Forum: Wissenschaft
"Eurofighter"-Unglück: Bundeswehr-Ermittler gehen von Pilotenfehler aus
Christophe Gateau/ DPA

Nach der Kollision zweier Eurofighter am Montag deuten die Recherchen auf einen Fehler des Piloten hin. Doch die Einzelheiten des Unglücks sind weiter unklar.

Seite 1 von 3
frank.huebner 28.06.2019, 14:40
1. Gefährlicher Job

Einen Kampfjet zu fliegen ist siher einer der gefährlisten Jobs der Welt, und Unfälle werden sich nie vermeiden lassen. Es passiert einfach, wie bei Rennfahrern, Kampfsportlern, Elektrikern etc
Ich hoffe, das wird hier nicht wieder so eine däliche "Wir brauchen keine Bundeswhr"-Diskussion, denn wir brauchen eine Bundeswehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stedaros 28.06.2019, 14:41
2. restliche Luftwaffenflotte

"Nach ersten Recherchen schließt der General Flugsicherheit der Bundeswehr einen technischen Defekt an den beiden abgestürzten Kampfjets aus und hat daher den Flugbetrieb für die restliche Luftwaffenflotte wieder freigegeben."
Das hört sich nicht gut an, noch zwei einsatzbereit. Noch son Ding und das wars für Laage.
Der Pilot kann durch viele Ursachen uns Leben gekommen sein, Trümmerteile scheint mir das Wahrscheinliche. Rausgekommen ist er ja.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hahewo 28.06.2019, 14:54
3. Eurofighter

Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen des Todesopfers. Für den Verletzten die besten Genesungswünsche. Für die Ermittler, sie sollten sich mal was Neues einfallen lassen. Schon bei der 104 G-Krise wurde mehrheitlich Pilotenfehler testiert. Mit diesem Urteil ist man immer schnell bei der Hand.Fast ebenso schnell mit dem Urteil, keine Gefährdung der Umwelt. Wer soll das noch glauben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
three-horses 28.06.2019, 15:06
4. Kolaterallschaden, kommt vor.

Zitat von stedaros
"Nach ersten Recherchen schließt der General Flugsicherheit der Bundeswehr einen technischen Defekt an den beiden abgestürzten Kampfjets aus und hat daher den Flugbetrieb für die restliche Luftwaffenflotte wieder freigegeben." Das hört sich nicht gut an, noch zwei einsatzbereit. Noch son Ding und das wars für Laage. Der Pilot kann durch viele Ursachen uns Leben gekommen sein, Trümmerteile scheint mir das Wahrscheinliche. Rausgekommen ist er ja.
"Rausgekommen ist er ja"...ja, durch die nicht abgesprengte Kabine.
"technischen Defekt ausgeschlossen" ...das Notfall System hatte
nicht funktioniert. Und wenn auch das Leitwerk oder so, vorher, auch nicht...aber das kann in der Uschi Armee nicht vorkommen. Normale Weise liegt der Ausfall bei 50%, somit sind 100% nicht ansatzweise möglich. Und was will man noch untersuchen wenn das Wrack gesprengt worden ist. Ob mit oder ohne Absicht. Und so nebenbei, die 3500? Stunden des zweiten Piloten, gehen wir davon aus, eine Flugstunde ist 20 Minuten lang, kosten je 20 Minuten Flugzeit und je 20 Tausend um die 70 Millionen Euronen. Andere Kosten exclusive.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Acer99 28.06.2019, 15:09
5. Pilotenfehler

Wenn zwei Flugzeuge zusammen stoßen, ist kaum eine Konstellation vorstellbar, bei der kein Pilotenfehler vorlag.-

Die Frage ist, wem und warum dieser Fehler unterlief. War es ein schicksalhafter Fehler, der in solch Kampfübungen schlechterdings nicht vermeidbar ist, oder liegt es an unzureichendem Training, weil der Luftwaffe nicht genüg Material und Budget zur Verfügung steht. Kampfpiloten sind die handverlesene Elite der Elite, denen sehr viel abverlangt wird (manchmal sogar das Leben). Eine Führung bzw eine Gesellschaft, die das von ihren Soldaten verlangt, sollte sie bestmöglich ausbilden und auch ausrüsten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerBlicker 28.06.2019, 15:13
6. wenig Ahnung

