genialsten Wissenschaftler unserer Zeit. Um von ihm behaupten zu können, er habe "keine Ahnung" - nun ja, welche Qualifikation haben Sie vorzuweisen?
Egal wie genial er ist, er nutzt seinen unfreundlich ausgedrückt 'Mitleidsbonus', um Aufmerksamkeit zu erheischen, und springt ganz eindeutig auf den elenden Popolärwissenschaftszug auf. Um den Verkauf bzw. die Verbreitung seiner Bücher zu steigern, postuliert er provokant in einem Buch Gott, in einem anderen provokant die Überflüssigkeit von Gott. Wer auf so ein Geschwafel reinfällt, ist halt selbst schuld.

Und beweisen bzw. untermauern kann er, behaupte ich mal einfach, keine der beiden Thesen. Es ist und bleibt dezeit der wissenschaftliche Konsens, dass weder die Existenz noch die Nichtexistenz Gottes (im Sinne des Schöpfers des Universums) auch nur im Ansatz untermauert oder geklärt werden kann.

Sollte Hawking es schaffen, eine der Thesen in der Wissenschaft zu etablieren, dann bin ich bereit, meine Ansicht zu ändern, aber sicher nicht aufgrund des üblichen Populärwissenschaftsschunds.
Zitat von underdog
Gott ist eine Behauptung - die von demjenigen zu belegen ist, der sie aufgestellt hat. Ich greife schon mal vor: Ihnen ist das *überraschung* nicht gelungen.
Ich verstehe worauf Sie hinaus wollen, aber ich widerspreche hier denoch. Was den Ursprung des Universums angeht, liegt tatsächlich eine 'symmetrische' Situation vor. Zum Ursprung des Universums gibt es verschiedene Theorien, von denen keine auch nur irgendwie untermauert werden kann. Streng genommen sind diese somit gleichwertig.

Gott als Schöpfer ist also eine Theorie, die man nicht beweisen konnte, die aber auch nicht widerlegt werden konnte.

Ist wie in der Mathematik: Riemannsche Vermutung, richtig oder falsch? Wir wissen es einfach nicht! Bis zum Beweis vom Gegenteil auszugehen ist genauso! falsch, wie von der Gültigkeit auszugehen.
Zitat von underdog
Neinein, es gibt Dinge, die SOLLEN Ihrer Ansicht nach unerklärlich bleiben, damit der Gott-Joker, den Gläubige aus dem Ärmel schütteln, weiter funktioniert.
Dochdochdoch, es gibt Dinge, die unerklärlich bleiben, sogar mit direktem Bezug zum Thema: Z. B. 'Woher kommt das Universum bzw. wie genau ist es entstanden?'.

Beitrag melden
Seite 20 von 47
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!