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Erste Hilfe für den Planeten: Fünf Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß schnell reduzieren
Charlie Chesvick/ Getty Images

Der Welt bleibt beim Klimaschutz kaum Zeit für die große Transformation. Dabei gibt es Maßnahmen, die schnell viel bringen: Fünf Ideen für den Kampf gegen die Erderhitzung.

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hartwig2 20.09.2019, 16:14
420.

Zitat von litholas
CO2 absorbiert elektromagnetische Strahlung bei 10 bis 15 Mikrometer Wellenlänge - und das ist genau der Bereich, bei dem der Erdboden die meiste Wärme abstrahlt. Und das CO2 verhindert, dass diese Strahlung ins Weltall entkommt, und hält die Wärme in der Atmosphäre, strahlt sie sogar teilweise zum Erdboden zurück. Ohne Abstrahlung würde die Erde sich beliebig weit aufheizen, bis sie verdampft. Auf der Venus zum Beispiel ist der Treibhauseffekt über 80mal so gross wie die Sonneneinstrahlung. Wenn auf der Erde alle Treibhausgase freigesetzt würden, dann hätten wir eine Atmosphäre mit 340bar und über 300 Grad Celsius an der Erdoberfläche.
Von Ihrem Beispiel Venus kommen Sie wohl auch nicht weg,oder?

Schieben Sie die Erde so nah an die Sonne, wie die Venus, und dann verlängen Sie den Tag auf 2600 Stunden, dann hat die Erde die gleichen Zustände wie auf der Venus, nur der Druck wäre höher, da die Ozeane die dreifache Masse haben, wie das Kohlendioxid auf der Venus.
Jeden Tag beweist Ihnen die Wüste welch Unsinn Sie hier immer schreiben.

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heinz_hinze 20.09.2019, 20:25
421. Was wir machen können.

Mehr Initiative in die Erforschung der Kernfusion, Auch Uran ist Endlich und Strahlt. Auch durch unseren Ökoaktionismus werden Urwälder gerodet um "Grüne Energie" zu importieren. Mehr Bildung in Länder mit größerem Bevölkerungswachstum da können wir auch viel tuen. Alle Menschen wollen ordentlich leben, da ist irgendwann die Grenze erreicht. Unverderbliche Massengüter nur noch mit der Bahn, Fahrzeugverleih vereinfachen. Ich würde gerne mehr Bahn fahren und vor Ort ein Minicar leihen.

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trauschauwem@SPON 21.09.2019, 00:50
422. Wer suchet, der findet.

Vorab hoffe ich, dass mein Beitrag - obwohl der Bezug nur indirekt ist - hier ins Forum findet, und bedanke mich schon einmal prophylaktisch bei der Redaktion. Bei der Recherche zum Klimawandel bin ich - eher aus Zufall - über unser Städte-Portal auf einer sehr interessanten Seite zur Photovoltaik gelandet. Hier konnte ich auf kinderleichte Weise herausfinden, ob, und welches PV-Potential mein Hausdach hat. (https://www.solare-stadt.de/home/) Dabei stellte sich heraus, dass mein Dach ganz hervorragend für PV geeignet ist, und ich war hoch überrascht, wie viele Häuser in meiner unmittelbaren Nachbarschaft über eine ebenso günstige Lage verfügen. Das Potential wäre gigantisch, um es etwas prosaisch zu sagen, aber ein jeder mag sich selbst davon überzeugen. Das ist aber nur die halbe gute Nachricht. Der Photovoltaik-Rechner der Seite gab mir folgendes Ergebnis:
Modulanzahl 15 (25 m²), Leistung 4 kWp, Stromertrag 3.761 kWh/Jahr (bisheriger Eigenverbrauch 3.455 kwh), Speichergröße 4.4 kWh. Baukosten: (Batteriespeicher) 5.280 Euro und (Photovoltaikanlage) 6.480 Euro.Das deckt dann den Eigenverbrauch um 63 % und ich erreiche 68 % Autarkie. Mein finanzieller Vorteil nach 20 Jahren = 5.690 Euro, bei einer Finanzierung aus Eigenkapital. Dabei erzeuge ich zusätzlich einen Überschuss von 206 KWh/Jahr. Eine Gegenrechnung bei Kreditfinanzierung führt aber immer noch zu einem erkleglichen Gewinn. Schön und gut. Aber der eigentliche Grund, warum ich das hier schreibe ist:
Die CO2-Einsparung nach 20 Jahren beträgt immerhin 34,6 Tonnen. Das entspricht einer Fahrstrecke von 314.545,45 Km (in Worten: rund dreihundertfünfzehntausend Kilometer) mit einem VW-Polo (ca 0,110 kg/Km = 11 kg/100 Km). Anders gesagt: Wenn ich mich für die PV-Anlage entscheide, spare ich in 20 Jahren rund 5300 €, also ca. 250 €/Jahr, und zusätzlich entlaste ich die problematische Verkehrsenergie-Bilanz um 315.000 gefahrene Kilometer. So könnte Klimaschutz gehen, meiner Meinung nach. Insofern wäre es m.A.n. wünschenswert, den PV-Ausbau (z.B. per Vollkredit d. KfW) massiv zu fördern, da hier ungeheures ungenutztes Potential liegt. Übrigens gibt es auch für Wohnungsmieter diverse Möglichkeiten: https://ratgeber.immowelt.de/a/mieterstrom-so-profitieren-auch-mieter-von-photovoltaik.html. MfG tsw@spon

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european.es 21.09.2019, 05:34
423. Die Reduzierung der Treibhausgase wird die Erderwärmung beschleunigen.