Zitat von hahewo
Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen des Todesopfers. Für den Verletzten die besten Genesungswünsche. Für die Ermittler, sie sollten sich mal was Neues einfallen lassen. Schon bei der 104 G-Krise wurde mehrheitlich Pilotenfehler testiert. Mit diesem Urteil ist man immer schnell bei der Hand.Fast ebenso schnell mit dem Urteil, keine Gefährdung der Umwelt. Wer soll das noch glauben?
Die vielen Starfighter sind nicht durch Zusammenstöße beim Luftkampf abgestürzt, sondern waren allein und unbedrängt in der Luft. Es ist offenkundig so, dass hier zwei Eurofighter in der Luft beim Kampf zusammengestoßen sind, und das ist dann in 99 % der Fälle ein Pilotenfehler, was denn sonst? Luftkampf ist nun mal gefährlich und es hängt alles vom Piloten ab, deshalb muss es ständig trainiert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yvowald@freenet.de 28.06.2019, 15:22
7. Aufhören mit der Kampffliegerei

Zitat von hahewo
Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen des Todesopfers. Für den Verletzten die besten Genesungswünsche. Für die Ermittler, sie sollten sich mal was Neues einfallen lassen. Schon bei der 104 G-Krise wurde mehrheitlich Pilotenfehler testiert. Mit diesem Urteil ist man immer schnell bei der Hand.Fast ebenso schnell mit dem Urteil, keine Gefährdung der Umwelt. Wer soll das noch glauben?
Bei diesen Geschwindigkeiten sind Fehler einfach nicht vermeidbar. Deshalb darf es aus diesen Flugzeugabsstürzen nur eine Konsequenz geben: Schluss mit diesen Kampfspielchen, Schluss mit dem Überschallflug.
Im übrigen: Solange es keine Feindbewegungen in unseren Nachbarländern gibt, sind derartige Militärübungen eher eine Provokation etwa für die Russische Föderation. Russland hat weder die NATO noch Deutschland angegriffen, wird aber immer noch als "der böse Feind" dargestellt.
Bis zum Beweis des Gegenteils sollten derartige Behauptungen untersagt werden, denn die USA haben bekanntlich immer "militärisch gezündelt" und Kriege vom Zaume gebrochen, um ihre Rüstungsindustrie auszulasten und für deren Kapitaleigentümer hohe und höchste Gewinne einzufahren.
Die US-Wirtschaft würde ohne Militärproduktion zusammenbrechen, deshalb werden wir auf eine friedvolle USA wohl vergeblich warten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomkater 28.06.2019, 15:31
8.

Zitat von frank.huebner
Ich hoffe, das wird hier nicht wieder so eine däliche "Wir brauchen keine Bundeswhr"-Diskussion, denn wir brauchen eine Bundeswehr.
Wenn man schon nicht über die Notwendigkeit der Bundeswehr diskutiert ( so dämlich ist diese Diskussion nämlich gar nicht ), dann sollte man zumindest über diesen Unsinn diskutieren, solche dämlichen Übungen über bewohntem Gebiet durchzuführen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skeptikerjörg 28.06.2019, 15:34
9.

Zitat von hahewo
Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen des Todesopfers. Für den Verletzten die besten Genesungswünsche. Für die Ermittler, sie sollten sich mal was Neues einfallen lassen. Schon bei der 104 G-Krise wurde mehrheitlich Pilotenfehler testiert. Mit diesem Urteil ist man immer schnell bei der Hand.Fast ebenso schnell mit dem Urteil, keine Gefährdung der Umwelt. Wer soll das noch glauben?
Wenn zwei Flugzeuge in der Luft zusammenstoßen, ist es mit 98% Wahrscheinlichkeit immer so, dass mindestens einer der beiden Piloten einen Fehler gemacht hat. Kampfflugzeuge haben nun mal keine Abstandswarner und Notbremssysteme und auch bei Abfangübungen sind Mindestabstände einzuhalten. Ob Sie das nun glauben oder nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3