Forum: Wissenschaft
EU-Wissenschaftler: Pestizide als Ursache für Bienensterben bestätigt
REUTERS/ USDA

Das Bienensterben könnte noch dramatischer werden. Experten der EU bestätigten jetzt, dass Pestizide dafür verantwortlich sind. Für die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln ist das eine schlechte Nachricht.

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alafesh 09.04.2015, 17:16
60.

Zitat von taglöhner
Bienen bestäuben genau null Mais noch andere Gräser/Getreide!
Sie wollen, daß die Menschheit und die Tierwelt (wohl nur noch Nutztierwelt) nur noch 4-5 Sorten Gemüse fressen?

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mhwse 09.04.2015, 17:21
61. Wo soll das sein?

Zitat von Freischärler
Komisch, die Bienen verrecken doch auch in Gebieten, wo keine Pflanzenschutzmittel, schon gar keine Nicotinoide, eingesetzt werden.Aber sage man das einem Imker, der seinen Laden nicht in Ordnung hat.
Alaska / Nord Kannada im Reservat?

Die Aussage erinnert mich an die Fischer, die den Fisch nach stundenlangem an der Angel quälen wieder ins Wasser werfen .. damit er / sie sich noch fortpflnzen kann .. muha ..

Entweder im Meer wird er sofort von "der Nummer grösser" auf die Speisekarte gesetzt "leichte Beute .. aber schneller Tod" ..

oder im Süsswasser, von den dort schon wartenden Mikroben oder Mehrzellern, die nur auf eine geschwächten Wirt warten attackiert ... fortpflanzen wird er sich nach der tödlichen Fischfolter wohl nicht mehr .. sehen kann den langsamen qualvollen Tod halt keiner ..

Wenn das Nikotin Derivat(?) wirksam ist, wird es wohl die industriell eingesetzen Binen schwächen .. wenn sich dort dann auch noch (ggf. resistente) Bienenschädlinge vermehren können, kann es so auch die benachbarten Hobby und Wildbienen treffen ..

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halleysche! 09.04.2015, 17:25
62. Sie dürfen gerne belegen

Zitat von alpstein
Es ging mir um die falsche Behauptung dass 2/3 der Nutzpflanzen angeblich von Bienen bestäubt werden; sogar die Hummeln werden unterschlagen- was soll man von Forschern halten denen die einfachsten Grundkenntnisse in Botanik fehlen ?
(nicht nur behaupten), daß die Ansage im Artikel nicht korrekt ist, bzw., was Sie veranlasst, zu einem anderen Ergebnis zu gelangen?

70% der 124 meist genutzten Nutzpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen.
„Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass von etwa 100 Nutzpflanzenarten, die weltweit 90 Prozent der Nahrung bereitstellen, 71 durch Bienen bestäubt werden. Allein in Europa werden 84 Prozent von 264 Nutzpflanzenarten durch Tiere bestäubt, und dank der Bienenbestäubung gibt es 4.000 Gemüsesorten." (UNEP 2010)

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alpstein 09.04.2015, 17:25
63.

Zitat von ow2011
Zumindest reicht es aus, das in China diese Pflanzen mit einem immensen Aufwand per Hand bestäubt werden! Immerhin werden in China Bestäubungsroboter entwickelt, damit es billiger wird und man nicht denkt, dass es sich lohnt dort aufgrund des extensiven Gebrauchs von Insektiziden Bienen wieder ansiedeln zu können. Übrigens: Lt. einer Studie werden die 70 von den 100 wichtigsten Nutzpflanzen von Bienen bestäubt, wahrscheinlich gehören diese zu Ihren 10%. Aber nicht nur die Bienen leiden: Auch Tiere die Futter fressen, das mit Hilfe von Pestizide unkrautfrei gehalten wird. werden krank: Glysophat - Tote Tiere, kranke Menschen (Arte Doku)
Die mechanische/manuelle Bestäubung gibts nicht nur in China sondern auch bei uns.
Sie dient der Saagutherstellung weil die zufällige Bestäubung durch Insekten zuviele Bastarde erzeugt.
(siehe Wildbrombeeren )
der (Klein)Gärtner oder Anbauer will genau die Sorte die auch auf dem Tütchen steht.
Wiesen werden nicht "Unkrautfrei" gehalten, wie soll dass denn gehen- Das ebenso Unfug wie die erwähnte "Studie" Man darf nicht alles Glauben was im Fernsehen kommt.

