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Erderwärmung: Was das wahre Problem der Klimapolitik ist
DPA

Der Sommer heizt die Klimadebatte an: Die einen sehen die hohen Temperaturen als Beweis einer fatalen Erderwärmung, die anderen verdammen Alarmismus, er stumpfe die Menschen eher ab. Beide Positionen sind falsch.

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Das Pferd 19.08.2018, 19:27
100.

Zitat von franke08
Es gibt keinerlei Korrelation zwischen CO2 und Temperatur, das zeigen die Kurven der letzten 500 Millionen Jahre......................
es gibt Korrelationen, das nur am Rande, da ist aber CO2 nicht primärer Auslöser.
Die Theorie der menschengemachten Verstärkung des Treibhauseffekts basiert aber NICHT auf historischen Kurven. Sondern auf Kausalität. Wir haben praktisch keine historischen Kurven, wo es eine CO2-Erhöhung in kurzer Zeit ohne klimatische Ursache gab. Über den größten Teil der Klimageschichte haben wir auch allergrößte Schwierigkeiten, so kurze Zeiträume überhaupt aufzulösen.

Die Klimaerwärmung ist ein in den Grundzügen seit 60 Jahren verstandener Prozess, seit 40 Jahren wissenschaftlich anerkannt und allgemein zugänglich, seit langem auch messbar.

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franke08 19.08.2018, 19:50
101. Die Erwärmung ist unbestritten

Nur ob daran der Mensch einen nennenswerten Anteil besitzt ist keineswegs belegt. Es existieren lediglich verschiedene Modelle, die sich selbst bei 0% CO2 Zunahme hinsichtlich der zu erwartenden Temperatur um 6 Grad unterscheiden. Nämlich 11 und 17 Grad. Dann hat man kurzerhand 15 gemittelt und die zukünftige Erwärmung prognostiziert. Aber wie gesagt, das sind Rechenmodelle für ein chaotisches System, welches mathematisch nicht berechenbar ist. Keines dieser Modelle konnte bisher den Klimaverlauf der Vergangenheit richtig abbilden, sie sind daher mehr oder weniger alle falsch. Klimawirksam ist vor allem Wasserdampf, CO2 als Klimagas bewirkt schon ab 50ppm eine nur noch sehr geringe weitere Zunahme der Temperatur, ab 100 ppm kaum noch relevant. Der ständige Kampf gegen CO2 ist daher unsinnig, CO2 ist nämlich ein gutes Gas, es gäbe ansonsten keine Pflanzen. Außerdem ist Klimaerwärmung nicht durchweg negativ, in den Warmzeiten ging es den Menschen ernährungstechnisch gut, in den Kaltzeiten eher nicht. Übrigens waren die Pole 80% der Erdzeit eisfrei, ist also auch nichts Besonderes. Vereiste Pole sind eher die Ausnahme.

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chjuma 19.08.2018, 22:16
102. Alles hohles Gerede

Erst wenn der globale Kommerz dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit untergeordnet wird, werden wir heraus bekommen ob wir wirklich so bedeutsam für das Klima sind. Solange Schiffe für 50%allen Drecks unvermindert in die Luft pusten und Massen von Airlines Millionen Tonnen Drecks in die Stratosphäre pumpen, der Urwald überall weiter zerstört wird, ist es völlig wurst ob wir an unsere Autos einen Kat schmieden oder unsere Hütten isolieren. Erst wenn man begreift dass das beste Auto das ist, was gar nicht erst gebaut wird und die Kisten wieder 30 Jahre halten müssen, dass man Wohnzimmerschränke wieder vererben kann und so weiter, haben wir den Hauch einer Chance. Wenn es so weiter geht, dann brauchen wir keinen Krieg. Dann rottet uns die nackte kapitalistische Geldgier aus. So einfach ist das.

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ricson 20.08.2018, 07:28
103.

