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Ernährung: Wie Retorten-Fleisch die Welt retten soll
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Aus Stammzellen gezüchtetes Muskelgewebe könnte eines Tages die Massentierhaltung überflüssig machen. Der Hype ums synthetische Fleisch ist groß - aber darf es überhaupt Fleisch heißen?

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mullertomas989 23.05.2018, 09:32
1. Schneller geht es....

... wenn man gleich auf (zu viel) Fleisch verzichtet. Vermutlich ist dies deutlich gesünder, schont das Klima, tut etwas gegen den Welthunger (Futtermittelnanbau) usw..

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Spiegelleserin57 23.05.2018, 09:38
2. zu viel Fleisch ist doch ungesund!

es heißt immer dass man nur 1 Mal die Woche Fleisch essen sollte um gesund zu bleiben. Wer dies beherzigt hilft dabei den Fleischverbrauch massiv zu reduzieren. Dann sind solche Forschungen gar nicht notwendig!
Für die Eiweißzufuhr benötigt man kein Fleisch.
Erstaunlicherweise ist diese Botschaft nicht bei den Bürgern angekommen obwohl Fleisch der teuerste Faktor auf dem Einkaufszettel ist.

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DrFrank 23.05.2018, 09:44
3.

Lustige Sache. Bin ja mal gespannt wie viele Deutsche da Bock drauf haben, wenn sie schon Angst davor
haben "Gene" oder gar "genveränderte" Pflanzen zu essen. Und außerdem kein Wort darüber mit was die Zellen denn "gefüttert" werden sollen. Momentan werden Zellkulturen überwiegend mit Kälberserum am Leben gehalten. Also mit "wie fast aus dem Nichts" wie im Artikel beschrieben wird das wohl eher nix...

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lathea 23.05.2018, 09:47
4. Mir gefällt dabei lediglich nicht, dass.....

........die Forschung und Produktion in privater Hand liegt. Bei solchen Firmen sollte der Staat bzw. die EU als Teilhaber beteiligt sein. Ebenso an der Trinkwasserproduktion und Energie. Sonst ist zu viel Macht in privater Hand konzentriert, was der Demokratie schwer schaden kann. Zuerst kommt das Fressen und dann erst die Moral: wer das Essen produziert, wird in Zukunft den grössten Einfluss auf die Politik und die Wähler haben. Die EU sollte sich auch darum kümmern, dass solche künftigen Betriebe in europäischer Hand bleiben und Investoren aus nicht-europäischen Ländern verhindern.

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schmuella 23.05.2018, 09:51
5. Zukunft

In 100 Jahren wird es keine Verbrennungsmotoren auf den Straßen mehr geben. Die Lebensqualität in den Städten wird extrem verbessert. Autonomes Fahren senkt die Anzahl der Unfälle auf Null. Und es wird keine Massentierhaltung mehr geben. Fleisch aus Zellkulturen wird für die Menschen normal sein. Nur mit Grauen und Abscheu werden sich die Menschen an diese völlig unsägliche und unmenschliche Errungenschaft zurückerinnern.

Bei all diesen technologischen Errungenschaften liegen die Vorteile auf der Hand.

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fundador 23.05.2018, 09:55
6. Wie das am Ende heißt, ist egal -

Hauptsache, es kommt natürlichem Fleisch so nahe wie möglich und hat keine Nebenwirkungen. Wenn das irgendwann wirklich funktioniert, wäre das auch eine ökologische Revolution: Man stelle sich vor, dass die Flächen, die heute für die Rinderhaltung abgeholzt werden, wieder zu Regenwald werden. Andererseits wird die geschmackliche Vielfalt unterschiedlicher Fleischsorten schwer zu imitieren sein. Ich sehe das Ganze erst einmal durchaus positiv...

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yoda56 23.05.2018, 10:04
7. Wer glaubt, dass die Menschen mehrheitlich...

Zitat von Spiegelleserin57
es heißt immer dass man nur 1 Mal die Woche Fleisch essen sollte um gesund zu bleiben. Wer dies beherzigt hilft dabei den Fleischverbrauch massiv zu reduzieren. Dann sind solche Forschungen gar nicht notwendig! Für die Eiweißzufuhr benötigt man kein Fleisch. Erstaunlicherweise ist diese Botschaft nicht bei den Bürgern angekommen obwohl Fleisch der teuerste Faktor auf dem Einkaufszettel ist.
vernünftigen und ökologischen Argumenten zugänglich sind, hat irgendetwas nicht verstanden. Und solange Fleisch eben NICHT der teuerste Posten auf der Einkaufsliste ist, wird sich am exzessiven Fleischkonsum auch nichts ändern.

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honey_d 23.05.2018, 10:04
8. Welch Wohltat für den Planeten, wenn all das nicht länger nötig wäre!

Nettes Zitat, aber: Ist es ja auch nicht. Allerdings nicht zu dem Preis, ein neues industrielles Produkt in sich reinzustopfen. Sowas ist der Menschheit noch nie gut bekommen, angefangen bei Transfetten, Zuckergetränken usw usw... Zurück zur Natur wäre eine noch grössere Wohltat nicht nur für den Planeten, sondern auch die allgemeine Gesundheit, Wohlbefinden etc.

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Septic 23.05.2018, 10:04
9. 1x die Woche Tierisches In-vitro-Gewebe

Mehr als 1x die Woche sollte man eh kein Fleisch essen. Ich hätte kein Problem mir einen "Tierisches In-vitro-Gewebe" Burger 1x die Woche zu braten. Dann hab ich meinen Fleischhunger gestillt, mein Körper hat die tierischen Proteine, Eisen und anderen Stoffe die bei veganer Ernährung nur schwer zu substituieren sind und kein Tier musste leiden. Win-win-win.

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