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geri&freki 09.04.2015, 17:29
64. Apropos Propaganda

Zitat von spon-facebook-10000283853
Wie gesagt: seit Jahren versuchen Öko-Ideologien das Bienensterben zu instrumentalisieren Hier ist was wirkliche Experten sagen: es ist vielschichtig "Und nach einhelliger Expertenmeinung gibt es überhaupt keine eindeutige Ursache dafür. Sondern eine Vielzahl von verursachenden Umständen, hier vor allem … die Varroa-Milbe, ein zunehmend verbreiteter Bienenparasit, virale Sekundärerreger, wie das akute Paralysevirus, das Kaschmir-Bienen-Virus, das Sackbrutvirus, das Trübe-Flügel-Virus und das Verkrüppelte-Flügel-Virus, längere Flugwege und damit einhergehende Erschöpfung bei bestimmten angebauten Nutzpflanzen (z.B. Sonnenblumenfelder), ungünstige Witterung, wie zu heiße oder lokal verregnete Sommer, die weniger Futter bieten und die Völker schwächen, Haltungs- und Pflegefehler durch einzelne Imker, z.B. mangelhafte Sauberkeit und unsachgemäßer Einsatz von Milben-Pestiziden und Fungiziden, und zuletzt ist es nach Expertenaussage normal, dass nicht alle Bienenvölker den Winter überleben
Und nicht zu vergessen an dieser Stelle: Multinationale Großkonzerne wie Syngenta, Bayer oder Monsanto leisten sich selbstverständlich heute auch professionelle Meinungsmanipulatoren, die bei solchen Themen in nicht unbeachtlicher Zahl bereit stehen und an die Fronten der Online-Foren geworfen werden, um unliebsame Beiträge zu diskreditieren, Kritiker als (Öko-)Ideologen zu diffamieren und die neutrale Leserschaft gezielt zu desinformieren oder wenigstens zu irritieren.

Also aufgepasst – trau, schau, wem...!

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barlog 09.04.2015, 17:31
65.

Zitat von spon-facebook-10000283853
Wie gesagt: seit Jahren versuchen Öko-Ideologien das Bienensterben zu instrumentalisieren Hier ist was wirkliche Experten sagen: es ist vielschichtig "Und nach einhelliger Expertenmeinung gibt es überhaupt keine eindeutige Ursache dafür. Sondern eine Vielzahl von verursachenden Umständen, hier vor allem … die Varroa-Milbe, ein zunehmend verbreiteter Bienenparasit, virale Sekundärerreger, wie das akute Paralysevirus, das Kaschmir-Bienen-Virus, das Sackbrutvirus, das Trübe-Flügel-Virus und das Verkrüppelte-Flügel-Virus, längere Flugwege und damit einhergehende Erschöpfung bei bestimmten angebauten Nutzpflanzen (z.B. Sonnenblumenfelder), ungünstige Witterung, wie zu heiße oder lokal verregnete Sommer, die weniger Futter bieten und die Völker schwächen, Haltungs- und Pflegefehler durch einzelne Imker, z.B. mangelhafte Sauberkeit und unsachgemäßer Einsatz von Milben-Pestiziden und Fungiziden, und zuletzt ist es nach Expertenaussage normal, dass nicht alle Bienenvölker den Winter überleben
Hoho, da ist er endlich: der ewige Warner im Spon-Forum, der stets eine Verschwörung (diesmal die der "Öko-Ideologen" richtig?) wittert oder, wenn eine solche (leider) nicht erkennbar, mindestens zur Relativierung aufruft a la Wissenschaftler können nicht einfach Ursache A nennen, ohne hundertprozentig ausschließen zu können, daß nicht auch Ursache B, C, D, E usw. am Problem beteiligt sind.
Was ganz gewiss auch kein Wissenschaftler macht. Was der große Warner möglicherweise sogar weiss, aber lieber hängt er sich an der Spon-Schlagzeile auf, in der natürlich wie üblich völlig eindimensional steht, daß "Pestizide für das Bienensterben verantwortlich sind".
Darum mein Tip: Schlagzeilen lesen und begreifen lernen und zum Thema Bienensterben die Tatsache verstehen, daß Pestizide nachgewiesenermaßen das Immunsystem dieser Insekten schwächen, so dass sie (im Gegensatz zu ausländischen Artgenossen, welche mitunter erstaunlich gut mit Parasiten wie der Varroa-Milbe klar kommen) zunehmend Schwierigkeiten mit den Belastungen haben, die sie so fein aufgezählt haben.