Zitat von franke08
Nur ob daran der Mensch einen nennenswerten Anteil besitzt ist keineswegs belegt. Es existieren lediglich verschiedene Modelle, die sich selbst bei 0% CO2 Zunahme hinsichtlich der zu erwartenden Temperatur um 6 Grad unterscheiden. Nämlich 11 und 17 Grad. Dann hat man kurzerhand 15 gemittelt und die zukünftige Erwärmung prognostiziert. Aber wie gesagt, das sind Rechenmodelle für ein chaotisches System, welches mathematisch nicht berechenbar ist. Keines dieser Modelle konnte bisher den Klimaverlauf der Vergangenheit richtig abbilden, sie sind daher mehr oder weniger alle falsch. Klimawirksam ist vor allem Wasserdampf, CO2 als Klimagas bewirkt schon ab 50ppm eine nur noch sehr geringe weitere Zunahme der Temperatur, ab 100 ppm kaum noch relevant. Der ständige Kampf gegen CO2 ist daher unsinnig, CO2 ist nämlich ein gutes Gas, es gäbe ansonsten keine Pflanzen. Außerdem ist Klimaerwärmung nicht durchweg negativ, in den Warmzeiten ging es den Menschen ernährungstechnisch gut, in den Kaltzeiten eher nicht. Übrigens waren die Pole 80% der Erdzeit eisfrei, ist also auch nichts Besonderes. Vereiste Pole sind eher die Ausnahme.
Sie legen hier der Wissenschaft Dinge in den Mund die nie behauptet wurden und versuchen dann auf der Basis den menschlichen Einfluss zu negieren. Es hat nie irgendwer behauptet, dass es nicht auch andere Gründe als den CO2 Gehalt der Atmosphäre für einen Klimawandel geben kann. Sonnenaktivität, Meteoriteneinschläge, Kontinentaldrift und Vulkanausbrüche können z.B. Faktoren sein. Der Grund warum Menschen wie Sie nicht ernst genommen werden ist einfach der, dass sie nicht einmal nach anderen Gründen suchen. Man sollte doch meinen, dass jemand der sich sicher ist das der CO2 Gehalt der Atmosphäre keine Auswirkungen aufs Klima hat, sich bemühen würde dann eben nach anderen Gründen zu suchen. Tun sie aber nicht. Ihnen geht es nur um Aufmerksamkeit. Das Klima ändert sich aber nicht von alleine. Ursache und Wirkungen gelten weiterhin. Es versucht mittlerweile auhc niemand mehr Leute wie sie zu überzeugen. Das ist sinnlos. Es geht nur noch darum ihren kruden Thesen Fakten gegen zustellen, damit ihnen niemand auf den Leim geht. Wie Leute wie sie sich weiter entwickeln steht indes auch schon fest. Vor ein paar Jahren haben die "Kritiker" der Klimaforschung ja noch behauptet es gebe gar keinen Klimawandel. Das hat sich ja nun verändert, sie werden regelrecht böse wenn man das behauptet. In Zukunft werden sie irgendwann wenn es sich nicht mehr leugnen lässt ebenfalls anerkennen, dass dieser Klimawandel menschengemacht ist. Sie werden dann nur behaupten, dass das ja alles nicht so schlimm wäre, man auch mal die positiven seiten sehen solle. Ihnen geht es nämlich kein bisschen darum seriös über das Thema zu forschen. Ihnen geht es nur darum ihren Lebenstil möglichst zu erhalten und sich gegen politische Einstellungen zu stellen die sie nicht mögen. Das ist dem Klima aber egal.

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der.tommy 20.08.2018, 10:02
104. @franke08

Unabhängig davon, wie sich das Wetter ändert oder nicht ändert oder ob das chaotisch ist oder nicht, die Erde als thermodynamisches System wird sich immer in einen Zustand geben, in dem sie in einem thermodynamischen Gleichgewicht aus eingestrahlt rund abgestrahlter Energie ist. Erhöhen sie den co2-Gehalt in der Atmosphäre, ist es auf lange Sicht absolut unumgänglich, dass die Durchschnittstemperatur steigt. Das folgt aus der Thermodynamik und dem energieerhaltungssatz. Dazu brauchen sie auch keine chaostheorie (mit der man besagte chaotische Systeme in gewissen Grenzen sehr wohl gut beschreiben kann), das ist Grundlagen-Physik. Zu ihrer abenteuerlichen Aussage zur Bedeutung von co2 für den Treibhauseffekt: können sie ihre Behauptung belegen? Ich fürchte nicht. Genauso wie ihre übrigen dem Stand der Wissenschaften widersprechenden Behauptungen. Und dass co2 ab 100 ppm keinen Einfluss mehr hätte erklären Sie mal der Venus. Deren Atmosphäre wird nämlich von co2 dominiert. Den Treibhauseffekt möchten Sie hier lieber nicht haben, den das co2 da verursacht.

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localpatriot 20.08.2018, 12:40
105. Politik ausserhalb der wissenschaftlichen Erkenntnisse

Absolute wissenschaftliche Beweise sind schwer zu erstellen und Klimawandel durch CO2 Einfluss gehoert in diese Kategorie. Um absolute Beweise zu erbringen, muss man eigentlich abwarten bis die postulierten Grenzen erreicht oder überschritten sind. Dann gibt es absolute wissenschaftliche Bestimmtheit zusammen mit den Konsequenzen.

Bis dann kann man die Debatte nach dem Glaubensprinzip weiterführen oder die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse anerkennen und die Risiken begrenzen.
Politik hat hier eine wesentliche Rolle zu spielen. Ob es die heutigen Politiker der altern Generationen schaffen ist fraglich.

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Das Pferd 20.08.2018, 15:24
106.

