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Ernährung: Was Fleischverzicht für den Klimaschutz bringt
Darko Novakovic/ iStockphoto/ Getty Images

Der Weltklimarat fordert eine Kehrtwende beim Fleischkonsum, Politiker in Deutschland debattieren über eine höhere Fleischsteuer. Welchen Effekt hätte der Verzicht auf Burger und Steaks?

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faz-leser 08.08.2019, 18:55
10. Rechnerisch nicht nachvolziehbar

Frau Merlot schreibt: "Jeder Deutsche isst im Jahr ungefähr 60 Kilogramm Fleisch (siehe Grafik oben). Meist kommen die klimafreundlicheren Fleischsorten auf den Teller. Knapp zwei Drittel stammt vom Schwein, knapp ein Viertel ist Geflügel, 16 Prozent entfallen auf Rindfleisch (siehe Grafik unten)." Das heißt: Schwein = 66,6 %, Geflügel 25 % und Rindfleisch = 16 %, das macht allein für diese drei Fleischsorten in Summe schon 107,6 %. Frau Merlot nennt aber noch vier weitere Fleischsorten, die auch noch dazu kommen. Sind die anderen Zahlen im Artikel genau so wenig belastbar?

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kolappps 08.08.2019, 19:04
11. Trumps Rinder

Müssen dann diese US-Viecher dann bei uns tatsächlich noch verkauft werden? Es scheint, der Diesel wurde kaputt gepolitikt und jetzt unsere Lebensmittel ? Armes Deutschland!!!

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Piet.L. 08.08.2019, 19:06
12. Nicht in die Tasche lügen

Wir sollten uns mit diesem wie auch anderen Themen (CO2 etc.) nicht in die Tasche lügen.
Selbst wenn Deutschland die Hälfte des Fleichkonsums in z.B. 5-10 Jahren reduziert, hat das keinerlei Auswirkung auf das Klima.
In Afrika wurden in dieser Zeit dann schon wieder soviel neue Fleischesser geboren, die gleichen das locker wieder aus.
Das wirkliche Problem unseres Planeten ist schlicht und ganz einfach das ungebremste und unkontrollierte
Bevölkerungswachstum gerade z.B. in Afrika. Aber dazu schweigt die linksgrüne Medien- und Parteienlandschaft
Deutschland aus PC. Armseelig und realitätsfremd wie so vieles aus der linksgrünen Ecke.

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Bernhard.R 08.08.2019, 19:07
13. Jede Woche eine neue Sau durchs Dorf treiben

Dann wird gewartet, wie groß der verbale Widerstand ist. Hält der sich in Grenzen, müssen wir den Griff in die Taschen der Bürger befürchten. Dabei wird gezielt auf die fehlende Information der Bürger gesetzt. Bei der Mehrwertsteuer ist es der Umstand, daß diese Steuer nicht dem Tierschutz dient, sondern in die Staatskasse fließt. Und daraus werden eher Berater des Verteidigungsministerium oder der neue Merkel-Panzer bezahlt.

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butzibart13 08.08.2019, 19:07
14. Das Schnitzel wird weichgeklopft

Vielleicht lässt sich auch Rind/Schwein von hinten aufzäumen. Es vergeht ja kaum ein Tag, an dem nicht vor dem Verzehr von rotem Fleisch gewarnt wird, weil es schlechter sei als weißes, worauf irgendwann wieder eine Gegenstudie erscheint. Langfristig müsste sich doch etwas über die Schiene größerer Fleischverzicht, auch mit höheren Preisen bewerkstelligen lassen, ohne dass das Fleisch als wichtiger Vitamin B12 Lieferant ganz auch für die unteren sozialen Schichten verschwindet. Eine Reduzierung der Tierzucht, dafür artgerechter Haltung, sollte dem ganzen folgen mit Auswirkungen auf die Klimasituation. Man muss dazu auch keinen ungeliebten Veggie-Tag einführen.

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MisterD 08.08.2019, 19:07
15. 0,45 Tonnen CO2 spart man also ein...

wenn man vollständig auf Fleisch verzichtet. Nun esse ich allgemein schon recht wenig Fleisch, das heißt ich würde vielleicht 0,3 Tonnen CO2 einsparen im Jahr, wenn ich komplett auf Fleisch verzichte...

Ich bin dieses Jahr beruflich alleine 7x eine Strecke von insgesamt 2.300km innerhalb Europas geflogen (hin und zurück). Das macht schon 4,5 Tonnen...
Im Urlaub war ich in Südskandinavien... allein die Autofahrt dorthin hat, 0,4t CO2 in die Luft gepustet (ohne die Fähre mit einzurechnen)...

Wenn ich auf meinen Urlaub nächstes Jahr verzichte... darf ich dann weiter (gutes) Fleisch essen?

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Gabriel1 08.08.2019, 19:12
16. kokolores

gerade eben mit den USA neues Fleischabkommen. geht's noch. ich diskutiere hier nicht mit

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Drschlaumeierxy 08.08.2019, 19:18
17. "Ernährung: Was Fleischverzicht für den Klimaschutz bringt"

... Nix! Denn dann werden Avocados mit dem Flugzeug hergeflogen und für Chiasamen werden Wälder gerodet. Was haben wir dabei gewonnen?

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beretti 08.08.2019, 19:21
18. wasch mich

aber mach mir bloß den Pelz nicht nass! Solange die meisten von uns nach diesem Prinzip leben und selbst auf nichts verzichten wollen wird sich auch nichts ändern. Leider!

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T. Roth 08.08.2019, 19:26
19. Auf den Punkt gebracht

„Absolut gesehen am meisten würde eine Steuererhöhung also diejenigen treffen, die jetzt schon bereit sind, mehr für Fleisch aus guter Haltung auszugeben“

Gefährliche Stoffe müssen gekennzeichnet werden. Ausschließlich bei unserer Nahrung ist es andersrum: Hier besteht die Kennzeichnungspflicht für natürlich produzierte Lebensmittel. Und auch der Preis belohnt zerstörendes Verhalten. Darum braucht es endlich eine Regulierung des Staates. Produkte die gesellschaftsgefährdend hergestellt werden, müssen selbstverständlich so teuer sein, dass sie für den Verbraucher keine Alternative zu ökologischen Lebensmitteln darstellen. Leider wird zur Zeit in fast allen Bereichen verantwortungsloses Verhalten honoriert.

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