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Exoplanet Kepler-186f: Erdzwilling in lebensfreundlicher Zone entdeckt
Danielle Futselaar

Ist er die Heimat außerirdischen Lebens? Erstmals haben Astronomen einen Planeten entdeckt, der die beiden wichtigsten Voraussetzungen erfüllt: Er ist fast exakt so groß wie die Erde und umkreist seinen Heimatstern in der bewohnbaren Zone.

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wasistwahr 18.04.2014, 09:39
150.

Wir schaffen es nicht mal als Menschen zusammen in Frieden zu leben, und dann soll es möglich sein mit irgendwelche Außerirdische?

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stollenreiter 18.04.2014, 09:40
151. "Habitable Zone" ist typisch "menschlich"

Wer sagt eigentlich, dass Leben nur in der habitablen Zone möglich ist? Wer ist sich denn so sicher, dass es keine Lebensformen gibt die nicht auf völlig anderer Basis aufgebaut sind? Das betrifft nur die Existenz von Leben, das sich an der Flora und Fauna der Erde orientiert. Das es im Universum ausser uns noch Leben gibt ist mathematisch eine Tatsache, dazu ist das Universum einfach zu groß. Alleine in unserer allernächsten Nachbarschaft haben wir jede Menge Planeten entdeckt die Leben nach menschlichen Maßstäben tragen könnten. 500LiJa sind ja nichtmal ein kosmischer Katzensprung, gemessen an der Milchstrasse ist das bestenfalls einmal über die Strasse. Unerreichbar ist es noch(!), die Physik solche Entfernungen zu überbrücken kennen wir trotz und dank Einstein, was wir nicht haben ist eine technische Lösung...ebenfalls noch(!) nicht. Eins noch, Leben in den für uns habitablen Zonen wird sich nach ähnlichen physikalischen Grundsätzen richten, die Wahscheinlichkeit für eine mögliche Kommunikation ist dort etwas höher.

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bushmills 18.04.2014, 09:42
152.

alpha0711, wenn wir es schaffen, durch eigenes Zutun die eminent bewohnbare Erde zu entvölkern, was bitteschön will Mensch denn dann auf einem anderen Planeten? Flüchten vor sich selbst?

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andreas.spohr 18.04.2014, 09:48
153. Wahrscheinlich sind die Keplermännchen grün!

So wie es schon immer von der seriösen Alien-Forschung vorausgesagt wurde.
Denn wenn sie Co2 atmen, brauchen sie sicher Chlorophyll zur Verstoffwechselung.Und die Bäume und Pflanzen dort sind dsnn wohl rot und haben Muskeln. Irre Vorstellung. Vielleicht sind die schon viel weiter als wir und fahren mit Brennstoffzellen....

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knuty 18.04.2014, 09:50
154.

Zitat von julian_becker
Der Hype ist vieleicht mal wieder etwas zu früh. Die KOI-Database der NASA gibt die "Equilibrium Temperatur" des Planeten Kepler-186f mit 179.5 °K an. +/- 12.3 °C. Die Equilibrium Temperatur der Erde liegt bei etwa 280 K. Dies entspricht 6.85°C.
Die Gleichgewichtstemperatur der Erde beträgt 255 K, also -18,15° C.

Zitat von
Im Falle von Kepler 186f wären dies - 94.15°C. Vieleicht erreicht den Planeten etwas mehr Infrarotstrahlung, er ist etwas massereicher, wodurch vieleicht eine dichtere C02 haltige Atmosphäre herrscht. Dies würde bedeuten, er wäre wohl zu kalt, aber die Atmosphäre könnte ihn dennoch soweit aufheizen, dass erdähnliche Temperaturen herrschen können. Allerdings wäre dann der Druck vieleicht ein Problem. Zum Beispiel wie der auf der Venus.
Warum sollte der Druck bei erdähnlichen Temperaturen und Masse/Umfang ein Problem sein?

Zitat von
Ich würde Ihn daher vieleicht als "Cold Venus" (neue Kategorie??) einstufen und nicht als "Earth Twin"
Die Venus hat deshalb eine so dichte und schwere Atmosphäre, weil sich bei 466° C sehr viele Stoffe im gasförmigen Zustand befinden. Bei einer geringeren Temperatur würden diese Stoffe aus der Atmosphäre kondensieren.

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Spiegelkritikus 18.04.2014, 09:58
155. Das All ist voller Leben

Zitat von sysop
Ist er die Heimat außerirdischen Lebens? Erstmals haben Astronomen einen Planeten entdeckt, der die beiden wichtigsten Voraussetzungen erfüllt: Er ist fast exakt so groß wie die Erde und umkreist seinen Heimatstern in der bewohnbaren Zone.
Rein wahrscheinlichkeitstheoretisch betrachtet ist das Universum voller erdähnlichem Leben. Allein in "unserer" Galaxie, der Milchstrasse, wird die Zahl der lebensfreundlichen Planeten auf etwa 500.000 geschätzt. Nun gibt es aber Milliarden von Galaxien, so dass es sicherlich Planeten gibt, die fast exakt die gleichen Voraussetzungen für Leben bieten wie die Erde.

Auch dort wird die Evolution früher oder später eine "überlegene" intelligente Gattung hervorbringen, die sich gegenüber Konkurrenten endgültig durchsetzt (ausgenommen Viren und Bakterien). Auch sie werden zur Naturbeherrschung Wissen und Technik entwickeln bzw. entwickelt haben. Die Frage ist lediglich, in welchem Stadium sie sich befinden und ob sie es schaffen, sich und ihre Umwelt nicht zu vernichten.

