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Erneuerbare Energien: Windräder nehmen sich gegenseitig den Wind aus den Rotorblätter
DPA

Sie liefern den größten Anteil erneuerbarer Energie: Windparks. Doch die Technologie stößt schneller an ihre Grenze als bislang gehofft - stehen Windräder nah beieinander, bremsen sie sich gegenseitig aus.

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rambo2012 25.08.2015, 14:19
10.

Moment, jetzt sagt mir aber bitte keiner, dass sowas vorher nicht bekannt war?
Das kann man sich doch wirklich denken, dass die verdeckten Krafträder nicht mehr so viel Wind abbekommen wie die vorderen!
Und das Zitat "Kleidon betont, dass dieser Effekt nur bei der Windkraft auftrete, aber nicht bei alternativen erneuerbaren Energien wie der Solarenergie. Dicht beieinander stehende Photovoltaikanlagen haben keinen Einfluss aufeinander."
ließ mich nur auflachen..die verdecken sich ja schließlich auch nicht gegenseitig die Sonnenstrahlen...

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alex300 25.08.2015, 14:19
11. Hmm. 1 Watt Windenergie pro qm.

Also, ein Block eines Atomreaktors hat die (ständige) Leistung von mehr als 1.000.000.000 Watt.
Um ihn durch Wind zu ersetzen, brauchen wir 30x30 km2 Stück Land... wenn der Wind weht.
Ein Atommeiler hat etwa 6 bis 7 Blocks...

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chemo13 25.08.2015, 14:19
12.

Dieser Artikel strotzt ja wieder vor Weisheiten und Neuigkeiten. /s Der Windschatteneffekt von Windkraftnlagen ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Und dann noch der letzte Absatz des Artikels. Lieber Autor mls: Wie sagen die Briten so schön "No shit Sherlock".

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Andalusier 25.08.2015, 14:23
13. das weis jeder Segler und Windsurfer

spendiert den schlauen Köpfen die solche Studien veranlassen einfach einmal einen Segeltörn oder einen Windsurfkurs, dann haben sie eine Woche Spaß und Deutschland spart enorm viele Steuergelder.

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michel357 25.08.2015, 14:26
14. Welch völlig neue Erkenntnis...

Das sich immer dichter beeinander stehende Windkraftanlagen gegenseitig den Wind wegnehmen bzw. welche im Windschatten der anderen stehen, ist keine neue Erkenntnis sondern in der Praxis erwiesener Fakt. Daran sieht man eben, dass diese Technologie dahingehend an ihre Grenzen gestoßen ist, also man bei weiterer Verdichtung weniger Strom pro WKA produziert. Besonders ärgerlich ist dies bei WKAs, die an eher windschwachen Standort gebaut werden, was ja entgegen jeder Logik immer mehr gemacht wird. Diese beiden Dinge zusammen merkt man ja schon seit mehreren Jahren, wo die Schere aus installierter WKA-Gesamtleistung und dem Gesamtertrag immer mehr auseinander geht.

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frank57 25.08.2015, 14:34
15. Ich glaube

man nennt es ganz einfach " Windschatten";-)

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Attila2009 25.08.2015, 14:40
16.

Zitat von alex300
Also, ein Block eines Atomreaktors hat die (ständige) Leistung von mehr als 1.000.000.000 Watt. Um ihn durch Wind zu ersetzen, brauchen wir 30x30 km2 Stück Land... wenn der Wind weht. Ein Atommeiler hat etwa 6 bis 7 Blocks...
....und produziert soundsoviel hochradioaktiven Abfall.
Eine Windkraftanlage kann man auch problemlos abreißen, ein KKW nicht ganz.....

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leser008 25.08.2015, 14:40
17. Lohnt auch ganz ohne Wind

Dass sich Windräder für die Investoren trotz Windschatteneffekt und an schlechten Windstandorten offenbar immer noch lohnen, zeigt doch das groteske Ausmass an Übersubventionierung, die wir als Privatverbraucher alle mitbezahlen. Auch wenn gar kein Wind weht, verdienen die an Sonderabschreibungen und ggf. den Wertgewinnen der Grundstücke.

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argumento 25.08.2015, 14:41
18. einfach unglaublich..

..die Windräder bremsen die Luftströme ab, wer hätte das gedacht. Die sind wahrscheinlich auch für die Erderwärmung verantwortlich, da keine freie Luftbewegung stattfindet, muss aber noch bewiesen werden.))

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skiski-bowski 25.08.2015, 14:41
19. Vorsicht, Vorsicht.

Zitat von muttisbester
besonders der letzte Satz:"Dicht beieinander stehende Photovoltaikanlagen haben keinen Einfluss aufeinander. Ihr Einsatz sei flächendeckend möglich." Eine Solarzelle nimmt der benachbarten keine Sonne .....
Wenn schon klugscheißen, dann richtig. Fläche bezieht sich zumindest in der Elementargeometrie immer auf die Ebene, beieinander bedeutet immer neben-, nie auf- oder über-. In diesem Sinne: erst lesen, dann verstehen, dann kommentieren. Mit dem Wasser wäre ich auch vorsichtig, die ändert sich nämlich nicht sonderlich.

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