Forum: Wissenschaft
Erste Hilfe für den Planeten: Fünf Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß schnell reduzieren
Charlie Chesvick/ Getty Images

Der Welt bleibt beim Klimaschutz kaum Zeit für die große Transformation. Dabei gibt es Maßnahmen, die schnell viel bringen: Fünf Ideen für den Kampf gegen die Erderhitzung.

Seite 41 von 43
litholas 18.09.2019, 15:01
400.

Zitat von viceman
... Nachgewiesen ist, dass eine Verdoppelung des CO2 Anteiles in der atmosphäre eine Erwärmung von 0,8 bis max 1° bringt. ...
Es ist um ein Grad. Und aufgrund dieser Erwärmung hält die Atmosphäre mehr Wasserdampf, der ein starkes Treibhausgas ist, deswegen erhöht sich die Temperatur um weitere 1 bis 3 Grad.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
litholas 18.09.2019, 15:03
401.

Zitat von christian-h
... Das müssten Sie belegen. Die Leistung sinkt schon erheblich, wenn die Sonnenstrahlen schon nicht mehr senkrecht auf die PV Fläche strahlen und dann noch eine Wolkendecke. Wenn da noch 10% an Leistung bei rauskommt, dann ist das schon viel.
Dann war wohl die Anzeige am Aldi fehlerhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
litholas 18.09.2019, 15:08
402.

Zitat von christian-h
Na wenn das kein Argument ist. Der deutsche PV Park hat eine Leistung von gut 48GW. 10% davon wären 4,8GW und diese Leistung liegt mindestens an 2.700 Stunden an. ...
Es ist ein gutes Argument dafür, etwa 200GWp Photovoltaik aufzubauen. Dann decken die Anlagen etwa 22% des Jahresstrombedarfs. Mehr macht dann erst Sinn, wenn Verwendung für den Überschussstrom gefunden wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
litholas 18.09.2019, 15:11
403.

Zitat von christian-h
... Was Sie wohl vergessen haben zu berücksichtigen ist, das Wasserdampf in dem selben IR Spektrum wie CO2 aktiv ist. Nun können Sie nicht unbegrenzt die IR Strahlung absorbieren, irgendwann muss zwangsweise eine "Sättigung" eintreten, d.h. die ganze IR Strahlung in diesem Spektrum ist absorbiert. Ergo führt eine weitere Zuführung von Gasen die in diesem IR Spektrum aktiv sind zu keinem weiteren Effekt.
Auf der Venus ist der Treibhauseffekt über 80mal so gross wie die Sonneneinstrahlung, bis zu einer eventuellen "Sättigung" wirds auf der Erde also mindestens 300 Grad Celsius warm.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
litholas 18.09.2019, 15:17
404.

Zitat von christian-h
... Wenn Sie sagen das CO2 führt zu einer Temperaturerhöhung um 1°C wenn es von 400ppm auf 800ppm steigt, dann ist doch alles in Butter. Bis wir die 800ppm erreichen vergehen sicher noch Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende. Dann frage ich mich allerdings warum das IPCC immer diese Klimahysterie schürt von wegen Klimaerwärmung bis zu 4,5°C bis 2100. Da müsste ja der CO2 Anteil auf über 6.400ppm steigen.
Die Verdopplung des CO2-Gehaltes von 280 auf 560ppm würde die Temperatur um 1,5 bis 4,5 Grad erhöhen. Das bedeutet nicht, dass die Erhöhung auf diese Weise weitergehen würde. Sonst wären auf der Venusoberfläche nur etwa 30 Grad Celsius anstatt 450.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 18.09.2019, 15:27
405.

Zitat von christian-h
1) Das hat mit dem Zusammenhang CO2 und Temperatur genau was zu tun? 2) Ach und auf welcher Landmasse liegt die Arktis? Wie Sie wissen dreht sich die Erde und somit ist es unter dem Strich völlig egal wo sich die Landmasse befindet.
1: Keine Ahnung, was Sie meinen.

2: Die Erde dreht sich an ihrer Achse, die von Pol zu Pol verläuft. Und diese Achse ist gekippt. Oder wollen Sie auch abstreiten, dass es Jahreszeiten gibt?

Und es ist überhaupt nicht egal, ob sich Landmassen am Äquator befinden, wo die Sonneneinstrahlung in einem steileren Winkel auf die Erde trifft, oder in der Nähe der Pole, wo die Sonne nur in einem schrägen Winkel auf die Erde scheinen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 18.09.2019, 15:33
406.

