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Ernährung und Klimaschutz: Jeder Veganer spart jährlich zwei Tonnen an Treibhausgasen
Markus Scholz/ DPA

Der weltweit wachsende Fleischkonsum schadet dem Klima. Wer ausschließlich Pflanzenkost isst, belastet die Umwelt erheblich weniger. Dies belegen neue Zahlen der Universität Oxford.

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Teddi 27.04.2019, 09:53
160. schon beim Zitat fängts an

Zitat von peter freiburg #159::"Veganer gleichen den fehlenden Fleischkonsum ja nicht durch massenhaft Bananen/Mangos etc aus" (Ende Zitat) Wie bitte? Tun sie eben doch, meistens durch Soja Produkte, die sie dann oft noch lustigerweise zu Fleischattrappen formen. Dagegen essen Fleischkonsumenten weniger Gemüse und Obst, weil der Bauch vom Fleisch schon satt ist. Übrigens, Veganer, Felder werden mit Gülle oder Guano gedüngt, auch tierische Produkte, die nehmt ihr dann mit euerm Gemüse wieder auf, Vorsicht, Vorsicht!! Wenn man aber sogenannten Kunstdünger nutzt, wieviel CO2 kostet es, den herzuschaffen? Das ist jetzt aber eine ganz schön verzwackte Rechnung, nicht wahr? Am besten, man gewöhnt sich das Essen einfach ganz ab...

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ingbeti 27.04.2019, 10:08
161. Milchmädchenrechnung

ist, wenn das CO2 berechnet wird, das durch Aufforstung gebunden werden könnte. Denn Wald ist auf Dauer gesehen ein lebendes Objekt, Bäume wachsen, sterben und verfaulen. Dabei wird das beim Wachstum gebundene CO2 wieder frei. Das gilt letztlich auch für Nutzholz. Und bei Waldbränden sowieso. Hier wird der Leser also wieder einmal für blöd verkauft!

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ds10 27.04.2019, 10:44
162.

Zitat von tucson58
Laut dem Berichts des IPCC aus dem Jahr 2007, befinden sich in der Atmosphäre 0,040 % CO2 = 400 ppm ( parts per million , zu deutsch Teile pro Million) = 400 Moleküle im Volumen von 1 Million Teilen Luft davon sind 97 % natürlichen Ursprunges , also 388 ppm ( 0,038% ) = 388 Moleküle im Volumen von 1 Den Mensch erzeugte Anteil liegt bei 3% , 12 ppm ( 0,0012%)...
Schon wieder diese falschen (EIKE) Zahlen (in leichter Abwandlung, letztes Mal waren es noch 96% zu 4%). Ich habe das Ihnen bereits in einem anderen Thread zum Klimawandel erklärt, dass Sie damit "Lügen mit Zahlen" betreiben, da Ihre Zahlen nur den CO2-Kreislauf beschreiben, nicht die CO2-Konzentration. Weiterhin haben Sie Ihre Strategie mit möglichst kleinen Zahlen zu arbeiten noch ausgebaut.

Die vorindustrielle Konzentration von CO2 lag um 1850 bei 280 ppm, heute sind wir bei ca. 410 ppm. Das entspricht einem Anstieg von etwas 45%. Die Menschheit hat also einen sehr viel höheren Anteil, als Ihre postulierten 3%, auch wenn womöglich nicht die gesamten 45% von menschlichen Aktivitäten herrühren, da auch vulkanische Aktivität CO2 freisetzt, aber der größte Teil des Anstiegs ist anthropogen.

Ich würde also einfach mal behaupten, Sie wissen es besser und betreiben hier reine Propaganda, um Zweifel am anthropogenen Klimawandel zu streuen.

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derjonny 27.04.2019, 10:45
163. Guck mal

Zitat von tucson58
Wieso waren heute und letzten Freitag keine Sch0lerproteste gegen Menschgemachten Klimawandel ? Lag es an den Osterferien oder hat der Klimawandel Pause?
Weiß nicht wovon sie reden...

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/fridays-for-future-osterferien-100.html

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uwe_geier 27.04.2019, 10:57
164. was soll das?

