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Evolution: Wie das Klima die Form der Nase beeinflusst
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Größe und Form der menschlichen Nase sind nicht einfach Zufall, sondern haben sich evolutionär entwickelt. Forscher erklären, warum es in bestimmten Gebieten von Vorteil ist, eine schmale oder eine breite Nase zu haben.

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wauz 17.03.2017, 21:57
30. Eher unwahrscheinlich

Zitat von cassandros
Wieso waren dann die ersten Hominoiden, die durch die Savanne wanderten, nur so 1 m bis 1,20 m groß? War damals die Erdanziehung anders? Wieso sind Rehe viel kleiner als Rothirsche? Die Erdanziehung kann es wohl nicht sein.
dass die ersten Hominiden durch die Savanne wanderten. Als primäre Früchteesser waren sie im Wald besser aufgehoben. Erst, als der aufrechte Gang das überqueren langer Strecken gut ermöglichte, waren Savannen ein möglicher Lebensraum.

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h.weidmann 17.03.2017, 22:08
31.

Zitat von schiemert
Ich hätte nie im Leben gedacht, dass räumliches Riechen für den Mensch überhaubt untersucht wurde. Der kleine Abstand zwischen den Nasenlöcher spricht m.E. gegen Räumlichkeit. Die Duftausbreitung in unserer Nähe ist durch lokale Luftbewegung (Atmen, Körperbewegungen) sehr stark beeinflusst. Eine Richtungsbestimmung ist also kaum möglich
Natürlich ist das möglich. Ich hab das im Selbstversuch herausgefunden. Stinkt es unter meiner rechten Achsel und ich halte mit das linke Nasenloch zu passiert ... nichts.
Halte ich mir hingegen das rechte Nasenloch zu verschwindet der Gestank sofort. Voila!

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spiegkom 18.03.2017, 08:42
32. Oh je

Oh je, jetzt kriegen meine Kinder wegen dem Klimawandel auch noch eine andere Nase. Jetzt reicht es mir, liebe Erde: Will jetzt auch mein Windrad haben un damit 100.000 EUR im Jahr verdienen, will jetzt auch schnell ein E-Auto haben, lieber Staat. Dann bleiben die Nasen meiner Kinder ungeschoren. Wie nennt man das: Win-Win-Situation. Her damit.

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reuanmuc 18.03.2017, 09:46
33.

Zitat von wauz
dass die ersten Hominiden durch die Savanne wanderten. Als primäre Früchteesser waren sie im Wald besser aufgehoben. Erst, als der aufrechte Gang das überqueren langer Strecken gut ermöglichte, waren Savannen ein möglicher Lebensraum.
Warum sollten die Hominiden im Wald aufrecht gehen? Können Sie selber im Unterholz aufrecht gehen, oder waren Sie noch nie in einem natürlichen Wald? Evolution ist ein spiralförmiger Prozess, bei dem sich Ursache und Wirkung laufend abwechseln, jeweils auf einer fortgeschrittenen Stufe. Die gegenwärtigen Lebensformen sind das Resultat der vergangenen und wieder die Ausgangsbasis für die künftige Evolution. Es gibt nicht nur Savanne und Urwald, sondern auch Zwischenformen. Die Evolution ist sehr viel komplizierter als nur Mutation und Selektion, wie es in der Wald-und-Wiesen-Literatur beschrieben ist.

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Max Dralle 18.03.2017, 10:38
34.

Zitat von schiemert
Der kleine Abstand zwischen den Nasenlöcher spricht m.E. gegen Räumlichkeit. Die Duftausbreitung in unserer Nähe ist durch lokale Luftbewegung (Atmen, Körperbewegungen) sehr stark beeinflusst. Eine Richtungsbestimmung ist also kaum möglich
Ihre Aussage verwundert mich ein wenig. Ich kann mich eigentlich recht gut olfaktorisch orientieren. Allerdings muss ich dazu meinen Kopf leicht in den Nacken legen und ihn hin und her bewegen. Das sieht vermutlich recht seltsam aus, aber zumindest bei mir funktioniert es.

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taglöhner 18.03.2017, 11:12
35. Mutatis mutandis

Zitat von reuanmuc
...Die Evolution ist sehr viel komplizierter als nur Mutation und Selektion, wie es in der Wald-und-Wiesen-Literatur beschrieben ist.
Durchaus lässt sich das Evolutionsgeschehen letztlich auf das Zusammenwirken von Mutabilität und Selektion reduzieren.
Darin unterscheidet sich die Fachliteratur nicht von der Wald-und-Wiesen.
Kompliziert ist das Zusammenwirken der Faktoren, die Mutabilität und Selektion beeinflussen.

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taglöhner 18.03.2017, 11:23
36. Mutatis mutandis

Zitat von reuanmuc
...Die Evolution ist sehr viel komplizierter als nur Mutation und Selektion, wie es in der Wald-und-Wiesen-Literatur beschrieben ist.
Das Evolutionsgeschegen lässt sich durchaus auf das Wechselspiel von Mutabilität und Selektion reduzieren.
Kompliziert ist das Zusammenwirken der zahlreichen Faktoren, die Mutabilität und Selektion beeinflussen bzw. hervorrufen.