Zitat von localpatriot
Absolute wissenschaftliche Beweise sind schwer zu erstellen und Klimawandel durch CO2 Einfluss gehoert in diese Kategorie. Um absolute Beweise zu erbringen, muss man eigentlich abwarten bis die postulierten Grenzen erreicht oder überschritten sind. Dann gibt es absolute wissenschaftliche Bestimmtheit zusammen mit den Konsequenzen. --------------------
nein, auch hinterher ist es kein absoluter Beweis, sondern eine Korrelation. Es gibt keine "absoluten" Beweise jenseits der Mathematik. So gab es z.B. Spaßvögel, die aus der Geburtenstatistik zum Ende des Babybooms und der zeitgleichen Abnahme der Störche die These erstellten, daß offenbar doch was an der Sache mit den Babys und den Störchen dran sei.

Es ist eine Theorie, für die sehr viel spricht, insbesondere fast die ganze Fachwelt. Die kann sich auch irren, denken wir an Schliemann oder Kopernikus.
Aber das ist die Ausnahme.

Simple Frage: schließen Sie ihre Haustür auch nur ab, wenn Sie zu 100% sicher sind, daß ein Einbrecher kommt? Wir haben eine Lage in der alle damit befasten Wissenschaftler (ausser ein paar Spinner, die gibt es immer) seit 40 Jahren intesiv auf uns einreden, daß wir nicht weiter an dem Ast, auf dem wir sitzen, sägen. Ja, es kann auch alles ganz anders sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering.

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Das Pferd 20.08.2018, 15:36
107.

Zitat von chjuma
...................Solange Schiffe für 50%allen Drecks unvermindert in die Luft pusten und Massen von Airlines Millionen Tonnen Drecks in die Stratosphäre pumpen, der Urwald überall weiter zerstört wird, ist es völlig wurst ob wir an unsere Autos einen Kat schmieden oder unsere Hütten isolieren. .....................................
nein, es ist nicht egal! Auch wenn der Kat gar nichts mit CO2 zu tun hat, und der Dämmwahn vermutlich mehr CO2 verursacht als einspart, ich verstehe was Sie meinen. Wir können aber nur an uns selbst was ändern!

Und die Schiffe und Flugzeuge, die ach so bösen, fliegen weil es der böse kapitalistische Schiffseigner so will? Leer? Der würde das hübsch bleiben lassen, wenn wir überflüssige Flüge und Flugmangos vermeiden würden. Und weniger Erdöl und Chinaschnickschnack verbrauchen, dann muß das nicht her geschafft werden.

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ulrich g 20.08.2018, 15:49
108. Beweis

Der einzige Grund des menschgemachten Anteils an der Klimaerwärmung ist der Mensch selbst sprich seine ausufernde Vermehrung. Allein seit 1974 hat sich die Bevölkerung von 4 auf 8 Milliarden verdoppelt. Steigende Abgase, abnehmende Ressourcen sind eine direkte Folge dieses Wachstums. Statt über Wohlstandsprobleme wie Dieselabgase zu diskutieren sollte endlich etwas gegen die ungebremste Vermehrungswut der Menschheit insbesondere in Afrika und Asien unternommen werden.

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mostly_harmless 20.08.2018, 16:10
109.

Zitat von landschaftsgaertner
läuft die Zeit davon. Die höchsten je gemessenen Temparaturen auf den jeweiligen Kontinenten wurden zwischen 1881 und 1922 gemessen nur Asien hat seine 129 Grad Fahrenheit erst 1942 erzielt. Damals waren Grü(ö)nland und Arktis mit weniger Eis bedeckt. Noch zwei Sommer, dann können wir es wieder mit Rudi Carells Schlager aus den 70ern halten.
Die höchste gemessene Temparatur ist so relevant wie der sprichwörtliche Sack Reis in China. Man benutzt den Durchschnitt genau deshalb WEIL lokale Temperaturen irrelevant sind. Und Ihre Behauptungen bezüglich des Datums sind schlicht und ergreifend falsch. In Afrika, Asien, Europa und Nordamerika sind jeweils die höchsten gemessenen Temperaturen in diesem Jahrhundert erreicht.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_weather_records
Und nicht den "Alarmisten" läuft die Zeit davon, sondern den Klimaskpeptikern. 9 der 10 wärmsten Jahre seit Beginn der Zeitmessung liegen in diesem Jahrhundert und 6 in diesem Jahrzehnt
http://www.climatecentral.org/gallery/graphics/the-10-hottest-global-years-on-record

Es wird also nicht lange dauern, bis die Lobbybuden der Industrie werden von "gibts nicht" auf "man kann nichts dagegen machen umschalten. Und die "Klimaskeptiker" werden natürlich auch das nachplappern, wie sie alles nachplappern.

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