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Esa-Mission "ExoMars": Rätselraten um Mars-Landeroboter
ESA/ ATG medialab/dpa

Was ist mit der europäisch-russischen Marssonde "Schiaparelli" passiert? Auch nach stundenlangen Auswertungen wissen Esa-Experten nicht, ob ihr Landeroboter intakt auf dem Mars angekommen ist. Es scheint aber nicht gut um ihn zu stehen.

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Oscar Madison 19.10.2016, 23:38
1. Was soll das?

1976 setzte Viking 1 auf und sendete ca. 2000 Bilder bis 1982. Es folgten u.a. Viking 2, Spirit und Opportunity, der seit 11 Jahren fährt und sendet, und natürlich Curiosity, mit seinen spektakulären Bildern und Daten. Auch europäische Instrumente sind da an Bord. Was soll das also, ESA? Europäisch-russische Zusammenarbeit. Prima. Schafft lieber Frieden.

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neun x klug 19.10.2016, 23:48
2. noch nicht aufgeben

vielleicht sollte man schnell mal Rosetta und Philae vorbeischicken, die drehen ja im Moment noch die große Runde und kennen sich bestens aus mit riskanten Landungen.

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Thomas Schröter 20.10.2016, 01:34
3. Zu komplex verkettete Ausfallwahrscheinlichkeiten, zu geringe Redundanz.

Für eine simple Betonsonde ist die Abstiegspozedur "Schiaparelli"'s zu komplex und sind die einzelnen Systeme nicht ausreichend redundant ausgelegt sowie die geplante Endgeschwindigkeit viel zu hoch. Ein bißchen Statistik zeigt , daß die Mission sehr wahrscheinlich scheitern mußte.
Wäre mal an der Zeit daß die Europäer bei all den nicht abreißenden Problemen mit den ehemals alliierten Partnern auch in der Nukleartechnik wenigstens im Bezug auf Radionukliid-Batterien autonom werden. Bisher waren europäische Landemissionen auf anderen Himmelskörpern eher durchmischt erfolgreich. Wenn dann noch die Russen eher halbherzig mitmachen scheint das auch kein besonders guter Indikator für sicheren Erfolg zu sein.

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musca 20.10.2016, 03:01
4. So tragisch ist es wohl nicht.

Es gibt ja noch den weit wichtigeren Orbiter bei dieser "europäisch-russischen" Gemeinschaftsmission , und der Orbiter, ( ohnehin der wichtigere Teil dieser Mission) dieser Orbiter funktioniert weiterhin perfekt, bremst sich nun am Mars ein , ( was einige Zeit dauern wird, sogar ein Jahr in etwa) , bis dann der Orbit um den Mars "passt" auf das eine saubere Umlaufbahn in etwa 400 Kilometern Höhe über der Marsoberfläche erreicht sein wird, bevor die Raumsonde mit der eigentlichen Mission beginnen kann.

Beim Landemodul "Schiaparelli" schaut es nach dem aktuellen Stand dafür leider nicht so gut aus.
Scheint gescheitert zu sein die Landung - wieder einmal, so wie "Beagle II" .
Das Landemodul war zwar ohnehin nur auf ein paar Tage an Lebensdauer ausgerichtet, aber da scheint
( wieder mal) was schiefgegangen zu sein .

Anscheinend schaffen es bisher wirklich nur die Amerikaner ( bzw. genaugenommen die Nasa) Lander ( wie die beiden Viking Sonden) bzw. Rover (Pathfinder, Spirit und Opportunity sowie seit 2012 natürlich Curiosity erfolgreich auf dem Mars zu landen, auf das diese Bodenroboter auf dem Nachbarplaneten auch tatsächlich ihre Mission erfüllen können.

Die Esa will ja 2020 im zweiten Teil dieser Mission einen eigenen Rover selbst am Mars landen .
Ob das dann gutgeht ?...Schiaparelli scheint wie es ausschaut leider gescheitert zu sein.
Naja, ..Hauptsache der Orbiter ( der wichtige Teil der Mission) arbeitet bisher einwandfrei, etwas deprimierend ist es allerdings schon, das es mit dem Landemodul wieder einmal scheitert.

Für den zweiten Teil der Mission 2020, wenn die Esa dann selbst einen Rover auf dem Mars landen will, keine gute Vorzeichen.

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blob123y 20.10.2016, 04:42
5. Sowas absurdes

Wie kann man so etwas was exzellente Zverlaessigkeit, Fachkenntniss Verlaesslichkeit usw. in ein Drittland vergeben das ueberhaupt nichts hat was so ein Projekt benoetigt. Was uns diese Typen da drueben andauernd vorgaukeln was die so bringen ist total substandard. Ich habe mal 2 Computerprojecte da rueber vergeben die Typen bringen nichts ordentlich zusammen. Man braucht sich auch nur die ganze Softwareseite von Google anschauen die fast total indisch ist ein Disaster nach dem Anderen wenn die nicht derart viel Geld haetten um die "Loecher" zu stopfen waeren die schon laengst vom Fenster. Voellig unqualifzierte Leute da drueben. Wer's nicht glaubt soll mal hinfahren und in diesen Dreck herumwaten.

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Pelao 20.10.2016, 06:48
6. Wir können fdliegen ...

... aber nicht landen ... außerdem scheint es mir, dass das Geld von den Mittteleuropäern, die Technik von den Westeropäern und die Namen von den Südeuropäern kommen ...

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ronald1952 20.10.2016, 07:03
7. Eigendlich ist es nicht zu Verstehen,

daß derart viel Geld für nichts verpulvert wird. Haben wir hier auf der Erde denn nicht genug Probleme die es zu lösen gilt? Die Länder die Raumfahrt betreiben haben dafür das Geld anscheinend sehr locker zur Verfügung, dagegen mit Bildung,Gesundheit und sonstigen Dingen die wirklich sehr nötig wären tun sich diese Herrschaften doch sehr schwer weil nie Geld vorhanden. Oder wird etwa geglaubt, daß nach der vollständigen zerstörung der Erde durch die Gier der Menschheit ein paar Eliten auf einen anderen Planeten abhauen könnten und der Rest bleib hier? Träumt schön weiter! Leider wird sich nichts ändern
bei uns und es ist auch völlig egal wenn andere nichts haben.Wen intressiert es schon, unsere Politik sicherlich nicht.
schönen Tag noch,

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kpkuenkele 20.10.2016, 07:15
8. Grüne Sonde zum Roten Planeten - das konnte nicht gutgehen ;-)

Während die USA auf einen Hitzeschutzschild aus Keramik setzt, schützen wir unsere wertvolle Sonde mit Kork. Leicht und biologisch abbaubar sicher ein gutes Dämmmaterial auf der Erde. Ob es aber einer Temperatur von über tausend Grad gewachsen war? Die hohe Temperatur beim Wiedereintritt könnte dem biologischen Abbau vorgegriffen haben und der Funkenflug dann dem Bremsfallschirm aus Seidenpapier den Rest gegeben haben. Liebe ESA Mitarbeiter: Nicht traurig sein, wenigstens war die Sonde ökologisch einwandfrei. Kommende Marsianergenerationen werden es Euch danken. :-)

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mrotz 20.10.2016, 07:43
9.

Wenn man sich die Geschichte der Marsmissionen anschaut, dann war zu erwarten, daß der erste Versuch nicht klappt.
Selbst nachdem die NASA den ersten Marslander sicher abgesetzt hatte gab es noch Verluste bei Folgemissionen.
Schade... aber dran bleiben. Beim nächsten mal klappts (vielleicht).

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