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Evolution: Das Geheimnis des Hundeblicks
Julian Stratenschulte/dpa

Wenn Hunde einen mit großen Augen ansehen, fällt es schwer, ihnen etwas abzuschlagen. Nun zeigt sich: Wir Menschen haben ihnen den Trick erst beigebracht.

c.PAF 18.06.2019, 12:56
1.

G'lernt is g'lernt, sagt der Bayer...

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2laina 18.06.2019, 13:27
2. Klappt ja

Auch bei Frauen super.

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switcherman 18.06.2019, 14:04
3. Irreführend

Hunde und Wölfe untereinander sind ja halbwegs auf Augenhöhe, erst beim Menschen muss der Blick häufig nach oben gerichtet werden, das führt dann bei Hunden durch Domestizierung zur Stärkung der Muskulatur und beim Wolf verändert sich mangels Domestizierung nichts.
Es hat aber wohl nichts mit Bevorzugung bei der Zucht zu tun.

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conillet 18.06.2019, 15:24
4. @ switcherman

Das "führt dann bei Hunden durch Domestizierung zur Stärkung der Muskulatur" - ja, aber wie genau? Das ist sicher keine während der Lebenszeit des Individuums durch viel Übung erworbene Eigenschaft (genauso wenig wie der lange Hals der Giraffe das Ergebnis häufigen Streckens ist). Vielmehr war hier die Evolution am Werk, d.h. der unterschiedliche Fortpflanzungserfolg bestimmter genetischer (und in Folge phänotypischer) Konstellationen. Bei domestizierten Arten ist die gezielte Zuchtauslese durch den Menschen dabei ein wichtiger Faktor, aber nicht der einzige.

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zeichenkette 18.06.2019, 16:14
5. Schlichter Evolutionsdruck, oder?

Hunde, die während langer evolutionärer Zeiträume in der Umgebung des Menschen besser/erfolgreicher mit dem Menschen kommunizieren konnten, haben sich unter diesen Umständen tendenziell eher vermehrt als die, die das nicht konnten (mehr Futter/Schutz durch den Menschen, weniger getötete Welpen durch höhere Wertschätzung). Über etliche Jahrtausende kommt es auf diese Weise dazu, dass bestimmte vererbbare Eigenschaften unter Hunden immer häufiger zu finden sind. Und ja, die Ausdrucksfähigkeit von Hundegesichtern ist schon extrem auffallend. Andersherum sind Hunde auch in der Lage, die Mimik von Menschen zu deuten und sogar abstrakte Gesten wie einen zeigenden Finger zu verstehen (indem sie nicht auf den Finger schauen, sondern dorthin, wohin der Finger zeigt), was kaum ein anderes Tier schafft. Sowas entwickelt sich in Jahrtausenden engen Zusammenlebens durch selektiven Evolutionsdruck, der Individuen bevorzugt, die zufällig besser darin sind und die anderen eher benachteiligt. Die Grenzen zur Zucht sind da natürlich fließend, ich kann mir gut vorstellen, dass Nachkommen von besonders "guten" Hunden schon früh umsorgt und als kostbare Geschenke weitergegeben worden sind, während andere nur unnütze Esser waren, mit denen man keine großen Umstände gemacht hat (wie das heute noch auf dem Land mit Welpen durchaus passiert).

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Paule Paulson 20.06.2019, 13:58
6. Evolutionäre bemerkenwert

Hm? Der Rest des Artikels sagt doch, es sei eben keine Evolution, sondern Züchtung?

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weltscherz 20.06.2019, 22:34
7. veränderung

gibt es auch bereits forschungsarbeit hinsichtlich einer auswirkung dieses hundeblicks auf uns menschen? sind wir denn da auch so flexibel u anpassbar?

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