Gut möglich, dass es irgendwo im All schon etliche hochentwickelte Zivilisationen gab, die sich aber ausgelöscht haben. Auf unserem Planeten droht bekanntlich das gleiche Problem. Diejenigen aber, die es geschafft haben, werden so schlau sein, sich keinesfalls anderen Allbewohnern wie ein sich auf die Brust trommelnder Gorilla bemerkbar zu machen und damit möglicherweise ungebetene Aggressoren anlocken - zum beispiel ein Generationenraumschiff von dieser dann längst untergegangenen Erde, dessen Bewohner einen passenden Planeten in Beschlag nehmen wollen.

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redbayer 18.04.2014, 09:59
156. Das Wichtigste ist, den Kepler 186f mit Leben zu impfen

Es ist bekannt, dass im Universum Strukturähnlichkeit herrscht, damit dürfte auch die Entstehung des Lebens einer ähnlichen Gesetzmäßigkeit wie auf der Erde unterliegen. Es braucht einer von außen kommenden "Lebensquelle" (z. B. Sperma) und einer empfangenden "Lebensheimat" (z. B. Eizelle), um neues Leben zu zeugen.

Egal was da heute auf dem 186f lebt oder nicht lebt, entscheidend wird sein, Lebensformen der Erde in einer kleinen Kapsel auf den Exoplaneten zu schicken, um dort eine neue Evolution auszulösen.

Wir haben ja hier einige Spezies, des auch über mehrere hundert-tausend Jahre und bei extremen Temperaturen und Druckverhältnissen überleben. Die sollten wir als erstes auf die Reise schicken:
490 Lichtjahre dürften zwar eine lange Reise werden, aber nicht unmöglich.

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Luna-lucia 18.04.2014, 10:07
157. wer sagt denn,

Zitat von Layer_8
... geht irgendwie nicht bei der Entfernung. Die müssen schon ihren eigenen Gott gehabt haben.
dass es nur "Wesen" gibt, die so wir, oder aus ähnlichen Molekülen bestehen? Wir sind dreidimensionales Denken, empfinden ... gewohnt. Wir können uns kaum was "anderes" vorstellen. Aber kann uns einmal ein Wissenschaftler erklären, wie z.B. ne elektromagnetische Welle - tatsächlich! - aussieht? Und warum können wir sie nicht mit unseren Augen - tatsächlich! sehen? Lol, wir sind auf "Umwege" und eben auf Bildschirme angewiesen. Wir können sie nicht sehen - trotzdem gibt es sie! Und Magnetfelder ... und und und ... Warum müssten "Wesen" woanders im Weltall, unbedingt in dreidimensionalen Formen auftreten? Nur!?? Weil wir nix anderes kennen? Weil unsere Wissenschaft schon beinah "anderes Denken" darüber, ablehnt? Wer die sicherlich guten TV-Sendungen von Prof. Dr. Lesch kennt, weiß, wovon wir reden. Der Mann ist überzeugt, dass es nichts geben kann, was nicht mindestens so ähnlich ist, als unsere "erfassbare Welt" - weil ja ... es "Anderes" nach seinen Ansichten, nicht geben kann! Ja, es wäre sogar unmöglich > nach Lesch und Co.

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amelkreuzung 18.04.2014, 10:07
158. wird zeit das

neue Antriebsformen entwickelt werden, die es zulassen das wir im All schneller als das Licht reisen können. Sozusahen 500 mal schneller :)

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spiegelleser987 18.04.2014, 10:08
159. Aliens sind auch betroffen ...

Zitat von SethSteiner
Gibt es eigentlich einen Grund, warum solche Meldungen immer Misantropen anlocken? Vor allem diese Neigung, die menschlichen Eigenheiten als schlimm oder schädlich darzustellen, obwohl wohl die Individualität und die Empfindungen des Homo Sapiens ihn überhaupt erst auf ein solches technologisches und zivilisatorisches Level gebracht haben. Das gemeine Tier in der Natur schert sich weit weniger um die Erde oder ihre eigene Spezies.
Dieses pessimistische Verhalten ist in den vergangenen Jahren immer mehr zum Standard geworden. Da interessiert nicht, dass der Mensch mit anderen zusammenarbeitet und andere unterstützt. Vorhin kam im Radio ein Interview mit der Forscherin eines Instituts, die sich mit dem Thema beschäftigt. Die (und nicht nur die) hat festgestellt, dass der Mensch - von Ausnahmen abgesehen - sich anderen gegenüber positiv verhält. Irgendwann hat mal jemand den Begriff Homo oeconomicus erfunden. Seit der Zeit behaupten viele Politotologen, Theologen, Soziologen u.a. , dass der mensch nur gierig wäre. Dabei hat man schon vor Jahren festgestellt, dass das nur ein Modell der Wirtschaftswissenschaft ist und der Mensch sich nicht gierig verhält.

Aliens sind davon auch betroffen. Bis etwa Mitte der 1990er Jahre, waren Aliens nett und freundlich. Dann kamen mehr Science fiction Filme, in denen Aliens den Menschen umbrachten. Und plötzlich forderten Astronomen, dass der Mensch kein Signal ins Weltall schicken darf. Aliens wären böse, wollen die Menschheit umbringen, um natürliche Ressourcen hier abzuholen. Die Frage, warum Aliens sich so verhalten sollten, hat niemand beantwortet. Wer über 400 Lichtjahre entfernt ist, wird nicht wegen Erdöl zur Erde kommen. Der kommt an massenhaft anderen Plaeneten vorbei, wo er sich das alles schneller und einfacher holen könnte.

... aber wir leben in einer pessimistischen Gesellschaft.

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