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Ernährung und Klimaschutz: Jeder Veganer spart jährlich zwei Tonnen an Treibhausgasen
Markus Scholz/ DPA

Der weltweit wachsende Fleischkonsum schadet dem Klima. Wer ausschließlich Pflanzenkost isst, belastet die Umwelt erheblich weniger. Dies belegen neue Zahlen der Universität Oxford.

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b1964 27.04.2019, 07:35
150. Vegan und Wissen

Dass wir den Planeten mit fast 8 Mrd. Menschen quälen und den Ast absägen, auf dem wir sitzen, ist natürlich klar. Dass unnatürlich übermäßiger Fleischkonsum unwelt- und gesundheitsschädlich ist, ist auch geklärt. Insoweit ist eine Politik der Aufklärung und letzlich - wenn irreversible Schäden von der Menschheit abzuwenden sind - Verbote erforderlich. Aber: Die Veganer können in schon geradezu religiöser Verblendung nicht darüber hinweg, dass ausreichendes bioverfügbares Vitamin B12 nur (!) über tierische Produkte gewährleistet wird. Das gilt auch für die Kuh, die ihr Gras ungewaschen (= mit Insekten und vollkekackt) frisst oder den Hasen, der seinen eigenen Kot frisst. Für den Menschen nicht nachahmenswert. Die Veganaerpropaganda sollte also erst mal die medizinischen Grundlagen zur Kenntnis nehmen. Vegetarisch leben ist sehr gut. Vegan leben ist massive Selbstschädigung auf Raten.

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Maulverbot 27.04.2019, 07:40
151. Sehr vorbildlich.

Zitat von dborrmann
Rank, schlank, sportlich, beste Laborwerte. Und ethisch und lecker ist es auch noch. Nun ersetzen wir unser Hybridauto durch ein E-Auto, die Hybrid-Heizung (partiell noch Öl) durch eine Hybrid-Pellet-Heizung. Strom kommt aus einer Windmühle gekoppelt mit Photovoltaikanlage. Dann sind wir nahe einem Null-Carbon-Footprint. Zumindest kaufen wir kein Öl mehr bei Putin, MBS oder dem Sultan von Brunei. Und das ist gut so.
Sie sind ja geradezu ein Musterbürger.

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axel.legrand 27.04.2019, 08:05
152. Eigentlich hatten die Briten recht

Nach 1945 wollten die Briten aus Deutschland ein Agrarland machen und man hat eine historische Chance verpasst. Wäre es so gekommen, dann müssten wir heute nicht gegen deutsche Autos demonstrieren, Flüge könnte sich eh keiner leisten und anstelle von Flughäfen gäbe es noch mehr Ackerland (natürlich nur für Getreide,Gemüse und Früchte da wir ja längst schon Veganer wären), Kinder könnten mit 14 Jahren die Schule verlassen um bis zum 65.Lebensjahr auf dem Acker auszutoben und müssten freitags nicht die Schule schwänzen um gegen die drohende Klimakatastrophe zu demonstrieren, eine Bundeswehr bräuchten wir nicht und auf die Digitalisierung könnte man getrost verzichten. Es gäbe die totale soziale Gerechtigkeit, keine Miethaie, jeder hat jeden lieb und wenn es mal nicht so wäre, dann setzt man sich zusammen, diskutiert und jeder könnte sagen was ihm am anderen nicht gefällt. Es könnte soooooo schön sein in Deutschland ....

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ed.u.cator 27.04.2019, 08:13
153.

Zitat von Hansespirit
Ich spare jährlich 5 Tonnen 3 t durch eine großzügige Photovoltaikanlage, 2 t durch mein kleines(!) e-Auto.
Ach, das ist ja so süss, ein schnuckliges kleines e-Auto-chen ohne stinki-stinki Motörchen, und der Strom dafür kommt ganz sauber aus der Steckdose. Wie der Strom von hinten in die Steckdose reinkommt, ja, das weiss kein Mensch und das ist auch gut so. Dann bleibt das Gewissen ebenso rein wie der Strom für's Auto-chen.
Und die Photovoltaikanlage wurde -ohne die deutsche Umwelt zu belasten- in China hergestellt. Das hat zwar der chinesischen Umwelt keinen Gefallen getan, aber als Gutmensch tut jeder halt was er kann.

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10kwh 27.04.2019, 08:27
154. Das war klar,

dass dieser Artikel von vielen wieder als Unsinn abgestempelt wird. Das ist immer der gleiche Typ Mensch, der Angst hat, es könne an seine Komfortzone gehen.
Ist doch klar, dass für ein Kilo Fleisch viele Kilo Obst, Getreide und Gemüse benötigt werden. Und es ist doch klar, dass jede Tonne CO2 weniger der Umwelt hilft. Was gibt es da zu diskutieren?? Jeder kann etwas tun, die wenigsten wollen.