PS.: In welcher Weise fühlen sie sich von "Öko-Ideologen" bedroht?

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wiebitte??? 09.04.2015, 17:51
66. Lachnummern

Und dem Mensch scheint es auch nicht zu schaden. Warten wir weitere 50 Jahre. Gibt es auch dazu ein Skandal. Haha.
Westliche Länder
Krebs jeder Art
Demenz
Alzheimer
Tumore gut und böse
Usw.........

Aber das wird's bestimmt nicht sein.
Und für die, die behaupten, man würde Lebensgrundlagen vernichten und Geld sei nicht essbar.
Indirekt schon.
Die Dummen akzeptieren diese Währung!

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fragel 09.04.2015, 17:54
67. Gifte?

Ich finde es lachhaft, da wird ganz richtig über Gifte in der Umwelt gesprochen, die unsere Bienen vergiften, aber wer spricht über die Umweltgifte, die uns Menschen vergiften?
Schaut und lest genau, wie wir vergiftet werden, geplant und vorsätzlich:
http://www.bi-greven-fmo.de/home_FMO/gruende/verbrennungs.html
http://sync.einsatzleiterwiki.de/doku.php?id=gefaehrliche_stoffe_gueter:ericards:kl asse_3:12230548

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nic 09.04.2015, 18:13
68.

Zitat von w1w2w3
das sind hochgradige gifte die nicht schützen sondern vernichten?
Und Pestizide braucht man wieder. um das (von Firmen wie Monsanto) geschwächte Saatgut überhaupt zu schützen. Diese Firmen verdienen sich Dumm und Dämlich an diesem Teufelskreis.

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xenoxx 09.04.2015, 18:13
69. Bioromantik?

Zitat von Ortis
… Einmal davon abgesehen, dass eine rein biologischen Landwirtschaft - würde diese konsequent betrieben - sehr viel robustere Pflanzen hervorbringen würde und man dann diesen ganzen Monsanto/Bayer usw. -Mist nicht brauchen würde. Wie dumm kann man sein zu glauben, dass wir durch tonnenweise Chemie uns und unserer Natur etwas Gutes tun würden. Auch hier greift, wie überall auf unserer Welt die reine Profitgier.
Die von Ihnen favorisierte Landwirtschaft mit den «robusten Pflanzen» hat es in der Menschheitsgeschichte mehrere tausend Jahre lang gegeben.

Das Resultat: Mangelernährung, Hungersnöte. Und wer das dreissigste Lebensjahr erreichte, konnte sich mit Fug und Recht zu den Alten und Weisen zählen.

Ergo: Ohne die ach so böse Chemie wird das Ziel, vielleicht doch dereinst alle Menschen auf diesem Planeten satt zubekommen, nicht zu erreichen sein.

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