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Evolution: Aufrechter Gang lässt Männer härter zuschlagen

Hat der Mensch den*aufrechten Gang entwickelt, weil er*auf*zwei Beinen besser zuschlagen konnte? Diese Theorie hat jetzt ein Biologe entwickelt. Ihre Basis ist allerdings ein recht merkwürdiges Experiment: Der Forscher ließ Männer auf allen Vieren kämpfen.

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brain_in_a_tank 19.05.2011, 21:34
10. ...

Zitat von Baribal
Also bitte mal etwas vorsichtiger mit der Verdammung als Blödsinn.
Etwas, woran die Evolutionsbiologie oft krankt, ist der Umstand, dass sich post hoc vieles erklaeren laesst. Aber die tatsaechliche Implikation der Erklaerung bleibt wenig greifbar, insbesondere, wenn man Kausalzusammenhaenge ins Spiel bringt.
Dass die Studie nicht kompletter Bloedsinn sein kann, sollte man daran erkennen, dass es in PLOS veroeffentlicht wurde, was ja kein unbedeutendes Wissenschaftsmedium ist.
Manchmal ist das Problem, die Art und Weise, wie wissenschaftliche Arbeiten ueber journalistische Medien aufbereitet und weitergegeben werden.

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Alf.Edel 19.05.2011, 21:38
11. Alles Unsinn!

Der wahre Grund für den aufrechten Gang war...na?

Richtig, damit die Hände sauber bleiben!

Und wer hat's erfunden?

Na? ;)

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s.s.t. 19.05.2011, 21:49
12. ...

Zitat von brain_in_a_tank
Die Waffen von Primaten sind nicht die Faeuste, sondern ihre Zaehne.
Richtig. Auch die Aufrechtkämpfer unter den Säugern kämpfen mit Zähen und Klauen (Bären, Raubkatzen u.v.a.m.).

Nennenswerte Zähne, im Gegensatz zu seinen nächsten Verwandten, hat der Mensch keine (und mal ganz abgesehen von der Lächerlichkeit seiner Fingernägel). Aber dafür einen aufrechten Gang, eine ausgezeichnte Hand und ein sehr großes Hirn: Alles zusammen perfekt, um mit der Zeit jedem Konkurrenten, egal auf wieviel Beinen, den Garaus zu machen.

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Hamberliner 19.05.2011, 22:10
13. Andere Theorie

Zitat von sysop
Hat der Mensch den*aufrechten Gang entwickelt, weil er*auf*zwei Beinen besser zuschlagen konnte? Diese Theorie hat jetzt ein Biologe entwickelt. Ihre Basis ist allerdings ein recht merkwürdiges Experiment: Der Forscher ließ Männer auf allen Vieren kämpfen.
Und eine andere Theorie lautet: Die Evolution hat immer diejenigen männlichen Individuen selektiert, die sich entschieden haben, im Stehen zu urinieren, so dass die weiblichen Individuen evaluieren konnten, worauf sie sich einlassen.

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astyanax 19.05.2011, 22:34
14.

Zitat von brain_in_a_tank
Etwas, woran die Evolutionsbiologie oft krankt, ist der Umstand, dass sich post hoc vieles erklaeren laesst. Aber die tatsaechliche Implikation der Erklaerung bleibt wenig greifbar, insbesondere, wenn man.....

oh mann... immer noch fallen die Leute drauf rein... Plos one ist nicht Plos biology...Plos one publiziert alles und zwar wirklich alles völlig unabhängig wie interessant oder schwachsinnig es ist... ist ja logisch, der Autor muss n Haufen Geld dafür bezahlen und scheinbar ist Ihnen das lieber als ihr Ruf. In der Wissenschaftsgemeinde ist das so langsam (aber nur ganz langsam) angekommen, ich wünschte irgendwann mal auch bei Journalisten! Natürlich ist die Studie völliger Blödsinn so wie 95% aller PlosOne Artikel, sonst wären sie ja in nem vernünftigen Journal wie zum Beispiel PlosBiology erschienen.

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querollo 19.05.2011, 22:42
15. Welt der Wissenschaft

Zitat von brain_in_a_tank
Dass die Studie nicht kompletter Bloedsinn sein kann, sollte man daran erkennen, dass es in PLOS veroeffentlicht wurde, was ja kein unbedeutendes Wissenschaftsmedium ist.
Die Welt der Wissenschaft erscheint mir immer rätselhafter. Dass eine Studie fundiert ist, erkennt man also an dem Magazin, in dem sie erwähnt wird. Ich hätte schwören können, dass man das an logisch nachvollziehbaren oder empirisch nachgewiesenen Tatsachen erkennt. Und hier gibts ja wohl keins von beiden.

Dass die Wissenschaftler nicht auf die Idee gekommen sind, dass ihre Probanden, die bereits aufrecht gehen, eine andere Haltung, Muskulatur und Koordination haben als sie es hätten, wenn die auf allen Vieren zu gehen gewohnt wären, haben sie bei ihrem bescheuerten Experiment total außer Acht gelassen. Dass ausgerechnet Evolotionsforschern entgeht, dass der Körper eines durchschnittlichen Menschen von heute nicht identisch sein kann mit dem eines Menschen, der sich eben erst im Aufrechten Gang übt, ist schon erstaunlich. Aber vielleicht haben die ja Glück und es findet sich jemand, der ihre Doktorarbeiten für sie schreibt.

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h.yurén 19.05.2011, 22:51
16. Und was sagt die Schwarmintelligenz?

Zitat von Baribal
Nicht nur ist im Artikel bereits erwähnt, daß auch den Forschern selbst klar war, daß Menschen bereits kein ideales Versuchsobjekt für diese Studien sind und daß Vergleiche zwischen mehreren Spezies .....
Lieber Mitforist, es nützt nichts, die Albernheit zu verteidigen. So eine Spielerei zu veröffentlichen, ist nicht gerade ein Zeichen von schöpferischer Phantasie.

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Flightkit 19.05.2011, 23:21
17. Hochinteressant.

Wie wärs, wenn man im Zeitalter des Genderns einen wümnschenswerten Aggressionsabbau der Männer in die Wege leitet und diese wieder auf alle Viere zurückbringt. So wie viele Männer sich ja inzwischen zum pinkeln hinsetzen.

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overmed 19.05.2011, 23:44
18. Diese Art...

von Experiment ist wissenschaftlich ziemlich sinnlos, da ein entwickelter Zweibeiner in eine für ihn völlig wirkungslose Haltung gezwängt wird. Noch dazu wird nur die Kraft von oben gemessen....Kampf unter homo-Arten war vorallem einer mit Geräten...
Einer der wichtigsten Vorteile des aufrechten Gangs ist der Wärmeaushalt: In den Breiten, in denen sich vermutlich der aufrechte Gang als Vorteil entwickelte (sonst gäbe es ihn ja nicht) herrschten hohe Temperaturen, Steppe, Sonne von oben, etc.... Ein aufrechter Körper erhitzt sich weniger, also kann das Hirn, und das ist nunmal DER entscheidende Vorteil, sich besser entwickeln und die Arme als Werkzeuge nutzen, statt sie zur Fortbewegung zu "miss"-brauchen.

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alraschid 20.05.2011, 05:33
19. Das soll eine Theorie sein?

Dass uns dieses originelle gedankengebäude nur nicht einstürzt.
Unglaublich, wie blöd intelligente Menschen sein können.

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