mir geht dieses vegane gerede langsam aber sicher auf die nerven! permanent muss man sich vor augen führen lassen wie schlecht man doch ist wenn man "leiche isst".
dabei ist vegan keine ernährungsform sondern eine "lebenseinstellung", viele veganer behaupten ja sie SIND vegan, so wie andere sagen sie sind katholisch oder atheisten. veganer leben nach ihren vorstellungen und was da nicht hineinpasst ist per se schlecht! dem veganer ist der biobauer der tiere bio hält ebenso verhasst wie die massentierhaltung! er will beides abschaffen. insofern ist der vergleich der hier im forum mit der DDR gezogen wurde gar nicht mal so schlecht!
veganer sind wie eine sekte ,die momentan ziemlich angesagt ist und ohne es zu merken von der lebensmittelindustie schön ausgenommen wird. warum sonst sind viele straight edger vegan? ist auch eine sehr extreme lebensphiliosophie. wer es braucht soll es machen aber bitte aufhören den anderen ihren lebensstil madig zu machen und sich damit selbst über alle anderen stellen. diese gefühl beschleicht mich immer wenn ich solche artikel lese. würde mal tippen der autor ist auch vegan!
und nebenbei hitler war auch fast vegan und antialkoholiker! was draus wurde ist ja hinlänglich bekannt! mir sind solche permanenten "ich bin so nachhaltig, ich bin so ein guter mensch" leute mehr als suspekt! meistens
saufen die wein und predigen wasser!

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ds10 27.04.2019, 11:09
165.

Zitat von uwe_geier
mir geht dieses vegane gerede langsam aber sicher auf die nerven! permanent muss man sich vor augen führen lassen wie schlecht man doch ist wenn man "leiche isst". dabei ist vegan keine ernährungsform sondern eine "lebenseinstellung", viele veganer behaupten ja sie SIND vegan, so wie andere sagen sie sind katholisch oder atheisten. veganer leben nach ihren vorstellungen und was da nicht hineinpasst ist per se schlecht! dem veganer ist der biobauer der tiere bio hält ebenso verhasst wie die massentierhaltung! er will beides abschaffen. insofern ist der vergleich der hier im forum mit der DDR gezogen wurde gar nicht mal so schlecht! veganer sind wie eine sekte ,die momentan ziemlich angesagt ist und ohne es zu merken von der lebensmittelindustie schön ausgenommen wird. warum sonst sind viele straight edger vegan? ist auch eine sehr extreme lebensphiliosophie. wer es braucht soll es machen aber bitte aufhören den anderen ihren lebensstil madig zu machen und sich damit selbst über alle anderen stellen. diese gefühl beschleicht mich immer wenn ich solche artikel lese. würde mal tippen der autor ist auch vegan! und nebenbei hitler war auch fast vegan und antialkoholiker! was draus wurde ist ja hinlänglich bekannt! mir sind solche permanenten "ich bin so nachhaltig, ich bin so ein guter mensch" leute mehr als suspekt! meistens saufen die wein und predigen wasser!
Was wollen Sie eigentlich ausdrücken. Kann Ihnen doch egal sein, ob andere Ihren Lebensstil nicht gutheißen. Zur Zeit können Sie so viel Fleisch essen, wie Sie bezahlen können und niemand hindert Sie daran. Wenn Sie deswegen ein schlechtes Gewissen haben, scheint Ihr Unterbewusstsein damit aber nicht so ganz einverstanden zu sein.

Übrigens danke für den erneuten Beweis von Godwin’s law.

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peter_freiburg 27.04.2019, 11:37
166.

Zitat von Teddi
Zitat von peter freiburg #159::"Veganer gleichen den fehlenden Fleischkonsum ja nicht durch massenhaft Bananen/Mangos etc aus" (Ende Zitat) Wie bitte? Tun sie eben doch, meistens durch Soja Produkte, die sie dann oft noch lustigerweise zu Fleischattrappen formen. Dagegen essen Fleischkonsumenten weniger Gemüse und Obst, weil der Bauch vom Fleisch schon satt ist. Übrigens, Veganer, Felder werden mit Gülle oder Guano gedüngt, auch tierische Produkte, die nehmt ihr dann mit euerm Gemüse wieder auf, Vorsicht, Vorsicht!! Wenn man aber sogenannten Kunstdünger nutzt, wieviel CO2 kostet es, den herzuschaffen? Das ist jetzt aber eine ganz schön verzwackte Rechnung, nicht wahr? Am besten, man gewöhnt sich das Essen einfach ganz ab...
1. jeder Supermarkt in diesem Land bietet bergeweise Bananen, Kiwis, Mangos, Avocados und anderes Obst/Gemüse mit langen Transportwegen und schlechter CO2 Billanz an. Und sie denken, dass das meiste davon von den 1-2% Veganern gekauft wird? Unsinn... Ich schätze mal, dass 90% aller Haushalte immer mal wieder dieses Obst/Gemüse essen.
2. Wie kommen sie darauf, dass alle Veganer/Vegetarier Soja-Ersatzprodukte essen? Wie kommen sie darauf, dass Fleischesser sie nicht essen? Ich empfehle hier die Studie der Deutschen Lebensmittelgesellschaft: https://www.dlg.org/de/lebensmittel/themen/publikationen/studien/fleischersatzprodukte/
3. Soja wird zu 80% als Tierfutter angebaut (!), nicht für Fleischersatzprodukte! Ein Blick nach Brasilien oder eine Anfrage beim WWF kann helfen.
4. Der Verkaufsanteil von Soja-Schnitzel/-Wurst zu Fleisch dürfte bei ca. 1:100 oder vielleicht sogar noch weniger liegen. Selbst WENN alle Veganer das essen würden (was sie nicht tun, und es sind ja nur 1-2%), wäre das zu vernachlässigen.
5. "Dagegen essen Fleischkonsumenten weniger Gemüse und Obst, weil der Bauch vom Fleisch schon satt ist" - der Ernähungspyramide folgend macht Fleisch im Schnitt ca. 5% der Kalorienaufnahme aus, mehr nicht.