Zitat von christian-h
1) Nicht sämtliche Strahlung, sondern die Strahlung in dem IR Bereich wo das CO2 aktiv ist. 2) Können Sie ein Glas Wasser 2 mal trinken?
1: Ihnen ist noch nicht in den Sinn gekommen, dass Gase in genau derselben Frequenz wieder Strahlung emittieren wie sie absorbieren?
Die Strahlung kann durch Absorption nicht weniger werden.

2: Klar, kann man das. Das Wasser wird ja wieder ausgeschieden und kann dann nach entsprechender Klärung wieder getrunken werden.
Strahlung muss dagegen nicht geklärt werden, sondern kann sofort wieder absorbiert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 18.09.2019, 15:42
407.

Zitat von christian-h
Wenn man das so genau weiß, warum gibt es dann ein Problem mit dem CO2? Wenn Sie sagen das CO2 führt zu einer Temperaturerhöhung um 1°C wenn es von 400ppm auf 800ppm steigt, dann ist doch alles in Butter. Bis wir die 800ppm erreichen vergehen sicher noch Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende. Dann frage ich mich allerdings warum das IPCC immer diese Klimahysterie schürt von wegen Klimaerwärmung bis zu 4,5°C bis 2100. Da müsste ja der CO2 Anteil auf über 6.400ppm steigen.
Weil man es weiß, gibt es Probleme mit dem CO2.

Ich habe etwas anderes gesagt, nämlich dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration zu einer Temperaturerhöhung um 1°C führt.

Von 280 ppm auf 560 ppm ist auch eine Verdoppelung. Und von den 560 ppm sind wir mit 415 ppm nicht mehr weit, oder lange, entfernt.

Das IPCC schürt keine Klimahysterie. Die Hysterie entsteht in Ihrem Kopf. Das würde auch erklären, warum Sie so hysterisch versuchen zu leugnen, dass CO2 eine Erwärmung bewirkt.

Und nein, eine Erwärmung zieht Feedbacks nach sich, wie die Verringerung des Reflexionsvermögens der Erde durch weniger Eisflächen und der Freisetzung von weiteren Klimagasen wie Methan.
Mit solchen Feedbacks hat die Menschheit bisher noch keine Erfahrungen gemacht, von daher kann man nicht so genau berechnen, wie schnell und wie stark diese Feedbacks in Zukunft erwärmend wirken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Leserin 2014 19.09.2019, 02:00
408. Sinnvolle Schritte finden

Zitat von frank.huebner
Aber die vorgeschlagenen Punkte sind zum großen Teil außerhalb jeglicher Machbarkeit. Öl- und Kohleöfen in der Dritten Welt ersetzen? Wer soll das bezahlen, wer soll die Brennstoffe zur Verfügung stellen, wenn sogar die dortigen Menschen nicht mitmachen?
Jeder Schritt hilft - every little bit helps, sagte die walisische Lehrerin, die jahrelang in Äthiopien tätig war. Ein möglicher Schritt: Spenden für holzsparende Öfen. Z.B. bei Menschen für Menschen:https://www.menschenfuermenschen.de/spendenshop/produkt/gruener-ofen/ Ein Ofen kostet 7 Euro. Ich werde das jetzt machen. Denn: es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen. Außerdem scheint es sinnvoll, Entwicklungshilfeprojekte auf Effizienz - für die Entwicklungsländer, nicht für europäische Unternehmen - und auf Nachhaltigkeit zu überprüfen(s.Bericht auf arte "Konzerne als Retter?" ) und anzupassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christian-h 19.09.2019, 09:12
409. Angabe

Zitat von litholas
Es ist ein gutes Argument dafür, etwa 200GWp Photovoltaik aufzubauen. Dann decken die Anlagen etwa 22% des Jahresstrombedarfs. Mehr macht dann erst Sinn, wenn Verwendung für den Überschussstrom gefunden wird.
Naja, bei aktuellen 48GW erreicht man an guten Tagen um die Mittagszeit im Sommer schon Einspeisewerte um die 30GW.
Bei Ihren 200GWp wären das dann schon gut 120GW.
In diesem Fall könnte man sicher im Sommer zwischen 10 - 15 Uhr den gesamten Strombedarf mittels PV abdecken und hätte noch entsprechende Überschüsse.
Dagegen helfen bei Dunkelheit und im Winter diese Leistung kaum für die Stromversorgung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 41 von 43