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angste 27.04.2019, 08:32
155. Gibts eigentlich einen Grund

warum ein britischer Oxford- Ökologe nicht den CO2- Fußabdruck der Briten, sondern den der deutschen untersucht hat?
Auftragsarbeit?

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Malshandir 27.04.2019, 08:46
156. Falsche Annahmen

Die Flächen würden Bauland.
Nun erneut rechnen.

Daneben ist der Gasausstoss durch Darmwinde nicht einkalkuliert.

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nikaja 27.04.2019, 09:01
157. viele Aspekte

Wer die Videos bzgl. Masttierhaltung sieht und noch in der Lage ist einen Bezug zwischen seinem Chicken Nugget oder seinem Steak auf dem Teller herzustellen, dem muesste der Bissen aus dem Mund fallen oder vor dem Magen liegen bleiben, so abstossend ist "Fleischproduktion" heute.
Aspekte wie die eigene Gesundheit sind da schon abstrakter, wenn nicht gerade eine Krankheit zu bekaempfen ist, die im Verdacht steht, durch ungesunde Ernaehrung beguenstigt zu wird. Das eigene Verhalten aendern ist eins der schwierigsten Themen ueberhaupt. Um hier Anreize zu bieten, muessen Gesetze geschaffen werden, die Gesundheit und Tierschutz zum Inhalt haben.
Krankenkassen koennten auch vegetarische und vegane Ernaehrung honorieren. In jedem Falle gehoert das Thema in den schulischen Lehrkatalog. "Freitags OHNE" (Fleisch) fuer oeffentliche Kantinen ist machbar, warum nicht mal so ?

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Teddi 27.04.2019, 09:15
158. Ungleiche Rechnung

Es ist eine ungleiche Rechnung, wenn man nur ermittelt, wieviel CO2-Ausstoß durch die Herstellung von Fleisch für Menschen-Ernährung produziert wird. Auch die Herstellung von Veganer-Ernährung verursacht CO2-Ausstoß. Also müsste man das Eine vom Anderen abziehen, bevor man Bilanz zieht. Und was ist mit Hunde- Katzen- Zoo-Futter? Alles nicht vegan. Was ist mit wild-lebenden Fleischfressern? Die verursachen auch ihre Art von CO2. Außerdem, warum haben Frauen Brüste? Weil sie ihre Säuglinge tierisch, nämlich mit Milch, nähren. Ärzte bestätigen das als die beste Ernährung für Säuglinge. Ich stelle auch fest, dass die mir bekannten Veganer eine mürrische, rechthaberische Position einnehmen, wogegen ich, als Fleischesser in Maßen, fast immer gute Laune habe. Übrigens, Naturschützer einer anderen Art vergewissern, dass auch Pflanzen gewise Schreie ausstoßen, die der Mensch nicht hören kann, wenn man sie abschneidet, und dass sie besser wachsen, wenn man ihnen sogenannte gute Musik vorrspielt. Was sagt ihr denn dazu, ihr bösen, bösen Veganer, die ihr eureren Kindern verweigert, an heißen Tagen die Eisdiele zu besuchen? Wie man sieht, kann man sich jede Geschichte auf einen favorisierten Gesichtspunkt einrichten, um dann damit Werbung zu machen, mit dem Zweck, Jünger für seine Sache zu gewinnen. Aber so leicht fangt ihr mich nicht ein, trotz Weltuntergangsdrohungen, eh!

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peter_freiburg 27.04.2019, 09:19
159. falsche Annahme

Zitat von angste
der CO2- Ausstoß, den man erzeugt, um Obst und Gemüse einzuführen, einzufliegen. Oder ernähren sich Veganer im Winter hier ausschließlich von Kohl, Rüben und eingelagerten Äpfeln?
Sie haben recht, Obst/Gemüse aus Übersee hat eine schlechte CO2-Billanz, ABER: Fleischesser essen das genauso wie Veganer und Vegetarier, nur dass sie eben zusätzlich auch noch Fleisch essen (oder essen sie etwa nur Kohl, Rüben und eingelagerte Äpfel? Ich nicht...). Veganer gleichen den fehlenden Fleischkonsum ja nicht durch massenhaft Bananen/Mangos etc aus (zumindest nicht die, die ich kenne)... Insofern macht das deren CO2 Billanz im Vergleich zu Allesessern sicher nicht zu nichte. Am besten wäre es eben, kein/wenig Fleisch zu essen und eben kein/wenig Obst/Gemüse aus Übersee, ganz einfach, oder?

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