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peter_freiburg 27.04.2019, 11:41
167. Dünnhäutig

Zitat von uwe_geier
mir geht dieses vegane gerede langsam aber sicher auf die nerven! permanent muss man sich vor augen führen lassen wie schlecht man doch ist wenn man "leiche isst". dabei ist vegan keine ernährungsform sondern eine "lebenseinstellung", viele veganer behaupten ja sie SIND vegan, so wie andere sagen sie sind katholisch oder atheisten. veganer leben nach ihren vorstellungen und was da nicht hineinpasst ist per se schlecht! dem veganer ist der biobauer der tiere bio hält ebenso verhasst wie die massentierhaltung! er will beides abschaffen. insofern ist der vergleich der hier im forum mit der DDR gezogen wurde gar nicht mal so schlecht! veganer sind wie eine sekte ,die momentan ziemlich angesagt ist und ohne es zu merken von der lebensmittelindustie schön ausgenommen wird. warum sonst sind viele straight edger vegan? ist auch eine sehr extreme lebensphiliosophie. wer es braucht soll es machen aber bitte aufhören den anderen ihren lebensstil madig zu machen und sich damit selbst über alle anderen stellen. diese gefühl beschleicht mich immer wenn ich solche artikel lese. würde mal tippen der autor ist auch vegan! und nebenbei hitler war auch fast vegan und antialkoholiker! was draus wurde ist ja hinlänglich bekannt! mir sind solche permanenten "ich bin so nachhaltig, ich bin so ein guter mensch" leute mehr als suspekt! meistens saufen die wein und predigen wasser!
Es ging im Artikel nicht darum, den Lebensstil zu beurteilen, sondern lediglich um die CO2 Billanz. Was sie da hereininterpretieren steht auf einem anderen Blatt. Aber anscheinend trifft es einen Nerv bei Ihnen. Seien sie beruhigt, sie können öffentlich ganz normal weiter Fleisch essen, ohne dass man es ihnen dabei madig macht (auf mich hat zumindest beim Fleischessen noch niemand mit dem Finger gezeigt). Wenn sie sich aber gegen wissenschaftliche Fakten zur CO2 Billanz verschließen, bzw. dünnhäutig reagieren, ist das ihr privates Ding.
Ich persönlich bin um jeden Veganer/Vegetarier dankbar, ganz ehrlich.

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litholas 27.04.2019, 11:55
168.

Zitat von tucson58
Laut dem Berichts des IPCC aus dem Jahr 2007, befinden sich in der Atmosphäre 0,040 % CO2 = 400 ppm ( parts per million , zu deutsch Teile pro Million) = 400 Moleküle im Volumen von 1 Million Teilen Luft davon sind 97 % natürlichen Ursprunges , also 388 ppm ( 0,038% ) = 388 Moleküle im Volumen von 1 Den Mensch erzeugte Anteil liegt bei 3% , 12 ppm ( 0,0012%) Oder es sind 12 Moleküle CO 2 im Volumen von 1 Million Teilen Luft So die Angaben im IPCC Bericht 2007 ...
Tatsächlich sind es 410ppm, und ohne das vom Menschen freigesetzte CO2 wären es 280ppm.

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cerberus66 27.04.2019, 12:17
169. Überschrift

Zitat: "Die Kalkulation geht unter anderem davon aus, dass zur Herstellung von veganem Essen wesentlich weniger Agrarland beansprucht wird - und die freigewordenen Flächen an die Natur zurückgehen..."
Die Kalkulation geht also in der Praxis nur dann auf, wenn eine weitere Beanspruchung von Agrarland unter Strafe gestellt wird und eine Ausweitung des Angebots damit gar nicht zulässig wäre. Ferner würde bei unelastischem Angebot und elastischer Nachfrage der Angebotspreis stark ansteigen. Sprich: die Kalkulation setzt in der Praxis zwingend eine Art von Ökodiktatur voraus, die die Eigentümet der Flächen dazu zwingen, sie nicht mehr wirtschaftlich zu nutzen.

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