In der Literatur und einschlägigen Arbeiten von muntotgemachten, also mutigen und ehrlichen, Wissenschaftlern, heisst das: Global Dimming. Die Regierungen wissen das, aber es wird gilt weiter "business as usual", bis zum sehr nahen Kollaps und Untergang. Nur keine Panik, die Wirtschaft und das Geldsystem muss laufen, nicht wahr?

Die Klimaerwärmung als Folge der industriellen Zivilisation und unserer desaströsen Lebensweise in der wir alle hinein geboren worden sind, denn aussuchen konnte es sich keiner, ist unumkehrbar und unvermeidbar. Ganz gleich ob wir etwas tun oder nicht. Damned If You Do And Damned If You Don't.

Die Veränderungen sind exponentiell und "locked-in". Auswirkungen sehen wir bereits: Klimaflüchtlinge, globale Ernteausfälle, Massensterben von Insekten, Schmelzen der Arktis, massive Waldbrände in Regionen wie Sibirien, Alaska, Europa, Methanfreisetzungen durch auftauende Permafrostböden, Aussterben von 150-200 Art PRO Tag etc. Es ist die Rede eines schon im Gange befindlichen 6. Massensterbens, nur diesmal ist es die Spezies Mensch die an der Reihe ist.

Das niemand über den Global-Dimming-Effekt redet, zeigt die tragische Natur unserer Spezies. Nichts hören, nichts sehen und weitermachen. Hoffen, statt Fakten und Wahrheit. Alles wird irgendwie gut gehen. Wir haben ja noch bis 2100 Zeit und Greta Thunberg rettet uns alle...

Die Erde wird sich nicht erst in 100 Jahren desaströs um mehrere Grade erwärmen, sondern das kann bereits in wenigen Monaten bis 1-2 Jahren passieren, wenn die Arktis in sehr naher Zukunft weitestgehend eisfrei ist. Dann wird alles sehr schnell gehen. Mehr Zeit gibt es nicht. Die in Sibirien gebannten Mengen an Methangasen reichen aus, um die Erde gleich in sehr kurzer Zeit (Wochen) auf mehrere Grade zu erhöhen.

Es wird bis zum Ende Spiele und Hoffnung geben, aber kein Brot mehr.

Prosit!

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gula19 21.09.2019, 08:54
424. Noch ein paar Vorschläge

Zur Ergänzung: Denn weltweiten globalen Handel und Tourismus stark einschränken, das Internet und den damit verbundenen hohen Energieverbrauch verbieten und als kleines Extra den Druck sinnloser Zeitschriften wie den SPIEGEL stoppen.

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knuty 21.09.2019, 10:31
425.

Zitat von hartwig2
Schieben Sie die Erde so nah an die Sonne, wie die Venus, und dann verlängen Sie den Tag auf 2600 Stunden, dann hat die Erde die gleichen Zustände wie auf der Venus, nur der Druck wäre höher, da die Ozeane die dreifache Masse haben, wie das Kohlendioxid auf der Venus.
Scheint die Sonne auch auf den Mond länger als auf die Erde, denn da dauert ein Tag 14 Erdentage?

Bei den Temperaturen und dem schwachen Magnetfeld der Venus würden sich Wasserstoff und Sauerstoff voneinander trennen. Der leichte Wasserstoff würde sich ins All verflüchtigen und der freiwerdende Sauerstoff würde sich mit dem reichlich vorhanden Kohlenstoff verbinden.

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litholas 21.09.2019, 12:30
426.

Zitat von hartwig2
... Schieben Sie die Erde so nah an die Sonne, wie die Venus, und dann verlängen Sie den Tag auf 2600 Stunden, dann hat die Erde die gleichen Zustände wie auf der Venus, nur der Druck wäre höher, da die Ozeane die dreifache Masse haben, wie das Kohlendioxid auf der Venus. Jeden Tag beweist Ihnen die Wüste welch Unsinn Sie hier immer schreiben.
Die Venus wird von der Sonne genauso stark geheizt wie die Erde. Die Venus ist zwar näher dran, aber sie ist viel heller, deswegen reflektiert sie die Sonnenstrahlung fast komplett anstatt davon aufgeheizt zu werden.

Und die Ozeane würden alleine von der Sonne nicht zum Kochen gebracht. Selbst dort, wo die Sonne im Zenit steht, werden sie kaum wärmer als 26 Grad. Und egal ob Tag oder Nacht, sie sind immer ziemlich konstant warm.

Von daher ist die Venus der perfekte Vergleich um zu zeigen, was Treibhausgase aus der Erde machen können. Wegen der grösseren Entfernung zur Sonne wäre der Erdboden dann eben nur 300 Grad heiss anstatt 450 Grad wie der Venusboden.

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smocker1989 06.11.2019, 11:39
427.

Das mit der Wärmedämmung kann doch nicht gut gehen weil heute doch schon klar ist das die dadurch gespeicherte Energie starkregen begünstigt. Die Oberfläche vieler Städte hat aber bestimmt noch das Potenzial einer Begrünung mit Schlingpflanzen wodurch man Lebensraum fördert, Feinstaub reduziert, Selbstversorgung begünstigt und die Wärmeeinwirkung praktisch halbiert. Das Tunnelsystem überlässt man meist der RVB aber wenn für die Breite Masse der Fahrzeuge ein Gerüst zur Verfügung stehen würde sollte es gewiss einfacher sein durch einzelne Austrittspunkte die passende Technik (+ NFC) zu Ergründen. Die begrenzten Ressourcen der E-Mobilität sollte man doch eher für den Über Land weg nutzen denn die Energie zum Laden schwimmt doch schon praktisch darunter.

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