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Erbgut-Analyse: Forscher entdecken neue Alzheimer-Risikogene

Jahrelang haben Forscher im Erbgut zehntausender Menschen nach Auslösern für Alzheimer gefahndet. Jetzt präsentieren sie fünf bisher unbekannte Risikogene. Sie könnten helfen,*die Entstehung*der*Krankheit zu enträtseln - und sie so möglicherweise zu*stoppen.

kalumeth 04.04.2011, 21:34
1. Genforschung ist Mode: ein teures Stochern im Heuhaufen mit vagem Erfolg

Zitat von sysop
Jahrelang haben Forscher im Erbgut zehntausender Menschen nach Auslösern für Alzheimer gefahndet. Jetzt präsentieren sie fünf bisher unbekannte Risikogene. Sie könnten helfen,*die Entstehung*der*Krankheit zu enträtseln - und sie so möglicherweise zu*stoppen.
Eine Signifikanz der betroffenen Genvarianten tatsächlich an Alzheimer zu erkranken, wurde im Artikel nicht erwähnt. Alles sehr vage. Wahrscheinlich käme man viel weiter, würde man in der Biographie erkrankter Menschen nach psychosomatischen bzw. Verhaltens-Auslösern forschen...

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Baracke Osama 04.04.2011, 22:02
2. --

Zitat von kalumeth
Eine Signifikanz der betroffenen Genvarianten tatsächlich an Alzheimer zu erkranken, wurde im Artikel nicht erwähnt. Alles sehr vage. Wahrscheinlich käme man viel weiter, würde man in der Biographie erkrankter Menschen nach psychosomatischen bzw. Verhaltens-Auslösern forschen...
Mich würde in diesem Zusammenhang die Wirkung von Aspartame, BPA, Pestiziden und weiteren tollen Stoffen interessieren. Es ist gut möglich, dass diese Stoffe die Krankheitssymptome verstärken oder sogar hervorrufen.

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marvinw 05.04.2011, 08:19
3. Haben solche Entdeckungen überhaupt Sinn?

Es wird wieder etwas neu entdeckt was man vorher eigentlich für erforscht gehalten hat. Dann wird es später wieder bezweifelt. Dann wird wieder etwas vermutet und als Neuentdeckung verkauft. Und natürlich entdeckt man wieder neue Gene für irgendwas. Das kommt einem vor als würde einer im Dunkeln rumlaufen und nach der Tür suchen. Und im Kuckuckshimmel Nr.7 ist alle vorstellbar.

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Satiro 05.04.2011, 09:46
4. Vergreisende Gesellschaft?

Da wird von technisch- wissenschaftlichem Fortschritt und neuen Erkenntnissen berichtet und schon kommen Sie wieder die Bedenkenträger und Ewiggestrigen:

"Genforschung ist Mode: ein teures Stochern im Heuhaufen mit vagem Erfolg"
_____________________________

"Haben solche Entdeckungen überhaupt Sinn? "

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koh 05.04.2011, 10:12
5. Kein Unsinn, aber auch kein Durchbruch

Schön, daß über solche Themen auch mal bei SpOn berichtet wird, schade daß die Darstellung doch etwas missverständlich geraten ist.
Es handelt sich bei den 4-5 beschriebenen Genen keineswegs um die ersten Gene, die mit 'spätem' Alzheimer assoziiert sind, und auch nicht um die wichtigsten - es sind nur einfach 4-5 weitere Gene, deren Variante einen Einfluß auf die Alzheimer-Wahrscheinlichkeit haben. Daher ist diese Arbeit alles andere als ein Durchbruch.

#2 kritisiert das Fehlen von Signifikanzen und lastet das der "Genforschung" an. Das ist allerdings nicht ganz fair, weil in den Originalarbeiten in NCB die Signifikanzen selbstverständlich erwähnt sind (1E-8 bis 1E-9 in der metaanalyse. Neben der Signifikanz ist der Einfluß der Variation auf die Alzheimer-Wahrscheinlichkeit eine wichtige Größe, und da sehen die neuen Gene gar nicht so gut aus. Auf jeden Fall verblassen sie gegen die lange bekannte ApoE2 Variation, die einen richtig starken Einfluss (bis zu 100-fach) auf die AD Wahrscheínlichkeit hat

Und was die Sinnfrage #4 angeht, da kann man tatsächlich geteilter Meinung sein. Ich glaube zwar kaum daß irgendjemand mal Alzeimer als 'genügend erforscht' angesehen hat - die Krankheit ist immer noch völlig unzureichend Verstanden. Auf der anderen Seite hat sich allerdings die frühere Hoffnung nie erfüllt, über solche schwach-assoziierte Gene die Krankheit besser zu verstehen. Das funktioniert gut bei monogenischen Kranheiten (eine Genvariante = "Defekt" führt zur Krankeit), aber bei polygenischen Krankeheiten (viele Genvarianten haben einen schwachen Einfluss, dazu kommen Umwelt-Einflüsse) sind wir WEIT von einem Verständnis entfernt. Der aktuelle Wert von solchen Varianten liegt also mehr in der Diagnostik oder Prognostik. Und ohne Heilungsmöglichkeit hilt uns das nicht so arg weiter.

Man sollte allerdings auch brücksichtigen, dass diese Art von Analysen nicht so wahnsinnig teuer sind, wie hier angenommen wird, und Tiere werden auch keine gequält...

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Nooree 06.04.2011, 01:10
6. Industriemüll und seine Folgen (für Cracks)

Bei der Entstehung vieler Krankheiten spielt ein bislang vernachlässigter Risikofaktor eine gewichtige Rolle: Die Zusammensetzung unserer Matratze.

Gut ein Drittel des Tages verbringen wir auf einer Matratze. So ist die Wahl der Matratze von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit. Doch es gibt in Deutschland diesbezüglich ein riesen Problem! Fast alle Matratzen auf dem deutschen Markt sind gegen unsere Gesundheit gerichtet!

Da wären z.B. Latexmatratzen. Sie enthalten Nitrosamine und Schwefelkohlenstoffe. Unser Körper bemerkt und reagiert auf die "gefährliche" Umwelt, u.a. mit einem Acetylcholin-Absturz! Auch spielen die Histamin-Werte verrückt: Die erniedrigten Werte fördern vielleicht schnelles Einschlafen, doch der Rebound tagsüber kann unangenehm werden... Insgesamt leidet die Schlafqualität (Energiebereitstellung und Erholung aller Organe) unter den Entgiftungsvorgängen.

Bei Schaumstoffmatratzen sieht es nicht besser aus: Weichmacher, Flammschutzmittel und vieles mehr. Ein kataboler Druck auf die Knochen wird ausgeübt. Die direkte antiöstrogene und indirekte antigonadotrope Reaktion scheint auch dem Gehirn nicht gut zu tun...

Das Gleiche gilt auch für Federkernmatratzen. Leider werden auch hier Kunststoffe und Schaumstoffe verwendet.

Also was tun? Wir müssen es wie die Japaner machen. Eine Decke gefüllt mit irgendeiner Wolle nehmen und auf dem Boden schlafen.

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jburton 06.04.2011, 17:22
7. Risiken

Zitat von Baracke Osama
Mich würde in diesem Zusammenhang die Wirkung von Aspartame, BPA, Pestiziden und weiteren tollen Stoffen interessieren. Es ist gut möglich, dass diese Stoffe die Krankheitssymptome verstärken oder sogar hervorrufen.
dann lies diesen Artikel dazu:
http://www.geldsparen.de/sparen/Gesu...iko-senken.php

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