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binismus 18.03.2017, 12:06
37. Wie das Klima die Form der Nase beeinflusst

Ob Menschen ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen haben könnten, wenn sie in anderen Gebieten wohnen, als ihre Vorfahren? Logisch! In Städten zum Beispiel! Siehe Köln. Zu wenig Grünfläche! COPD, Rauchen, Auto- und Industrieabgase. Und überhaupt zuviel Dreck in der Stadtluft. Wer es nicht glaubt darf ja meinen Dreck vom Balkon ein- und aufsaugen und ablecken!

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dreamrohr2 18.03.2017, 12:24
38.

Zitat von cindy2009
Ich widerspreche Ihnen ja nicht gerne, aber was ist mit den sogenannten "hobbits " ? Die lebten doch in einer physikalischen Schwerkraft Anomalie!
Hauptliteratur Mickey Mouse?
Sie sprechen wahrscheinlich die Homo Florensiensis an, hier ist eine durchaus interessante Hominidenrasse entdeckt worden. Da ihr Habitat eine kleine Insel war, die zu weit von anderen Inseln gelegen, waren die Wachstumsmöglichkeiten, bedingt durch die Knappheit der Nahrung auf dieser Insel, eben eingeschränkt. Und nicht nur die Hominiden waren klein, sondern auch die anderen, auf dieser Insel lebenden Tieren. Man fand Miniaturelefanten und andere, die neben auf dem Festland gleichzeitig lebenden Tieren, ebenfalls als Miniaturausgabe existierten. Um ihre Frage vorweg zu nehmen, das hatte NICHTS mit der Erdandziehung zu tun.
Nicht nur sie, sondern auch cassandros wollen es einfach nicht verstehen, dass die Erdanziehung durchaus mit der Größe der auf der Erde lebenden Tieren zu tun hat, aber es ist nicht meine Aufgabe, sie an der Bildung teilnehmen zu lassen. Wäre z.B. Leben auf dem Mars existent und dort hätten ähnliche intelligente Lebewesen existiert, würden diese sich von uns im Körperbau dadurch unterscheiden, dass ihre Körper schmäler und länglicher wäre, weil die dortige Anzeihungskraft des Planeten, eben geringer ist...Diese Aussage ist a ber kein Geheimnis.Hauptliteratur Mickey Mouse?
Sie sprechen wahrscheinlich die Homo Florensiensis an, hier ist eine durchaus interessante Hominidenrasse entdeckt worden. Da ihr Habitat eine kleine Insel war, die zu weit von anderen Inseln gelegen, waren die Wachstumsmöglichkeiten, bedingt durch die Knappheit der Nahrung auf dieser Insel, eben eingeschränkt. Und nicht nur die Hominiden waren klein, sondern auch die anderen, auf dieser Insel lebenden Tieren. Man fand Miniaturelefanten und andere, die neben auf dem Festland gleichzeitig lebenden Tieren, ebenfalls als Miniaturausgabe existierten. Um ihre Frage vorweg zu nehmen, das hatte NICHTS mit der Erdandziehung zu tun.
Nicht nur sie, sondern auch cassandros wollen es einfach nicht verstehen, dass die Erdanziehung durchaus mit der Größe der auf der Erde lebenden Tieren zu tun hat, aber es ist nicht meine Aufgabe, sie an der Bildung teilnehmen zu lassen. Wäre z.B. Leben auf dem Mars existent und dort hätten ähnliche intelligente Lebewesen existiert, würden diese sich von uns im Körperbau dadurch unterscheiden, dass ihre Körper schmäler und länglicher wäre, weil die dortige Anzeihungskraft des Planeten, eben geringer ist...Diese Aussage ist a ber kein Geheimnis.

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Lykanthrop_ 18.03.2017, 14:31
39.

Zitat von reuanmuc
Das wird doch längst getan und nennt sich Soziobiologie. Vielmehr wird die Soziobiologie von manchen Leuten abgelehnt, weil man die biologischen Grundlagen nicht wahrhaben will oder nicht versteht. Auch der sogenannte Sozialdarwinismus gehört in diese Kategorie. Eine andere Quelle des Sozialverhaltens ist die natürliche Konkurrenz um Nahrungsressourcen, um Lebensraum, um Sexualpartner, in der modernen Welt um Ausbildungs- und Arbeitsplätze, um Karriere und Geltung in der Gesellschaft.
Genau darauf wollte ich hinaus, der Mensch ist zu einem großen Teil auch nur ein Tier, allein seine Überheblichkeit lässt ihn dafür erblinden. Soziobiologisch lassen sich viele zwischenmenschliche Verhaltensweisen erklären. Wenn man erkennt warum man tut, was man tut klettert man kulturell eine Stufe höher.
Doch die meisten Menschen ziehen es vor blind zu sein um sich selbst nicht hinterfragen zu müssen. Deswegen schafft es die hyperrelevante biologische Nasenentwicklung in SPON und die biologische Verhaltensentwicklung nicht.

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